Content verfassen

Um mit einer Webseite überhaupt einen Nutzen zu bieten, ist Content unersetzlich. Mit Content schafft man für den User eine sogenannte USP (Unique Selling Proposition), sozusagen ein einmaliger Nutzen. Youtube bietet dem User zum Beispiel User generated Content, also Content, der nicht vom Webseitenbetreiber, sondern von den Besuchern selbst generiert wird. Ein Newsportal wie Web.de, Heise oder GMX bieten hingegen meist schriftlichen Content, beigesteuert von einer Redaktion. Content ist im Grunde die USP einer Seite und daher, wie schon im Artikel „Content is King“ dargestellt auch etwas woran der Poker Affiliate unbedingt arbeiten muss.

Wenn man lernt Content als Kapital zu betrachten und davon ausgeht für jeden neuen Content mehr Geld zu verdienen, fällt es einem leichter eine Content Maschine zu werden und seine Affiliate Seiten mit richtig Material zu versorgen. Man muss es auch so sehen, dass Content einmal erstellt wird und danach für unbestimmte Zeit verfügbar ist. Wenn ich heute also einen Artikel über „Regeln von 7 Card Stud“ schreibe, mag sich das nicht sofort rechnen, aber der Artikel ist über sehr lange Zeit verfügbar und kann viel Traffic und Conversions generieren.

Wie Content generieren?
Wenn man den Luxus hat User generated Content generieren zu können, sollte man dies natürlich tun. Das Problem hierbei ist eigentlich immer eines: Wie bekomme ich den User dazu Content beizusteuern? Der User muss hier einen klaren Nutzen sehen. Tut er dies nicht, wird er auch keinen Finger rühren. Wikipedia besteht nur aus User generated Content. Auf den ersten Blick fragt man sich auch wer sich bitte soviel Mühe gibt. Der Grund liegt in der menschlichen Psyche. Wenn man etwas weiß, möchte man dies auch mitteilen. Wenn man etwas besser weiß als andere, dann erst recht. Jeder kennt einen Besserwisser. Auf Wikipedia sammeln sich diese und darum schaukelt sich der Content auch hoch und übertrifft seit kurzem alle Bibliotheken dieser Welt…
Doch die Umsetzung hierfür ist sehr schwer und nichts worauf man sich als Poker Affiliate stürzen soll. Das soll dann eher die Nische sein auf die man sich spezialisiert hat.
Die erste Frage, die man sich stellen muss ist welchen Content biete ich in meiner Nische an? Habe ich mich auf 7 Card Stud spezialisiert, ist es sinnlos eine Pokernewsseite ins Leben zu rufen oder über Omaha zu schreiben.
Als kleiner Poker Affiliate verfügt man nicht über die besten Resourcen. Man muss sich schon auf die Suche nach Content machen:
– Andere Pokerseiten durchsuchen
– In Pokerforen stöbern und diskutieren
– Bei der Konkurrenz Ihrer Nische abschauen

Unique Content (!)
Es ist richtig, dass ich hier behaupte den Content hauptsächlich von anderen Seiten zu beziehen. Das heißt aber nicht, dass man Content einfach kopieren soll! Die wichtigste Regel beim Conten verfassen ist es einmaligen Content anzubieten. Das ist nicht nur aus SEO Gründen wichtig…

Keywords einbauen
Bevor man 1000 Seiten an Content schreibt, sollte man als Pokeraffiliate auch wissen auf welche Keywords man sich spezialisieren soll. Diese müssen dann mit hoher Frequenz in den Content eingepflegt werden, allerdings so, dass es für den Leser nicht auffällig ist. Wenn ich hier einen Satz wie: „Als Poker Affiliate muss man auf andere Poker Affiliates achten, welchen Poker Affiliate Content diese auf ihren Poker Affiliate Seiten produzieren.“ loslasse, ist es sicherlich mehr als irritierend für den Leser und Google wird es wahrscheinlich auch als Suchmaschinenspam einschätzen.

Der Rest liegt nun an Ihnen und Ihrer Manpower. Content verfassen ist manchmal nervig und man ist nur selten motiviert. Er ist aber absolut entscheidend um erfolgreicher Poker Affiliate zu werden. Wenn man nicht die Marktlücke schlechthin entdeckt, muss man eben mit Einsatz nach oben kommen.

Der Start ohne Investition

Manche von Ihnen mögen mit einem kleinen Polster ausgestattet ins Affiliate Business einsteigen, andere sind entweder nicht so flüssig oder investieren allgemein sehr ungerne Eigenkapital. Zwar bin ich der Meinung ohne ein gewisses Risiko keinen großartigen Gewinn erzielen zu können, aber das soll nicht heissen, dass es für die Sparfüchse keine Lösung gibt.

Der Start mit CPA
Beim CPA Deal wird man sofort ausbezahlt, einmalig, ohne Ansprüche auf weitere Zahlungen. Ein generierter Real Money Player bringt den CPA, aber kein zusätzliches Kapital mehr in Zukunft. Da sich aber der CPA im Bereich von 100 Euro bewegt, ist es fast schon „easy money“ oder schnelles Geld. Gerade für Sparfüchse ein wichtiger Cashflow zu Beginn.
Darum empfehle ich den Startern, die kein Kapital einbringen möchten zu Beginn einen CPA Deal. Melden Sie sich dafür an, holen Sie Ihre Tracking Links und starten gleich mit der Bewerbung. Gelingt es Ihnen erst einmal fünf Spieler zu generieren, entspricht das schon guten 500 Euro, die Sie unbedingt weiter investieren sollten. Natürlich könnten Sie sich an dieser Stelle auch einen schönen Abend machen, aber das ist ungefähr so als würde man ein Unternehmen verschenken nachdem es erstmal den Break Even erreicht hat, also gerade schwarze Zahlen schreibt.

Spielergenerierung ohne Budget
Wenn Sie bereits ein Medium wie eine eigene Seite haben, sollten Sie diese natürlich nutzen. Wenn nicht und Sie sind auch nicht bereit einen Cent zu investieren, fangen Sie natürlich bei 0 an und müssen demnach mehr Arbeit investieren.
Wie gesagt ist es empfehlenswert mit einem CPA Deal anzufangen. Ihr Ziel sollte es sein das nötige Kapital für Ihre erste Webseite zu akkumulieren. Hierfür brauchen Sie keine Monate oder Jahre, sondern können es wenn Sie sich sehr gut anstellen innerhalb einer Woche erreichen.
Zunächst einmal müssen Sie das direktest mögliche Marketing einsetzen und mit Ihren potentiellen Spielern, im Affiliate Business Kunden genannt, in direkten Kontakt treten. Wenn Sie bereits über einen großen Pokerfreundeskreis verfügen, sollten Sie diesen dazu überreden sich über den Link anzumelden und zu spielen. Ungefähr drei Viertel aller Pokerspieler wissen nichts von Affiliates und auch nicht, ob und über wen sie überhaupt spielen. Warum sollen sie also nicht wechseln und für Sie spielen? Die meisten Pokerspieler sehen hier keinen Unterschied und wenn es Ihre Freunde sind, werden sie Ihnen den Gefallen tun.
Mit einigen Pokerfreunden ist es wirklich nicht viel Arbeit ein halbes Dutzend Spieler zu generieren. Sind Ihre direkten Kontakte eher beschränkt, wird es natürlich schwieriger. Sie müssen sich dann erst die Mühe geben diese Kontakte herzustellen. Hierfür gibt es natürlich auch viele Möglichkeiten. Die beste sollten aber Foren und Soziale Netzwerke sein. Das Internet ist ein Weltmedium – nutzen Sie es.
Was Sie auf alle Fälle unterlassen müssen ist Spam! Es lohnt sich einfach nicht, also denken Sie nicht daran in der Startphase das Internet mit Ihren Links zuzukleistern!

Selfmade Website
Am meisten kostet die Programmierung von Seiten. Domains und Server kann sich wirklich jeder leisten. Ist es Ihnen zu mühsam direktes Marketing zu betreiben, Ihre Freunde nach Deposits anzuflehen, oder sich ein soziales Netzwerk aufzubauen, können Sie natürlich auch selbst zur Tastatur greifen und Ihre Seite bauen. HTML ist altbewährt und relativ einfach zu lernen. WordPress und Joomla bieten kinderleichte Baukästen um loszulegen. Auch wenn Ihre Seite anfangs noch nicht der Überflieger sein wird, jeder hat mal klein angefangen… In unserer Rubrik für Webmaster finden Sie das nötige Material.
Mit dem nötigen Cashflow können Sie dann auch auf ein professionelleres Webdesign setzen.

Der erste Ausbau
Haben Sie mit Ihrem CPA Deal das nötige Kleingeld gesammlt, sollten Sie unbedingt an Ihrer ersten Seite arbeiten. Für Techniklaien bleibt nur der Auftrag an einen Webdesigner, der natürlich nicht kostenlos ist.
Mit einer halbwegs professionellen Seite und gutem (in der Anfangszeit sicherlich selbst erstellter) Content, lässt sich Ihre Seite vermarkten. Der Vorteil ist jetzt natürlich, dass Sie ein eigenes Produkt haben (namens www.pokertipps.xy, oder www.hanspoker.com) und nicht nur einen dubiosen Tracking Link. Sie können mit SEO starten, mit Ihrer Seite auftreten, z.B. in Forensignaturen, Profilen in sozialen Netzwerken, Blogs, usw. und den Kunden davon überzeugen sich über Sie anzumelden.
Wenn Sie mit Ihrer Seite gut auftreten, in Sachen SEO nach oben kommen, stetig neuen Content liefern, damit die Kunden Ihre Seite wieder besuchen (sehr wichtig!) und eine gute Verknüpfung zu den Tracking Links bzw. Ihren Bonus Angeboten herstellen, sollte es Ihnen gelingen langfristig stetig steigende und vorzeigbare Umsätze vorzuweisen. Was Sie mit diesem Geld anstellen, ist Ihrem unternehmerischen Geist überlassen…

Eine Nische finden

Bevor man sich überhaupt auf die Webseite und den Content stürzt, ist es erforderlich eine oder mehrere entsprechende Nischen zu finden. Das Poker Affiliate Business ist ohne Zweifel härter geworden. Setzt man heute eine Seite auf und spezialisiert sich auf Keywords wie „Online Poker“ oder „Poker Rakeback“, hat man im Grunde keine Chance. Man muss sich also auf Nischen fokussieren und diese möglichst gut ausnutzen. Wie findet man also eine solche Nische?

Nischen sind „spezielle Bereiche der Nachfrage“. Wenn man sich also die große Pokerwelt heraussucht ist Strategie für Seven Card Stud, Pot Limit Omaha High Low, oder Reviews zu Poker DVDs eine solche Nische. Die geeignete Nische zu finden ist nicht so leicht wie es sich anhört. Am besten ist es bei den verschiedensten Gelegenheiten einfach zu brain stormen. Natürlich können Sie nach allem möglichen, das mit Poker zu tun hat googeln und schauen ob Sie eine solche Nische finden. Das kostet aber sicherlich viel Zeit. Fragen Sie sich erstmal selbst ob es einen Bereich gibt, wo Sie selbst schon sehr kompetent sind. Spielen Sie z.B. gerne Deuce-to-Seven Lowball ist es ein leichtes eine Seite darüber aufzubauen. Eigene Strategie, gekoppelt mit Tests für Onlineräume auf denen man diese Variante spielen kann und einem Blog um von den Erfolgen zu berichten – schon hat man seine Nische! Oder wenn Sie gerne Pokerbücher studieren: warum nicht eine Seite für Pokerbuchliebhaber errichten mit ausführlichen Reviews zu allen Büchern?
Eine weitere Möglichkeit ist es zu versuchen Dinge aus dem richtigen Leben oder aus dem Internet (was nichts direkt mit Poker zu tun hat) auf Poker zu übertragen. PokerTube hat ganz einfach das Youtube Modell kopiert und 100 % auf Poker übertragen.

Man muss sich nicht lange den Kopf darüber zu brechen ob man in eine Nische gehen soll oder nicht. Es geht nur darum die richtige zu finden. Dies hängt vor allem auch von Ihrer Kreativität ab. Finden lässt sich aber immer etwas. Wenn Sie dann auch noch persönlich an dieser Nische interessiert sind, umso besser!

Tätigkeit als Poker Affiliate legal in Deutschland?

Kurzum: Nein, aber! Laut Strafgesetz ist es eine Straftat in Deutschland zu illegalem Glücksspiel zu verleiten. Da Poker nach deutschem Recht noch als Glücksspiel eingestuft ist und das Spielen auf Online Poker Räumen als illegal anzusehen ist, handelt es sich beim Online Poker offiziell um illegales Glücksspiel, das man in der Öffentlichkeit auch nicht bewerben darf.

Aber! Diese ganze Situation ist nicht einwandfrei geregelt, denn es gibt keine Präzedenzfälle in Sachen online Poker. Denn eigentlich spielt man ja auf ausländischen Servern und damit nicht in Deutschland. Es macht wenig Sinn an dieser Stelle ins Detail zu gehen. Fakt ist, dass es keine Fälle gibt in denen deutsche Online Poker Spieler Probleme bekamen.

Das ist im Affiliate Bereich auch nicht anders. Das heißt aber nicht, dass man als deutscher Staatsbürger einfach anfangen soll im großen Stil für online Pokerräume zu werben! Es gibt ein paar Dinge, die man beachten muss. Diese sind aber extrem einfach umzusetzen und wenn an etwas Acht gibt, läuft man keine Gefahr rechtliche Konsequenzen zu befürchten.

Zunächst einmal sollte man nirgends mit seinem richtigen Namen auftauchen. Am besten legt man sich ein Pseudonym zu, welches beim Emailabsender oder der Skypeadresse auftaucht. Der richtige Name sollte nur da erscheinen wo er unbedingt erforderlich ist, z.B. bei Bezahlprogrammen oder Affiliate Programmen.

Der zweite wichtige Punkt ist seine Webseiten anonymisieren zu lassen. Das ist mittlerweile sehr einfach. Hier findest du einen Artikel zu diesem Thema: Anonyme Domains

Das ist eigentlich schon alles. Wenn du niemals mit deinem richtigen Namen auftauchst (z.B. im Impressum) und dafür sorgst, dass die Domain offiziell nicht dir gehört, kann niemand dahinter kommen wem die Seite gehört und wer für den Inhalt verantwortlich ist. Und zu allem Überfluss muss erst einmal jemand auf diese Seite aufmerksam werden und auf die Idee kommen den Betreiber anzuzeigen. Wenn sich jemand die Arbeit antun will, wird er keinen Erfolg haben…

Zielgruppenforschung

Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Punkt, ist die Zielgruppenforschung. Wen wollen Sie mit Ihrer Seite ansprechen? Zielen Sie auf ein älteres Publikum ab, das noch immer stark unterschätzt wird, es handelt sich hierbei nämlich um die kaufkräftigste Gruppe auf dem gesamten Markt, muss die Aufmachung sowie der Content natürlich anders aufgebaut werden als etwa bei einer Alterszielgruppe von 18-25 Jahren.

Auch hierüber sollten Sie sich im Vorfeld bereits Gedanken machen, bevor Sie mit dem Aufbau beginnen. Wichtig hierbei wäre eine Betrachtung der soziodemografischen Merkmale sowie des Surf- und Shoppingverhaltens der anvisierten Zielgruppe. Erst wenn Sie sich über diese Dinge im Klaren sind, sollten Sie sich daran machen, entsprechend vorzugehen. Sie dürfen nie vergessen, dass die Zielgruppenanalyse die Basis für die Werbemittelgestaltung darstellt, und ohne eine gute Vorbereitung keine wirklichen Gewinne zu erzielen sind.

Recherchieren Sie im Netz, lesen Sie Bücher bzw. Artikel und schauen Sie, was genau die Zielgruppe anspricht. Genau darauf sollten Sie sich einstellen und Ihre Seite, den Content, den Aufbau sowie die Werbung entsprechend anpassen.

Obwohl neue Medien wie YouTube und Studivz gewiss eine große Menge User anlocken und auch entsprechende Gewinne generieren, sind diese doch auf eine ganz bestimmte Zielgruppe ausgerichtet. Diese Merkmale sollten Sie mit denen anderer Seiten vergleichen, die auf andere Gruppen abzielen. Sie werden sehr schnell feststellen, wie sehr sich der Aufbau unterscheidet.

Auf die richtigen Keywörter kommt es an

Ein wichtiger Bestandteil, um als Affiliate erfolgreich zu sein, besteht darin, eine hohe Trefferrate in den Suchmaschinen zu erreichen. Je weiter oben die Seite zu finden ist., desto eher wird sie angeklickt. Um eben dies zu bewerkstelligen, hängt viel von den richtigen Keywörtern (also Schlüsselwörtern) ab. Je häufiger eine Internetseite nämlich aufgrund dieser Schlüsselwörter aufgerufen wird, je höher deren Ranking. Wie in einem früheren Artikel bereits erwähnt, scheuen sich viele User davor, mehrere Trefferseiten zu durchforsten. In der Regel geht es gar soweit, dass lediglich der oberste bzw. die ersten beiden Links angeklickt werden. Alles andere wird als unwichtig abgetan. Insofern hängt also alles davon ab, möglichst gute Keys zu implantieren, um viele Treffer zu landen.

Diese Keywörter sollten nicht zufällig gewählt werden. So bringt es wenig, etwa auf einer Seite, die sich mit Büchern beschäftigt, Keys wie ‚Auto’, ‚Haus’, oder ‚Boot’ zu implantieren. Entscheiden Sie sich für alltägliche Wörter, die möglichst genau den Inhalt der Webseite widergeben. Im Falle unserer Buchseite wären demzufolge Keys wie ‚Roman’, ‚Buch’ oder etwa ‚Schriftsteller’ anzuraten. Man sollte immer davon ausgehen, welche Wörter der Suchende in der Suchmaschine eingibt. Somit ist das Naheliegendste oft das Erfolg versprechenste. Ein schlechtes Beispiel wären hier etwa Keys wie ‚Leseratte’ oder ‚Inhaltsverzeichnis’. Obwohl sich auch diese Wörter mit dem Thema Buch befassen, wird wohl kein User diese Begriffe in eine Suchmaschine eingeben, um eine entsprechende Seite zu finden.

Bei der Wahl dieser Keywörter ist es immer von Vorteil, Synonyme zu bilden. Hierzu gibt es verschiedene Hilfsmittel wie etwa eine Keyword-Recherche. So bietet zum Beispiel Google ein eigenes kostenloses Keyword-Tool an. Hierbei wird darauf geachtet, dass nur die Wörter verwendet werden, die sich zum einen genau mit dem Thema der Seite befassen und die zum anderen häufig von den Usern als Suchbegriffe benutzt werden. Dies erfordert ständige Recherche und stets neue Vergleiche, um Änderungen im Suchverhalten der User sofort zu erkennen und entsprechend reagieren zu können.

Bei der Suche nach den richtigen Keywörtern sollten Sie sich bereits im Vorfeld Gedanken darüber machen, wen Sie damit erreichen möchten. So wählt zum Beispiel ein junges Publikum andere Suchbegriffe als etwa ein Rentner. Werfen Sie bei Bedarf einen Blick auf die Seiten verschiedener Mitbewerber, um deren Keywörter herauszufiltern (mithilfe von Keywordtags) und eventuell zu übernehmen. Achten Sie auf jeden Fall darauf, nicht zu viele Keywörter zu benutzen. Es ist immer besser, nur einige gut recherchierte Keys zu benutzen, als 100 frei erfundene Wörter, die mit dem Thema nicht wirklich viel zu tun haben und die nur für Verwirrung sorgen.

Bevor Sie sich also auf die Suche nach den passenden Keywörtern machen, sollten Sie sich zuvor die folgenden Fragen stellen:

– Wonach suchen User, die sich für das Themengebiet interessieren?

– Welche Synonyme zu bestehenden Wörtern werden verwendet?

– Welche Zielgruppe soll die Webseite ansprechen?

Sie sehen also, das Ganze entpuppt sich als echte Herausforderung. Doch gehen Sie mit dem nötigen Respekt an die Aufgabe heran und führen eine gute Recherche durch, wird sich das im Endeffekt auf jeden Fall auszahlen.

Wichtige Tipps für Pokeraffiliates

Sollten Sie sich dafür entschieden haben, sich als Pokeraffiliate zu versuchen, gibt es zumindest ein paar Dinge, auf die Sie achten sollten. Natürlich könnten Sie einfach ein entsprechendes Partnerprogramm nutzen und etwa ein Banner auf Ihrer Webseite platzieren. Doch ob das wirklich ausreicht? Worauf sollten Sie achten, um das Ganze ein wenig lohnender zu gestalten?

1. Zunächst sollte es natürlich vorrangiges Ziel sein, sich für einen kompetenten und zuverlässigen Partner zu entscheiden. Umso bekannter und besser der gewählte Pokerraum ist, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Interessent sich dort registrieren lässt. Ebenso können Sie als Partner sicher sein, dass dort alles mit rechten Dingen zugeht und Sie nicht auf leeren Versprechen sitzen bleiben.

2. Ein weiterer Grund für den User, sich bei einem Pokerraum anzumelden, ist der mögliche Bonus, der dort ausgezahlt wird. So gibt es die unterschiedlichsten Modelle, die natürlich für verschiedene Personengruppen geeignet sind. Spielt eine Person z. B. recht häufig, wäre es von Vorteil, sich einen größeren Bonus freizuspielen. Handelt es sich eher um Gelegenheitsspieler, wäre eine einmalig ausbezahlte Summe wohl angebrachter. Vergleichen Sie also die Angebote und stimmen Sie diese auf die mögliche Kundschaft ab.

3. Zudem sind natürlich die Provisionen, die der ausgewählte Partner anbietet, nicht zu unterschätzen. Nehmen Sie die Angebote genau unter die Lupe und vergleichen Sie diese. Manche Anbieter zahlen eine lebenslange Provision auf vermittelte User und bieten zudem die Möglichkeit eines 2-Tier-Programms. Sie können in diesem Fall durch Anwerben verschiedener Sub-Affiliates zusätzliches Geld verdienen.

4. Achten Sie darauf, ob der mögliche Partner seine Seite in mehreren Sprachen anbietet, was natürlich eine größere Kundschaft nach sich zieht. So kann bei den größeren Pokerräumen aus vielen Sprachen ausgewählt werden, was die Bedienung enorm erleichtert – insbesondere wenn die User der englischen Sprache nicht mächtig sind. Bestimmte Seiten bieten lediglich eine englische Oberfläche.

5. Werben Sie in Suchmaschinen und mit Pay per Click Applikationen. Interessierte User, die sich noch nicht wirklich mit der Materie auskennen, kommen in der Regel über Suchmaschinen und halten nach ‚Schnäppchen’ Ausschau.

6. Ganz wichtig ist natürlich auch die Suchmaschinenoptimierung. Wie bereits oben erwähnt, greifen die meisten User zunächst auf die Hilfe der Suchmaschinen zurück. Sie geben also einen beliebigen Begriff ein und klicken dann auf die Seiten, die als erstes erscheinen. Je weiter oben Sie also mit Ihrer Seite zu finden sind, je mehr Personen werden auf Ihre Seite zugreifen.

7. Beschränken Sie sich auf möglichst wenige Anbieter, deren Partnerprogramme Sie nutzen. Vermitteln Sie nämlich an viele verschiedene Partner jeweils nur einen oder zwei Neukunden, erhalten Sie weniger Provision, als wenn Sie zehn potenzielle Kunden an einen Merchant weitergeben. In der Regel hängt die Vergütung mit der Menge der vermittelten Kunden zusammen und steigt prozentual entsprechend an.

8. Versuchen Sie möglichst, zielgenauen Traffic durch gut platzierte Werbung zu generieren. Dies kann sowohl on- als auch offline stattfinden. Achten Sie darauf, mit dieser Werbung auch immer die richtige Zielgruppe zu erreichen und anzusprechen.

9. Bevor Sie sich dazu entschließen, mit einem Affiliate Programm Geld zu verdienen, sollten Sie sich zunächst um Ihre Webseite kümmern. Versuchen Sie, diese durch entsprechende Inhalte für mögliche User attraktiv zu machen. Schließlich bleiben Sie beim Zappen auch bei dem Programm hängen, das Ihnen am interessantesten erscheint. Aus diesem Grund sollten Sie zunächst Ihre Seite ausbauen und durch fundierte Artikel bzw. viel Information diese für den User schmackhaft machen. Es reicht also nicht aus, die Seite mit Bannern vollzuknallen und auf den Erfolg zu hoffen. Ohne entsprechende Vorbereitung läuft gar nichts. Können Sie dann entsprechenden Traffic und Resonanz aus der Szene vorweisen, lassen sich durchaus auch die großen Pokerräume von einer Zusammenarbeit mit Ihnen überzeugen.

Anonyme Registrierung von Domains

Die Wahl der Domain ist ein heikles Thema und muss gut bedacht werden. So wurde schon im Artikel: Finger weg von .de Domains von .de Domains abgeraten, aber das ist nur ein kleiner Teil des Ganzen. Was auf der Prioritätenliste eines Poker Affiliates ganz oben auf der Liste steht ist Anonymität. Ein absolutes No-Go ist es einfach eine Domain zu registrieren und dies über seinen richtigen Namen, womöglich noch mit kompletten Kontaktdaten laufen zu lassen. In diesem Fall muss ein Anonymisierungsdienst her, den man zum Glück meist schon bei seinen Hosting-Packages dazukaufen und manchmal sogar kostenlos dazu bekommen kann.

Fürs Hosting bieten sich vor allem zwei Anbieter an: GoDaddy und Bluehost. Viele Pokeraffiliates arbeiten schon lange mit diesen beiden Diensten und sind größtenteils wunschlos glücklich. Bluehost ist GoDaddy preislich noch überlegen und auch das „Privacy Modul“, sprich für eine anonyme Darstellung der Domain ist schon im Domainpreis mit inbegriffen.

Im Endeffekt ist es egal wofür man sich entscheidet und was man sich leistet. Wichtig ist neben der Verfügbarkeit und Serverperformance vor allem der Preis und die Möglichkeit die Domain anonymisieren zu lassen. Denn das ist schonmal eine rechtliche Voraussetzung, die gegeben sein muss.

Bluehost bietet neben anonymen Domains auch noch viele andere Vorteile, die gerade für Affiliates von Bedeutung sind. So kann man mit einem einmaligen Webspace Package soviele Domains wie man will dazuschalten. Die weiteren Kosten pro neuer Webseite belaufen sich also nur auf die Domain! Aus diesem Grund lieben Affiliates Bluehost und wir können jedem nur empfehlen dorthin zu wechseln oder damit zu starten.

Weitere Informationen findest du direkt auf den Seiten von Bluehost!

Was ist Revenue Share, Commission, Net Gross Revenue?

Neben CPA gibt es für Pokeraffiliates die Bezahloption Revenue Share, auch Commission genannt. Im Grunde ist dies nichts anderes als die prozentuale Beteiligung am generierten Spieler. Werben Sie als Poker Affiliate also einen Spieler und dieser macht an einem Tag 100 Euro Rake, so bekommen Sie davon einen definierten Prozentsatz von z.B. 25 %, also 25 Euro. Das ganze zählt für ein Leben lang und ist keine einmalige Auszahlung wie beim CPA Deal.

Es gibt aber von Poker Affiliate Programm zu Affiliate Programm Unterschiede. Bei manchen gilt nur der Nettoumsatz, bei anderen werden auch Ein- und Auszahlungsgebühren abgezogen und bei anderen gilt der Prozentsatz vom Gesamtrake. Das ist nicht unerheblich und sollte stets beachtet werden! Manche Poker Affiliate Programme trumpfen mit 50 % Revenue Share auf und am Ende stellt sich raus, dass sowohl der Bonus zu 100 % als auch die Zahlungsgebühren abgezogen werden. So kann aus einem starken Winning Player, der mal schnell einen Bonus clearen will ein ganz unattraktives Geschäft werden. Hier gilt es jedenfalls schön auf die Terms and Conditions zu achten bevor man einen Pokerraum promotet.

Für eine Abhandlung der Vor- und Nachteile von CPA und Revenue Share gibt es diesen Artikel: CPA vs. Commission

Was ist CPA (Cost per action)?

Unter CPA versteht man eine einmalige Auszahlung der Provision. Angeblich ein durchschnittlicher Kunde ist dem Unternehmen 500 Euro Wert, so erhält man als Affiliate einen gewissen Prozentsatz dessen, z.B. 20 %, also 100 Euro. So ähnlich sieht es bei Pokerräumen und Pokeraffiliates aus. Auf Lebenszeit bringt ein Pokerspieler dem Pokerraum ca. 500 Dollar (wobei hier die Schätzungen von Raum zu Raum unterschiedlich sind), daher beträgt die Auszahlung bei CPA Deals ca. 100 Dollar.

Viele Pokeraffiliates lieben CPA, denn sie müssen sich nach Zahlungserhalt nicht darum kümmern den Spieler an einen Raum zu binden und sie können zu Beginn schon ordentlich Cash anhäufen. Hat man 10 Spieler an der Hand, kann man direkt 1000 Dollar kassieren. Bei einem Revenue Share Deal würde man viele Monate brauchen um auf diesen Betrag zu kommen, dafür hat man aber irgendwann langfristige Einnahmen.

Zum Vergleich von CPA und Revenue Share können Sie diesen Artikel studieren: CPA vs. Revenue Share.