Poker Affiliates vorgestellt: Poker-Basis.com

Heute möchten wir euch Robert und Hannes vorstellen. Die beiden Affiliates mit dem Hauptfokus Sportwetten sind seit vielen Jahren im Geschäft und stecken unter anderem hinter dem Pokerportal Poker-Basis.com.

PAB: Wie lange seid ihr schon im Affiliategeschäft und wie seid ihr dazu gekommen?

R: Angefangen hat es eigentlich schon vor langer Zeit. Wir kennen uns seit der Schule und haben uns schon damals mit Sportwetten beschäftigt. Ins Affiliategeschäft gekommen sind wir dann 2002 mit unserem ersten Sportwettenprojekt.

H: Das war eigentlich zu Beginn eine reine Hobbyseite und mehr als Ressourcensammlung für uns selbst gedacht. Irgendwann haben wir dann gemerkt, dass man damit auch Geld verdienen kann. Bis daraus nennenswerte Einnahmen entstanden, hat es allerdings noch einige Jahre gedauert.

PAB: Wie viele Seiten habt ihr momentan und wo liegt euer Hauptfokus?

H: Gute Frage. Affiliate Manager fragen uns auch häufig nach einer Liste unserer Projekte. Aber ehrlich gesagt wissen wir es selbst nicht genau. Im Laufe der Jahre hat sich so einiges angesammelt. Vieles davon ist allerdings nicht mehr aktuell wie z.B. eine Nischenseite die speziell für die Fussball-EM 2004 gemacht wurde. Aktive Projekte sind es aber momentan ca. 20 in verschiedenen Sprachen. Darunter auch zahlreiche Kooperationen mit anderen Affiliates.

PAB: Wie wichtig ist für euch das Zusammenarbeiten mit anderen Affiliates?

R: Sehr wichtig. Sowohl in richtigen Projektkooperationen, die in unserer Branche vor allem auf Vertrauen beruhen, als auch im Kleinen, also z.B. thematische Verlinkungen. Allerdings wird uns von Kollegen oft vorgeworfen, dass wir kleinere, neue Webmaster verlinken und uns damit Konkurrenz in der ohnehin sehr umkämpften Branche heranzüchten. Wir haben selbst einmal klein begonnen und wissen, wie schwer es am Anfang ist. Deshalb verlinken wir auch neue, qualitativ hochwertige und themenbezogene Seiten gerne.

PAB: Lasst uns kurz speziell über Poker sprechen. Seit wann gibt es die Poker-Basis?

H: Die Poker-Basis gibt es seit 2006. Ein Freund von uns hat 2005 ein Pokerprojekt begonnen und es 2006 an uns weitergegeben. Damals setzte gerade der Pokerboom in Deutschland ein und es war eine gute Gelegenheit sich etwas zu diversifizieren.

PAB: Wie hat sich die Poker-Basis im Laufe der Zeit entwickelt?

H: Wir hatten ziemlich bald ganz gute Besucherzahlen, leider waren die Conversions sehr bescheiden. Der Traffic kam vor allem von Suchanfragen zu Keywords wie ‚Poker Strategie‚ und der konvertierte nicht besonders gut. Im Laufe der Jahre hatten wir dann mit unseren vielen anderen Projekten etwas zu wenig Zeit, um uns mehr um die Poker-Basis zu kümmern.

R: Jetzt gab es aber vor kurzem einen Relaunch. Wir haben ein neues Design, einen sehr guten Pokerspieler als neuen Chefredakteur und sind dabei einiges an neuem Content hinzuzufügen. Je nachdem wie sich die Conversions in nächster Zeit entwickeln entscheiden wir über die nächsten Schritte.

PAB: Spielt ihr selbst Poker?

R: Hannes spielt nicht. Ich spiele manchmal in privater Runde oder auch das eine oder andere Sit’n Go online. Mit im Poker-Basis-Team haben wir aber durchaus sehr gute Pokerspieler. Einer war erst vor kurzem im Main-Event der WSOP vertreten.

PAB: Wie schwierig ist es als Affiliate seinen Lebensunterhalt zu verdienen?

H: Sehr schwierig. Was man vor allem braucht ist ein langer Atem. Nimm uns als bestes Beispiel: Wir haben die ersten drei Jahre praktisch nichts verdient. Für jemanden, der das schnelle Geld sucht, ist es also nichts. Durchzuhalten zahlt sich allerdings aus. Jedem Neuling empfehle ich allerdings, sich eine Nische zu suchen. Der Sportwettenmarkt und auch der Pokermarkt im deutschsprachigen Raum sind sehr umkämpft und mit einer allgemeinen Seite hat man lange Zeit keine Chance.
R: Man sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass der Beruf des Affiliates von vielen Unsicherheiten geprägt ist. Eine Abstrafung von Google und die Einnahmen eines Projektes können auf 0 sinken. Der Ausfall eines Affiliateprogramms, wie z.B. kürzlich Full Tilt Poker, und jahrelange Arbeit … Das ist wohl das Risiko, das man dafür zu zahlen hat, um die Vorteile zu genießen. Unabhängigkeit ist der größte davon.

PAB: Was macht eure Seiten einzigartig?

H: Wir wollen nur Seiten machen, die für den User einen Mehrwert darstellen. Also Seiten, die für den User gemacht sind. Von Projekten, die einzig und alleine nur auf Clicks ausgelegt sind, halten wir wenig.

PAB: Wie bekommt ihr die Besucher auf eure Seiten? Hauptsächlich über Suchmaschinen oder arbeitet ihr auch mit z.B. Social Networks wie Facebook?

H: Suchmaschinen sind sicherlich ein sehr wichtiger Teil unserer Strategie. Ausprobiert haben wir im Laufe der Jahre vieles, unter anderem auch Traffic zuzukaufen. Das ist aber besonders in unserer Nische sehr teuer und rechnet sich nicht. Im Bereich der Social Networks haben wir zwar auch einen Fuß in der Tür, allerdings nicht schwerpunktmäßig. Das ist halt dort sehr branchenabhängig und unsere Branche eignet sich nicht besonders gut dafür.

PAB: Wie sieht euer Arbeitsalltag aus?

R: So einen richtigen Alltag gibt es eigentlich nicht. Die To-Do-Listen werden eher länger als kürzer und Nachtschichten sind auch keine Seltenheit. Wir versuchen natürlich auch, das eine oder andere zu outsourcen, allerdings gibt man damit viel aus der Hand. Und wenn man Qualität haben möchte, dann hat das immer seinen Preis.

PAB: Was sind die positivsten und negativsten Erfahrungen, die ihr in diesem Business gemacht habt?

R: Wir haben im Laufe der Jahre sehr viele nette Leute kennen-gelernt und sehr gute Kooperationen und Partnerschaften gehabt. Mit einigen Affiliatemanagern ist sogar eine richtige Freundschaft entstanden.

H: Zu den negativsten Erfahrungen gehören vor allem Affiliateprogramme, von denen man ganz offensichtlich über den Tisch gezogen wird. Wir hatten aber auch schon massive Hackerangriffe über mehrere Monate hinweg. Es ist halt ein sehr hartes Geschäft und nicht jeder Konkurrent arbeitet ganz sauber.

PAB: Wie geht ihr mit der großen Konkurrenz in euren Nischen um?

H: Zu Kooperationen sind wir eigentlich immer und gerne bereit, auch mit kleinen Affiliates. Mit Leuten, die unfaire Methoden einsetzen arbeiten, wir allerdings nicht zusammen.

PAB: Könnt ihr unseren Lesern noch einen abschließenden Tipp geben, wie man erfolgreicher Affiliate wird?

R: Wie schon vorher von Hannes erwähnt: Das Wichtigste ist eigentlich durchzuhalten. Im ersten Jahr sollte man sich keine Erträge erwarten und das erste Resümee sollte man überhaupt erst nach zwei Jahren ziehen. Wenn man vorher schon weiß, dass man nicht solange durchhalten kann, dann sollte man vielleicht lieber etwas anderes versuchen.

PAB: Robert und Hannes, vielen Dank für das Interview. Wir wünschen euch noch weiterhin viel Erfolg.

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