Marketingbudgets für Printwerbung rückläufig

Wie im Artikel über Poker Affiliate Offline Marketing bereits angesprochen, ist die Standardconversion von einem Offline Werbemedium auf den online Markt eher gering. Eines dieser Offline Werbemedien sind Print Magazine wie Royal Flush, Pokerblatt, Ace Magazin, uvm. Das Geschäft mit dem Anzeigenverkauf lief mehr als gut in den vergangenen zwei Jahren und darum gibt es zurzeit auch einige mehr Pokermagazine als vor über einem Jahr, als nur das eher stümperhafte „Casino und Pokermagazin“ in den Regalen zu finden war.

Die Online Pokerräume haben wie wild in diese Medien investiert, dürfen aber ganz offiziell eigentlich im Zuge des Staatsvertrags überhaupt nicht mehr inserieren seit Anfang 2008. Denn dass mit den Pokerschulen wie Pokerstars.de, Full Tilt Poker.net und PartyPoker.net nur ein Umweg eingebaut wurde, ist mehr als offensichtlich. Das Ziel der Bewerbung dieser Pokerschulen ist es die „Pokerschüler“ früher oder später als Real Money Player zu gewinnen und damit an illegalem Glücksspiel teilhaben zu lassen. Böse, denkt sich der deutsche Staat und ging in den ersten Schritt in Richtung eines solchen Verbots.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Pokerräume haben nach intensiver Marketinganstrengung im Print Sektor nun gesehen, dass die Conversion einfach zu gering ist und auch der Nebeneffekt eines solchen Inserats, der Aufbau einer Marke, kaum noch Nutzen hat. Jeder kennt mittlerweile die großen Fische wie PokerStars. Aus diesen Gründen wird der Anzeigenverkauf in Zukunft stark erschwert werden, zumindest mit den Global Player. Wie die Zukunft der deutschen Pokermagazine aussieht, ist daher auch eher fraglich. Vermutlich werden sich ein, zwei Magazine durchsetzen können – wahrscheinlich die, die am unabhängigsten vom Anzeigenverkauf sind und eine hohe Abonenntenkundschaft gewinnen kann.

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