Nachdem die Diskussionen um eine Sperrung der Kinderpornos im Internet erneut aufgeflammt sind, möchte Hessen nun womöglich auch Glücksspielseiten sperren lassen. Die Provider fürchten um ihre Zukunft.

Zwar handelt es sich hierbei zunächst lediglich um Lottorieanbieter, dennoch könnte das Ganze auch für Online-Pokerräume durchaus interessant werden. Fünf der größten Zugangs-Provider Deutschland trafen sich im hessischen Innenministerium mit Verantwortlichen der Politik, um über dieses heikle Thema zu diskutieren. Es geht darum, vorerst auf freiwilliger Basis, zukünftig die Webseiten ausländischer Glücksspielanbieter zu sperren.

Nachdem die Bundesfamilienministerin unlängst eine Gesetzgebungsinitiative angekündigt hat, die Provider verpflichtet, Webseiten mit kinderpornografischen Inhalten für deutsche Kunden zu sperren, befürchtet sie nun, dass durch eventuelle Trittbrettfahrer die Glaubwürdigkeit ihrer Initiative ins Wanken gerät. Aus diesem Grund dementierte die Ministerin auch die eventuelle Sperrung weiterer Webseiten.

Noch sind aus dem Innenministerium keine Einzelheiten über die Gespräche bekannt geworden. Es wurde lediglich ein ‚Treffen auf Fachebene’ bestätigt. Im Gegensatz dazu hielten sich die Provider weniger zurück und teilten mit, dass die Pläne schon weit vorangeschritten sind. So sei etwa geplant, etwa 25 Webseiten auf DNS (Domain Name Server)-Ebene zu sperren. Wann immer ein User eine dieser Seiten aufruft, soll er in Zukunft eine Fehlermeldung erhalten.

Grundlage für die Pläne ist der neue Glücksspielvertrag, der Anfang 2008 in Kraft trat. Zum Glück übt inzwischen jedoch die EU enormen Druck auf die deutsche Regierung aus und verlangt von dieser, auch europäischen Internet-Anbietern eine entsprechende Lizenz zu erteilen. Viele Provider haben seit Längerem ihren Sitz ins Ausland verlegt, etwa nach Gibraltar, von wo aus sie ungestraft agieren können. Und eben diesen Unternehmen soll nun der Saft abgedreht werden. Ein Mitarbeiter eines großen deutschen Providers meinte hierzu, dass er ein solches Vorgehen für rechtlich fragwürdig und technisch nicht wirksam halte. Wenn ein Kunde des Providers auf dessen Server illegale Inhalte verbreite, würden diese sofort gelöscht. Ausländische Seiten für deutsche Kunden zur sperren, wäre jedoch viel zu umständlich. Zudem gibt es einfache Mittel, eine solche Sperrung zu umgehen. Die großen Provider sehen sich außerdem nicht in der Rolle eines Zensors.

Eine weitere Befürchtung eventueller Sperren besteht natürlich darin, dass immer mehr Branchen nachziehen könnten. Denken wir nur mal an die vielen Tauschbörsen, die aus dem Ausland betrieben werden. Auch hier verlangt die Musik- und Filmindustrie schon seit Langem entsprechende Schritte. Dennoch sei an dieser Stelle erwähnt, dass ein dänisches Gericht in ihrem Land die Sperre für ein schwedisches Filesharing-Portal angeordnet habe. Leider zeigte dies jedoch nicht die gewünschte Wirkung und über das Portal wird nach wie vor heruntergesaugt, was das Zeug hält.

Im Falle einer eventuellen Sperrung der Glücksspielseiten befürchten die Provider, dass sie in Zukunft tausende und abertausende Seiten sperren müssten. Nicht nur, dass die Provider damit an die Grenzen ihrer technischen Möglichkeiten stoßen würden. Es könnte durchaus passieren, dass viele legale Seiten unter diesen Maßnahmen leiden und Widerspruch einlegen müssten. Es könnte zu einer Flut von Klagen und Beschwerden kommen.

Wo sollen hier die Grenzen gezogen werden. Das BKA etwa verlangt dringend die Sperrung antisemitischer Seiten. Was ist mit den Seiten, auf denen Baupläne für Atombomben veröffentlicht werden? Was sollte mit den Seiten geschehen, die nationalsozialistische Inhalte propagieren? Sollte die Politik tatsächlich beabsichtigen, all diese Seiten zu sperren, was bliebe dann noch übrig. Ein zerstückeltes vom Staat kontrolliertes Internet – wie etwa in China. Natürlich ist es schrecklich, wenn Kinderpornografie über das Internet verbreitet wird und man sollte die Personen, die dahinter stecken, allesamt nach Sibirien schicken. Dennoch halte ich nicht viel von einer Zensur des WWW. Wer wie ich, solche Dinge verabscheut, der meidet entsprechende Seiten. Wer auf der Suche nach Kontakten ist, findet diese so oder so – ob nun über das Internet oder auf andere Art und Weise.

Der einfache Pokeraffiliate hat es nicht leicht. Er baut eine Seite auf, muss dafür viel Content schreiben und Monate lang Linkaufbau-Arbeit leisten zum Beispiel indem er mit anderen relevanten Links tauscht. Das ist ein sehr langer Prozess und wer sich voll auf eine Webseite stürzt hat später auch nicht mehr als das.

Was inzwischen fast unweigerlich notwendig ist, ist es ein eigenes Netzwerk aus Themen ähnlichen Seiten aufzubauen. Dies machen große Poker Affiliates schon lange. Für den einfachen Surfer ist dies gar nicht erkennbar, darum könnte man nicht darauf schließen, dass diese oder jene Seite zu diesem Poker Affiliate gehört.

Bevor man sich also weitere Linktauschpartner sucht, kann man sich diese auch selbst schaffen. Die einfachste Lösung wäre eine Hauptseite aufzubauen und parallel einen Poker-Blog einzurichten. Von diesem Blog kann man dann nach freiem Wunsch Links auf seine Hauptseite setzen. Das wäre ein sehr kleines und überschaubares Netzwerk. Fügt man aber noch weitere Seiten hinzu, wird es kompliziert und vor allem sollte man dies nicht planlos angehen! Sie können nicht 10 Poker-Seiten ins Web setzen und alle miteinander verlinken. Dann würden Sie sich ins eigene Fleisch schneiden, weil Google Sie zu 99 % abmahnt und dieses Netzwerk erkennt.

Die Verlinkung unter Ihren Seiten ist für Google entscheidend. Fällt Google auf, dass hier gegenseitig Webseiten gepusht werden, hat das schnell ein Ende. Als Regel gilt möglichst wenig Seiten gegenseitig zu verlinken. Also angenommen Sie haben vier Seiten, A, B, C, D. Dann könnte die Verlinkung wie folgt aussehen: A->B, B->C, C->D, D->A. Dies wäre eine sichere Verlinkung.

Zu beachten ist auch, dass nicht für alle Seiten das gleiche Google Analytics Konto verwendet werden darf. Google würde hier ganz schnell dem Netzwerk auf die Schliche kommen können. Zudem muss man unbedingt Themen relevante Seiten in Petto haben. Das senkt die Wahrscheinlichkeit einer Strafe. Wer aber von einer Ski-Seite auf eine Poker und eine Casino-Seite und zurück verlinkt, hat relativ schlechte Karten.

Schon von Anfang an stand hinter T6 Poker ein sehr, sehr unsicheres und dubioses Projekt. Hinter den Kulissen wusste man schon, dass hier eine dubiose Mannschaft am Werk ist und das einmal ganz davon abgesehen, dass ein solcher Raum keinen Anklang finden kann.

Früh häuften sich die Gerüchte, dass Auszahlungen verweigert wurden und Konten eingefroren wurden. Mit einer Großoffensive an garantierten Turnieren sollte für genug Traffic gesorgt werden. Millionen Beträge waren garantiert, Spieler nahmen nur wenige Teil. Der Haken: Turniere wurden “aus technischen Gründen” abgesagt oder während des Spiels abgebrochen! Später stellte sich heraus, dass mit diesen Gewinnen keine Auszahlung möglich war (falls das Turnier beendet wurde).

Für Pokeraffiliates hieß es schon frühzeitig: Finger weg! Jetzt scheint T6 Poker komplett den Bach runter zu gehen. Tony G, der mit seinem eigentlich guten Namen für T6 Poker einstand verließ das (sinkende) Boot. Nun müssen die Spieler um ihre Bankroll fürchten.

Schon an dieser Stelle steht eigentlich fest was für viele schon beim Start von T6 Poker fest stand: Mission gescheitert!

Wie wir schon vor einigen Wochen auf Poker Affiliate Biz berichtet haben, startet Absolute Poker und Ultimate Bet mit einem neuen Netzwerk namens Cereus. Dieses ging gestern online und bietet den Poker Spielern auf Absolute Poker und Ultimate Bet mehr Spieler, Turniere und Promotions.

Für den Poker Affiliate heißt das, dass er nun ein besseres Produkt vermarkten kann. Allerdings stellt man sich die Frage ob man Absolute Poker und Ultimate Bet nach den Skandalen überhaupt noch vermarkten soll! (Poker Affiliate Biz berichtete: Ultimate Bet und Absolute Poker Skandal) Hinzukommt, dass sich in letzter Zeit Ungereimtheiten in Sachen Poker Affiliate Bezahlung auftreten und bei Ultimate Bet sorgte die Regel, dass Turnier-Fees nicht in die Umsätze eingerechnet wurden. Dies soll mit Cereus behoben werden. Aber auch unglaublich hohe Transaktionskosten, die dem Poker Affiliate komplett abgezogen wurden, sorgten für Unruhe. 400 $ an Gebühren bei einer Einzahlung von $ 4000 ist dann doch absolut übertrieben.

Wie auch immer sicher Cereus etablieren wird. Absolut Poker und Ultimate Bet bleiben Poker-Räume, denen man als Poker Affiliate doch lieber fern bleiben sollte, alleine schon aus moralischen Prinzipien. Ist ja nicht so, als ob es keine Alternativen gäbe.

Die Schweizer Regierung hat schon vor einigen Monaten die Veranstaltung von No-Limit Hold’em Sachpreisturnieren außerhalb der staatlichen Casinos legalisiert. Nun ist auch geplant selbiges mit Online-Poker zu machen, ganz nach dem italienischen Modell, welches Lizenzen für Online-Poker Räume verteilt. Damit stünde einer Legalisierung für Online-Poker nichts mehr im Wege und es können sich gewiss einige große Poker-Räume und Netzwerke ihre Lizenz sichern.

Neben den Schreckensmeldungen aus Österreich und anderen europäischen Staaten, ist das endlich mal wieder ein Hoffnungsschimmer für Poker Affiliates.

Wie das Pokernetzwerk Cryptologic kürzlich bekannt gab, wird es im ersten Quartal 2009 mit dem Boss Media Netzwerk (IPN) fusionieren. Boss Media übernimmt dabei alle Crypto Spieler und Skins. Ausnahme hier bildet SunPoker, einer der größten Crypto-Skins. SunPoker wird, wie bereits auf Poker Affiliate Biz berichtet zu Ipoker wechseln (siehe SunPoker wechselt zu IPoker).

Die Fusion scheint fest zu stehen und damit geht wird ein Netzwerk weniger verfügbar sein. Cryptologic wird sich in Zukunft mehr seinen Casinos widmen, denn das ist scheinbar mindestens genauso lukrativ.

Die Gerüchteküche brodelt wieder und dieses Mal betrifft es das Pokermagazin Ace. Das Ace Magazin hat sich eigentlich recht gut neben dem Royal Flush Magazin etabliert. Doch nun soll die Österreichische Ace GmbH konkurs sein und der weitere Werdegang des Poker Magazins ist unsicher. Wahrscheinlich wird die dänische Mutterfirma von Ace die Österreichische Firma übernehmen. Fest steht derzeit einmal, dass Reinhard Fischer, bisheriger Herausgeber und Geschäftsführer nicht mehr für Ace tätig ist. Auch fraglich ist ob das Redaktionsteam aus Wien aufgelöst wird oder unter dänischer Führung den Betrieb fortsetzen kann.

Wenn sich dies alles bewahrheitet, dann ist es definitiv ein weiteres Anzeichen für eine Konsolidierung im Pokerbereich. Dieser erfolgt nicht nur online, sondern auch im Printbereich.

In einem größeren Poker Affiliate Forum tauchte die Frage auf ob man lieber 10 Links haben will oder 10 Seiten mit hochwertigem unique Content. Wie es im Poker immer so schön heißt, muss man die Frage mit “It depends” beantworten.

10 Backlinks können extrem wirksam, oder einfach nur Schrott sein. Bei 10 Seiten mit unique Content weiß man wenigstens was man hat. Pauschal kann man sich dennoch nicht für den Content entscheiden, obwohl dieser ohne Zweifel einen guten Wert hat.

Wenn man allerdings 10 Links von PR 0 – 2 Seiten auf einer Linkliste wie einer Partnerseite erhält, oder z.B. Links bei Blogposts, die meist mit Nofollow gekennzeichnet sind, dann ist es klar, dass man den Content bevorzugen muss. Könnte man allerdings 10 Links von PR 3 oder höher erhalten, die sich auch noch in relevantem Content befinden, dann sollte man sich definitiv für die Links entscheiden.

Im besten Fall sollte man ohnehin versuchen auf beide Steine zu setzen. Die beste Taktik ist die Seite zunächst mit ordentlichem Content zu befüllen und dies dann regelmäßig weiter zu verfolgen um die Seite aktuell zu halten. Und sich nach der groben Content Arbeit an den Linkaufbau und -Tausch zu machen.

Sam Riley ist auf die Idee gekommen aus Poker irgendwie ein Geschicklichkeitsspiel zu machen um es legal anbieten zu können. Dieser Versucht ist nicht neu. Man erinnert sich an Duplicate Poker, ein Raum, der allerdings schon den Betrieb eingestellt hat. Dieser versuchte ebenfalls eine legale Pokerversion anzubieten. Für viele Poker Affiliates war Duplicate Poker ein guter Raum, da man ihn legal vermarkten konnte und sogar ein kleiner No Deposit Bonus angeboten wurde.

Was auch immer mit Duplicate Poker geschehen ist, Riley möchte mit der eigens kreierten Poker Variante Kandu einen neuen Anlauf starten. Hierbei soll es sich um normales Texas Hold’em oder Omaha Poker handeln, wobei die unterste Karte immer sichtbar ist und das Deck für wenige Sekunden aufgedeckt wird. Er glaubt damit den Glücksfaktor so zu minimieren, dass es als Geschicklichkeitsspiel gewertet wird.

Eine Kommission prüft dies derzeit und wenn Kandu nicht als Glücksspiel definiert wird, steht sicherlich bald der nächste legale Pokerraum im Netz. Vermutlich fällt bis dahin aber ohnehin der UIGEA…

Ein noch sehr junger Pokerroom namens RedKings bietet seinen Usern ab sofort die Möglichkeit, sich den notwendigen Client für dessen Handy über das Internet runterzuladen. Somit ist es dem Anwender möglich, sich eben über diese Software auf dem Handy in den Server einzuloggen, über den auch die gesamte Onlinegemeinschaft spielt. Es spielt dabei also keine Rolle, über welches Medium der Spieler dem Raum beitritt – der Handyuser wird genauso behandelt wie auch der Teilnehmer am PC. Somit kann der Interessent über das Mobiltelefon ebenfalls gegen mehrere tausend Gegner antreten.

Die Software funktioniert fast ebenso wie auf dem PC – einfach und übersichtlich. Es kann sowohl um Playmoney als auch um Realmoney gespielt werden. Zudem werden alle wichtigen Varianten angeboten: Texas Hold’em, Omaha, Seven Card Stud usw. Unterstützt werden fast alle Nokia und Ericsson Modelle und es sollte beachtet werden, dass ohne Onlinezugang nicht gespielt werden kann. Ein Blick auf die Seite des Anbieters offenbart die Vorteile sowie eine kurze Anleitung, wie der Client am einfachsten auf dem Handy konfiguriert wird.

Auch hier könnte sich dem geneigten Affiliate ein neues Geschäftsfeld auftun. Es werden nicht nur die PC-Anwender angesprochen, sondern eben nun auch die Handybesitzer, die entsprechend beworben werden können. Vielleicht dauert es nicht mehr lange bis auch die verschiedenen Konsolen (Xbox, Playstation etc.), die inzwischen allesamt onlinefähig sind, sich ebenfalls dem Onlinepoker zuwenden. Der Markt könnte auf diesem Weg enorm wachsen und viele tausend neue Spieler könnten den Pokerräumen beitreten.

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