Rakeback am Ende

Es ist eigentlich eine natürliche Entwicklung eines Marktes und nichts besonderes: Die Konkurrenz wird härter, die Preisschlacht beginnt und am Ende profitiert der Endverbraucher und die Distributionskanäle. Die Endverbraucher im Poker Geschäft sind natürlich die Spieler. Diese bekommen derzeit Rakeback Deals um die Ohren gehauen. Der Hauptdistributionskanal sind Poker Affiliates. Und auch die profitieren von dieser Situation und können mit ihren „Preisen“, sprich Provisionen nach oben gehen.

Das ist für Spieler und Affiliate schön und gut, aber was ist mit denen, die ganz oben in der Nahrungskette stehen, nämlich die Poker Anbieter und Netzwerke? Die haben massive Probleme und werden hier einfach nicht Schritt halten können. Kein Pokerraum kann einem Spieler 70 % und einem Affiliate 10 % anbieten. Er würde damit nichts anderes tun als sein Produkt anderswo zu verkaufen und hier zu verschenken.

Was eigentlich folgen muss ist ein Equilibrium, also ein Zustand wo die Grenze einfach erreicht ist. Am besten wäre es wenn sich alle Pokerräume dieser Welt gegen Rakeback verbünden oder ein Industrieweites Maximum ansetzen. Klar, für Spieler und Affiliates ist die derzeitige Situation ideal, aber man darf nicht vergessen, dass die Pokerräume am längeren Hebel sitzen und unser aller Partner sind. Ohne Pokerräume wäre kein Poker Affiliate existent und daher können wir nur langfristig und im Sinne der Pokeranbieter denken.

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