Dieses Mal stellen wir eine Seite vor, die in der Rakeback Nische tätig ist und das sogar auf eine ganz besondere Art und Weise. Top-Rakeback.net heißt die Seite und wird von einem kleinen Team von Pokerspielern geleitet. Kennen gelernt haben wir das Team auf unser iPoker VIP Deal Angebot. Und nun denken wir, dass wir die Jungs einmal vorstellen können mit einem kleinen Interview:

PAB: Wie seid ihr überhaupt in das Affiliate Geschäft eingstiegen?

Top-Rakeback: Also eigentlich war es purer Zufall. Wir sind selbst mehr oder weniger professionelle Pokerspieler und haben gehört, dass manche Kollegen sich ihre Bankroll mit Affiliate Deals aufbessern. Danach haben wir etwas gegoogelt, Pokeraffiliatebiz gefunden und es einmal mit den Deals probiert. Dann dachten wir uns dass wir eine Webseite brauchen um das Angebot auch anderen Spielern zu bieten. Und so entstand Top-Rakeback.net.

PAB: Wie läuft es bisher und wo wollt ihr hin?

Also wir werden nie unsere “Wurzeln” vergessen. Als Pokerspieler hat man eigentlich die Pflicht immer für andere Spieler da zu sein und sie zu unterstützen. Wir möchten deswegen keine Affiliates sein, die Spieler irgendwelche Deals andrehen wo sie viel dran verdienen. Das widerspricht dem ganzen! Deswegen versuchen wir stets das beste für den Spieler zu bieten. Das heißt Deals, die er sonst nirgends findet und einen persönlichen Support per Mail oder Skype. Wir sind sehr zufrieden wie es bisher läuft und wir möchten schon noch mehr Spieler gewinnen und mit einmaligen Deals versorgen. Ein großes Ziel was Rake bzw. Verdienst angeht haben wir nicht.

PAB: Im Rakeback Geschäft habt ihr ja harte Konkurrenz mit den ganz großen Rakeback Seiten. Wie geht ihr damit um?

Top-Rakeback: Wir gehen ihnen komplett aus dem Weg, ganz einfach. Wir fokussieren uns auf etwas ganz anderes. Die großen Rakebackseiten sind einfach unpersönlich und nichts besonderes mehr. Klar, wer gute Deals will ist dort gut aufgehoben, aber wer die besten Deals will ist bei uns noch besser aufgehoben! Wir denken eben dass es für Spieler wichtig ist einen persönlichen Kontakt zu haben und zu wissen dass dort selbst Spieler involviert sind. Eben kein großes Unternehmen aus den USA, Kanada, Costa Rica oder sonst wo, für die das das daily business ist.

PAB: Eure Seite sieht ja noch sehr einfach aus. Wie vermarktet ihr sie?

Top-Rakeback: Das ist richtig. Es handelt sich derzeit noch um eine einfache WordPress Seite. Wir sind damit aber zufrieden weil sie scheinbar in Google sehr gut rankt. Wir ranken sogar für Keywords die wir nicht für möglich gehalten hätten. Insofern geht alles über Google und noch wichtiger: Spieler, die unsere Deals an Freunde weitergeben weil sie damit zufrieden sind! Das ist uns noch wichtiger weil es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

PAB: Das klingt nicht so als wärt ihr Einsteiger im Affiliate Geschäft!

Top-Rakeback: Eigentlich ja, aber man lernt auf Pokeraffiliatebiz eine ganze Menge. Gerade was Suchmaschinenoptimierung angeht. Das Thema ist auch sehr interessant so dass wir hier viel Energie reingesteckt haben. Wo auch immer ein Spieler nach einem Rakebackdeal sucht, soll er uns finden ;) Unter “Rakeback” sind wir noch nicht stark vertreten, aber das müssen wir auch nicht.

PAB: Wenn ihr nicht bei “Rakeback” rankt, wo dann?

Top-Rakeback: Es sind vor allem die erweiterten Rakeback Keywords wie “ipoker rakeback”, “ongame rakeback”, “entraction rakeback”, “ipoker deal“, usw. Die sind auch am hochwertigsten denn wer einen iPoker Deal bei uns sucht, findet auch einen.

PAB: Nun habe ich euch auch eine perfekte Möglichkeit gegeben euren Backlink unterzubringen ;) Den bekommt man übrigens wenn man auf PAB vorgestellt wird. Wenn das auch für deine Seite interessant ist, kontaktiere uns einfach unter info [at] pokeraffiliatebiz.com. Und Top-Rakeback, vielen Dank für das sehr interessante Interview. Weiterhin viel Erfolg als Poker Affiliate.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir über die Insolvenz derjenigen Firma berichtet haben, die damals das Ace Magazin herausgebracht hat. Es gab dann scheinbar einen Eigentümerwechsel, neue Firma, neues Glück. Und lange Zeit war es auch gar nicht schlecht um das Magazin bestellt. Doch heute wurde bekannt gegeben, dass im Oktober erstmal das letzte Ace Magazin erschienen ist. Denn die dänische Mutterfirma möchte (scheinbar nach erneutem Eigentümerwechsel) den deutschen Markt noch einmal genauer unter die Lupe nehmen und bewerten ob dieser in Zukunft auch noch tragbar ist. Damit herrscht wieder Chaos und zumindest frühere Ansprechpartner haben nun ihre Tätigkeit eingestellt.

Es sieht also ganz so aus als wenn das Ace Magazin endgültig Geschichte ist. Das ist ohne Zweifel schade, denn Ace gehörte unserer Meinung nach zu den besseren Magazinen.

Zurzeit tut sich einiges bei Google. Caffeine steht vor der Tür und das heißt dass ein neuer Algorithmus integriert wird. Und der scheint so einige Änderungen hervor zu rufen.

Zum einen sollen Links an Bedeutung einbüßen. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: es ist zu leicht zu faken und mit einem guten Budget kann man die schlechteste Seite auf Platz 1 bringen. Aus diesem Grund bewegt sich Google auch vom Page Rank weg.

Zum anderen soll die Ladegeschwindigkeit ein neuer Faktor werden. Denn immerhin gibt diese auch Ausschlag über die Qualität der Seite. Dies kann zwar kein bedeutender Faktor sein aber er scheint nun mehr bzw. überhaupt ins Gewicht zu fallen. Für jeden Webmaster heißt das also zu versuchen möglichst schlanke Webseiten zu bauen. Damit benachteiligt Google vor allem mit Werbung überfüllte Seiten wie zum Beispiel Foren, die überall Werbeflächen eingebaut haben um mit den Forenlesern Geld zu machen. So manche Seite kommt hier schon auf 1 Mb, das dauert und könnte gute Google Platzierungen kosten. Auch dieser Schritt erscheint sinnvoll.

Was nun ein weiterer neuer Rankingfaktor sein soll ist der “Brand” also die Marke einer Seite. Eigentlich logisch, dass die Seite von Coca Cola bei bestimmten “Getränke Keywords” weiter oben ranken müsste. Denn immerhin ist das ein unglaublich starker Brand. Andererseits sind Seiten wie texas-hold-winning-poker.com keine guten Brands und sollten zum Beispiel hinter den Branchenstarken Brands wie PokerStars oder Pokernews ranken. Zumindest in der Theorie. Auch das erscheint sinnvoll, bedeutet für den Poker Affiliate allerdings eine Menge Arbeit! Denn nichts ist so schwierig als eine gute und solide Marke zu etablieren. Das erfordert viel Zeit und Anstrengung und in den meisten Fällen auch Geld. Der Schritt in die Nischen könnte noch viel mehr an Bedeutung gewinnen!

Soweit ein kurzer Überblick zum neuen Google Algorithmus. Welchen Einfluss er wirklich hat wird sich noch zeigen. Zurzeit wird er in wenigen Datencentern getestet und Google scheint es sehr ernst zu nehmen und testet vorher ausgiebig.

Es ist ja kein Geheimnis, dass die meisten Poker Affiliate Manager unfähig sind. Das ist auch wirklich nichts neues. Aber manchmal fragt man sich ob es sein kann, dass man sich als Poker Affiliate damit herumquälen muss und das nicht zu knapp. So war ich heute in einer exemplarischen Situation.

Eine Affiliate Managerin aus Costa Rica (vielleicht ein erstes Zeichen?) schreibt eine Email wegen einer Rakebackseite. Klar: sie möchte dass ich den Raum bewerbe. Soweit so gut, man kann es sich ja einmal anhören. Es ging um einen recht neuen Raum aus dem hierzulande mehr als unbekannten Merge Netzwerk. Merge kommt aus Australien und ist vor allem wegen US-freundlicher Politik über den Staaten bekannt. Das Netzwerk ist aber sehr klein und demzufolge sind die Conversions auch ziemlich schwach. Aber wenigstens arbeite ich auf dieser Seite mit keinem Merge Skin was schonmal für einen Versuch spricht.

Dann scheiterte das ganze schon an einer einfachen Frage wie es mit den 45 % Revenue Share aussieht und ob die durch ihre eigene Politik oder Netzwerk weite Politik seitens Merge festgelegt wird. Das war der guten Dame anscheinend zu kompliziert. Ok, nächste Frage. Dazu kam es aber nicht mehr weil mir dann eine Frage gestellt wurde, die so einige Affiliate Manager scheinbar vor dem Schlafen gehen noch 100 mal aussagen: “Was denkst du denn wieviele Real Money Player du im Monat bringen kannst?”

Stop! Bei dieser Frage merkt man eigentlich schon, dass der Affiliate Manager so ziemlich nichts von diesem Geschäft besteht. Denn erstens habe ich erwähnt dass ich noch nicht mit Merge gearbeitet habe, woher soll ich also wissen wie ein 30 % Rakeback bei Merge-Angebot ankommt und wie die Conversions aussehen? Sie meinte die Conversions wären gut (das sagt jeder Raum…). Zweitens weiß ich noch viel weniger wie Marke des Skins ankommt. Vielleicht sind die Conversions bei Merge eigentlich gut, aber bei Skin XY total schlecht? Oder umgekehrt? Wer weiß? Oder vielleicht ist das Angebot so gut, dass ich es gerne pushe oder versuche Spieler von anderen Räumen abzuziehen um mehr zu verdienen? Aber woher soll ich das wissen wenn das Angebot davon abhängt “wieviele neue Deposits ich bringen kann”? Das sind jetzt schon eine ganze Menge Fragen und man sieht recht schnell wie sinnlos eine solche Frage ist.

Das habe ich auch offen und ehrlich gesagt und sie wollte dort einen Banner haben wo im Moment ein anderer ist. Ich habe gesagt dass dies ein Branding Deal ist und ich von Bannern hinsichtlich Conversions nicht viel halte. Gerade im Rakebackbereich lässt sich kein Spieler von blinkenden Bannern locken. Ein einfacher Artikel mit Beschreibung zum Angebot und einem sichtbaren Textlink hat eine wesentlich bessere Click Through Rate als ein noch so blinkender Banner. Das einzige was ich auf die Aussage, dass ich von Bannern nichts halte hören durfte war “ARE YOU SERIOUS???”. Ganz so als hätte ich behauptet die Erde sei eine Scheibe.

Naja, nun war die Sache eigentlich gegessen vor allem weil ihre nächste Frage war wie lange ich schon in diesem Geschäft sei. Meine Gegenfrage war “was erwartest du wieviele Affiliates du für dich gewinnen kannst wenn du ihre Kompetenz in Frage stellst?”. Darauf kam leider erstmal nichts und auch meine zweite Frage ob sie jemals eine Minute als Affiliate gearbeitet hätte wurde nicht beantwortet. Es folgte nur ein nettes auf Wiedersehen und die konsequente Löschung aus der Kontaktliste…

Die Moral von der Geschichte ist einfach: Es ist sehr anstrengend mit unfähigen Affiliate Managern zu arbeiten. Meist ist es sogar unmöglich! Die Gambling Branche sollte nun wirklich aus den Kinderschuhen raus sein, aber sie ist es nicht. Wenn Kundensupport und Affiliate Management immernoch nicht an erster Stelle steht, läuft etwas falsch. Wir als Affiliates sind für einen großen Teil des Umsatzes verantwortlich und helfen Pokerrooms beim Branding. Und dann wird man teilweise behandelt wie ein Staubsaugerverkäufer. Viele haben noch nicht einmal begriffen dass SIE es sind die etwas verkaufen wollen und nicht umgekehrt.

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