Hohensyburg stellt sich den Vorwürfen

Nun liegt eine offizielle Erklärung für den etwas seltsamen Vorfall bei den Dortmund Classics III im Casino Hohensyburg vor (wir berichteten). Demnach wurde das Turnier nach genehmigten Regeln mit einer Standardsoftware durchgeführt. Diese stellt eine lückenlose Dokumentation sicher und erfasst die Anzahl der Spieler, Anzahl der Rebuys und Addons usw. So kam es wohl dazu, dass die Software nicht zeitnah aktualisiert wurde und man dies erst erledigte, nachdem der Turnierleiter von seiner Pause zurück kam. Zu diesem Zeitpunkt haben sich jedoch schon einge Spieler selbst um den Vorfall gekümmert.
Auch wenn dem wirklich so wäre und es sich nicht um eine Art Verschleierung handelt, darf so etwas einfach nicht passieren (immerhin geht es um eine Menge Geld). Vielleicht hätte man, ohne das Aufmucken aufmerksamer Spieler, gar nicht weiter auf die Software geachtet. Und im Falle einer Pause des Turnierleiters muss eben dessen Stellvertreter auf solche ‚Kleinigkeiten‘ achten. Im Industriebereich kann doch auch das Fliessband nicht ungeachtet weiterlaufen, wenn der Vorarbeiter mal in der Pause ist.
Nun ja. Da sieht man doch mal wieder, wohin eine fehlende Absprache führen kann. Von dem unaufmerksamen bzw. unqualifizierten Personal einmal ganz abgesehen. Sparen ist halt nicht alles…

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