Wann soll sich ein Affiliate diversifizieren?

Das Jahr 2011 ist ohne Zweifel ereignisreich, wenn nicht sogar das ereignisreichste Pokerjahr überhaupt. Nach dem Black Friday wurde PokerStars vom amerikanischen Markt verbannt und Full Tilt Poker und Absolute Poker stehen vor der Pleite. Spätestens dann, wenn der zweitgrößte Pokerraum innerhalb kürzester Zeit pleite gehen kann, wird es Zeit sich Gedanken zu machen. Nämlich darüber, wie man selbst als Affiliate aufgestellt ist und ob das eigene Geschäftsmodell zukunftsträchtig ist.

Denn der Aufschrei war wieder groß bei Affiliates, die sich bislang nur auf einen Markt (den amerikanischen) und in einer Nische (Poker) engagiert haben. Natürlich, sie verloren den Großteil ihrer monatlichen Einnahmen. Wer im April 100 Ersteinzahler zu Full Tilt gebracht hat, wird seine $ 15.000 nicht wieder sehen. Das schmerzt, das ist klar. Aber die Frage ist ob der Fehler nicht woanders liegt.

Das Affiliate Geschäft hat, wie jedes andere Geschäft auch, ein Risiko in sich. Wenn es kein Risiko gäbe, sähe auch der Profit nicht gut aus. Der Profit, den ein Affiliate, insbesondere ein Poker- und Casino Affiliate erzielen kann ist vergleichsweise hoch. Das ist aber nur durch ein hohes Risiko möglich. Das heißt, dass die jeweiligen Einkommensströme nicht als sicher anzusehen sind und zumindest schwanken. Jeder kann das nachvollziehen. Niemand kann von sich behaupten jeden Monat genau xx,xxx Euro als Affiliate zu verdienen. Selbst wenn man fixe Werbeflächen auf seinen Seiten verkauft, unterliegt dies einem Risiko. Das ist etwas, das man von Anfang an begreifen muss. Und wer es jetzt noch nicht verstanden hat, muss es spätestens jetzt einsehen:

Das Affiliate Geschäft ist mit Risiko verbunden, die Einnahmen unsicher!

Für alle neuen Affiliates mag das abschreckend klingen. Das soll es aber nicht sein. Dass Einnahmen unsicher sind heißt nicht, dass man als Affiliate übers Ohr gehauen wird. Das ist in den allermeisten Fällen nicht der Fall. Unsicher heißt, dass die Einnahmen schwanken. Mal mag man 5000 Euro/Monat bei einem Anbieter verdienen, mal 1500 und mal 0 wie im Falle von Full Tilt.

Die Aufgabe eines Affiliates liegt nun darin sich richtig zu diversifizieren. Zumindest wenn man nicht einfach auf das schnelle Geld aus ist, sondern langfristig konstante Einnahmen generieren möchte. Dann muss man sich fragen, wie man sich aufstellen soll um das zu gewährleisten. Und hier muss man auch mal über den Tellerrand hinaus blicken: es gibt nicht nur Gambling, es gibt nicht nur Poker und es gibt nicht nur Leute, die nach einem Poker Bonuscode suchen! Das schlechteste was man machen kann ist 100 % seiner Einnahmen aus einer Nische zu beziehen. Wer nur mit Rakeback arbeitet, geht ein hohes Risiko ein. Wer aber Rakeback anbietet und eine Seite mit Pokerregeln hat und dort neue Spieler auf CPA Basis bringt reduziert sein Risiko bereits enorm!

Es schadet nicht auf die Portfoliotheorie von Markowitz zurück zu greifen. Jeder, der sich schon mit Aktien beschäftigt hat, wird davon gehört haben. Die Quintessenz ist einfach die, dass man sein Portfolio so zusammen stellen soll, dass die einzelnen Bestandteile miteinander möglichst wenig korrelieren. Auf diese Weise reduziert man das Risiko seines Portfolios.

Auf uns Affiliates angewendet heißt das, dass man Einkommensströme braucht, die miteinander nichts zu tun haben. Ein kurzes Beispiel macht das sicherlich schnell deutlich: Mein Portfolio besteht aus einer Casinoseite mit Traffic aus den UK und einer Rakebackseite mit Traffic deutscher Spieler. Beides gehört dem Gambling Markt an. Trotzdem ist dieses Portfolio gut diversifiziert. Denn wenn es Probleme mit der Casinoseite oder dem Casino Partnerprogramm gibt, wird es nicht gleichzeitig Probleme mit der Rakebackseite geben. Macht der Pokermarkt in Deutschland dicht, kann man die Rakebackseite praktisch abschreiben, bezieht aber weiterhin Einkommen von der Casinoseite.

Hat man hingegen eine Full Tilt Poker – und eine PartyPoker Bonusseite dann ist die Korrelation sogar negativ in einem Fall dass z.B. einer der beiden Anbieter dicht macht oder unattraktiver wird. Wie man gesehen hat, suchen viele der ehemaligen Full Tilt Spieler ein neues Zuhause und PartyPoker ist ein solches.

Das ganze lässt sich natürlich noch weiter führen und kann wesentlich komplizierter aussehen. Es reicht an dieser Stelle jedoch erstmal wenn man das Prinzip dahinter verstanden hat. Nach welchen Überlegungen man also sein Portfolio an Webseiten zusammen stellen muss um sein Risiko zu minimieren.

Dabei darf man aber eines nicht außer Acht lassen: Für jede Diversifizierung, die man vornimmt, verzichtet man auch auf Synergien. Das heißt also, dass ich als Affiliate, der bisher nur mit Poker gearbeitet hat, viel Zeit und Energie darin investieren muss um auch mit Casinoseiten eine Chance zu haben. Es ist ja nicht damit getan Content zu erstellen, das wäre im Fall von Casino kein großes Thema. Es geht auch darum ein Seitennetzwerk aufzubauen, mit anderen Affiliates in Kontakt zu treten, Links aufzubauen usw. Das ist der Preis, den man bezahlen muss für ein geringeres Risiko und das muss man sich auf alle Fälle vergegenwärtigen.

Denn es gibt viele Affiliates, die in jeder Nische mitmischen möchten, aber keine richtig dominieren. Sie haben Seiten zum Thema Pokerbonus, Rakeback, Slots, Roulette, Blackjack, Forex, Golfschläger, Auto-Blogs und was sonst noch alles geht, schaffen es aber nicht in einer dieser Nischen die kritische Masse zu erzeugen. Denn mit einer einzigen Forex Seite kann man kaum etwas bewegen, noch dazu ist man als kleiner Affiliate in einer schlechten Verhandlungsposition und verfügt über schlechte Margen. Kein Pokerraum gibt einem Rakeback Affiliate einen besonders guten Deal wenn er 1 Spieler/Monat bringt. Gleiches gilt für 99 % der anderen Nischen.

Letzendlich geht es darum die richtige Mischung zu finden aus Diversifizierung und Konzentration auf die Kernkompetenzen. Jeder Diversifizierungsschritt kostet Synergien und ist mit Opportunitätskosten verbunden. Denn die Energie, die man in eine neue Nische investiert, kann man theoretisch auch in die bereits bestehende investieren. Deswegen spielen Überlegungen wie „in welcher Nische erziele ich das beste Verhältnis aus Einsatz/Einkommen (Effizienz)?“ eine wichtige Rolle. Es macht keinen Sinn sich in einer Nische zu engagieren wo man 10 Stunden/Woche arbeiten muss um 200 Euro/Monat zu verdienen nur weil man sich diversifizieren möchte. In einem solchen Fall ist es auch egal ob man sich auf Synergien beruft oder nicht, es ist einfach ineffizient.

Arbeit an Datenbankaufbau

Eine der größten Fehler, die ich zu Beginn der Poker Affiliate Laufbahn begangen habe war der, dass ich zu wenig Wert auf den Aufbau einer Datenbank gelegt habe. Ich dachte solange meine Seiten Traffic haben und ich diesen in Conversions umwandeln kann, ist alles im Lot. Doch ein paar Jahre später merkt man, dass man mit seinem Newsletter viel bewegen kann, aber bereits ein Vielfaches an Adressen hätte sammeln können.

Das Newsletter Marketingsystem ist mittlerweile schon sehr ausgeprägt und auch Firmen aus anderen Bereichen legen großen Wert darauf stets ihre Datenbanken zu erweitern. Es gibt sogar welche, die relevante und einmalige Emailadressen im großen Stil kaufen, dafür ein paar Euro bezahlen und damit sogar zufrieden sind weil es sich für sie rechnet! Wenn man das liest merkt man wie wichtig eigentlich eine solche Datenbank sein kann. Stell dir vor du hast einen Pokerblog der inzwischen schon 2 Jahre online ist. Wenn du damit täglich im Schnitt einen Subscriber findest, sind das an die 700 Emails die du auf diesen Weg sammeln konntest was sicherlich 1, 2 tausend Euro Wert ist.

Du solltest nicht nur auf reine Real Money Player Conversions achten, sondern versuchen deine Besucher auch auf andere Art und Weise zu binden. Sei das ein Forum, ein Newsletter, ein eBook im Austausch gegen eine Email, usw. Lass dir auf alle Fälle etwas einfallen um deine Datenbank ausbauen zu können – du kannst sie später noch gut brauchen!

An dieser Stelle sei aber auch darauf hingewiesen, dass jegliche Form von Spam unterlassen werden muss (siehe hierzu: Wer spammt ist dumm). Es geht darum Email Adressen von Pokerspielern zu sammeln und diese mit einem Newsletter bzw. Content zu versorgen, den der Empfänger auch haben will. Reine „Verkaufsnewsletter“ sind selten gut – die meisten davon landen sofort im Spam. Aber was ist wenn du im Newsletter Content (wie Strategie, Pokernews, usw.) bietest und auf neue Boni, Rakeback und sonstige Angebote aufmerksam machst? Das hat nichts mit Spam zu tun und die Conversions sind im Schnitt deutlich besser.

Eine Nische dominieren

Nachdem man die richtige Nische gefunden hat, geht es natürlich darum genau diese Nische zu dominieren und das führende Angebot zu werden. Man muss sich die Nische gut aussuchen und sich dann voll auf diese fokussieren und versuchen die Marktführerschaft zu ergreifen.

Verschieden Arten von Nischen
Logischerweise gibt es unterschiedliche Nischen und diese sind konsequenterweise auch unterschiedlich einfach in Angriff zu nehmen. So mag „Rakeback“ eine Nische sein weil es im Grunde nur ein kleiner Bereich in der großen Pokerwelt ist und eine spezielle Nachfrage darstellt. Aber dennoch wäre es mehr als hart in dieser Nische konkurrenzfähig zu werden. Es würde viel Zeit und Anstrengung erfordern. Die Nische „Cake Poker Rakeback“ wäre hingegen sicherlich leichter zu bewältigen und es ist demnach einfacher die Führung zu übernehmen.
Im Grunde gilt je kleiner die Nische, desto leichter ist diese zu übernehmen. Hier muss man sich als Poker Affiliate fragen wieviel Zeit und Arbeit man investieren möchte und ob man vielleicht auch ein größeres Portfolio an Seiten in kleinen Nischen aufbaut anstatt eine größere Nische in Angriff zu nehmen.

Die Konkurrenz im Auge behalten
Beim SEO ist es zwingend erforderlich die Konkurrenz im Auge zu behalten. Was machen die Seiten, die über mir stehen, wie entwickeln sich diese, wieviele Backlinks von welchen Seiten haben sie, wo sind die Schwachstellen? Das alles sind Fragen, die man stets beantworten sollte. Bei der Nischenstrategie muss man sich durch Innovation und Kreativität durchsetzen. Die sogenannten Copycats im Internet Business zeichnen sich natürlich nicht durch Innovation aus. Um diese zum Erfolg zu führen ist ein enormer Resourceneinsatz notwendig. Das reicht aber meist auch nicht aus und man muss sich in gewisser Weise vom Vorgängerprodukt, das kopiert wurde abheben. Manchmal reicht eine kleine Verbesserung und manchmal hat man keine Chance auch wenn man noch so innovativ ist.
Selbiges gilt in der Poker Affiliate Industrie. Nur mit Kreativität und Innovation kann man sich durchsetzen.

Es ist nicht zwingend nötig die eigene Nische zu dominieren. Wenn man in einer großen Nische vorne dabei ist, ist dies wertvoller als eine kleine Nische komplett zu beherrschen. Wichtig ist ein gutes Portfolio aufzubauen, sich die richtigen Nischen auszusuchen und die Marktposition in dieser zu stärken.

Content für Backlinks verfassen: Option für Pokeraffiliates?

In unserem Poker Affiliate Forum ergab sich letztens eine interessante Diskussion zum Thema Content verkaufen bzw. Content für Links vergeben. Dies ist ein sehr interessantes Thema, das es wert ist näher zu beleuchten.

Denn die Vergabe von Content, zum Beispiel in Form von Strategie Artikel ist durchaus keine schlechte Option für Poker Affiliates, deren Stärke die Produtkion von Content ist. Andere Poker Affiliates, die zum Beispiel keine Ahnung von Poker Strategie haben und bei der Erstellung von Content eher versagen, können davon genauso profitieren. Eben weil es viele Affiliates gibt, die schlechte Content Produzenten sind, trifft man vermehrt auf Anfragen zum Kauf von Content.

Als guter Content Produzent kann man im Gegenzug gut profitieren, was meist entweder durch eine einfache Geldtransaktion oder einen Backlink im Austausch abgewickelt wird. Wenn ein anderer Poker Affiliate einen Betrag von xy bietet, kann man schnell beurteilen ob der Artikel das wert ist oder nicht. Wenn die Gegenleistung allerdings ein Backlink sein soll stellt sich die Frage ob es sich lohnt für diesen Link einen Artikel zu vergeben.

Dies hängt vor allem von zwei Faktoren ab: Der Wert des Links (was offensichtlich ist) und der Nutzen des Artikels auf eigenen Seiten. Denn angenommen du hast 100 Artikel für die du momentan keine Verwendung hast, ist es immernoch besser einen schlechten Link als Gegenleistung zu nehmen anstatt die Artikel verwesen zu lassen.

Das Thema „wieviel ist ein link wert?“ wurde schon an einer anderen Stelle diskutiert. Ein ganz entscheidender Faktor ist nicht der Page Rank wie viele glauben, sondern die Anzahl der externen Links, die neben dem eigenen Link auf dieser Seite platziert werden.

Pauschal kann man natürlich nicht sagen ob die Vergabe von Content im Gegenzug für einen Link eine gute oder schlechte Sache ist. Dies hängt alles von der alternativen Verwendung des Contents und der Qualität des Backlinks ab.

Organisieren als Pokeraffiliate

Zeit ist Geld heißt es immer so schön und dies ist für Pokeraffiliates erst recht zutreffend. Man muss lernen die Zeit als Resource zu sehen. Je besser man diese einsetzt, desto mehr Erfolg wird man haben. Darum muss man versuchen seine Zeit möglichst effektiv einzusetzen. Um dies zu erreichen muss man ein paar Punkte beachten und sich organisieren.

Zeitverschwendung kostet echtes Geld
Der erste Grundsatz überhaupt ist es jede Form von Zeitverschwendung zu vermeiden. Als Zeitverschwendung definiere ich jegliche Tätigkeit, die Sie Ihren Zielen nicht näher bringen. Wenn Sie also stundenlang Fernseh schauen, bringt Sie das sicherlich nicht weiter und Ihre Umsätze werden dadurch nicht steigen. Arbeiten Sie aber stundenlang an Ihren Seiten und ruhen sich dann eine halbe Stunde vor dem Fernseher aus um später wieder effektiver arbeiten zu können, so ist dies keine Zeitverschwendung, weil es Sie trotzdem voran bringt.
Wenn Sie nicht rechtzeitig erkennen wann Sie Ihre Zeit verschwenden und sofort einschreiten, summiert sich dies und Sie werden über einen längeren Zeitraum sehr viel Zeit vergeudet haben.

Die gute alte ToDo Liste
Ich habe mir letzte Woche auf meine ToDo Liste geschrieben für Poker Affiliate Biz einen Artikel über die Organisation für Pokeraffiliates zu schreiben. Dies mache ich nun hake diese Aufgabe später ab. Mit einer ToDo Liste hat man den ständigen Überblick und kann alle Aufgaben der Reihe nach durcharbeiten. Wenn man einmal kurz keine Ahnung hat was man machen soll, wirft man einen Blick auf die Liste und sucht sich eine Aufgabe aus.
Am besten erweitert man seine Liste auch nach Prioritäten. Damit kann man noch effektiver arbeiten. Hierfür gibt es auch viele Programme, aber aus meiner Sicht reicht ein Stift mit einem Block Papier, der ständig vor der Tastatur zu finden ist. So kann man auch ohne Probleme neue ToDos hinzufügen.

Der Überblick über den Zeitrahmen
Auf eine ToDo Liste schreibt man im Prinzip nur die kleinen Aufgaben, die man schnell erledigen kann. Nur selten steht auf der Liste ein ganzes Projekt, weil sich dieses aus mehreren kleineren Aufgaben zusammen setzt. Daher braucht man einen Plan, der über der ToDo Liste steht. Hierfür reicht im Prinzip ein Kalender, oder auch eine Übersicht was in Woche oder Monat xy zu erledigen ist. Dies kann zum Beispiel so aussehen:
Januar 09: Launch von 7CardStudonlinespielen.net, SEO und Contentarbeit für 7CardStudonlinespielen.net, Onpage Optimierung von wirliebenpoker.de
Februar 09: Offline Marketingaktivität für PartyPoker Bonus, Launch von NeuerPartyPokerBonus.com
usw.
Damit hat man einen ständigen Überblick über seine großen Projekte, während auf der ToDo Liste dann lauter kleine Aufgaben zu finden wären, wie zum Beispiel: Kauf der Domain für 7CardStudonlinespielen.net, Eintrag bei Google, Verfassen der Regeln (Content), usw.

Durch diese beiden Instrumente hat man sowohl den lang- als auch den kurzfristigen Rahmen ständig im Blick. Mit der ToDo Liste kann man alle Aufgaben effektiv abarbeiten und beugt Zeitverschwendung vor.

Traffic ist alles, aber eine Herausforderung – Teil 1

Als Poker Affiliate weiß man, dass eine Abhängigkeit zwischen Umsätze und Traffic besteht. Je mehr Traffic, desto mehr Umsätze kann man machen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Es gibt sehr viel zu beachten und so einige sind schon bei ihren Versuchen Traffic zu generieren auf die Schnauze gefallen.

Traffic ist nicht gleich Traffic

Diese Unterscheidung ist vielen nicht bewußt. Was würde Poker Affiliate Biz 1 Mio Bibel treue Besucher bringen, die zum Beispiel über einen Link eines Bibelforums zu uns gekommen sind? Vermutlich gar nichts! Sogar 10 Poker Affiliates, die zum Beispiel über das Keyword „Poker Affiliate“ von Google gekommen sind, bringen mehr. Also hier gilt es zu gewichten und natürlich Traffic direkt aus der Zielgruppe heraus stärker zu bewerten. Im Marketing macht man das mit einer Gewichtung der Kontaktqualität, die zum Beispiel so aussehen könnte:

Bibeltreue Christen – Bewertung 0,001
Aktive Poker Affiliates – Bewertung 1,00
Traffic bibeltreuer Christen – Anzahl 100 000
Traffic Poker Affiliates – Anzahl 100
Trafficbewertung Christen: 0,001 x 100 000 = 100
Trafficbewertung Poker Affiliates: 1 x 100 = 100
Ergebnis: Wenn ich die Wahl habe zwischen 100 000 christlichen Besuchern und 100 Poker Affiliate Besuchern zu wählen, bin ich indifferent weil beide gleich effektiv sind.
Wenn man nun noch den Preis (in welcher Form auch immer) vergleicht, wird das Ergebnis ganz klar zu gunsten der Poker Affiliates gehen.

Man darf sich also nicht nur mit der Frage beschäftigen: wie mache ich Traffic? Sondern wie steigere ich den Traffic in meiner Zielgruppe oder ähnlichen Zielgruppen.
Bei Poker Affiliate Biz ist die primäre Zielgruppe natürlich der Poker Affiliate. Doch auch die Zielgruppe der Pokerspieler ist interessant und hochwertig. Oder auch allgemein „Affiliates“.
Zu sehr auf seine Zielgruppe sollte man sich also auch nicht konzentrieren.

Nach diesem kurzen Ausflug in die Gewichtung von Traffic, werden wir uns demnächst in den folgenden Teilen auf das Erreichen hochwertigen Traffics konzentrieren – der Hauptaufgabe von Poker Affiliates.

Beachtung der Zielgruppen

Natürlich möchte man als Poker Affiliate hauptsächlich Pokerspieler generieren. Das sollte auch das primäre Ziel sein. Aber welche Pokerspieler möchte man generieren und auf welche Art und Weise soll das geschehen?

Diese Überlegungen gehen klar in Richtung Marketing. Kein Wunder, denn Affiliate Marketing heißt nicht umsonst Affiliate Marketing…. Im Marketing gewohnt man meist so vor, dass man einen gegebenen Markt, in diesem Fall den Markt der Pokerspieler in verschiedene Segmente unterteilt. Die extremste Segmentierung wäre offensichtlich jeden Pokerspieler individuell zu betrachten. Da dies nicht möglich ist, muss man verschiedene Segmente finden, die sich gegenseitig unterscheiden ohne dass sich die Mitglieder eines Segments zu stark unterscheiden. Eine Segmentierung unter Pokerspielern könnte so aussehen:
Onlinespieler und Livespieler als zwei große Segmente. Darunter lassen sich beliebig viele Untersegmente bilden. Segmente im Segment Onlinespieler könnten z.B. “Fische”, “Winning Player” sein. Unter das Segment Winning Player könnte man wiederum ein Segment “24/7 Spieler”, “Teilzeitspieler” und “Gelegenheitsspieler”. Und so weiter.

Nach einer plausablen Segmentierung muss man sich nun als Poker Affiliate die richtigen Segmente, die man bearbeiten möchte zurecht suchen. Wenn man eine Seite mit einer Auflistung aller Freerolls bietet, spricht man sicherlich keinen Vollzeit Winning Player oder gar das Segment der Livespieler an. Bietet man Pokerregeln und einfache Strategien so ist dies wiederum nicht für den Winning Player interessant.

Im Grunde hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man sucht sich ein Segment aus und richtet sein Produkt (Webseite) darauf aus. Oder aber man nimmt ein gegebenes Produkt und vermarktet es für das passende Segment.
In Fall 1 wäre das zum Beispiel die Selektion des Segments: “Vollzeit Winning Player”. Man richtet dann seine Webseite auf dieses Segment aus indem man zum Beispiel exklusive Rakebackdeals anbietet und nebenbei geeigneten Content für dieses Segment bietet (z.B. ein exklusives Forum nur für Eingeladene die sich auf hohem Niveau über Strategien austauschen).
In Fall 2 würde man ein gegebenes Produkt für das darauf passende Segment vermarkten. Angenommen Sie haben eine Seite mit einem Offline Eventkalender und etlichem Content für Pokereinsteiger. Es wäre Blödsinn hier auf online Winning Player zu setzen. Vielmehr sollten Sie sich auf Livespieler und Pokereinsteiger fokussieren.

Auch wenn das für manche vielleicht nach zuviel Marketing Plapperei klingt, ist die Segmentierung und Produktausrichtung ganz wesentlich für Poker Affiliates. Man sieht immer wieder Seiten, die ein Segment bearbeiten, das nicht zu ihrem Produkt passt, oder ein Produkt anbieten, das nicht zu ihrem bestehenden Segment gehört. Ein klassisches Beispiel hierfür ist eine Seite mit Freeroll Kalender, die als Rakeback Affiliate tätig ist. Viel sinnvoller wäre es hier Free Money Angebote von Pokerschulen anzubieten.

Die Bedeutung von Textlinks

Vielen Affiliates ist die Bedeutung von Textlinks nicht wirklich bewusst. Sie sehen nach nichts aus, machen nichts her und sind deshalb auch für den potenziellen Kunden nicht von Bedeutung. Doch diese Annahme ist falsch. Der Textlink wird von den Usern noch immer am liebsten und am häufigsten genutzt.

Nicht überladen und aufdringlich werden diese Links in den Text eingebaut und verweisen an den richtigen Stellen auf die externen Seiten. Der User klickt diese kleinen Links gerne mal an, um zu sehen, welche weiteren Informationen er der nachfolgenden Seite entnehmen kann. Denn gerade das macht das Internet ja aus: die Fülle an Informationen. Und diese findet man auf den vielen Seiten, die sich mit einem und demselben Thema beschäftigen, jedoch immer wieder neue Informationen darüber liefern.

Und genau aus diesem Grund sollten Sie gezielt mit solchen Textlinks arbeiten. An den richtigen Stellen Ihres Artikels platziert erzielen diese Verlinkungen auf jeden Fall den gewünschten Effekt.

Diversifikation als Poker Affiliate

Poker Affiliates haben streng genommen ein großes Problem, dass sie einzig von einem Markt abhängig sind. Wenn morgen alle Regierungen dieser Welt Online Poker verbieten und alle Anbieter sperren würden, hätte nicht nur PokerStars und Co. ein Problem, sondern auch jeder Poker Affiliate.

Wie im Geschäftsleben und in der Aktien-Welt auch, bietet es sich an das Risiko zu streuen und zu vermindern. Wichtig ist es eine Basis zu finden, die im Gesamten ein geringeres Risiko bei höherem oder zumindest gleichen Ertrag vorweist. Während Sie als Aktionär ein großes Portfeuille haben, sollten Sie als Poker Affiliate zumindest ein kleines Portfeuille an Einkommensquellen haben.

Indem Sie sich nicht nur als Poker Affiliate sondern auch als Affiliate für andere Produkte einsetzen, vermindern Sie Ihr Risiko und werden langfristiger erfolgreicher handeln können. Zudem besteht auch eine Wechselwirkung, die Sie nicht außer Acht lassen sollten. Beschäftigen Sie sich z.B. mit Forex und bauen eine Forex-Seite auf, lernen Sie in diesem Bereich womöglich Strategien und Techniken, die Ihnen direkt auch als Poker Affiliate weiterhelfen.

Es gibt noch unzählige Bereiche, die ähnlich attraktiv sind wie das Poker Business. Forex ist nur einer davon. Ebay und Amazon Affiliating sind weitere, die garantiert Krisen sicherer sind als Poker. Konzentrieren Sie sich also nicht nur auf Poker, sondern versuchen Sie sich auch in anderen Bereichen, auch wenn es nur das Casino Business ist. Immerhin dämmen Sie auf diesem Weg das Risiko ein und können eventuell noch viel profitabler arbeiten.

Pokerraum eröffnen: eine Option für Poker Affiliates

Zwar haben wir schon im Artikel: Eigener Pokerraum: Sinnvoll für Poker Affiliates? Diese Thematik angesprochen, aber letzter Zeit immer häufiger von Poker Affiliates gehört, die wirklich überlegen einen eigenen Pokerraum aufzustellen.

Zunächst einmal sollte klar sein, dass dies nur sinnvoll ist wenn entweder genügend Kapital aufgebracht werden kann, oder wenn schon derart hohe Poker Affiliate Umsätze vorliegen, dass sich die Kosten, die ein eigener Pokerraum verursacht bewerkstelligt werden können.

Mittlerweile bieten sich diverse Optionen für einen eigenen Pokerraum. Die Netzwerke buhlen derzeit förmlich nach neuen Partnern, denn es herrscht zweifellos eine Konsolidierung und wer nicht mit den Top-Pokerseiten mithalten kann wird auf lange Sicht aus dem Wettbewerb ausscheiden. Im folgenden die Poker Netzwerke, die sich für einen eigenen Pokerraum anbieten:

  • iPoker: Das größte Netzwerk überhaupt mit starkem Wachstum. Auf dem besten Wege Full Tilt Poker von Platz 2 zu verdrängen. Je nach Beziehungen kostenintensiv. Partner, ohne gute Beziehungen können hier ein Vermögen loswerden. Mit guten Beziehungen bieten sich günstige Möglichkeiten.
  • Ongame: Das Bwin Flaggschiff durfte in den letzten Monaten Verluste einstecken. Skins wie Mansion Poker wandern ab, PokerRoom und Europoker werden aus Effizienzgründen eingestampft. Zweitgrößtes Netzwerk, aber sehr kostenintensiv. Die Angebote für Spieler sind dürftig, kein Rakeback, extrem hoher Rake, bescheidene Software für Vielspieler.
  • Cereus: Noch nicht erprobt. Weißt noch Softwarefehler auf. Entstand aus den Skandalräumen Ultimate Bet und Absolute Poker. Nicht unbedingt der vertrauenswürdigste Partner.
  • IPN (International Poker Network), Boss Media. Sehr beliebter Anbieter für Skins. Software bei Spielern unbeliebt. Dennoch solider Partner für einen eigenen Pokerraum, zudem bei guten Beziehungen recht kostengünstig. Konkurrenz der Boss Media Skins im deutschen Raum extrem hoch!
  • Entraction (24h Poker). Ein europäischer Anbieter auf dem Vormarsch (auch NoIQ Poker vertraut auf Entraction). Von der Größe vergleichbar mit Boss Media. Schnellere und schlichtere Software. Konkurrenz auf dem Markt (abgesehen von Skandinavien wo gar keine Entraction Skins mehr zugelassen werden) noch sehr klein. Kostengünstiges und unkompliziertes Paket. Bei Entraction werden keine Lizenzgebühren fällig, daher kaum fixe Kosten, was ein extremer Vorteil ist!
  • Cryptologic und Microgaming. Zwei Netzwerke im Rücklauf. Einige Skins verlassen die Netzwerke, Fokus wird verstärkt auf das Casino Angebot gelegt. Cryptologic fusioniert mit Boss Media.
  • Merge Network. Aufstrebendes Netzwerk mit Fokus auf den USA. Potentielle Skins werden nur mit Vorweis eines extrem hohen Marketing Budgets mit einer Preisliste bedient (was btw Humbug ist, denn man sah schon die tollsten Skins mit 1 Mio + an Budget binnen Monaten wieder untergehen (z.B. Pokerlion))

Das Angebot seitens der Poker Netzwerke ist mittlerweile nicht gerade schlecht. Teilweise lassen sich schon mit relativ geringen Investitionen solide Produkte erwerben. Teilweise darf man aber auch ordentlich in die Tasche greifen um ein nur durchschnittliches Produkt zu erwerben. Wer auch immer und aus welchem Grund auch immer mit dem Gedanken spielt seinen eigenen Pokerraum zu eröffnen, kann sich gerne mit dem Poker Affiliate Team in Verbindung setzen.