Dass der UIGEA ein großer Schock für die Pokerindustrie war, steht außer Frage. Allerdings ist es ein ganz anderes Thema was passiert wenn der UIGEA wieder rückgängig gemacht wird. Alle Poker Affiliates und Spieler scheinen derzeit im Kreis zu springen wenn sie hören, dass die USA Online Poker legalisieren wird. Hier gibt es allerdings ein großes ABER!

Es scheint sich nur niemand Gedanken darüber zu machen wie eine Lösung zum UIGEA aussehen könnte. Es ist nämlich sehr unwahrscheinlich, dass sich der Staat nicht seine Anteile am Business abgreifen will. Da kommt wieder ein Lizenzierungsmodell ins Spiel. Der US Staat könnte zum Beispiel extrem teure Lizenzen verkaufen und sich ein Unternehmen wie Harrah’s suchen um dies zu testen. Diese vom Staat “unterstütze” Unternehmen hätten dann einen immensen Wettbewerbsvorteil, ähnlich wie Win2Day derzeit in Österreich. Denn sie dürften als einzige legal Werbung schalten. Hinzu kommt das Vertrauen, das US Bürger in eine Marke wie Harrah’s legen.

Ein solcher Pokerraum wäre überhaupt nicht auf Affiliates angewiesen. Es ist nahezu ausgeschlossen, dass auf einer Revenue Share Basis gearbeitet werden kann. Viel wahrscheinlich ist ein CPA System, das allerdings deutlich geringer ausfällt als man es derzeit gewohnt ist. Affiliates könnten sich mit 20 Dollar CPA abfinden. Natürlich wären die Conversions extrem gut, aber so einen schwachen CPA muss man erstmal kompensieren können.

Derzeit ist es völlig offen, aber man kann Poker Affiliates und -Räumen nur empfehlen auch einmal über den Tellerrand hinaus zu sehen. Denn wenn der UIGEA gekippt wird, heißt das noch lange nicht, dass dies auch vorteilhaft für die Industrie wird. Fest steht zumindest, dass eine eigentlich gute Konstellation wie vor 2006 kaum noch möglich sein wird.

An dieser Stelle möchten wir die Top 10 aus unserer Poker Affiliate Wissen-Kategorie vorstellen um die heißesten Tipps für Poker Affiliates übersichtlich darzustellen.

Die Hauptaufgabe eines Poker Affiliates sollte sein ordentlichen Traffic auf seiner Seite zu bekommen. Allerdings bringt der beste Traffic nichts, wenn man diesen nicht zu Geld machen kann. Demnach ist Traffic nur die halbe Miete.

Man sollte die Poker-Affiliate-Seite nicht einfach als Landestation betrachten und davon ausgehen, dass sich ein gewisser Teil der Besucher über Links und Banner registrieren. Besser ist die Sicht als “Verkäufer”. Die Webseite soll als Verkäufer auftreten und hat demnach das klare Ziel einen Deal abzuschließen. Um diesen Verkaufsprozess verstehen und damit die Wahrscheinlichkeit des Deals erhöhen zu können, ist es wichtig die Aktionen des Besuchers nachzuvollziehen und zu analysieren. Google Analytics ist hier sicherlich eine Option, die unglaubliche Details hierzu liefert. Mit diesen Informationen müssen Sie arbeiten und ihren Content entsprechend anpassen. Sehen Sie in Analytics z.B. dass viele mit den Keywords “Poker Stars Bonuscode” auf eine gewisse Seite gelangen, ist es ratsam genau dort einen Link oder Banner mit Poker Stars Werbung mit Fokus auf einen guten Bonus zu platzieren.

Doch auch diese Platzierung von Werbung ist wichtig. Vergleicht man Banner mit Textlinks, ist der Textlink in Sachen “Click-Through Rate” klar überlegen. Zudem behindert er den Besucher weniger was für ihn der Verbleib auf der Seite angenehmer macht.

Die beiden schwierigsten Aufgaben eines Pokeraffiliates sind zum einen Traffic zu generieren und zum anderen diesen in Umsatz bringende Sign-Ups umzuwandeln. Seiten mit Megatraffic wie Youtube oder Facebook haben sicherlich nicht das Problem zu wenig Besucher zu haben, sondern aus ihnen zu wenig Kapital schlagen zu können. Eine gute Poker-Affiliate-Seite schlägt das Maximum aus den Besuchern und daran müssen Sie arbeiten.

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