Dieses Mal stellen wir eine größere deutsche Affiliate Seite vor: Poker Fieber. Schon seit 2007 online und hat eine Menge Höhen und Tiefen miterlebt. Aber dazu gleich mehr.

PAB: Wie seid ihr überhaupt in das Affiliate Geschäft eingstiegen?

PokerFieber war eigentlich gleich das erste Projekt und damals haben wir noch keinen Schimmer gehabt worauf wir uns einlassen. Poker war damals (2006) ein großes Thema und total am boomen. Mit Szene1.at hatten wir bereits Österreichs größte Community Seite und natürlich auch viele Mitglieder, die auch Pokern wollten. Deswegen haben wir uns entschlossen einen eigenen Themenbereich einzuführen, was später zu PokerFieber ausgegliedert wurde.

PAB: Wie läuft es bisher und wo willst du hin?

Anfangs konnten wir mit “Free Money” Programmen gutes Wachstum erzielen. Wir hatten diverse Partner, die unsere Spieler mit $ 10 – 25 an Startkapital ausgestattet haben. Im Nachhinein war es ein Fehler sich hauptsächlich darauf zu konzentrieren. Zwar kann man damit sehr viele (Nicht)Spieler bewegen – was auch unser erstes Ziel war – aber vom Spielerwert sind diese Spieler einfach nicht hochwertig. Kurzum: Man verdient an 100 Spielern nicht die Welt.

Seit knapp einem Monat haben wir ein neues Team aus erfolgreichen Affiliates zusammen gestellt, die jetzt gemeinsam an PokerFieber arbeiten. Außerdem haben wir uns von dem Konzept der Poker Community verabschiedet und die Seite mit WordPress gerelauncht. Soweit steht die Seite und sie ist im Gegensatz zur alten Seite Suchmaschinen freundlich aufgebaut. Jetzt geht es nur noch darum in den Suchmaschinen nach oben zu klettern.

PAB: Wieviele Seiten hast du etwa und worauf liegt dein Fokus?

Wir haben ein ganzes Netzwerk an verschiedenen Pokerseiten aus den unterschiedlichsten Nischen. Das braucht man einfach um bestehen zu können. Ich bin der Meinung, dass kein Poker Affiliate große Erfolge aufweisen kann wenn er stur an einer einzelnen Seite arbeitet. Dafür ist die Konkurrenz mittlerweile zu stark.

PAB: Wie hast du vor dich mit dieser Seite durchzusetzen?

Heutzutage ist es schwierig eine klare USP zu schaffen. PokerFieber ist im momentanen Zustand nichts bahnbrechendes. Unsere USP ist aber wohl unsere Unabhängigkeit, Flexibilität und Content Fülle. Nicht viele Pokerseiten haben über 200 Strategie Artikel, nicht viele bieten Tests zu Pokerräumen, Pokerbüchern, Pokerschulen, Coaching Seiten, etc. Unser Anspruch ist es dem User alles zu bieten was er zum Online Pokern braucht. Deswegen sind wir auch Affiliate von PokerStrategy. Weil wir denken, dass neue Pokerspieler auf PokerStrategy sehr gut aufgehoben sind und dort beste Konditionen haben Online Poker zu lernen.

PAB: Wie wichtig sind für dich Zusammenarbeiten mit anderen Affiliates?

Netzwerken und Zusammenarbeiten sind das A und O eines guten Affiliates. Man muss Joint Ventures bilden um Synergien zu nutzen und ständig mit anderen Affiliates in Kontakt bleiben und neue Kontakte knüpfen. Es ist ja nichts anderes wie in anderen Geschäften. Anfangs in steigenden Märkten kann man gut alleine profitieren, in reifen Märkten muss man aber kooperieren aus verschiedensten Gründen. Man muss sich nur mal Fluggesellschaften oder Mineralöl Unternehmen anschauen. Da kommt niemand mehr ohne Allianzen und Kooperationen aus. Anders wird es im Pokergeschäft auch nicht laufen…

PAB: Wenn jemand mit euch zusammen arbeiten möchte, wie erreicht man euch?

Am besten einfach per Email: office[at]pokerfieber.com. Wir sind immer offen für einen Linktausch und Zusammenarbeiten :)

PAB: Vielen Dank für das Interview

Wir danken auch!

Um mit einer Webseite überhaupt einen Nutzen zu bieten, ist Content unersetzlich. Mit Content schafft man für den User eine sogenannte USP (Unique Selling Proposition), sozusagen ein einmaliger Nutzen. Youtube bietet dem User zum Beispiel User generated Content, also Content, der nicht vom Webseitenbetreiber, sondern von den Besuchern selbst generiert wird. Ein Newsportal wie Web.de, Heise oder GMX bieten hingegen meist schriftlichen Content, beigesteuert von einer Redaktion. Content ist im Grunde die USP einer Seite und daher, wie schon im Artikel “Content is King” dargestellt auch etwas woran der Poker Affiliate unbedingt arbeiten muss.

Wenn man lernt Content als Kapital zu betrachten und davon ausgeht für jeden neuen Content mehr Geld zu verdienen, fällt es einem leichter eine Content Maschine zu werden und seine Affiliate Seiten mit richtig Material zu versorgen. Man muss es auch so sehen, dass Content einmal erstellt wird und danach für unbestimmte Zeit verfügbar ist. Wenn ich heute also einen Artikel über “Regeln von 7 Card Stud” schreibe, mag sich das nicht sofort rechnen, aber der Artikel ist über sehr lange Zeit verfügbar und kann viel Traffic und Conversions generieren.

Wie Content generieren?
Wenn man den Luxus hat User generated Content generieren zu können, sollte man dies natürlich tun. Das Problem hierbei ist eigentlich immer eines: Wie bekomme ich den User dazu Content beizusteuern? Der User muss hier einen klaren Nutzen sehen. Tut er dies nicht, wird er auch keinen Finger rühren. Wikipedia besteht nur aus User generated Content. Auf den ersten Blick fragt man sich auch wer sich bitte soviel Mühe gibt. Der Grund liegt in der menschlichen Psyche. Wenn man etwas weiß, möchte man dies auch mitteilen. Wenn man etwas besser weiß als andere, dann erst recht. Jeder kennt einen Besserwisser. Auf Wikipedia sammeln sich diese und darum schaukelt sich der Content auch hoch und übertrifft seit kurzem alle Bibliotheken dieser Welt…
Doch die Umsetzung hierfür ist sehr schwer und nichts worauf man sich als Poker Affiliate stürzen soll. Das soll dann eher die Nische sein auf die man sich spezialisiert hat.
Die erste Frage, die man sich stellen muss ist welchen Content biete ich in meiner Nische an? Habe ich mich auf 7 Card Stud spezialisiert, ist es sinnlos eine Pokernewsseite ins Leben zu rufen oder über Omaha zu schreiben.
Als kleiner Poker Affiliate verfügt man nicht über die besten Resourcen. Man muss sich schon auf die Suche nach Content machen:
- Andere Pokerseiten durchsuchen
- In Pokerforen stöbern und diskutieren
- Bei der Konkurrenz Ihrer Nische abschauen

Unique Content (!)
Es ist richtig, dass ich hier behaupte den Content hauptsächlich von anderen Seiten zu beziehen. Das heißt aber nicht, dass man Content einfach kopieren soll! Die wichtigste Regel beim Conten verfassen ist es einmaligen Content anzubieten. Das ist nicht nur aus SEO Gründen wichtig…

Keywords einbauen
Bevor man 1000 Seiten an Content schreibt, sollte man als Pokeraffiliate auch wissen auf welche Keywords man sich spezialisieren soll. Diese müssen dann mit hoher Frequenz in den Content eingepflegt werden, allerdings so, dass es für den Leser nicht auffällig ist. Wenn ich hier einen Satz wie: “Als Poker Affiliate muss man auf andere Poker Affiliates achten, welchen Poker Affiliate Content diese auf ihren Poker Affiliate Seiten produzieren.” loslasse, ist es sicherlich mehr als irritierend für den Leser und Google wird es wahrscheinlich auch als Suchmaschinenspam einschätzen.

Der Rest liegt nun an Ihnen und Ihrer Manpower. Content verfassen ist manchmal nervig und man ist nur selten motiviert. Er ist aber absolut entscheidend um erfolgreicher Poker Affiliate zu werden. Wenn man nicht die Marktlücke schlechthin entdeckt, muss man eben mit Einsatz nach oben kommen.

Normalerweise beleuchtet man die Seite wie man es angehen sollte. Dieses Mal betrachten wir das Poker Affiliate Business aus einem anderen Blickwinkel, nämlich wie man es nicht angehen sollte und was man zu vermeiden hat.

1. Nicht zu viel erwarten!
Ja, als Poker Affiliate lässt sich eine Menge Geld machen. Und ja, es ist vergleichsweise einfach. Aber: es ist nur “Easy Money” wenn der Stein einmal ins Rollen gekommen ist. Schafft man es beim Keyword “PokerStars Bonus” ganz nach oben, dann kann man sich erst einmal zurück lehnen und gute Umsätze erwarten. Aber bis es so weit ist, ist es ein hartes Stück Arbeit. Viele Poker Affiliates verzeichnen in den ersten Monaten überhaupt keine Sign-Ups und daher auch keine Einnahmen. Irgendwann wird sich die harte Arbeit lohnen und vielfach auszahlen. Genau in dieser “vielfachen Auszahlung” liegt der Reiz im Poker Affiliate Business.

2. Achten Sie auf Webdesign und Content!
Die allermeisten Poker Affiliate Seiten erzeugen beim Besuch Augenkrebs und haben nicht einmal irgendeinen Content zu bieten. Mit diesen Seiten wird man nichts anfangen können, weder als Besucher, noch als Pokeraffiliate. Setzen Sie Ihre Prioritäten zunächst auf das Webdesign. Dieses muss zum Thema der Seite passen und den Besucher nicht verschrecken. Dann gehen Sie beim Content in die Vollen und liefern einzigartigen und nützlichen Content für die Besucher. Wenn Sie nicht auf Webdesign und Content achten, werden Sie scheitern!

3. Kämpfen Sie nicht alleine!
Natürlich interessiert einen Pokeraffiliate nur SEINE Einnahmen, aber das muss nicht heißen, dass man als Einzelkämpfer unterwegs sein muss. Das Poker Affiliate Business ist tough und kompetitiv und genau aus diesem Grund muss man sich zusammenschließen und nach Kooperationen Ausschau halten. Beim Linktausch zum Beispiel muss man davon absehen auf andere Pokeraffiliate Seiten zu verlinken. Man braucht anfangs eben viele Links von Themen relevanten Seiten und diese bekommt man nicht indem man sich mit seinen Seiten abschottet.
Außerdem braucht man den Content zu anderen Poker Affiliates. Nur so können Sie von Fehlern anderer lernen, Feedback einholen und Ihre eigenen Seiten verbessern. Sehen Sie andere Pokeraffiliates nicht als Konkurrenz (meisten sind sie das nicht einmal), sondern als Kollegen.
Also, springen Sie über Ihren Schatten und gehen Sie den Weg nicht alleine.

4. Gehen Sie allen Zeitfressern aus dem Weg!
Jeder Internetnutzer kennt das Phänomen. Man sollte eigentlich arbeiten, oder muss schon lange weg vom PC und bleibt irgendwie noch im Internet hängen, schreibt paar PNs, klickt andere Leute auf Social Networks an, liest sich ein paar Foreneinträge durch, stöbert durch Blogs, usw. Das ist so ziemlich eine der effektivsten Zeitfresser überhaupt. Zeit ist Geld und durch diese Zeitverschwendungen verliert man einiges davon! Als Poker Affiliate hat man keine Zeit, man muss sie als Resource sehen und versuchen sie möglichst effektiv einzusetzen. Vermeiden Sie also jede Form von Zeitverschwendung und wenn Sie merken, dass Sie anfangen sinnlos zu browsen oder zu chatten, klicken Sie auf das Kreuz rechts oben und werfen Sie einen Blick auf Ihre ToDo Liste.

5. Diversifizieren Sie sich!
Ich habe früher den Fehler gemacht eine einzige Seite aufgebaut zu haben um auf deren Erfolg zu warten. Dieser blieb leider aus, die Seite ging offline und ich durfte wieder bei Null anfangen. Dies ist eine der größten Fehler. Wenn Sie vor haben als Pokeraffiliate Geld zu verdienen, müssen Sie auf mehrere Karten setzen und ein ganzes Portfolio aufbauen. Starten Sie nicht mit einer einzigen Seite und versuchen dort Traffic zu generieren wie ein Irrer. Starten Sie mit einer Hauptseite, nebenbei mit einem neutralen Blog als Linkspender, außerdem zwei, drei kleinere Nischenseiten ohne viel Content und am besten kombinieren Sie dies mit einer gezielten Offline Marketing Kampagne. Damit diversifizieren Sie und senken das Risiko zu scheitern. Außerdem sparen Sie in jedem Fall kostbare Zeit. Natürlich ist es anstrengender mehrere Seiten aufzubauen, aber die Erfolgschancen steigen gewaltig, während das Risiko zu Versagen gleichermaßen abnimmt.

Ich weiß, dass es verlockend ist die Seite mit möglichst viel Bannern und Links vollzustopfen. Viel hilft viel, möchte man meinen, aber das ist eben nicht ganz richtig. Die Versuchung ist natürlich immer da und wenn die Seite gut läuft, bekommt man 5 Emails am Tag von den verschiedensten Affiliate Managern mit “viel besseren Angeboten als von der Konkurrenz”. Da neigt man gerne dazu sich überall anzumelden und die Seite zu promoten. Dieser Übermut geht meist nach hinten los, denn man darf nicht vergessen was man mit der Seite eigentlich bezwecken will: Eine Plattform zu schaffen, die User anwirbt und bindet. Das geschieht hauptsächlich durch Content und dieser leidet konsequenterweise unter zuvielen Bannern und Promotions. Wenn der User gleich mit all diesen tollen Deposit Boni überschüttet wird, findet er sich nicht zurecht bzw. wird gleich überfordert und macht sich wieder aus dem Staub. Aus einer erhofften Conversion wird also nichts.
Es ist erforderlich die richtige Dosis an Werbung zu finden. Generell gilt sich auf wenige Pokerräume zu konzentrieren und Schritt für Schritt neue hinzu zu nehmen. Bei den Bannern darf die Usability nicht beeinträchtigt werden. Der User muss sich trotz der Werbung wohl fühlen und bleiben können.
Alle Bannerfans sollten sich auch im Klaren darüber sein, dass Bannerwerbung so ziemlich die schlechteste Conversion überhaupt vorzuweisen hat. Der Internetuser ist inzwischen nahezu immun und ignoriert Banner, auch wenn sie noch so blinken und leuchten!
Am effektivsten sind immernoch Textlinks. Anstatt einen Banner mehr zu platzieren, sollten Sie lieber geschickt Ihre Links in Ihren Content einbinden. Liest der Besucher zum Beispiel grad von der Variante Deuce to Seven Triple Draw, ist folgender Hinweis mit Tracking Link angebracht: “Am besten spielen Sie Deuce to Seven auf XYZPoker

Auch wenn es verlockend sein mag möglichst viele Räume, Promotions und damit Banner auf der Seite zu haben, ist es eher ein Schuss in den Ofen und das aus mehreren Gründen. Betreiben Sie selbst etwas Marktforschung wenn Sie mir nicht glauben: Werfen Sie einen Blick auf die großen Affiliateseiten und deren Bannerwerbungen. Hat PokerStrategy zum Beispiel auch nur einen einzigen Banner?

In unserem Poker Affiliate Forum ergab sich letztens eine interessante Diskussion zum Thema Content verkaufen bzw. Content für Links vergeben. Dies ist ein sehr interessantes Thema, das es wert ist näher zu beleuchten.

Denn die Vergabe von Content, zum Beispiel in Form von Strategie Artikel ist durchaus keine schlechte Option für Poker Affiliates, deren Stärke die Produtkion von Content ist. Andere Poker Affiliates, die zum Beispiel keine Ahnung von Poker Strategie haben und bei der Erstellung von Content eher versagen, können davon genauso profitieren. Eben weil es viele Affiliates gibt, die schlechte Content Produzenten sind, trifft man vermehrt auf Anfragen zum Kauf von Content.

Als guter Content Produzent kann man im Gegenzug gut profitieren, was meist entweder durch eine einfache Geldtransaktion oder einen Backlink im Austausch abgewickelt wird. Wenn ein anderer Poker Affiliate einen Betrag von xy bietet, kann man schnell beurteilen ob der Artikel das wert ist oder nicht. Wenn die Gegenleistung allerdings ein Backlink sein soll stellt sich die Frage ob es sich lohnt für diesen Link einen Artikel zu vergeben.

Dies hängt vor allem von zwei Faktoren ab: Der Wert des Links (was offensichtlich ist) und der Nutzen des Artikels auf eigenen Seiten. Denn angenommen du hast 100 Artikel für die du momentan keine Verwendung hast, ist es immernoch besser einen schlechten Link als Gegenleistung zu nehmen anstatt die Artikel verwesen zu lassen.

Das Thema “wieviel ist ein link wert?” wurde schon an einer anderen Stelle diskutiert. Ein ganz entscheidender Faktor ist nicht der Page Rank wie viele glauben, sondern die Anzahl der externen Links, die neben dem eigenen Link auf dieser Seite platziert werden.

Pauschal kann man natürlich nicht sagen ob die Vergabe von Content im Gegenzug für einen Link eine gute oder schlechte Sache ist. Dies hängt alles von der alternativen Verwendung des Contents und der Qualität des Backlinks ab.

Wenn Sie sich hauptsächlich mit Poker-Partnerprogrammen befassen, werden Sie Ihre Seite höchstwahrscheinlich auch mit entsprechendem Content füllen: Pokerneuheiten, Pokerstrategien, Pokeranalysen, Onlineraumbewertungen usw.

Wie wir bereits berichteten, ist der Content mit am wichtigsten für das Bestehen einer Seite. Doch es kann nicht zwingend förderlich sein, wenn auf allen Pokerseiten irgendwie dasselbe steht. Wozu sollte man dann noch von einer Pokerseite zur anderen wechseln, wenn man dort sowieso überall dasselbe findet???

Setzen Sie an diesem Punkt an und versuchen Sie, irgendetwas Neues zu bringen, das mit Pokern zu tun hat, und nicht den hundertsten Aufguss zum selben Thema. Klar sollten auch die wichtigen News mit auf die Seite und Strategien sind ebenfalls hilfreich. Aber zu eben diesen ‚alltäglichen’ Dingen sollten Sie etwas Neues mit einfließen lassen. Wenn Ihnen dies gelingt, erreichen Sie folgende Punkte:

- Die Besucher finden diese Idee interessant und empfehlen Ihre Seite weiter.

- Die User halten sich länger auf Ihrer Seite auf.

- Die Presse wird eventuell auf Sie aufmerksam. Natürlich ist etwas Neues wesentlich interessanter als Altbekanntes und darüber lohnt es sich eventuell zu berichten.

Sie könnten sich etwa ein bestimmtes Thema herausgreifen, wie etwa Pokertische, und dieses ausführlich angehen. Machen Sie eine Liste aller erhältlichen Tische, setzen Sie Fotos dazu und bringen Sie alle wichtigen Informationen wie Masse, Stoffe, Ausführungen, Preise, wo man diese beziehen kann und wo auf diesen Tischen gespielt wird. Bringen Sie Interviews mit Herstellern und bitten Sie entsprechende Geschäfte um Informationen. Lassen Sie Verkäufer und Spieler sowie Hersteller zu den verschiedenen Produkten Stellung beziehen und bauen Sie so Ihre Community wie auch mögliche Geschäftspartner auf.

Hierbei handelt es sich nur um ein Beispiel aber Sie sehen, worauf das Ganze hinausläuft: Grenzen Sie sich ein wenig von den Mitbewerben ab, indem Sie ein Thema anreißen bzw. ausbauen, das es nur auf Ihrer Seite gibt und das die User auf Ihre Seite zieht.

Um den Traffic auf einer Internetseite weiter auszubauen, sollte auf jeden Fall ein Forum eingebaut werden. Hierfür gibt es eine Auswahl an Software, die für kleines Geld erworben werden kann und die Ihnen große Dienste leisten wird. Ein paar Vorteile des Forums liegen auf der Hand:

- Es wird für ständig wachsenden Content gesorgt, der nicht mal von Ihnen verfasst werden muss – dies übernehmen die User selbst.

- Die User kommen immer wieder auf die Seite zurück, um zu schauen, ob es neue Nachrichten gibt oder ob sie eine Antwort auf ihre Frage erhalten haben.

- Neue User stoßen hinzu, da diese sich im Forum mit Gleichgesinnten austauschen können.

- Die ständig neuen Beiträge sind für Ihr Suchmaschinenranking von Vorteil.

Sie sehen also, dass so ein Forum eigentlich nur Vorteile bringt. Auf der anderen Seite muss natürlich dafür Sorge getragen werden, dass die Beiträge sich in einem vernünftigen Rahmen abspielen. Ein wenig Kontrolle muss in diesem Fall sein.

Das Forum sollte in mehrere Themenbereiche unterteilt sein, um das Ganze übersichtlicher zu gestalten und die Geschichte nicht zu überladen. Auf einen Blick muss der User erkennen, ob ihn das Thema interessiert oder nicht. Der Austausch unter den Besuchern Ihrer Seite sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Gerne beteiligen sich die potenziellen Kunden am Inhalt einer Seite und erst recht, wenn das Thema sie interessiert. Helfen Sie diesen Personen dabei, indem Sie ein Forum aufbauen, dass die User mitgestalten können.

Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Punkt, ist die Zielgruppenforschung. Wen wollen Sie mit Ihrer Seite ansprechen? Zielen Sie auf ein älteres Publikum ab, das noch immer stark unterschätzt wird, es handelt sich hierbei nämlich um die kaufkräftigste Gruppe auf dem gesamten Markt, muss die Aufmachung sowie der Content natürlich anders aufgebaut werden als etwa bei einer Alterszielgruppe von 18-25 Jahren.

Auch hierüber sollten Sie sich im Vorfeld bereits Gedanken machen, bevor Sie mit dem Aufbau beginnen. Wichtig hierbei wäre eine Betrachtung der soziodemografischen Merkmale sowie des Surf- und Shoppingverhaltens der anvisierten Zielgruppe. Erst wenn Sie sich über diese Dinge im Klaren sind, sollten Sie sich daran machen, entsprechend vorzugehen. Sie dürfen nie vergessen, dass die Zielgruppenanalyse die Basis für die Werbemittelgestaltung darstellt, und ohne eine gute Vorbereitung keine wirklichen Gewinne zu erzielen sind.

Recherchieren Sie im Netz, lesen Sie Bücher bzw. Artikel und schauen Sie, was genau die Zielgruppe anspricht. Genau darauf sollten Sie sich einstellen und Ihre Seite, den Content, den Aufbau sowie die Werbung entsprechend anpassen.

Obwohl neue Medien wie YouTube und Studivz gewiss eine große Menge User anlocken und auch entsprechende Gewinne generieren, sind diese doch auf eine ganz bestimmte Zielgruppe ausgerichtet. Diese Merkmale sollten Sie mit denen anderer Seiten vergleichen, die auf andere Gruppen abzielen. Sie werden sehr schnell feststellen, wie sehr sich der Aufbau unterscheidet.

Bei den Content-Publishern handelt es sich um die ursprünglichsten Publisher. Diese betreiben Webseiten, deren vordergründiges Ziel es ist, den Usern entsprechende Inhalte zu liefern. Je qualitativer und quantitativer die Beiträge sind, umso mehr Interesse findet das Ganze beim Leser.

In der Regel befasst sich diese Seite mit nur einem Thema, dafür tut sie dies aber recht intensiv. Sobald sich herumgesprochen hat, dass auf dieser speziellen Seite gute sowie ständig aktualisierte Artikel zu finden sind, wird der Traffic anwachsen. Der Aufbau einer kleinen Community tut ihr übriges, um den Bekanntheitsgrad zu steigern.

Eine solche Seite sollte nicht mit Bannerwerbung, sondern mit gezielten Produktempfehlungen arbeiten. Im Pokerbereich würde dies etwa bedeuten, dass bei Buchrezensionen auf das entsprechende Produkt verwiesen wird. Beim Vergleich verschiedener Pokerräume folgen demzufolge Links zu eben diesen Seiten, insbesondere spezieller Boni.

Sie sollten sich dennoch niemals darauf verlassen, mit schlecht recherchierten bzw. dahingeschluderten Beiträgen auf Kundenfang gehen zu wollen. Bei der heutigen Auswahl und dem Wissensstand der User wird dies sehr schnell zu sinkenden Besucherzahlen führen bzw. wird sich erst gar kein Traffic einstellen, da die schlechte Mundpropaganda ihr übrigens tut. Wie auch in allen anderen Bereichen sollten Sie sich als Affiliate darüber im Klaren sein, dass nur die Besten bzw. die mit einer zündenden Idee wirklich erfolgreich sein werden. Nehmen Sie sich also die Zeit, Ihr Produkt entsprechend aufzubauen, bevor Sie an den Start gehen.

Auf dem Poker-Affiliate-Markt hat sich ein Trend entwickelt, der eigentlich nicht überraschend ist: Denn Angebot und Nachfrage unterscheiden sich innerhalb eines Marktes immer: der eine Poker Affiliate hat mehr Ahnung von SEO, der andere wiederum ist guter Autor und kann unendlich viel Content produzieren. Darum ist es nicht verwunderlich, dass der Pokeraffiliate Autor dem weniger begabten Schreiber Content zur Verfügung stellt und im Gegenzug Links kassiert. Die Frage ist allerdings ob das auch sinnvoll ist.

Ohne Zweifel profitieren beide Seiten, denn der unbegabte Schreiber erhält einzigartigen Content, während der gute Autor Backlinks erhält. Aus der Sicht von Google nicht richtig, denn Google will, dass sich die Links aufgrund von gutem Content selbst aufbauen. Demnach muss der Schreiber abwägen, ob er nicht lieber statt des Backlinks einen eigenen einzigartigen Artikel auf seiner Seite veröffentlicht und von begeisterten Lesern Backlinks erhält.

Wie immer kommt es ganz darauf an. Als Schreiber, der kein großes Spektrum hat worüber er schreiben könnte (z.B. nur über Poker-Regeln), ist gut beraten anderen Seiten seinen Content zur Verfügung zus tellen und einen Backlink zu kassieren. Als vielseitiger Schreiber, der guten Content von Omaha bis Lowball Poker produzieren kannt, ist es sinnvoller die Energie voll auf die eigenen Seiten zu stürzen und natürliche Backlinks aufzubauen. Wobei ein gewisser Mix aus Content für die eigenen Seiten und Content für Backlinks sicherlich auch nicht verkehrt sein kann.

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