Online-Glücksspielverbot ab 2009 in Brandenburg

In einem Bericht der Verbraucherzentrale Brandenburg bekommen wir es nun offiziell bestätigt: Das Online-Glücksspiel ist ab 2009 verboten und eine mögliche Teilnahme strafbar.
Hierbei handelt es sich nicht nur um Glücksspielanbieter aus dem Inland, sondern auch um solche, die ihren Sitz im Ausland haben (zu diesen darf nicht mehr weitergeleitet werden). Ein Beispiel hierfür ist der Lotterieanbieter tipp24.com, der eigentlich seine Pforten hätte schließen müssen. Seltsamerweise ist die Seite aber wieder erreichbar. Entweder nimmt man das Ganze nicht so wirklich ernst, oder aber es gibt doch noch ein Schlupfloch, das sich entsprechende Anbieter offen halten.
Natürlich heißt es immer wieder, dass etwa Lotto spielen ja nicht gänzlich untersagt wird. Noch immer sei es möglich, dies bei zugelassenen Annahmestellen der staatlichen Lotteriegesellschaften zu tun. Nur hat halt nicht jeder Lust, bei Wind und Wetter aus dem Haus zu gehen, wenn er dies auch in Ruhe vor dem heimischen PC erledigen kann.
Ich finde es einfach schrecklich, dass uns Bürgern immer mehr Rechte entzogen werden. Auf der einen Seite sind wir ab 18 voll strafmündig. Auf der anderen Seite kann man aber als Erwachsener immer weniger darüber entscheiden, was man in seiner Freizeit tun möchte…

2 Gedanken zu „Online-Glücksspielverbot ab 2009 in Brandenburg

  1. Og.Bericht hat voll recht,das Verbot ist totaler Schwachsinn.Bei Tipp 24 kann man nur bist 150 € spielen.Wer da zur Spielsucht neigt,findet auch ander Wege seine Sucht auszuleben .Den Bankern werden noch Mrd.hinterhergeworfen,sie haben Kundengelder mit hoch spekulativen Wertpapieren verzockt.Das nenne ich Gier und Spielsucht.Die Hedgefonds und sog.Leerverkäufe sind aber heute noch erlaubt.Der Finazminister meint dazu“wir können den deutschen Finazplatz nicht kaputt machen“.

  2. Der Trick dabei ist, dass man dort nicht wirklich Lotto spielt. Man schließt nur eine Wette daraus ab, welche Zahlen nun gezogen werden.
    Und das scheint wohl erlaubt zu sein… Wie sie sich das hin gedreht haben weiß ich aber auch nicht.

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