Nachdem es Microgaming nicht sonderlich leicht hatte in den letzten Monaten, kann das Netzwerk endlich mal wieder einen Erfolg vermelden. Ladbrokes, was bisher ein eigenständiges Netzwerk war fusioniert nun mit Microgaming. Beide Seiten scheinen damit der umgreifenden Konsolidierung entgegen zu wirken. Denn weder um Microgaming stand es in letzter Zeit gut, noch um ein komplett eigenständiges Netzwerk ohne spürbaren Traffic. Diese Fusion sollte dem Microgaming Netzwerk einen guten Schub nach vorne geben. Ob es damit aber gegen die großen wie iPoker, Ongame und Co. mithalten kann ist äußerst fraglich.

Egal auf welche Finanz- oder Nachrichtenseite man derzeit schaut – man liest und hört nur von Rekordverlusten großer Unternehmen. Während UBS über 4 Mrd. Euro Verlust erwirtschaftete, kann Bwin im letzten Quartal 2008 einen Rekordumsatz vermelden. Der Quartalsumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 19 % auf ca. 117 Millionen Euro. Davon können Autofirmen, Banken und Versicherungen derzeit nur träumen.

Man kann es auch drehen und wenden wie man will: die Aussichten der Gambling Branche sind meistens rosig. Denn wenn die Wirtschaft boomt steigt im Normalfall das pro Kopf Einkommen und die Haushalte haben mehr zu konsumieren und tun das unter anderem am Poker- oder Black Jack Tisch. Aber bei schlechter Wirtschaftslage der Bevölkerung, ist diese auch bereit woanders ihr Glück zu versuchen – auch meist am Poker- oder Black Jack Tisch.

Ob die Finanzkrise wirklich große Auswirkungen auf den Poker Markt hat, ist noch nicht abzusehen. Derzeit, sieht es jedenfalls so aus, dass die Poker Branche relativ resistent gegen Wirtschafs- und Finanzkrisen ist.

Einer der Gründer von Betfair, Edward Wray hat kürzlich in einem Interview erwähnt erstmal kein Interesse am US-Amerikanischen Markt zu haben… zumindest solange der UIGEA weiter um sich schlägt. Er ist zwar froh, dass Obama die Wahl für sich entschieden hat, aber das ist kein Grund voreilig in den Markt zu stürmen.

Grundsätzlich zeigt das, dass Poker Räume durchaus klassische Marketingstrategien verinnerlicht haben. Diesen Eindruck hat man selten wenn man sich mit CEOs und Gründern verschiedener Pokerräume an den Tisch setzt. Denn die meisten wollen möglichst schnell möglichst viel. Ein Markt wird daher nicht ausgelassen und man versucht ihn irgendwie zu bedienen.

Wray verfolgt mit Betfair eine andere Strategie und wir sind uns einig, dass diese langfristiger erfolgreicher sein wird. Es ist wichtig sich auf seine Stärken und den stärksten Markt zu fokussieren. Wray sieht diese derzeit nur in Europa.

Jetzt bekommt auch das Spielerparadies Atlantic City die Konsequenzen der Wirtschaftskrise voll zu spüren. Nachdem die Kasinos bereits letztes Jahr einen Rückgang zu verzeichnen hatten, ist dieser Trend im aktuellen Jahr weiterhin zu verzeichnen – die Umsätze sind weiter zurückgegangen. Bevor gezockt wird, gibt man das Geld doch lieber für das tägliche Brot aus.
Das Glücksspiel im Staat New Jersey ist seit 1976 erlaubt. Und seit diesem Zeitpunkt gingen die Gewinne stetig nach oben. Erstmals 2007 sanken die Einnahmen der Kasinos um 5,7 %. Ende 2008 fielen diese dann um weitere knappe 7 % auf 4,2 Milliarden Dollar Minus. Dementsprechend kamen natürlich auch deutlich weniger Besucher in die Kasinos.
Innerhalb der vergangenen zwei Jahre hat sich die Anzahl der Spieltische halbiert und laut eines Insiders kamen etwa 25 % weniger Spieler nach Atlantic City.
Auch in Las Vegas ist ein stetiger Rückgang zu verzeichnen. Im Oktober 2008 etwa lagen die Umsätze 26 % unter denen des Vorjahrs. Nun bemühen sich große Kasinos bereits um günstige Kredite bzw. Unterstützung vom Staat, um nicht eventuell schließen zu müssen. Und das in der bekanntesten Spielerstadt der Welt…
Analysten erwarten eine Besserung frühestens für 2010. Sollten die Kapitalmärkte weiterhin schwächeln und die Arbeitslosigkeit ansteigen, werden wohl noch weniger Menschen den Kasinos einen Besuch abstatten. Man muss bedenken, dass sowohl in Atlantic City wie auch in Las Vegas die gesamte Konjunktur auf diesen Sektor ausgerichtet ist. Beschäftigte im Gastronomie-, Hotel- und Dealerbereich machen einen Großteil der Arbeitsplätze aus. Bereits jetzt mussten mehrere hundert Leute entlassen werden. Ebenso muss der Staat mit erheblichen Steuerverlusten rechnen. Man ist bereits damit beschäftigt, erste Schritte einzuleiten. Wo und wie diese jedoch aussehen werden, darüber ist man sich noch nicht einig. Wie auch viele andere Spielbegeisterte hoffen wir auf eine baldige Besserung!

In Holland hatte man ja alle Online-Glücksspiel-Provider gebeten, niederländische Staatsbürger zu blocken, um diese an der Teilnahme zu hindern. Dass dies von den entsprechenden Unternehmen nicht wirklich so umgesetzt wurde, bis auf wenige Ausnahmen, war anzunehmen. Darauf kündigte der Justizminister des Landes an, er wolle eben diese ‚unbelehrbaren’ Online-Anbieter strafrechtlich verfolgen.
Um das Ganze noch ein wenig zu verschärfen, wurde jetzt die Steuerbehörde damit beauftragt, die Onlinespieler mit Steuern auf deren Internet-Gewinne zu belegen. So haben holländische Spieler in den letzten Tag verstärkt Post vom Finanzamt erhalten, in der sie aufgefordert wurden, ihr nicht angegebenes Einkommen zu offenbaren und dieses zu versteuern. Wahrscheinlich gelang es der zuständigen Behörde, über die Nicks der verschiedenen Spieler an deren Adressen zu gelangen.
Dieser Schritt trifft nicht nur die in Holland ansässigen Spieler, sondern auch jene, die im Ausland auf der Holland Casino Seite spielen. Auch diesen flatterte ein Schreiben ins Haus, in dem Sie aufgefordert werden, ihre Gewinne nachträglich zu versteuern.
Im September 2008 hatte Holland ein neues Glücksspiel-Steuergesetz verabschiedet, dass vor allem die Onlinesparte im Visier hatte. Da dies niemanden so richtig zu interessieren schien, werden jetzt härtere Geschütze aufgefahren. Bleibt also nur die Frage, wie die Behörden an die Nicks der User kamen. Wobei ich mir wiedermal die Frage stelle, wie sicher unsere Daten eigentlich sind und ob wirklich jeder Mensch käuflich ist…

Wie die letzten Tage schon berichtet arbeiten wir derzeit an einer einmaligen Sache für die deutsche Poker Affiliate Szene: Unser Poker Affiliate Forum. Dieses ging kürzlich online und sieht jetzt auch akzeptabel aus. So sollte sich jeder Poker Affiliate wohl fühlen.

Wir hoffen auf rege Beteiligung ein einmaliges Forum für die deutsche Affiliate Szene zu schaffen. Viel Spaß und vor allem Erfolg für euer Business,

euer PAB-Team

Der Pokerraum Aced hat erstmals für Aufsehen gesorgt als er ChanPoker aufgekauft hat. Und nun gelingt einem der größten Seiten aus dem Merge Poker Netzwerk ein weiterer Clou. WSOP Champion 2006 Jamie Gold wird unter Vertrag genommen und wechselt damit von Bodog zu Aced.

Welche Wirkung das haben soll lässt sich wohl nie verlässlich abschätzen. Spieler Sponsoring ist zwar einerseits ein gutes Marekting Instrument, aber bei den Preisen für die sich heutige Profis verkaufen (können), wohl alles andere als rentabel. Aced macht jedenfalls einen guten Eindruck und scheint auf dem besten Weg zu sein Nummer 1 im Merge Netzwerk zu werden.

Wir möchten uns an dieser Stelle gar nicht den vielen News-Seiten anschließen die derzeit über den Abgang  von Jan van Halle von Intellipoker spekulieren. Vielmehr interessiert uns welche Auswirkungen dies auf den Markt der Poker Communities und für Poker Affiliates hat.

Intellipoker ist sehr schnell zu eine der größten Poker Communities Deutschlands geworden. Ein Vergleich mit Pokerstrategy ist nicht einfach, denn letztere sind gerade international sehr stark vertreten und am expandieren. Man kann also nicht einfach Traffic von A mit B vergleichen. Was die Aktivität in deutschen Communitybereichen anbelangt, dürfte es doch sehr ausgeglichen sein. Die Spielerqualität sollte klar bei Pokerstrategy liegen, denn die bieten eine wirklich gute Ausbildung im Vergleich zu Intelli.

Fakt ist, dass Intelli zu den zwei größten Deutschlands gehört, danach folgt erstmal lange Zeit nichts mehr. Doch was ist wenn sich an der Vergabe von IPP den Intelli Poker Punkten etwas ändert? Van Halle hat diese ja sehr aggressiv verschleudert und die Community damit mehr oder weniger erkauft. Ein neuer CEO könnte dies radikal ändern, was ohne Zweifel einen großen Rückgang des Zuwachses und der Aktivität zur Folge hätte. Intelli müsste langfristig einige Marktanteile abgeben, die sich wohl an Pokerstrategy und weitere kleinere Communities verteilen sollten. Poker Affiliates können davon also nur profitieren. Dies ist zwangsläufig der Fall wenn jemand mit einem Megabudget wie Intelli ankommt und alle User aufkauft. Bricht das System zusammen, profitiert der Rest davon

Wie wir schon einmal auf Poker Affiliate Biz berichtet haben, verzögert sich der Einbau unseres Poker Affiliate Forums etwas. Doch nun ist es zumindest schon einmal implementiert, wenngleich natürlich noch nicht gut angepasst. Mit VBulletin haben wir sicherlich keine schlechte Wahl getroffen und die Features gehen deutlich über das eines Forums hinaus.

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das Forum heute oder morgen fertig gestellt, so dass man es auch der Öffentlichkeit präsentieren kann. Der Aufbau eines Forums ist alles andere als einfach, darum bitten wir alle Leser sich daran zu beteiligen um eine in Deutschland einzigartige Poker Affiliate Community aufzubauen.

Vielleicht hat der eine oder andere bereits davon gehört: In Bayern wollte ein Mann sein Haus verkaufen. Um dies ein wenig ‚interessanter’ zu gestalten und wahrscheinlich ein wenig mehr Geld herauszuschlagen, wurde im Internet eine Verlosung angestrebt. Es wurden 48.000 Lose zu je 19 Euro angeboten (das entspräche einem Gewinn in Höhe von etwa 912.000 Euro). Dem Gewinner würde das Haus dann zugesprochen. Keine schlechte Idee, wenn da nicht die Regierung wäre. Diese untersagte nämlich die Internetverlosung, da es sich hierbei eindeutig um ein ‚Glücksspiel’ handele, und diese im Onlinebereich bekanntlich verboten sind.

Nun. Ich kenne hunderte Seiten bzw. Portale, die Verlosungen anbieten. Und noch nie wurde ein derartiges Gewese darum gemacht. Die Anwältin des Betroffenen argumentierte zu dem Vorwurf mit einer uns allen bekannten Aussage: Entscheidend für den Gewinn oder Verlust des Spiels nach Paragraf 3 Glücksspielstaatsvertrag sei hier nicht der Zufall, sondern das Geschick der Teilnehmer, also Wissen, Allgemeinbildung, Auffassungsgabe und Reaktionsfähigkeit.

So sehe das Gewinnspiel ein Quizturnier mit mehreren Durchgängen vor, bei dem im K.O.-Verfahren aus den geplanten 48.000 Teilnehmern 100 Quiz-Sieger ermittelt werden. Unter diesen würden dann unter notarieller Aufsicht 100 Preise verlost, von denen das Haus der Hauptpreis sei. Maßgeblich für die Entscheidung über Gewinn oder Verlust sei also allein das Abschneiden bei dem Quiz-Turnier.

Verschärfend kommt hinzu, dass der Beklagte bereits seit Oktober 2008 versuchte, eine rechtliche Klärung bei den Behörden herbeizuführen, diese aber nicht sonderlich an der Geschichte interessiert schienen. Erst jetzt, wo das öffentliche Interesse für diesen Fall wächst, kommen die Beamten plötzlich aus ihren Löchern.

In Österreich wurde bereits ein Haus auf dem Wege der Verlosung an den Mann gebracht. Derzeit findet eine solche Verlosung auf Mallorca statt. Leider entscheiden die verschiedenen Länder noch immer unabhängig voneinander über das Glücksspielrecht und dessen Einschränkungen. Ich würde mich wesentlich wohler fühlen, wenn man nicht ständig bevormundet werden und man endlich Klarheit in diesem Bereich schaffen würde. Jetzt mal im Ernst: Wenn wir auf dem Rummel Lose für 100 Euro kaufen, interessiert das kein Schwein. Wenn wir aber im Internet an einer Hausverlosung teilnehmen möchten und dafür 19 Euro bezahlen, soll das illegal sein? Wo liegt da der tiefere Sinn?

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