Österreichische Glücksspielnovelle 2008

Was wir seit 2 Monaten befürchten, dürfte bald traurige Realität werden. Seit 4. Dezember ist die Begutachtungsfrist für den Ministerialentwurf vorbei und die neue Gesetzesvorlage in seiner ganzen Form einsehbar. Und sollte dieser Entwurf in dieser Form tatsächlich Gültigkeit bekommen, dann stehen große Einschnitte für den österreichischen Pokerspieler und für alle Affiliates an. Nachdem in diesem Gesetzesentwurf Poker eindeutig als Glückspiel definiert wird, wird jedes Werben für einen ausländischen Pokerroom zum illegalen Unterfangen. Deswegen ist auch vorgesehen, dass die österreichischen Banken Ein und Auszahlungen zu den Pokerrooms versagen oder zumindest mitprotokollieren, was genau so schlimm wäre für den Affiliate. Ob die Banken dies dann auch machen steht in den Sternen. Immerhin würden sie dadurch auch hohe Summen verlieren, alleine schon durch die verlorenen Spesen für Überweisungsaufträge selbst. Natürlich bleibt dem Pokerspieler und den Affiliate natürlich noch die Option den Zahlungsverkehr über Internetdienste wie Neteller oder Moneybookers durchzuführen, aber eines steht dennoch eindeutig fest: Mit einer .at Domain begibt man sich zukünftig auf dünnes Eis, wenn man für Pokerrooms und Onlinecasinos wirbt.

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