Wann soll sich ein Affiliate diversifizieren?

Das Jahr 2011 ist ohne Zweifel ereignisreich, wenn nicht sogar das ereignisreichste Pokerjahr überhaupt. Nach dem Black Friday wurde PokerStars vom amerikanischen Markt verbannt und Full Tilt Poker und Absolute Poker stehen vor der Pleite. Spätestens dann, wenn der zweitgrößte Pokerraum innerhalb kürzester Zeit pleite gehen kann, wird es Zeit sich Gedanken zu machen. Nämlich darüber, wie man selbst als Affiliate aufgestellt ist und ob das eigene Geschäftsmodell zukunftsträchtig ist.

Denn der Aufschrei war wieder groß bei Affiliates, die sich bislang nur auf einen Markt (den amerikanischen) und in einer Nische (Poker) engagiert haben. Natürlich, sie verloren den Großteil ihrer monatlichen Einnahmen. Wer im April 100 Ersteinzahler zu Full Tilt gebracht hat, wird seine $ 15.000 nicht wieder sehen. Das schmerzt, das ist klar. Aber die Frage ist ob der Fehler nicht woanders liegt.

Das Affiliate Geschäft hat, wie jedes andere Geschäft auch, ein Risiko in sich. Wenn es kein Risiko gäbe, sähe auch der Profit nicht gut aus. Der Profit, den ein Affiliate, insbesondere ein Poker- und Casino Affiliate erzielen kann ist vergleichsweise hoch. Das ist aber nur durch ein hohes Risiko möglich. Das heißt, dass die jeweiligen Einkommensströme nicht als sicher anzusehen sind und zumindest schwanken. Jeder kann das nachvollziehen. Niemand kann von sich behaupten jeden Monat genau xx,xxx Euro als Affiliate zu verdienen. Selbst wenn man fixe Werbeflächen auf seinen Seiten verkauft, unterliegt dies einem Risiko. Das ist etwas, das man von Anfang an begreifen muss. Und wer es jetzt noch nicht verstanden hat, muss es spätestens jetzt einsehen:

Das Affiliate Geschäft ist mit Risiko verbunden, die Einnahmen unsicher!

Für alle neuen Affiliates mag das abschreckend klingen. Das soll es aber nicht sein. Dass Einnahmen unsicher sind heißt nicht, dass man als Affiliate übers Ohr gehauen wird. Das ist in den allermeisten Fällen nicht der Fall. Unsicher heißt, dass die Einnahmen schwanken. Mal mag man 5000 Euro/Monat bei einem Anbieter verdienen, mal 1500 und mal 0 wie im Falle von Full Tilt.

Die Aufgabe eines Affiliates liegt nun darin sich richtig zu diversifizieren. Zumindest wenn man nicht einfach auf das schnelle Geld aus ist, sondern langfristig konstante Einnahmen generieren möchte. Dann muss man sich fragen, wie man sich aufstellen soll um das zu gewährleisten. Und hier muss man auch mal über den Tellerrand hinaus blicken: es gibt nicht nur Gambling, es gibt nicht nur Poker und es gibt nicht nur Leute, die nach einem Poker Bonuscode suchen! Das schlechteste was man machen kann ist 100 % seiner Einnahmen aus einer Nische zu beziehen. Wer nur mit Rakeback arbeitet, geht ein hohes Risiko ein. Wer aber Rakeback anbietet und eine Seite mit Pokerregeln hat und dort neue Spieler auf CPA Basis bringt reduziert sein Risiko bereits enorm!

Es schadet nicht auf die Portfoliotheorie von Markowitz zurück zu greifen. Jeder, der sich schon mit Aktien beschäftigt hat, wird davon gehört haben. Die Quintessenz ist einfach die, dass man sein Portfolio so zusammen stellen soll, dass die einzelnen Bestandteile miteinander möglichst wenig korrelieren. Auf diese Weise reduziert man das Risiko seines Portfolios.

Auf uns Affiliates angewendet heißt das, dass man Einkommensströme braucht, die miteinander nichts zu tun haben. Ein kurzes Beispiel macht das sicherlich schnell deutlich: Mein Portfolio besteht aus einer Casinoseite mit Traffic aus den UK und einer Rakebackseite mit Traffic deutscher Spieler. Beides gehört dem Gambling Markt an. Trotzdem ist dieses Portfolio gut diversifiziert. Denn wenn es Probleme mit der Casinoseite oder dem Casino Partnerprogramm gibt, wird es nicht gleichzeitig Probleme mit der Rakebackseite geben. Macht der Pokermarkt in Deutschland dicht, kann man die Rakebackseite praktisch abschreiben, bezieht aber weiterhin Einkommen von der Casinoseite.

Hat man hingegen eine Full Tilt Poker – und eine PartyPoker Bonusseite dann ist die Korrelation sogar negativ in einem Fall dass z.B. einer der beiden Anbieter dicht macht oder unattraktiver wird. Wie man gesehen hat, suchen viele der ehemaligen Full Tilt Spieler ein neues Zuhause und PartyPoker ist ein solches.

Das ganze lässt sich natürlich noch weiter führen und kann wesentlich komplizierter aussehen. Es reicht an dieser Stelle jedoch erstmal wenn man das Prinzip dahinter verstanden hat. Nach welchen Überlegungen man also sein Portfolio an Webseiten zusammen stellen muss um sein Risiko zu minimieren.

Dabei darf man aber eines nicht außer Acht lassen: Für jede Diversifizierung, die man vornimmt, verzichtet man auch auf Synergien. Das heißt also, dass ich als Affiliate, der bisher nur mit Poker gearbeitet hat, viel Zeit und Energie darin investieren muss um auch mit Casinoseiten eine Chance zu haben. Es ist ja nicht damit getan Content zu erstellen, das wäre im Fall von Casino kein großes Thema. Es geht auch darum ein Seitennetzwerk aufzubauen, mit anderen Affiliates in Kontakt zu treten, Links aufzubauen usw. Das ist der Preis, den man bezahlen muss für ein geringeres Risiko und das muss man sich auf alle Fälle vergegenwärtigen.

Denn es gibt viele Affiliates, die in jeder Nische mitmischen möchten, aber keine richtig dominieren. Sie haben Seiten zum Thema Pokerbonus, Rakeback, Slots, Roulette, Blackjack, Forex, Golfschläger, Auto-Blogs und was sonst noch alles geht, schaffen es aber nicht in einer dieser Nischen die kritische Masse zu erzeugen. Denn mit einer einzigen Forex Seite kann man kaum etwas bewegen, noch dazu ist man als kleiner Affiliate in einer schlechten Verhandlungsposition und verfügt über schlechte Margen. Kein Pokerraum gibt einem Rakeback Affiliate einen besonders guten Deal wenn er 1 Spieler/Monat bringt. Gleiches gilt für 99 % der anderen Nischen.

Letzendlich geht es darum die richtige Mischung zu finden aus Diversifizierung und Konzentration auf die Kernkompetenzen. Jeder Diversifizierungsschritt kostet Synergien und ist mit Opportunitätskosten verbunden. Denn die Energie, die man in eine neue Nische investiert, kann man theoretisch auch in die bereits bestehende investieren. Deswegen spielen Überlegungen wie „in welcher Nische erziele ich das beste Verhältnis aus Einsatz/Einkommen (Effizienz)?“ eine wichtige Rolle. Es macht keinen Sinn sich in einer Nische zu engagieren wo man 10 Stunden/Woche arbeiten muss um 200 Euro/Monat zu verdienen nur weil man sich diversifizieren möchte. In einem solchen Fall ist es auch egal ob man sich auf Synergien beruft oder nicht, es ist einfach ineffizient.

Wie geht es weiter mit Full Tilt Poker?

Es war nicht zu übersehen bzw. zu überlesen: Full Tilt Poker wurde die Lizenz entzogen und viele sehen den Untergang von Full Tilt als unausweichlich. Man sollte jedoch einen kühlen Kopf bewahren und nicht vorschnell irgendwelche Schlüsse ziehen. Sicherlich sieht es nicht gut aus im Moment und wenn ich als Spieler Geld im Konto hätte, würde ich versuchen auszuzahlen oder das Geld schon abschreiben.

Dennoch muss man sich einmal vor Augen halten, dass Full Tilt sogar nach dem Black Friday auf Position 2 der größten Pokerseiten geblieben ist. Der Verlust amerikanischer Spieler war natürlich ein herber Schlag, aber noch lange kein K.O. wie etwa bei Cereus. Im Moment scheitert es „nur“ an 60 Millionen Euro, die für Spielerauszahlungen aufgebracht werden müssen und einer Lizenz. Letzteres kann über kurz oder lange nicht das große Problem bleiben, immerhin ist es inzwischen kein großes Thema eine neue zu beantragen und Full Tilt scheint genau das mit Kahnawakee machen zu wollen.

Dann wäre zumindest das eine Problem gelöst und für das andere Problem, die mindestens 60 Millionen Euro, die derzeit fehlen um Spieler auszahlen zu können, wird ebenfalls an einer Lösung gearbeitet und das Szenario eines Verkaufs der Software, Datenbanken und anderen Assets ist durchaus eine Option. Gespräche mit Jack Binion in denen sich Full Tilt im Moment befindet scheinen in diese Richtung zu gehen. Und wenn man sich vor Augen hält wieviel Rake trotz des Black Fridays noch produziert wurde, sind 60, 100 oder 250 Millionen relativ schnell wieder eingespielt. Nach PokerStars ist Full Tilt Poker vermutlich die Pokerseite mit der größten Marge.

Meine Vermutung ist, dass das Schiff nicht untergehen wird und wir in den nächsten Wochen eine Lösung sehen werden. Diese ist sicherlich nicht für alle Beteiligten zufriedenstellend, aber wenn sich das Full Tilt Management nicht zu ungeschickt anstellt (was natürlich auch denkbar ist), dann wird es irgendwie weitergehen, auch wenn mit einer anderen Marke gearbeitet werden muss, was ebenfalls nicht auszuschließen ist.

Poker Affiliates vorgestellt: PokerFieber.com

Dieses Mal stellen wir eine größere deutsche Affiliate Seite vor: Poker Fieber. Schon seit 2007 online und hat eine Menge Höhen und Tiefen miterlebt. Aber dazu gleich mehr.

PAB: Wie seid ihr überhaupt in das Affiliate Geschäft eingstiegen?

PokerFieber war eigentlich gleich das erste Projekt und damals haben wir noch keinen Schimmer gehabt worauf wir uns einlassen. Poker war damals (2006) ein großes Thema und total am boomen. Mit Szene1.at hatten wir bereits Österreichs größte Community Seite und natürlich auch viele Mitglieder, die auch Pokern wollten. Deswegen haben wir uns entschlossen einen eigenen Themenbereich einzuführen, was später zu PokerFieber ausgegliedert wurde.

PAB: Wie läuft es bisher und wo willst du hin?

Anfangs konnten wir mit „Free Money“ Programmen gutes Wachstum erzielen. Wir hatten diverse Partner, die unsere Spieler mit $ 10 – 25 an Startkapital ausgestattet haben. Im Nachhinein war es ein Fehler sich hauptsächlich darauf zu konzentrieren. Zwar kann man damit sehr viele (Nicht)Spieler bewegen – was auch unser erstes Ziel war – aber vom Spielerwert sind diese Spieler einfach nicht hochwertig. Kurzum: Man verdient an 100 Spielern nicht die Welt.

Seit knapp einem Monat haben wir ein neues Team aus erfolgreichen Affiliates zusammen gestellt, die jetzt gemeinsam an PokerFieber arbeiten. Außerdem haben wir uns von dem Konzept der Poker Community verabschiedet und die Seite mit WordPress gerelauncht. Soweit steht die Seite und sie ist im Gegensatz zur alten Seite Suchmaschinen freundlich aufgebaut. Jetzt geht es nur noch darum in den Suchmaschinen nach oben zu klettern.

PAB: Wieviele Seiten hast du etwa und worauf liegt dein Fokus?

Wir haben ein ganzes Netzwerk an verschiedenen Pokerseiten aus den unterschiedlichsten Nischen. Das braucht man einfach um bestehen zu können. Ich bin der Meinung, dass kein Poker Affiliate große Erfolge aufweisen kann wenn er stur an einer einzelnen Seite arbeitet. Dafür ist die Konkurrenz mittlerweile zu stark.

PAB: Wie hast du vor dich mit dieser Seite durchzusetzen?

Heutzutage ist es schwierig eine klare USP zu schaffen. PokerFieber ist im momentanen Zustand nichts bahnbrechendes. Unsere USP ist aber wohl unsere Unabhängigkeit, Flexibilität und Content Fülle. Nicht viele Pokerseiten haben über 200 Strategie Artikel, nicht viele bieten Tests zu Pokerräumen, Pokerbüchern, Pokerschulen, Coaching Seiten, etc. Unser Anspruch ist es dem User alles zu bieten was er zum Online Pokern braucht. Deswegen sind wir auch Affiliate von PokerStrategy. Weil wir denken, dass neue Pokerspieler auf PokerStrategy sehr gut aufgehoben sind und dort beste Konditionen haben Online Poker zu lernen.

PAB: Wie wichtig sind für dich Zusammenarbeiten mit anderen Affiliates?

Netzwerken und Zusammenarbeiten sind das A und O eines guten Affiliates. Man muss Joint Ventures bilden um Synergien zu nutzen und ständig mit anderen Affiliates in Kontakt bleiben und neue Kontakte knüpfen. Es ist ja nichts anderes wie in anderen Geschäften. Anfangs in steigenden Märkten kann man gut alleine profitieren, in reifen Märkten muss man aber kooperieren aus verschiedensten Gründen. Man muss sich nur mal Fluggesellschaften oder Mineralöl Unternehmen anschauen. Da kommt niemand mehr ohne Allianzen und Kooperationen aus. Anders wird es im Pokergeschäft auch nicht laufen…

PAB: Wenn jemand mit euch zusammen arbeiten möchte, wie erreicht man euch?

Am besten einfach per Email: office[at]pokerfieber.com. Wir sind immer offen für einen Linktausch und Zusammenarbeiten 🙂

PAB: Vielen Dank für das Interview

Wir danken auch!

Poker Affiliates vorgestellt: Einzahlungsbonus.org

Dieses Mal stellen wir das Team hinter Einzahlungsbonus.org und PokerTrainingSites.org vor.

PAB: Wie bist du überhaupt in das Affiliate Geschäft eingstiegen?

Angefangen hat alles mit einer Übersetzung einer Webseite eines befreudeten Affiliates. Aus diesem Gefallen heraus entstand der Gedanke, mit Freunden ein eigenes deutsches Poker-Portal aufzubauen. So war Idee zu PokerTrainingSites.org geboren.

PAB: Wie läuft es bisher und wo willst du hin?

Aller Anfang ist schwer und es hat einiges an Zeit und Arbeit bis zur Fertigstellung gekostet. Der Traffic entwickelt sich gut und die Seite wird immer besser angenommen. Wir möchten natürlich die Angebote weiter ausbauen und auch über das Poker Training hinaus viele weitere Informationen  anbieten.

PAB: Wieviele Seiten hast du etwa und worauf liegt dein Fokus?

Neben einigen kleinen Projekten starten wir jetzt Einzahlungsbonus.org. Mit dieser neuen Seite konzentrieren wir uns stärker auf die Suchmaschinen Optimierung.

PAB: Wie hast du vor dich mit dieser Seite durchzusetzen?

Natürlich möchten wir mit der Optimierung den Traffic über die Suchmaschinen erhöhen. Ein  zentraler Punkt dieses Projekts ist aber die übersichtliche und hilfreiche Schnell-Anleitung für den User, der mit dem Prinzip eines Einzahlungsbonus noch nicht vertraut ist.

PAB: Wie wichtig sind für dich Zusammenarbeiten mit anderen Affiliates?

Sehr wichtig, denn jeder Affiliate hat seine persönlichen technischen Stärken und Schwächen. Mit engen Kontakten zu anderen Affiliates kann man sich gegenseitig unterstützen, Defizite ausgleichen oder hilfreiche Tipps geben.

PAB: Vielen Dank für das Interview

Danke, gern geschehen!

Costum WordPress Themes von Pokerwebsitesolutions

WordPress ist mit Sicherheit die Beliebteste Plattform für Poker Affiliates oder Affiliates im Allgemeinen. Wenn man es mit Joomla vergleicht ist es zwar schwerer selbst zu gestalten, aber alleine aus SEO Gründen Joomla vorzuziehen. Wenn man jedoch nicht selbst coden kann, bleibt die WordPress Seite relativ glanzlos und gleicht teilweise einem einfachen Blog. Das ist im Affiliate Geschäft nicht sonderlich dienlich. Wenn man eine seiner Seiten jedoch richtig ausbauen möchte, lohnt sich die Investition in ein Costum WordPress Theme. Dabei wird die Seite komplett eigen designed und so aufgesetzt, dass man mit dem WordPress Backend arbeiten kann. Das hat den großen Vorteil, dass man mit dem Backend bereits vertraut ist und sehr viel schneller damit zurecht kommt. Außerdem können weitere Änderungen an der Seite relativ leicht, zum Beispiel mit Widgets oder Costum Fields umgesetzt werden.

Diese Investition lohnt sich aus zwei guten Gründen: 1) Hat man eine einmalige Seite, die sich vom Rest unterscheidet. 2) Ist man mit dem WordPress Backend bereits vertraut und kann sich schnell einarbeiten.

Das Team von PokerAffiliateBiz kann Pokerwebsitesolutions.com empfehlen. Damit haben die Affiliates von Pokeraffiliatebiz bereits mehrere eigene Seiten umgesetzt. Ab $ 450 geht es los. Natürlich steigt der Preis je mehr Pages die Seite haben soll, also wieviele Seiten letzendlich designed und gecodet werden müssen. Für eine große Seite mit vielen Features und Content kann man jedoch mit höchstens $ 1500 rechnen. Wichtig ist auch, dass sich das Team von Pokerwebsitesolutions auf WordPress und Poker spezialisiert hat. Das heißt, du kannst erwarten, dass Poker technische Wünsche und Besonderheiten bereits bekannt sind.

Weitere Informationen findest du auf Pokerwebsitesolutions.com

Links tauschen unter Poker Affiliates – die PAB Linkbörse

Der Linktausch ist sehr wichtig für den Erfolg eines Poker Affiliates und wird mit zunehmendem Wettbewerb auch immer wichtiger. Es kann sich niemand mehr vor anderen Affiliates verschließen und eigene Brötchen backen. Ok, man kann es schon, aber man kommt damit nicht weit. Die deutsche Poker Affiliate Szene ist klein und überschaubar, aber man kann ständig neue Affiliates kennen lernen für einen gegenseitigen Austausch von Wissen, Erfahrungen, Kontakten oder eben auch Links.

Das PokerAffiliateBiz Team hat sich überlegt eine simple Linkbörse einzurichten. Jeder kann teilnehmen. Alles was du tun musst ist einen Kommentar in diesem Artikel zu hinterlassen und zwar mit den folgenden Daten:

Kontaktdaten:

Name
Email Adresse
Primäre Webseite (also deine Hauptseite mit der du am meisten Umsatz machst)

Kommentar:

Suche Linktauschpartner für reciprocal/3-Way Links.
Nischen: Poker allgemein/Nachrichten/Rakeback/Bonusseiten/Casino/Sportwetten/etc.
Akzeptierte Links: egal/PR1+/PR2+/PR3+ etc.
Ich möchte kaufen/verkaufen/tauschen
Wenn gewünscht Instant Messenger Details wie Skype.

Andere Poker Affiliates können den Beitrag vernehmen und sich mit dir in Verbindung setzen um Links zu tauschen.

Wir hoffen damit für einen regen Linktausch zu sorgen und wünschen viel Erfolg!

Ist CakePoker tot?

Die negativen Anzeichen beim CakePoker Netzwerk häufen sich. Nicht nur, dass zwei führende Mitarbeiter kürzlich gekündigt haben, sondern auch die Tatsache, dass es immer wieder gravierende Probleme bei Skins gibt, spricht Bände. Über den Traffic müssen wir erst gar nicht reden, der hat selbst nachdem Sportingbet Cake bereits verlassen hat immernoch gut abgebaut während die meisten anderen Netzwerke zur kalten Jahreszeit zulegen konnten. Bei Doyles Room gibt es schon länger Probleme. Seit zwei Wochen kann die Software nicht mehr herunter geladen werden. Und Affiliates berichten von erneuten Tracking Problemen. Das ist aber eigentlich nichts neues bei Cake. Denn diese Probleme gibt es fast bei jedem Skin – was natürlich ein Nogo ist. Welcher Affiliate möchte schon Spieler verlieren, die er einem Pokerraum sendet?

Es gibt also nichts Positives zu berichten und wenn Cake nicht schnell das Ruder herum reißen kann, ist es fraglich ob das Netzwerk 2011 noch überlebt.

VCPoker wechselt von iPoker zu Entraction

Einer der größten iPoker Skins, VCPoker (das Pokerprodukt von Victor Chandler) wechselt ins Entraction Netzwerk. Wie heute auf der Entraction Webseite bekannt gegeben wurde, wurde ein Vertrag unterzeichnet. Der Wechsel soll schon im Dezember erfolgen.

Für viele kommt dieser Wechsel überraschend, aber wer enger mit iPoker zusammen arbeitet weiß, dass die Probleme mit dem iPoker Netzwerk scheinbar nicht abreißen. Skins werden bestraft wenn sie einen Monat einmal zuviele Gewinner haben, Spieler finden sich an sehr tighten Tischen, die Rakeback Problematik (offiziell kein Rakeback, aber überall verfügbar) hat iPoker bis heute noch nicht in den Griff bekommen. Also irgendwie doch nicht mehr so erstaunlich, dass sich ein großer iPoker Skin aus dem Netzwerk verabschiedet und zu einem Netzwerk wechselt, das weniger Probleme hat.

Bwin und ein schlechter Scherz

Ongame/Bwin macht sich in letzter Zeit nicht sonderlich beliebt in der Spieler und Affiliate Szene. Zunächst die umstrittene Änderung zum Essence Rake System, das nicht einmal Skins selbst nachvollziehen können und unterm Strich Spieler deutlich weniger Cashback bzw. Rückerstattungen gibt und jetzt werden auch noch die Terms and Conditions des Affiliate Programms dergestalt geändert, dass Affiliates auf gut deutsch „beschissen“ werden. Nichts anderes ist nämlich die Quintessenz der Änderungen.

So wird in Zukunft allen Ernstes der Revenue Share eines Spielers 3 Jahre nach seiner Registrierung auf ganze 5 % gesenkt. Das heißt wenn ich im Jahre 2006 1000 Spieler gebracht habe, die auch heute noch richtig viel Umsatz bringen, bekomme ich darauf 5 %. Schlechter Scherz Nummer 1.

Es geht weiter mit Scherz Nummer 2: Wenn keine online Rechnung innerhalb von 12 Monaten gestellt wird, wird die Commission einbehalten. Das heißt, wenn man etwas inaktiv ist und nicht immer in seinen Affiliate Account schaut, kann man die gesamte Commission verlieren. Und was sollen bitte Online Rechnungen? Hier hat Bwin scheinbar nicht verstanden, dass Affiliates eigentlich sehr gut ohne online Rechnungen arbeiten können. Klar, manche wollen bzw. brauchen diese, aber der Großteil weiß nicht einmal dass es so etwas gibt.

Scherz Nummer 3: Das Partner Konto wird geschlossen wenn drei Monate kein aktiver und zahlender Spieler geworben wird. Freundlicherweise wird man nach 2 Monaten darauf aufmerksam gemacht, dass man schnellstmöglich einen Spieler zu bringen hat, ansonsten wird das Konto gesperrt. Das nenne ich einmal Service!

Scherz Nummer 4: Diese Änderungen wurden komischerweise nicht gut aufgenommen in der Affiliate Community und es hagelte selbstverständlich Kritik. Die einzige Reaktion von Bwin darauf war sinngemäß (nachdem natürlich nicht auf die Kritiken eingegangen wurde): „Bewinners hat ein exzellentes Affiliate Program entwickelt, das alle Maßstäbe in der Industrie übertrifft. Außerdem ist Bewinners bestrebt transparent und fair zu bleiben und deshalb haben sie neue Terms and Conditions veröffentlicht, die alles klar darstellen. Bwin betrachtet Affiliate Marketing als sehr wichtig … Wir danken dir, dass du Spieler zu uns gebracht hast an denen du 5 % lebenslang verdienst (kein Witz).“

An dieser Stelle muss eigentlich nichts weiter gesagt werden. Wer glaubt dieses Affiliate Programm weiterhin bewerben zu müssen bzw. damit überhaupt Geld zu verdienen, dem sei viel Erfolg gewünscht. Bwin hatte durchaus einmal Potential auch in Sachen Poker ein Global Player zu werden, aber die Hoffnung ist wohl nun endgültig dahin. Man kann eigentlich nur hoffen, dass dieses Affiliate feindliche Verhalten abgestraft wird und Bwin dies zu spüren bekommt. Poker Affiliate Biz unternimmt den ersten Schritt und entfernt die Vorstellung des Bwin Affiliate Programms.