Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir über die Insolvenz derjenigen Firma berichtet haben, die damals das Ace Magazin herausgebracht hat. Es gab dann scheinbar einen Eigentümerwechsel, neue Firma, neues Glück. Und lange Zeit war es auch gar nicht schlecht um das Magazin bestellt. Doch heute wurde bekannt gegeben, dass im Oktober erstmal das letzte Ace Magazin erschienen ist. Denn die dänische Mutterfirma möchte (scheinbar nach erneutem Eigentümerwechsel) den deutschen Markt noch einmal genauer unter die Lupe nehmen und bewerten ob dieser in Zukunft auch noch tragbar ist. Damit herrscht wieder Chaos und zumindest frühere Ansprechpartner haben nun ihre Tätigkeit eingestellt.

Es sieht also ganz so aus als wenn das Ace Magazin endgültig Geschichte ist. Das ist ohne Zweifel schade, denn Ace gehörte unserer Meinung nach zu den besseren Magazinen.

Es hat sich angekündigt: Cardspike, ein Projekt einer eher dubiosen Affiliate Mannschaft hat die Probleme mit Affiliate- und Spielerbezahlungen sowie Tracking nicht in den Griff bekommen und macht endlich die Schotten dicht. Ja, es wurde Zeit, denn die ganze Seite war offensichtlich darauf ausgerichtet Spielern und Affiliates das Geld aus der Tasche zu ziehen um es kurz zu formulieren.

Das Tracking mit den Affiliates funktionierte nicht richtig, so dass diese um ihre Spieler geprellt wurden. Doch nicht nur das: sie wurden größtenteils auch nicht bezahlt. Die Auszahlungen verschoben sich immer und immer wieder und letzendlich blieb es auch dabei. Die Nachricht, die online leider nicht mehr zugänglich ist setzt der ganzen Geschichte die Krone auf: Man könne noch bis zu einem gewissen Zeitraum auszahlen, solange der Betrag über $ 50 ist. Wenn es weniger als $ 50 ist, wird eine Administrationsgebühr von $ 40 verlangt. Mit grotesk ist das noch sehr gelinde umschrieben.

Eine der größten Pokerbuch Verlage, Cardoza Publishing, der unter anderem Bücher wie Super System und Negreanus Bücher veröffentlicht hat, hat schon seit längerem einen Skin im iPoker Netzwerk. Doch nun erhalten Spieler und Affiliates Emails, die auf eine Schließung des Raums mit Hinweis auf ein rechtzeitiges Auscashen, hindeuten. Ein Wunder wäre das sicherlich nicht und nur ein weiterer Punkt in der Konsolidierungsphase.

Wie wir letztens schon in “T6 Poker vor dem Aus?” berichtet haben, ist das von Anfang an dubiose Projekt wohl nicht mehr zu retten. Wenn man nun versucht auf die Webseite zu gehen (ich werde solche korrupten Machenschaften nicht mit einem Link unterstützen), gelangt man auf ein Bingo-Angebot, ScanBingo.com. An dieser Stelle darf man sich ernsthaft fragen was hier alles schief gelaufen ist?

Leid tut es mir für alle Poker Spieler und Poker Affiliates, die mit T6 Poker ins Fettnäpchen getreten sind. Doch aus Fehlern muss man lernen und die Lehre, die man aus T6 Poker ziehen kann ist relativ einfach: Halten Sie sich von PokerRäumen fern, die scheinbar auf einem unsicheren Fundament stehen. Wenn die Gründer oder Geschäftsführer schon einmal negativ aufgefallen sind (was bei T6 Poker der Fall war), dann ist das definitiv kein sicheres Fundament. Arbeiten Sie als Poker Affiliate nur mit den großen Poker-Seiten, oder mit den großen Poker-Netzwerken zusammen. Grundsätzlich einfach unbekannte Skins zu ignorieren, wäre sicherlich der falsche weg, denn das würde dem Poker-Markt nicht gut tun. Achten Sie aber auf das Poker-Netzwerk in dem sich der Skin befindet und wenn es irgendwelche Gerüchte im Vorfeld gibt (wie schon bei T6 Poker), sollten Sie sich lieber zweimal überlegen ob Sie mit diesem Raum zusammen arbeiten sollen. Es ist ja nicht so als gäbe es keine Alternativen…

Eigentlich wundert es keinen kenne der Pokerbranche sonderlich, dass dieser Raum aufgeben muss. Zosoz war eine dieser Seiten, die legales Poker angeboten haben. Ähnlich wie Duplicate Poker beendet nun auch Zosoz sein Dasein.

Bei dem Geschäftsmodell von Zosoz verwundert das allerdings nicht. Gegen eine monatliche Gebühr konnte der Spieler an Spielgeldtischen spielen und Preise gewinnen. Dass dieses Konzept nicht greifen kann, liegt eigentlich auf der Hand. Aber wo es Geld zu holen gibt, versuchen halt viele die kuriosesten Ideen umzusetzen.

In diesem Sinne eigentlich kein Anzeichen für eine Konsolidierung, denn Marktanteile hat Zosoz keine gehalten am Gambling Markt…

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