Polizei in Düsseldorf geht gegen Zocker vor

In Zusammenarbeit mit der Stadt möchte die Polizei in Düsseldorf härter gegen illegale Glücksspiele vorgehen. Der Chef der Kriminalpolizei legte dem Rathaus ein Konzept vor, in dem es darum geht, den Druck auf die Szene derart zu verstärken, dass möglichst keine Zocker mehr Lust haben, Düsseldorf diesbezüglich aufzusuchen.

Die Polizei werde versuchen, die Betreiber illegaler Glücksspiele solange zu piesacken, bis diese die Flinte ins Korn werfen. So könne man etwa verdächtige Örtlichkeiten aufgrund des bestehenden Rauchverbots permanent überprüfen. Bei einem als Raucherklub deklarierten Lokal könne man die Mitglieder abgleichen. Bestimmt würden sich in solche Listen keine illegalen Zocker eintragen. Es gäbe noch allerlei andere Dinge, wie etwa die Einhaltung der Brand- und Sicherheitsvorschriften, die in den seltensten Fällen eingehalten werden. Dies könnte bis hin zur Schließung der Räume führen.

Um stärkere Präsenz zu zeigen, wird die Polizei ihre Razzien in der Stadt verstärken und mehr Uniformierte im Umkreis verdächtiger Lokalitäten patrouillieren lassen. Auch verdeckte Ermittler werden wohl in diesem Bereich eingesetzt werden. Sämtliche Informationen sollen dann zentral gesammelt und ausgewertet werden. In erster Linie geht es bei dieser Kampagne darum, die Spieler von außerhalb fernzuhalten. Natürlich könne man das illegale Glücksspiel nicht gänzlich abschaffen. Intensives und schnelles Durchgreifen, auch bei kleineren Klubs, solle das Ganze für bestimmte Gruppen jedoch unattraktiv machen.

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