Poker Affiliates vorgestellt: UKPokeraffiliate.com

Dieses Mal stellen wir euch Adam vor, einen Affiliate aus Großbritannien.

PAB: Hallo Adam. Könntest du dich bitte kurz vorstellen?

Hi, mein Name ist Adam und ich bin Affiliatemarketer aus Großbritannien. In meinem Universitätsabschlussjahr (2009/2010) habe ich damit begonnen, mich mit Affiliatemarketing, dem Erstellen von Webseiten und Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu beschäftigen. Ja, und seit damals habe ich gelernt Projekte zu monetarisieren, besonders in den Nischen Poker, Sportwetten, Finanz und Edelmetalle. Der größte Teil meines Einkommens kommt im Moment von kleineren Projekten mit ‚Exact-Match-Domains‘, also exakten Keyword-Domains. Allerdings beginne ich gerade größere Projekte zu verwirklichen, die richtige Autoritätsseiten werden sollen. Weiters möchte ich mich im Bereich der Monetarisierung vom reinen Affiliatemarketing etwas verlagern und auch Adsense mit einbauen sowie fixe Werbeplätze verkaufen, um mich etwas zu diversifizieren.

Auf UKPokeraffiliate.com betreibe ich einen Blog, wo ihr mehr über mich und meine Ziele im Affiliatemarketing nachlesen könnt.

PAB: Wie lange arbeitest du schon als Affiliate?

Im Juni 2010 habe ich die Universität beendet und arbeite seither als Vollzeitaffiliate, eigentlich nur als eine Art Überbrückungsjahr. Etwa sechs Monate nach meinem Start hatte ich die ersten Einnahmen und diese wachsen seither ständig um etwa 10%-20% im Monat. Nach fünf Monaten waren es ca. $1,000/Monat, nach einigen weiteren Monaten ca. $3,000/Monat und jetzt peile ich die $5,000/Monat Marke an. Dazu muss ich allerdings anmerken, dass ich in der glücklichen Lage war, 100% meiner Einnahmen zu reinvestieren.

PAB: Was war deine schlimmste Erfahrung, die du als Poker-Affiliate bisher gemacht hast?

Ich glaube meine erste Webseite, Mosesbet.com, war bislang mein größter Fehler als Affiliate. Ich habe wirklich sehr viel Arbeit in dieses Projekt gesteckt, sehr viel Content geschrieben und Geld für SEO ausgegeben. Allerdings hat sich dann herausgestellt, dass die Nische (Pokerstrategie) nicht besonders gut ist, und ich habe auch heute von diesem Projekt noch nicht sehr viele Einnahmen.

Jedoch habe ich dabei sehr viel gelernt. Die Fehler, die ich in der Anfangsphase gemacht habe, haben mir auf lange Sicht sehr weitergeholfen. Ich habe gleich in dieser ersten Phase gelernt, wie ich es vermeiden kann, unprofitable Projekte aufzubauen (speziell in der Pokerstrategienische), welche Keywords und welchen Traffic ich brauche um etwas dabei zu verdienen, wie ich CTAs (Call to Action = Aufforderung zum Handeln auf der Webseite) richtig einsetze und wie ich die besten Deals bekomme. Ich habe auch sehr viele Ratschläge von anderen Leuten bekommen und daraus sehr viel mitnehmen können. Das habe ich bis heute nicht vergessen und bin dafür sehr dankbar.

Andere negative Erfahrungen waren zu viele Abstrafungen von Google.com. Das ist etwas, das einem die ganze Motivation nehmen kann und man als Affiliate auf alle Fälle vermeiden sollte. Man sollte sein Hauptaugenmerk immer darauf richten, qualitativ möglichst hochwertige Seiten mit möglichst wenig Spamlinks aufzubauen. Das reduziert das Risiko, von Suchmaschinen abgestraft zu werden.

PAB: Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich als Vollzeitaffiliate weitermachen werde. Wenn, dann möchte ich meine Fokus mehr auf richtige Autoritässeiten legen, also Projekte mit mehr als 200 Seiten Content (im Vergleich zu 20-30 Seiten starken Miniprojekten) und Besucherzahlen im Bereich von 10,000+ pro Monat. Weiters würde ich mich thematisch auch gerne etwas verlagern und die Gambling-Nische verlassen, also besonders Webseiten aufbauen, die ich auf eine andere Art monetarisieren kann, z.B. mit Adsense, eMail-Listen aufbauen, Werbung verkaufen oder auch Seiten mit einer bezahlten Mitgliedschaft.

PAB: Warum möchtest du die Gambling-Nische verlassen?

Haha. Ich möchte die Gambling-Nische nicht ganz aufgeben. Ich möchte nur nicht alleinig davon abhängig sein. Momentan kommen 90% meiner Einkünfte aus dieser Nische (Casino, Sportwettten, Bingo, Poker, …) und ich würde das eigentlich gerne auf, sagen wir, 25% reduzieren. Dazu müsste ich wahrscheinlich allerdings einige meiner Seiten verkaufen.

In den letzten Jahren gab es viele negative Ereignisse und ich würde diese Nische eher als unsicher bezeichnen. Auch wenn sich mein Hauptfokus auf Großbritannien richtet, kommen 30%-40% meiner Besucher aus den USA. Das Risiko steigt und man könnte über Nacht seine gesamten Einkünfte verlieren.

Auch schon vor der Beschlagnahmung der großen Pokerräume und Sportsbooks im April 2011 durch die US-Regierung (‚Black Friday‘ – viele US-Affiliate verloren 50% ihres Einkommens) war die Gambling-Industrie eher eine unsichere. Es gab zu viele Affiliate-Programme, wie z.B. Bwin oder Full Tilt Poker, die ihre Affiliates nicht angemessen bezahlt haben.

Weiters glaube ich, dass die Online-Gambling-Nische eine der umkämpftesten Nischen im Internet ist. Abseits davon ist es wesentlich einfacher Geld zu verdienen.

PAB: Auf welche Hauptprojekte fokusierst du dich im Moment?

Mein Hauptfokus liegt momentan bei meiner neuen Gold-Webseite (BuyGold.co.uk) und meiner Spread-Betting-Webseite (Spreads.org.uk). Beide sind Teil meiner ‚Diversifikationsprojekte‘ und ich glaube, beide haben das Potential in einigen Monaten Einnahmen im Bereich von $x,xxx pro Monat zu generieren.

Ich werde allerdings auch in meine Gambling-Projekte weiter investieren. Seiten wie z.B. BingoBonuses.net oder MobileCasinoBonus.org. Dort werde ich allerdings den größten Teil der Arbeit outsourcen.

PAB: Sehr gut. Wir wünschen dir viel Erfolg und vielen Dank für das Interview.

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