Ausgerechnet der österreichische Governeur Arnold Schwarzenegger wagt erste Schritte in Richtung Legalisierung von Online Poker! Die Hoffnungen der Poker Industrie sind groß seit Obamas Amtsantritt, aber nun scheint ihm jemand zuvor zu kommen. In Zeiten der Rezession suchen Governeure nach entsprechenden Mitteln das Haushaltsdefizit zu mindern. Online Poker scheint hierfür geeignet (ein Wunder, dass Politiker dies begreifen!).

Kalifornien scheint ein Modell ähnlich wie in Italien anzustreben und ist derzeit mit führenden Unternehmen in Gespräch. Party Poker scheidet wohl wegen der kriminellen Verwicklungen von Co-Founder Dikshit aus – das sei kein gutes Vorbild. 888.com scheint hierfür schon besser geeignet und man prüft derzeit entsprechende Optionen.

Ein klarer Punkt für den Terminator, der im Gegensatz zu den Politikern seines Heimatlandes die Zeichen der Zeit erkannt hat. Poker Affiliates können wieder hoffen und sich über eine weitere gute Nachricht freuen.

In München entschied ein Landgericht erneut zugunsten eines Pokerveranstalters. Dieser wurde vom Vorwurf des illegalen Glücksspiels freigesprochen.

Das Ganze erstreckte sich über fast zwei Jahre, denn bereits 2007 wurde dieser Veranstalter vom Amtsgericht Fürstenfeldbruck freigesprochen. Dieses Urteil gefiel der Staatsanwaltschaft allerdings nicht, die daraufhin in Berufung ging. Wie wir leider alle wissen, benötigt die Bürokratie in Deutschland etwas länger als anderswo. Aus diesem Grund kam es erst jetzt zu der Verhandlung bei der nächsthöheren Instanz.

Bei diesem Verfahren ging es nicht um die Klärung, ob es sich dabei um ein illegales Glücksspiel handelte. Vielmehr wollten die Richter Gewissheit in der Frage, ob die Einsätze sowie mögliche Rebuys illegal sind. Diesmal gelangen die Richter zu der Überzeugung, dass die Buy-Ins sowie die Rebuys lediglich zur Deckung der Kosten und nicht zur Bereicherung des Beklagten dienten (die Gewinne wurden von Sponsoren zur Verfügung gestellt). Somit kam es zu dem eindeutigen Freispruch.

Nun möchte die Staatsanwaltschaft erneut in Revision gehen. Was das nun soll, verstehe ich nicht wirklich, da es wahrscheinlich gar nichts ändern wird. Einige Leute können sich einfach nicht mit einer Niederlage abfinden… Jedenfalls freuen wir uns, dass wir wieder einmal ein positives Ereignis verzeichnen können, und hoffen darauf, dass dies so weitergeht.

Einer der beliebtesten Pokerräume Europas, Everest Gaming, kann sich über eine Remote Gaming Licence auf Malta freuen.

Everest Poker, seit langem eine Instanz auf dem europäischen Pokermarkt, hat die strengen Anforderungen der maltesischen Regierung erfüllt und wurde als sichere und vertrauenswürdige Adresse für Onlinegaming eingestuft. Es werden alle gesetzlichen Bestimmungen erfüllt und somit steht Everest nichts mehr im Weg, in ganz Europa zu operieren.

Seit etwa 12 Jahren ist Everest Gaming bereits im Online-Games Bereich unterwegs und konnte in dieser Zeit viel Erfahrung sammeln. Ebenfalls als einer der ersten Onlineräume stellte Everest seine Plattformen auf mehreren Sprachen zur Verfügung. In diesem Bereich herrscht noch immer dringender Nachholbedarf, da dies noch lang nicht bei allen Anbietern der Fall ist. Und wir wissen ja alle, dass lang nicht alle Deutschen der englischen Sprache mächtig sind, der Markt hierzulande jedoch recht groß ist.

Inzwischen ist der in Europa führende Pokerraum in mehr als 10 Sprachen verfügbar. Die Lizenz auf Malta bestärkt Everest in ihrem Vorhaben, sichere und einzigartige Prinzipien in Europa zu schaffen. Es bleibt abzuwarten, ob nun vielleicht die eine oder andere Kooperation bzw. Fusion mit anderen Unternehmen stattfinden wird.

Auf jeden Fall ist dies für den Affiliatemarkt nicht gerade unbedeutend. Sollte sich Everest weiter vergrößern, würde dies auch bedeuten, dass mehr User die Plattform nutzen. Und diese gilt es zu werben…

Eine weitere erschreckende Nachricht ereilte uns aus den vereinigten Staaten. Dort steht ein Pokerprofi unter dem dringenden Verdacht, seine Eltern ermordet zu haben.
Ende Februar wurde in Las Vegas der Pokerpro Ernie Scherer III. verhaftet. Er wird beschuldigt, seine Eltern ermordet zu haben. Das Ehepaar wurde tot in ihrem kalifornischen Haus aufgefunden. Ein mögliches Motiv für die Tat könnte Geldnot gewesen sein.
Ernie Scherer hatte sich zuvor 600.000 Dollar von seinem Vater geliehen, die der Mann nun wieder haben wollte. Leider hatte der Pokerpro die Summe nicht wieder eingespielt und hoffte wohl auf das elterliche Erbe. Vielleicht wollte er seinem Glück auf diese Weise ein wenig auf die Sprünge helfen.
Nun ja. Wir berichteten ja schon öfter über eine mögliche Spielsucht und deren Folgen. Wohin dies führen kann, sehen wir an diesem sehr erschreckenden Beispiel, bei dem gar die eigenen Eltern dran glauben mussten. Aus diesem Grund mein Rat an euch: Lasst es nicht so weit kommen. Wenn ihr merkt, dass es nicht läuft oder ihr gerade eine Pechsträhne habt, belasst es dabei und wartet auf bessere Zeiten statt auf Teufel komm raus versuchen zu wollen, das verlorene Geld wieder reinzuholen. In solch einem Fall landet ihr garantiert in Teufelsküche. Setzt euch ein Limit. Wenn dieses erreicht ist, HÖRT EINFACH AUF und gebt euch ein wenig Zeit, bevor ihr es erneut versucht.

In Düsseldorf haben Polizei und Ordnungsamt vier illegale Wett- und Roulettehallen geschlossen sowie in 18 Lokalen verbotene Automaten gesperrt. Das geht ja nun schon seit einigen Monaten so und die Ordnungshüter hoffen, mit ihren Aktionen die Spieler-Szene, besonders in Friedrichstadt, zu verunsichern.

So befand sich etwa in einer angeblichen Karaoke-Bar die Haupteinnahme im Keller. Dort nämlich wurde an Poker- und Roulettetischen gezockt, was das Zeug hielt. Nachdem die Polizei dies spitzkriegte, wurde nach einer Razzia der komplette Betrieb geschlossen – die Karaoke-Bar, die wohl eher als Tarnung diente, gleich mit.

Sogar um die Faschingszeit, wo die Polizei eigentlich anderes zu tun hat, wurden mehrere Lokale auf verbotenen Alkoholausschank oder eben illegales Glücksspiel hin untersucht. Recht dreist hielten es die Betreiber zweier Wettbüros, die erst gar keine Genehmigungen beantragten, die Lokale also einfach eröffneten, und zudem noch verbotene Automaten in ihren Lokalen betrieben. Man kann es ja mal versuchen – vielleicht kommt man damit durch. Na, wenn das nicht naiv ist, was dann. Zumal für diese Lokale und deren illegalen Angebote auch noch offen geworben wurde.

Im Deckmantel eines Vereines wurde in weiteren Räumlichkeiten gepokert und gewürfelt. Hier war die Staatsgewalt weniger erfolgreich, da sich kein Geld auf den Tischen befand. In diesem Fall ist das Ganze nicht ungesetzlich und es gab lediglich ein paar Anzeigen.

In erster Linie geht es in Düsseldorf darum, aufkommende Bandenkriege im Keim zu ersticken. Wenn man bedenkt, dass im Bereich Schwarzarbeit bzw. Betäubungsmittel wesentlich mehr zu holen ist. Dennoch ist man davon überzeugt, dass man das Glücksspiel im Anfangsstadium bekämpfen muss, bevor es zur echten Plage wird. Nun ja. Wenn es sich wirklich um Glücksspiel handelt, bei dem die Spieler ‚abgezogen’ werden, kann ich das nachvollziehen. Was hat das Ganze aber mit dem Pokersport zu tun?

Was man mittlerweile nicht mehr selten sieht ist das Sponsoring von Sportmannschaften. Gerade im englischen Fußball sieht man einige Mannschaften, die mit Wett-, Casino- und Pokeranbietern auflaufen. Nun schließt auch Betfair einen Vertrag mit den West Tigers, einer Australischen Rugby Mannschaft ab.

Die Frage ist hier sicherlich ob und wie sich eine solche Investition rechnen kann. Wie sieht es mit der Offline-Online Schere aus, die überwunden werden muss? Schließlich sieht nicht jeder ein Bwin Logo auf einem Fußballtrikot und registriert sich dann gleich online. Bei solchen Kampagnen soll es mehr ums Image gehen. Doch, wenn man sich ein Paradebeispiel wie Mansion Poker ansieht ist Image nicht alles! Mansion trumpfte mit einem Megabudget im hundert Millionen Bereich auf, entwickelte eine eigene Software und investierte Unsummen ins Marketing – wie z.B. den Pokerdome eine futuristische Pokershow. Und jetzt steht Mansion im iPoker Netzwerk als doch recht gleichwertiger Mitbewerber. Trotz vieler Marketingmaßnahmen, die sich offensichtlich nicht gerechnet haben, sponsern sie derzeit einen Fußballclub aus der Premier League.

Zwar steht außer Frage, dass unsere Industrie die breiten Massen angreifen muss anstatt nur auf Pokerseiten und in Poker-Magazinen zu werben, aber das ist noch kein Grund Unsummen in solche Kommunikationsinstrumente zu investieren nur um viele Kontakte zu erreichen.

Auch hier wird sich zeigen ob Betfair damit erfolgreich ist oder eher zu den Mansion-Pokers in der Industrie zählen wird.

Wir wissen ja zur Genüge, dass Pokerspieler gerne auf alles mögliche wetten. Nun hörten wir von einer interessanten Wette aus deutschen Gefilden. Nachdem Tom Dwan ja gerade mitten in seiner Million Dollar Challenge steckt, macht nun der Deutsche Thomas Bökhoff alias ‚boku‚ von sich reden. Er möchte innerhalb von 15 Tagen aus 100 Dollar 10.000 Dollar machen. Gelingen soll ihm das Ganze mit Hilfe des Mass Multi Tabling von Sit’n Gos.

Laut Bökhoff möchte er mit 1$ Tischen anfangen und sich dann langsam hocharbeiten, jedoch nicht über ein Buy-In von 16$ hinaus. Der Mann ist bereit, auf sich selbst 20.000$ zu setzen. Im Falle eines möglichen Gewinns der Wette besteht er aber auf eine Auszahlung von 3:1, also 60.000 Dollar. Klar. Ohne richtigen Ansporn und etwas Risiko lohnt sich das Ganze nicht.

Geht Bökhoff während dieser Zeit pleite, bedeutet dies eine automatische Niederlage. Stattfinden soll das Ganze auf PokerStars. Um ihm nicht nachsagen zu können, er würde betrügen, läuft über den gesamten Zeitpunkt der Wette eine Webcam mit.

Poker Affiliate Biz ist gerade einmal ein halbes Jahr alt, doch in dieser kurzen Zeit konnten wir doch schon nähere Erfahrungen sammeln wie eine solche Seite angenommen wird. Was uns natürlich sehr freut sind die Stammuserschaft, die regelmäßig unsere News verfolgt und sich in der Wissenssektion weiterbildet. Manche davon treiben auch schon im Poker Affiliate Forum ihr Unwesen.

Was wir allerdings hinsichtlich der News-Sektion festgestellt haben ist, dass wir nicht das ganze Pokerspektrum abdenken können – das machen andere News Seiten bereits mehr als gut. Auch nicht jede News ist relevant für Poker Affiliates, daher werden wir ab sofort nur noch News veröffentlichen, die Poker Affiliates direkt betreffen oder News aus denen man eine Lehre ziehen oder den Markt analysieren kann. So ist z.B. die News über den griechischen Glücksspielmarkt für viele Poker Affiliates nicht interessant, da kaum jemand auf diesem Markt aktiv ist, aber es ist doch eine Lehre für andere Märkte, wie z.B. Deutschland und Österreich – und das tangiert nun jeden Poker Affiliate hier…

In diesem Sinne werden wir in Zukunft zwar weniger News veröffentlichen, davor aber auch nur die, die für euch wirklich wichtig sind.

Der griechische Monopolist OPAP bekommt nun Probleme. Bisher wurden alle externen Anbieter vom griechischen Markt ausgeschlossen. Doch das könnte sich nun ändern, denn ein Gericht entschied, dass kein Zusammenhang zwischen dem Wahren von verantwortungsbewußtem Glücksspiel und dem Ausschluss von anderen Firmen besteht (oh Wunder). Die Kläger berufen sich natürlich auf das EU Recht, das solche Monopole ohnehin zum Einstürzen bringen müsste.

Man kann mittlerweile eigentlich wieder sehr positiv nach vorne blicken, denn in den Gerichten hat sich die letzten Wochen viel Positives ergeben. Bleibt nur noch zu hoffen, dass auch Deutschland und Österreich Einsehen, dass ein Monopol langfristig keine richtige Lösung sein kann.

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