iMEGA wehrt sich

Wie wir bereits berichteten, erhob ein Richter aus Kentucky das Urteil gegen 141 Pokerdomains, die im selben Staat tätig sind, bis zum 17. November deren Angebote nicht mehr für die Einwohner Kentuckys zugänglich zu machen – andernfalls drohe die Beschlagnahme sämtlicher Domainnamen.

Nun hat die in den Fall verwickelte Interessengemeinschaft Media Entertainment & Gaming Association, kurz iMEGA, einen Antrag auf Aufhebung der Klage gestellt. In dem Antrag heißt es unter anderem, dass einige der betroffenen Domaininhaber Mitglieder von iMEGA sind und das Urteil schon aus dem Grund nicht recht rechtskräftig sein kann, weil die Media Entertainment & Gaming Association in den Vereinigten Staaten über einen guten und seriösen Ruf verfügt – das Urteil richte sich ja andernfalls auch gegen die Association selbst. Weiterhin führt iMEGA an, dass der vorsitzende Richter mindestens fünf gravierende Fehler in seiner Anklage hat einfließen lassen, über die man das Urteil anfechten werde. Doch nicht nur diese rechtlichen Dinge sollen zu einer Aufhebung führen. So gibt es wohl auch von der wirtschaftlichen Seite her einige Punkte, die so nicht hingenommen werden könnten.

Wir sind gespannt, wie das Ganze enden wird. Freuen uns aber bereits im Vorfeld darüber, dass im Hinblick auf die ganze Glücksspiel- und Pokerhysterie immer wieder gegen Urteile, Kritik und Politik vorgegangen wird. Gehen wir also vom Besten aus und hoffen auf einen positiven Ausgang und einen weiteren Schlag gegen die Politiker, die Poker noch immer als reines Glücksspiel ansehen.

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