Für knapp 12 Millionen Dollar kauft der Gambling Riese Party Gaming das Unternehmen World Poker Tour. Der Wert der Aktie World Poker Tour hat in den letzten Monaten stark gelitten. Nachdem das Unternehmen vorübergehend über 20 Millionen wert war, dürfen sich die Aktionäre nun mit einem fast halb so hohen Preis zufrieden geben. Der strategische Hintergrund von PartyPoker ist nicht ganz klar und es herrscht Uneinigkeit ob dieser Zug ein kluger, oder eher weniger kluger war. Überraschenderweise kehrt Mike Sexton, der eng mit WPT in Verbindung stand wieder als Party Poker Consultant zurück.

Übrigens: Hier findest du mehr Infos zum Party Poker Affiliate Programm!

Und wieder einmal gibt es eine schlechte Nachricht in der Pokerindustrie. Die Linx Media Group, die bisher mit Microgaming und unter den Marken EuroLinx, BetOnBet und LinxGaming gearbeitet haben meldet Insolvenz an. Microgaming rät allen Spielern und Affiliates ihre Forderung an den zuständigen Insolvenzverwalter weiterzugeben.

Abgesehen davon, dass dies wieder ein schwerer Schlag für die gesamte Industrie, aber Spieler und Affiliates im speziellen ist, muss man sich doch die Frage stellen ob es tatsächlich richtig ist Skins das Geld der gesamten Spielerkonten überlassen zu können. Denn im Grunde kann jeder eine Kapitalgesellschaft gründen, entsprechendes Kapital auftreiben und einen Skin betreiben. Was er dann mit dem Geld der Spieler und Affiliates macht, sei mal dahingestellt.

Es gibt nur wenige Netzwerke, die Zahlungen usw. selbst abwickeln. Hierzu zählt zum Beispiel Entraction (TrickyPlay) oder Boss Media (PokerHeaven). Damit geht das Risiko gegen Null, dass Spieler Probleme mit Auszahlungen bekommen weil dahinter eine an der Börse geführte AG steht.

Im Falle von EuroLinx und Microgaming Skins heißt das: Pech gehabt. Und das obwohl genau das gleiche vor über einem Jahr schon einmal passiert ist, nämlich mit Battlefield Poker. Auch hier verloren tausende Spieler ihre Bankrolls und hatten keine Chance.

Deswegen rät PokerAffiliateBiz allen Spielern und Affiliates sich von kleinen Microgaming Skins fern zu halten und Unibet oder Ladbrokes zu wählen, denn das sind wenigstens etablierte Marken mit soliden Großunternehmen im Rücken.

Der Gründer von Pokerlistings.com, eine der größten Pokerseiten überhaupt und bekannt für top Google Platzierungen, Andreas Oscarsson wurde tot in seinem Heimatort in Schweden aufgefunden. Er wurde scheinbar vor den Augen seines zweijährigen Kindes erschossen!

Damit verliert nicht nur die Poker Affiliate Szene, sondern die Pokerindustrie im allgemeinen einen großartigen Pionier und einer der besten Poker Affiliates überhaupt!

RIP Andreas Oscarsson

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