Geld verdienen mit Daily Fantasy Sports (DFS)

Daily Fantasy Sports ist eine für Amerikaner legale Variante für Sportwetten, die in der aktuellen Football Saison zig Millionen von Menschen begeistert. Zurzeit findet ein regelrechter Boom statt. Warum auch nicht? Denn die Voraussetzungen sind ideal. Zunächst einmal ist es so ziemlich die einzig legale Möglichkeit auf den Ausgang von Sportereignissen zu wetten, wenngleich es natürlich kein klassisches Wetten ist. Dann gibt es inzwischen genügend Spieler, die um Geld zocken, so dass die Preisgelder attraktiv werden – ähnlich wie bei Poker damals als es plötzlich um Millionen ging und nicht nur um ein paar tausend. Ein weiterer Grund ist der soziale Faktor. Schließlich stellt man sein eigenes Team zusammen und darüber diskutiert und berichtet man lieber als wenn man 100 Euro auf die New England Patriots setzt.

Es gibt zwei Möglichkeiten von diesem enormen Trend zu profitieren. Genau genommen gab es diese Optionen auch schon beim Poker. Dort konnte man sich entweder selbst an die Tische setzen und einfach besser sein als seine Gegner oder man bewarb einfach Pokerräume, brachte Spieler dazu sich anzumelden und verdiente eine Provision.

Option 1: Selbst ist der Mann

Die Überlegung ist einfach: Du brauchst lediglich einen kleinen Vorteil in einem Teilnehmerfeld und wirst unterm Strich als Sieger nach Hause gehen. Ähnlich wie in einem Pokerturnier wirst du häufiger gar nichts gewinnen, aber manchmal eben den ganz großen Wurf landen. Das funktioniert sehr gut, gerade noch 2015 bei sehr vielen Anfängern und Glücksrittern, die unterwegs sind. Dann gibt es bereits Tools wie FantasyLabs, die einem das Leben sehr einfach machen.

Das Problem nur: Als Deutscher hat man aktuell keine Chance auf vernünftige Fantasy Sports Action, denn die großen Anbieter wie FanDuel oder Draft Kings erlauben nur US-Amerikaner und Kanadier. Es besteht höchstens die Möglichkeit sich per VPN und falscher Adresse zu registrieren, aber ehrlich gesagt möchte ich nicht versuchen einen 100.000 USD Gewinn damit auszuzahlen – denn das verstößt ganz klar gegen die Bedingungen und eventuell geht man leer aus.

Man kann nur hoffen, dass sich bald ein europäischer Anbieter etabliert der den Markt aufmischt oder eine der großen Seiten den Schritt über den Atlantik wagt.

Option 2: Daily Fantasy Sports bewerben

Aktuell steht Europäern lediglich diese Option zur Verfügung. Geld lässt sich dann verdienen wenn man einem Amerikaner oder Kanadier Daily Fantasy Sports nahe legt und ihn dazu bringt sich anzumelden und zu spielen. Hört sich einfacher an als es ist, denn wie kommt man als Europäer an Spieler aus Übersee? Grundsätzlich stehen einem die typischen Vermarktungswege offen. Man kann Anzeigen über Adwords oder in anderen Netzwerken schalten (PPC) oder man startet eine Seite zu diesem Thema, bekommt sie in Google nach oben und wirbt von dort aus die Spieler (SEO). Daneben kann man auch kreativ sein mit social networks wie Facebook. Auch dieser Kanal kann bei DFS funktionieren.

Natürlich ist diese Option lukrativer weil man grundsätzlich kein Limit hat und so viele Spieler werben kann wie man will. Dennoch ist die Branche weniger lukrativ als Poker oder einfaches Sportwetten, geschweige denn Casino. Man muss sich mit relativ niedrigen Provisionen abfinden und damit dass Branchenführer wie DraftKings nur Revenue Share zahlen und FanDuel erst einmal rigoros neue Affiliates ablehnen wenn ihnen die Farbe der Webseite nicht gefällt (überspitzt formuliert).