Als Poker Affiliate stellt man sich natürlich auch die Frage wie es mit der steuerlichen Erfassung seiner Einnahmen aussieht. Grundsätzlich muss man hier unter den Ländern unterscheiden, denn während man in Österreich weitestgehend freie Hand hat, sieht es in Deutschland komplett anders aus.

Die meisten Poker Affiliate Programme vermischen die Auszahlung der Pokeraffiliates mit der ihrer Poker- und Casinospieler. Im Klartext heißt das, dass eine getätigte Auszahlung eines Pokeraffiliates genausogut eine Glücksspieleinnahme ist, die wiederum steuerfrei ist. Das wäre in Ordnung wenn man über einen längeren Zeitraum eine Stange Geld anhäuft und einmalig oder nur selten auszahlt. Probleme gibt es aber wenn regelmäßig ein Betrag gutgeschrieben wird, denn dann liegt der Verdacht nahe, dass dies kein im Glücksspiel gewonnenes ist. Ein Problem, das viele Pokerspieler auch haben…

Was man als Poker Affiliate (anders als Pokerspieler) relativ einfach machen kann ist sich selbstständig zu machen. Nennen kann man sich z.B. Marketingbeauftragter und vermarktet eben gewisse Produkte. Die Einnahmen kann man dann entsprechend versteuern. Dieser Schritt ist erst sinnvoll wenn auch wirklich langfristig Geld fließt. Unter 500 Euro monatlich macht dies noch eher wenig Sinn…

Die rechtliche Problematik mit der Pokeraffiliates zu kämpfen haben ist wieder ein anderes Thema.

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