PBN Guide – Wie erstelle ich ein nachhaltiges Privates Blog Netzwerk

PBNs erfreuten sich vor einiger Zeit noch großer Beliebtheit. Das Prinzip war einfach: Ich registriere im großen Stil expired Domains, also Domains mit bestehenden Backlinks, die auch etwas Link Juice haben. Dann gebe ich ein Thema vor und setze (meist automatisch erstellte) Inhalte drauf. Danach biete ich es an Kunden an als Linkquelle. Diese Links sind natürlich nicht teuer, immerhin kostet die expired Domain nicht mehr als $10 pro Jahr, der automatisch erstellte Content ähnlich wenig. Dann werden einfach neue Posts veröffentlicht mit den Links der Kunden, die entsprechend dafür bezahlen.

Das funktionierte sowohl für Anbieter als auch SEOs lange Zeit sehr gut. Sie konnten recht günstig ihre Rankings verbessern ohne die übliche aufwendige Linkaufbauarbeit. Man muss keine Webmaster mehr kontaktieren wegen Gastbeiträgen, keine Links „kaufen“. Man bucht sich einfach in einem PBN ein und los geht die Party. Zumindest bis Google die Party crasht. Genau das ist auch geschehen. Erst mit den großen und bekannten PBNs, später auch mit den kleineren.

Wie Google PBNs auffliegen lässt? Eigentlich ganz einfach. Es wurde ein Algo entwickelt, der nach genau solchen Mustern sucht. Eben nach dem was ein PBN so ausmacht. Auffällig ist z.B. alleine schon dass man eine expired Domain etwa eine Spanische Autowebsite verwendet und dort später Casinoartikel auf Englisch veröffentlicht. Das ist schon mal ein klares Signal das für Google auch leicht auffindbar ist. Dass statt den üblichen 20 Seiten, die von der Domain im Index waren plötzlich 2000 werden, tut sein übriges dazu. Erst dann muss sich ein manueller Rater von Google einschalten und sich die Party genauer ansehen. Was werden für Posts veröffentlicht? Enthalten sie auffällige Links? Liefern sie einen Wert für den Besucher? Sind sie einfach nur Spam für Links? All das ist ziemlich eindeutig. Google geht dann her und analysiert die Backlinks der Seiten auf die gelinkt wird. Wikipedia oä wird nicht näher untersucht, aber irgendwelche dünnen Affiliate Seiten wie binaryoptionstradingtest.com sehr wohl. Und im Backlinkprofil lassen sich dann schnell Muster und Überschneidungen erkennen. Google findet dann innerhalb kürzester Zeit 99% der Domains die zu diesem PBN gehören und deindexed die ganze Gaudi mal schnell.

Eine weitere Methode ist noch viel einfacher: Ein manueller Rater gibt sich als SEO aus und kauft Links in einem PBN. Danach schaut er wo überall seine Links auftauchen und worauf dort noch so verlinkt wird.

Wie du sehen kannst ist es wirklich sehr einfach. Links von einem PBN zu kaufen daher grob fahrlässig. Wer das Risiko heute noch auf sich nimmt, geht entweder bewusst ein kalkuliertes Risiko ein oder ist einfach dämlich.

Die Alternative lautet jedoch nicht PBNs einfach links liegen zu lassen. Diese sogenannten PBNs wo sich selbst Google Mitarbeiter einkaufen können sind eigentlich keine PBNs weil sie alles andere als privat sind. Privat bedeutet für mich, dass eben niemand so einfach rein kommt, weder irgendwelche SEOs, noch Google Mitarbeiter.

Deswegen liegt auch die Lösung darin ECHTE PBNs aufzubauen. Aber wie gelingt das?

Zunächst einmal muss man verstehen, dass damit immer ein Risiko verbunden ist, gerade wenn man es skaliert und in größerem Maßstab aufsetzt. Rankt man z.B. für eine der kompetitiven Keywords muss einem klar sein, dass Google sich das einmal ansehen wird. Spätestens dann muss man den PBN Test bestehen und einer manuellen Bewertung stand halten. Das PBN muss so aufgebaut sein, dass es für einen Google Mitarbeiter nicht eindeutig erkennbar ist. Das muss das oberste Ziel sein.

Whois und Privacy

Dieses Thema ist bereits recht umstritten und komplex. Man kann es Google nicht recht machen. Stell dir vor du hast 100 Seiten die auf deine Moneysite verlinken und alle 100 haben deinen Whois – und tschüss! Stell dir aber jetzt vor die 100 Seiten haben alle Whois Privacy – auch das ist ein Footprint wenn auch weniger eindeutig. Im Idealfall hast du einen gesunden Mix aus Privacy und verschiedenen Whois. Aber genau das ist tatsächlich sehr schwierig zu bewerkstelligen. Daher bleiben viele bei Privacy.

WordPress FTW

Für viele ist WordPress das non plus ultra. Deswegen nehmen sie es einfach für alle Seiten her. Natürlich ist auch das ein Footprint. WordPress sollte nicht mehr als 70% ausmachen. Der Rest besteht am besten aus anderen CMS wie Joomla oder einfachem html.

IPs und Hosting

Das dürfte jedem bekannt sein, der mal als SEO tätig war. Die sogenannte IP Pop gibt an wie viel Prozent der Links von verschiedenen IPs stammen. Je mehr, desto besser. Wenn alle Seiten deines PBN die gleiche IP haben kannst du dich gleich verabschieden. Erstens wirken die Links nicht so stark dass sich der Aufwand lohnt und zweitens hältst du damit keiner manuellen Bewertung stand. Dein gesamtes PBN droht mit einer einzigen Abfrage aufzufliegen.

Umgang mit expired Domains

Expired Domains gibt es wie Sand am Meer. Auch die, die einige Links und etwas Trust mitbringen. Der Umgang damit ist aber schwierig. Im Idealfall hast du eine Domain mit gleicher Sprache und gleicher Nische. Also z.B. Poker auf Tschechisch. Abstriche solltest du nur bei der Nische machen. Also wenn du einen Spanischen Gesundheitsblog hast als expired, dann solltest du die Sprache auch auf Spanisch lassen. Vom Gesundheitsthema kannst du jedoch etwas abweichen, von der Sprache lieber nicht. Am Ende ist es ein Abwägen aus Stetigkeit der expired Domain History und Effizienz bzw. eben auch dem Risiko. Wenn du stur hergehst und alle möglichen expireds in deutsche Casinoseiten verwandelst, wird sich das früher oder später rächen. Wenn du jetzt aber 10 von 100 Seiten hast, die weder beim Thema, noch bei der Sprache konsistent sind, hält sich der Schaden sicher im Rahmen.

Registrars

Hier gibt es ein paar wichtige Bedingungen, die ein Registrar erfüllen muss:
1) Er muss günstig sein. Godaddy oä scheidet aus bei Kosten von über 25€ ab dem zweiten Jahr
2) Die Transfers müssen einfach zu bewerkstelligen sein. Oft ist eine expired Domain nur über einen bestimmten Registrar verfügbar. Ist dieser zu teuer oder möchte man ihn nicht als Footprint, muss man effizient transferieren können.
Registrars sind über die Whois einsehbar und damit ein möglicher Footprint. Er dürfte aber erst bei einer manuellen Überprüfung relevant werden.

Ist eine Poker/Casino Affiliate Tätigkeit in Deutschland legal nach den Änderungen in Schleswig-Holstein

Es wird einmal wieder Zeit für ein Update. Nach dem ursprünglichen Glücksspiel Staatsvertrag hatten Affiliates eigentlich wenig Lücken, die einem Luft für wirkliche Legalität ließen. Zwar wurden eigentlich nur Sportwetten explizit genannt und Casino und Poker gar nicht mit eingeschlossen, aber diese galten dann im Zweifelsfall genauso als Glücksspiel. Bei Poker kann man sich natürlich streiten weil es kein reines Glücksspiel ist und dies zumindest auch schon in anderen Ländern angeboten wird.

Die Frage, die man sich aber seit dem 1.1.2012 stellen musst ist welchen Einfluss die Gesetzsgebung von Schleswig-Holstein hat. Denn in diesem Bundesland werden nun Lizenzen für Sportwetten und Casinoanbieter vergeben. Lizenzen, mit denen man ganz offiziell und legal in diesem Bundesland Glücksspiele anbieten und bewerben darf. Und diese Lizenzen sind auch schon längst in Takt.

Nun ist es aber so, dass es (noch) keine Domains gibt, die lediglich auf das Bundesland Schleswig-Holstein ausgerichtet sind. Genausowenig ist es möglich IPs von anderen Bundesländern zu sperren. Das Internet ist nunmal global und die Sprache, die im Norden gesprochen wird ist die gleiche wie im Süden. Es ist daher nicht möglich sein Angebot gezielt auf dieses Bundesland auszurichten. Als Affiliate haben Sie hier meiner Ansicht nach keine Verantwortung weil es nicht in Ihrer Macht liegt. Selbst wenn Sie Ihre Webseite nur für Besucher aus Schleswig-Holstein zugänglich machen möchten, könnten Sie es technisch nicht umsetzen.

Das ist der erste Punkt. Der zweite ist die das Angebot lizenzierter Unternehmen. Natürlich kann man einem Affiliate, der ein Casino bewirbt, das keine Lizenz hat einen Strick drehen. Deswegen sollte er nur auf welche setzen mit Lizenz. Welche das sind lässt sich hier beim Innenministerium nachlesen.

Hier sind noch nicht alle großen Anbieter dabei, die man normalerweise sowieso bewerben würde. Aber es gibt genug gute auf die man sich verlassen kann. Gerade die Allrounder wie Bet365 oder Mybet sind hier zu nennen. Insbesondere aber auch 888, die mit Abstand am größten und außerdem noch extrem verlässlich sind. Hier können Sie sich das 888 Programm näher ansehen.

Ongame Essence: Ein Jahr und kein bisschen schlauer

Nach der Fusion von bwin und Party Gaming zu Beginn dieses Jahres hat das neu entstandene Unternehmen bwin.party Digital Entertainment vor einigen Wochen angekündigt, das Ongame Pokernetzwerk bis Ende des Jahres verkaufen zu wollen. bwin.party Digital Entertainment erhofft sich einen ähnlich großen Verkaufserlös wie den, den International Game Technology vor kurzem an den Softwareentwickler Entraction Holding AB für dessen Pokernetzwerk bezahlt hat. Das waren immerhin 70 Millionen Euro. Dieses Ereignis nehmen wir zum Anlass, um eine der umstrittensten Eigenheiten im Ongame Pokernetzwerk nochmals näher zu beleuchten: das Rake-Kalkulationssystem Ongame Essence, das noch dazu einjähriges Jubiläum feiert.

Was ist Ongame Essence?

Ongame Essence ist ein neuartiges Rake- und Punkteverteilungssystem für Cashgame-Spieler, das vom Ongame Pokernetzwerk Mitte 2010 eingeführt wurde. Der Spielerwert wird anhand eines Echtzeitalgorithmus bemessen, der unter anderem Faktoren wie die Performance des Pokerspielers oder aber dessen Spielstil miteinbezieht. Daraus abgeleitet wird der jeweilige ‚Spielerkoeffizient‘, der für jeden Pokerspieler unterschiedlich ist und der zur Berechnung der Rakeverteilung herangezogen wird. Betroffen davon sind Cashgame-Spieler, nicht jedoch Turnierspieler.

Wie berechnet Ongame Essence die Rakeverteilung?

Das ist leider kaum mehr nachvollziehbar. Herangezogen dafür wird hauptsächlich die Performance des Spielers über den Zeitraum der letzten 90 Tage. Gewinnt der Pokerspieler in diesem Zeitraum, ‚zieht‘ er also Geld aus dem System heraus, wird er von Ongame Essence benachteiligt und er bekommt weniger Rake und damit Punkte gutgeschrieben. Verliert er und ist damit ‚Nettozahler‘ in das System, dann wird er bevorzugt und bekommt mehr Punkte zugeteilt.

Meldest du dich in einem Ongame-Pokerraum an, dann bekommst du den ‚Standard-Spielerkoeffizienten‘ zugewiesen, mit welchem du in Echtgeldspielen 3.25 Punkte für jeden $1 Rake erhältst. Dieser Koeffizient wird in Folge individuell an dich angepasst und täglich neu berechnet. Gewinnst du ‚zuviel‘, dann erhältst du vielleicht nach kurzer Zeit nur mehr 2.50 Punkte für jeden $1 Rake, kannst dies aber nicht mehr wirklich nachvollziehen. Damit ist es nicht mehr vorhersagbar, wie viel du spielen musst, um z.B. einen Bonus zu clearen. Natürlich weißt du: „Mit 8 Punkten kann ich einen Bonusdollar freispielen.“ Das nützt dir allerdings nichts, wenn du keinen Anhaltspunkt mehr hast, wieviel du spielen musst, um diese 8 Punkte zu bekommen. Natürlich ist davon auch dein Cashback betroffen, also jene Rückerstattung, die dir der Pokerraum regelmäßig gutschreibt.

Wie oben schon erwähnt sind Turnierspieler vom Ongame Essence System nicht betroffen. Als Turnierspieler bekommst du 5 Punkte pro $1 gutgeschrieben. Nimmst du also an einem $5+0.5 Turnier teil, dann bekommst du 2.5 Punkte gutgeschrieben.

Ongame Essence hat aber nicht nur für den Pokerspieler selbst große Auswirkungen, sondern natürlich auch für Pokeraffiliates, da diese nach dem erzielten Rake ihrer geworbenen Spieler bezahlt werden. Das führt zu der grotesken Situation, dass es für Affiliates weit weniger profitabel ist, Gewinner in einen Ongame-Pokerraum zu senden als z.B. ins iPoker Netzwerk. Pokerstrategie-Affiliates aufgepasst :).

Beispiele aus der Praxis:

Pokerraum: Betfair
Hände: 25.000
Performance: 4,6bb/100
Rake Betfair: 1424$
Rake Holdem Manager: 2272$
Pokerraum: Betfair
Hände: 12.000
Performance: 1,07bb/100
Rake Betfair: 1129$
Rake Holdem Manager: 1145$

Quelle: 2+2 Forum

Wie es nun nach einem möglichen Verkauf des Ongame Netzwerkes weitergeht ist schwer zu sagen. Zu hoffen bleibt aber, dass sich letztendlich wieder ein transparenteres System als Ongame Essence durchsetzen wird.

Poker Affiliates vorgestellt: UKPokeraffiliate.com

Dieses Mal stellen wir euch Adam vor, einen Affiliate aus Großbritannien.

PAB: Hallo Adam. Könntest du dich bitte kurz vorstellen?

Hi, mein Name ist Adam und ich bin Affiliatemarketer aus Großbritannien. In meinem Universitätsabschlussjahr (2009/2010) habe ich damit begonnen, mich mit Affiliatemarketing, dem Erstellen von Webseiten und Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu beschäftigen. Ja, und seit damals habe ich gelernt Projekte zu monetarisieren, besonders in den Nischen Poker, Sportwetten, Finanz und Edelmetalle. Der größte Teil meines Einkommens kommt im Moment von kleineren Projekten mit ‚Exact-Match-Domains‘, also exakten Keyword-Domains. Allerdings beginne ich gerade größere Projekte zu verwirklichen, die richtige Autoritätsseiten werden sollen. Weiters möchte ich mich im Bereich der Monetarisierung vom reinen Affiliatemarketing etwas verlagern und auch Adsense mit einbauen sowie fixe Werbeplätze verkaufen, um mich etwas zu diversifizieren.

Auf UKPokeraffiliate.com betreibe ich einen Blog, wo ihr mehr über mich und meine Ziele im Affiliatemarketing nachlesen könnt.

PAB: Wie lange arbeitest du schon als Affiliate?

Im Juni 2010 habe ich die Universität beendet und arbeite seither als Vollzeitaffiliate, eigentlich nur als eine Art Überbrückungsjahr. Etwa sechs Monate nach meinem Start hatte ich die ersten Einnahmen und diese wachsen seither ständig um etwa 10%-20% im Monat. Nach fünf Monaten waren es ca. $1,000/Monat, nach einigen weiteren Monaten ca. $3,000/Monat und jetzt peile ich die $5,000/Monat Marke an. Dazu muss ich allerdings anmerken, dass ich in der glücklichen Lage war, 100% meiner Einnahmen zu reinvestieren.

PAB: Was war deine schlimmste Erfahrung, die du als Poker-Affiliate bisher gemacht hast?

Ich glaube meine erste Webseite, Mosesbet.com, war bislang mein größter Fehler als Affiliate. Ich habe wirklich sehr viel Arbeit in dieses Projekt gesteckt, sehr viel Content geschrieben und Geld für SEO ausgegeben. Allerdings hat sich dann herausgestellt, dass die Nische (Pokerstrategie) nicht besonders gut ist, und ich habe auch heute von diesem Projekt noch nicht sehr viele Einnahmen.

Jedoch habe ich dabei sehr viel gelernt. Die Fehler, die ich in der Anfangsphase gemacht habe, haben mir auf lange Sicht sehr weitergeholfen. Ich habe gleich in dieser ersten Phase gelernt, wie ich es vermeiden kann, unprofitable Projekte aufzubauen (speziell in der Pokerstrategienische), welche Keywords und welchen Traffic ich brauche um etwas dabei zu verdienen, wie ich CTAs (Call to Action = Aufforderung zum Handeln auf der Webseite) richtig einsetze und wie ich die besten Deals bekomme. Ich habe auch sehr viele Ratschläge von anderen Leuten bekommen und daraus sehr viel mitnehmen können. Das habe ich bis heute nicht vergessen und bin dafür sehr dankbar.

Andere negative Erfahrungen waren zu viele Abstrafungen von Google.com. Das ist etwas, das einem die ganze Motivation nehmen kann und man als Affiliate auf alle Fälle vermeiden sollte. Man sollte sein Hauptaugenmerk immer darauf richten, qualitativ möglichst hochwertige Seiten mit möglichst wenig Spamlinks aufzubauen. Das reduziert das Risiko, von Suchmaschinen abgestraft zu werden.

PAB: Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich als Vollzeitaffiliate weitermachen werde. Wenn, dann möchte ich meine Fokus mehr auf richtige Autoritässeiten legen, also Projekte mit mehr als 200 Seiten Content (im Vergleich zu 20-30 Seiten starken Miniprojekten) und Besucherzahlen im Bereich von 10,000+ pro Monat. Weiters würde ich mich thematisch auch gerne etwas verlagern und die Gambling-Nische verlassen, also besonders Webseiten aufbauen, die ich auf eine andere Art monetarisieren kann, z.B. mit Adsense, eMail-Listen aufbauen, Werbung verkaufen oder auch Seiten mit einer bezahlten Mitgliedschaft.

PAB: Warum möchtest du die Gambling-Nische verlassen?

Haha. Ich möchte die Gambling-Nische nicht ganz aufgeben. Ich möchte nur nicht alleinig davon abhängig sein. Momentan kommen 90% meiner Einkünfte aus dieser Nische (Casino, Sportwettten, Bingo, Poker, …) und ich würde das eigentlich gerne auf, sagen wir, 25% reduzieren. Dazu müsste ich wahrscheinlich allerdings einige meiner Seiten verkaufen.

In den letzten Jahren gab es viele negative Ereignisse und ich würde diese Nische eher als unsicher bezeichnen. Auch wenn sich mein Hauptfokus auf Großbritannien richtet, kommen 30%-40% meiner Besucher aus den USA. Das Risiko steigt und man könnte über Nacht seine gesamten Einkünfte verlieren.

Auch schon vor der Beschlagnahmung der großen Pokerräume und Sportsbooks im April 2011 durch die US-Regierung (‚Black Friday‘ – viele US-Affiliate verloren 50% ihres Einkommens) war die Gambling-Industrie eher eine unsichere. Es gab zu viele Affiliate-Programme, wie z.B. Bwin oder Full Tilt Poker, die ihre Affiliates nicht angemessen bezahlt haben.

Weiters glaube ich, dass die Online-Gambling-Nische eine der umkämpftesten Nischen im Internet ist. Abseits davon ist es wesentlich einfacher Geld zu verdienen.

PAB: Auf welche Hauptprojekte fokusierst du dich im Moment?

Mein Hauptfokus liegt momentan bei meiner neuen Gold-Webseite (BuyGold.co.uk) und meiner Spread-Betting-Webseite (Spreads.org.uk). Beide sind Teil meiner ‚Diversifikationsprojekte‘ und ich glaube, beide haben das Potential in einigen Monaten Einnahmen im Bereich von $x,xxx pro Monat zu generieren.

Ich werde allerdings auch in meine Gambling-Projekte weiter investieren. Seiten wie z.B. BingoBonuses.net oder MobileCasinoBonus.org. Dort werde ich allerdings den größten Teil der Arbeit outsourcen.

PAB: Sehr gut. Wir wünschen dir viel Erfolg und vielen Dank für das Interview.

Keine neuen Spielhallen mehr in Berlin?

Als erster Berliner Bezirk verbietet Mitte die Eröffnung neuer Spielhallen. Baustadtrat Ephraim Gothe fürchtet um die Abwertung der Kieze.
Der Baustradtrat meinte in einem Interview, dass er bis auf Weiteres keine neuen Spielhallen in seinem Bezirk mehr genehmigen werde. Auf dem Schreibtisch Gothes sollen sich entsprechende Anträge türmen. Allein in der Müllerstraße wollen 12 neue Hallen eröffnen.
Aus diesem Grund wurde nun zum ersten Mal ein solcher Antrag abgelehnt. Mit der Begründung, dass die Häufung dieser Betriebe zu stark sei und zu einer Abwertung des gesamten Viertels führen könnte. Berlinern unter euch ist sicher auch schon aufgefallen, dass es inzwischen fast an jeder Ecke eine Spielhalle oder ein Wettbüro gibt. Besonders in den einschlägigen Gebieten.
Zur Zeit gibt es in Berlin ca. 2.200 Geldspielautomaten und die Bezirke hatten bisher keine rechtliche Handhabe gegen Neueröffnungen. Das Ganze könnte sich als sehr schwierig herausstellen und ich bin gespannt, ob Gothe mit seinem Verbot gegen eine Klage Erfolg haben wird.
Ich verstehe wirklich nicht so ganz, wieso diese Art der Vergnügung so rapide zunimmt. Zumal in Zeiten, in denen doch immer über zu wenig Geld gejammert wird. So haben sich Anfragen zur Eröffnung eines solchen Gewerbes etwa in Tempelhof-Schöneberg von 12 auf 24 im letzten Jahr verdoppelt. In der City West wurden allein im letzten Quartal 2008 zwölf entsprechende Anträge eingereicht. Und da möchte man das Poker total verbieten? Ich kann den Gedankengängen der Politiker noch immer nicht so ganz folgen…

PokerStars ist und bleibt die Nummer 1

Kommen wir an dieser Stelle nochmal kurz zu unserer Umfrage im Forum, die sich mit dem Onlineroom Nummer 1 des Jahres 2009 beschäftigt. Ich denke, der folgende Artikel spricht für sich.

Immer wieder mal hört man die Frage, wer wohl bei den Pokerräumen die Nummer 1 ist. Vor Kurzem hat sich bei PokerStars der 20 Millionste User angemeldet. Es handelte sich hierbei um einen Spieler aus der Slovakei, der für diesen Glückstreffer ein Ticket für das Sunday Million in Höhe von 215 Dollar geschenkt bekam.
Somit dürfte also ausser Frage stehen, wer in diesem Bereich noch immer die Hosen anhat. So konnte kürzlich für das Turnier mit den meisten Teilnehmern ein Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde verzeichnet werden. Außerdem wurde Ende letzten Jahres auf dieser Plattform die 25 Millionste Hand gedealt. So jagt eine Superlative die nächste und PokerStars verweist die Mitbewerber auf die hinteren Ränge.
Zum Schluß noch ein Wahnsinnsrekord, den ebenfalls PokerStars für sich verbuchen konnte. Und zwar den, für die meisten Spieler, die gleichzeitig online waren. Es handelte sich hierbei um 250.000 User. Man stelle sich das mal vor. So viele Spieler haben anderen Räume nicht einmal im ganzen Monat. Wir sind gespannt, wo das Ganze noch hinführen wird.

Hohensyburg stellt sich den Vorwürfen

Nun liegt eine offizielle Erklärung für den etwas seltsamen Vorfall bei den Dortmund Classics III im Casino Hohensyburg vor (wir berichteten). Demnach wurde das Turnier nach genehmigten Regeln mit einer Standardsoftware durchgeführt. Diese stellt eine lückenlose Dokumentation sicher und erfasst die Anzahl der Spieler, Anzahl der Rebuys und Addons usw. So kam es wohl dazu, dass die Software nicht zeitnah aktualisiert wurde und man dies erst erledigte, nachdem der Turnierleiter von seiner Pause zurück kam. Zu diesem Zeitpunkt haben sich jedoch schon einge Spieler selbst um den Vorfall gekümmert.
Auch wenn dem wirklich so wäre und es sich nicht um eine Art Verschleierung handelt, darf so etwas einfach nicht passieren (immerhin geht es um eine Menge Geld). Vielleicht hätte man, ohne das Aufmucken aufmerksamer Spieler, gar nicht weiter auf die Software geachtet. Und im Falle einer Pause des Turnierleiters muss eben dessen Stellvertreter auf solche ‚Kleinigkeiten‘ achten. Im Industriebereich kann doch auch das Fliessband nicht ungeachtet weiterlaufen, wenn der Vorarbeiter mal in der Pause ist.
Nun ja. Da sieht man doch mal wieder, wohin eine fehlende Absprache führen kann. Von dem unaufmerksamen bzw. unqualifizierten Personal einmal ganz abgesehen. Sparen ist halt nicht alles…

Casino Hohensyburg sorgt für Aufregung

Im Moment laufen im Casino Hohensyburg ja noch immer die Freerolls für die diesjährige EPT. Das ist auch alles ganz gut und wurde prima angenommen. Man lobte den Veranstalter sowie das ganze Drumherum – bitte mehr davon. Doch nun muss das Casino wohl mit einem Dämpfer rechnen.
In der letzten Februarwoche fand in besagtem Casino ein Deep Stack Turnier der Dortmund Classics III Serie statt. Hierbei handelt es sich um drei aufeinanderfolgende Durchgänge mit jeweils 150 € Buy-In sowie einem Rebuy und einem Addon. An einem dieser Spieltage meldeten sich 87 Spieler an und es ging auch ganz gut los. Nach dem Ende der Rebuy bzw. Addon Phase wurden dann auf dem Monitor insgesamt lediglich 20 Nachkäufe angezeigt. Diese ‚Nachkäufe‘ gehen natürlich in den Preispool und je mehr Spieler sich nachkaufen, desto mehr gibt es zu gewinnen.
Diese niedrige Zahl kam einigen Spielern suspekt vor und sie machten sich nach einigen Nachfragen daran, die einzelnen Stacks durchzuzählen. Dabei kam heraus, dass die Anzahl der angeblichen Nachkäufe tatsächlich zu gering war. So ging man also zu den Verantwortlichen, die ohne zu murren den Preispool um 3.000 Euro erhöhten.
Nun kann man sich nicht sicher sein, ob es sich dabei um ein Versehen oder doch um betrügerische Absicht gehandelt hat. Allein schon dass von der offiziellen Seite aus keine Stellungnahme erfolgte, macht uns schon ein wenig stutzig. Wenn man sich nun schon nicht mehr auf die staatlichen Spielbanken verlassen kann, na dann Prost Mahlzeit. Wir hoffen jedenfalls, dass sich das Ganze als ‚menschliches Versagen‘ herausstellt.

Erneuter Sieg für Pokerveranstalter

In München entschied ein Landgericht erneut zugunsten eines Pokerveranstalters. Dieser wurde vom Vorwurf des illegalen Glücksspiels freigesprochen.

Das Ganze erstreckte sich über fast zwei Jahre, denn bereits 2007 wurde dieser Veranstalter vom Amtsgericht Fürstenfeldbruck freigesprochen. Dieses Urteil gefiel der Staatsanwaltschaft allerdings nicht, die daraufhin in Berufung ging. Wie wir leider alle wissen, benötigt die Bürokratie in Deutschland etwas länger als anderswo. Aus diesem Grund kam es erst jetzt zu der Verhandlung bei der nächsthöheren Instanz.

Bei diesem Verfahren ging es nicht um die Klärung, ob es sich dabei um ein illegales Glücksspiel handelte. Vielmehr wollten die Richter Gewissheit in der Frage, ob die Einsätze sowie mögliche Rebuys illegal sind. Diesmal gelangen die Richter zu der Überzeugung, dass die Buy-Ins sowie die Rebuys lediglich zur Deckung der Kosten und nicht zur Bereicherung des Beklagten dienten (die Gewinne wurden von Sponsoren zur Verfügung gestellt). Somit kam es zu dem eindeutigen Freispruch.

Nun möchte die Staatsanwaltschaft erneut in Revision gehen. Was das nun soll, verstehe ich nicht wirklich, da es wahrscheinlich gar nichts ändern wird. Einige Leute können sich einfach nicht mit einer Niederlage abfinden… Jedenfalls freuen wir uns, dass wir wieder einmal ein positives Ereignis verzeichnen können, und hoffen darauf, dass dies so weitergeht.

Lizenz für Everest auf Malta

Einer der beliebtesten Pokerräume Europas, Everest Gaming, kann sich über eine Remote Gaming Licence auf Malta freuen.

Everest Poker, seit langem eine Instanz auf dem europäischen Pokermarkt, hat die strengen Anforderungen der maltesischen Regierung erfüllt und wurde als sichere und vertrauenswürdige Adresse für Onlinegaming eingestuft. Es werden alle gesetzlichen Bestimmungen erfüllt und somit steht Everest nichts mehr im Weg, in ganz Europa zu operieren.

Seit etwa 12 Jahren ist Everest Gaming bereits im Online-Games Bereich unterwegs und konnte in dieser Zeit viel Erfahrung sammeln. Ebenfalls als einer der ersten Onlineräume stellte Everest seine Plattformen auf mehreren Sprachen zur Verfügung. In diesem Bereich herrscht noch immer dringender Nachholbedarf, da dies noch lang nicht bei allen Anbietern der Fall ist. Und wir wissen ja alle, dass lang nicht alle Deutschen der englischen Sprache mächtig sind, der Markt hierzulande jedoch recht groß ist.

Inzwischen ist der in Europa führende Pokerraum in mehr als 10 Sprachen verfügbar. Die Lizenz auf Malta bestärkt Everest in ihrem Vorhaben, sichere und einzigartige Prinzipien in Europa zu schaffen. Es bleibt abzuwarten, ob nun vielleicht die eine oder andere Kooperation bzw. Fusion mit anderen Unternehmen stattfinden wird.

Auf jeden Fall ist dies für den Affiliatemarkt nicht gerade unbedeutend. Sollte sich Everest weiter vergrößern, würde dies auch bedeuten, dass mehr User die Plattform nutzen. Und diese gilt es zu werben…