Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir über die Insolvenz derjenigen Firma berichtet haben, die damals das Ace Magazin herausgebracht hat. Es gab dann scheinbar einen Eigentümerwechsel, neue Firma, neues Glück. Und lange Zeit war es auch gar nicht schlecht um das Magazin bestellt. Doch heute wurde bekannt gegeben, dass im Oktober erstmal das letzte Ace Magazin erschienen ist. Denn die dänische Mutterfirma möchte (scheinbar nach erneutem Eigentümerwechsel) den deutschen Markt noch einmal genauer unter die Lupe nehmen und bewerten ob dieser in Zukunft auch noch tragbar ist. Damit herrscht wieder Chaos und zumindest frühere Ansprechpartner haben nun ihre Tätigkeit eingestellt.

Es sieht also ganz so aus als wenn das Ace Magazin endgültig Geschichte ist. Das ist ohne Zweifel schade, denn Ace gehörte unserer Meinung nach zu den besseren Magazinen.

Im neuen Spiegel befindet sich ein ausführlicher Bericht über die Steuersituation in Deutschland im Verhältnis zu diversen anderen Staaten, die gemeinhin als Steueroasen bezeichnet werden. Exemplarisch hierfür ist Malta. Unser PokerAffiliateBiz Partner, anchan arbeitet auf Malta als Steuerexperte und Firmengründer. Das ist sozusagen sein Terrain und jeder, der als Affiliate eine Firmengründung oder als Spieler eine Steuerbegünstigung umsetzen will, sollte sich einmal an ihn wenden.

Der Artikel ist hier zu finden.

Kurzum: Nein, aber! Laut Strafgesetz ist es eine Straftat in Deutschland zu illegalem Glücksspiel zu verleiten. Da Poker nach deutschem Recht noch als Glücksspiel eingestuft ist und das Spielen auf Online Poker Räumen als illegal anzusehen ist, handelt es sich beim Online Poker offiziell um illegales Glücksspiel, das man in der Öffentlichkeit auch nicht bewerben darf.

Aber! Diese ganze Situation ist nicht einwandfrei geregelt, denn es gibt keine Präzedenzfälle in Sachen online Poker. Denn eigentlich spielt man ja auf ausländischen Servern und damit nicht in Deutschland. Es macht wenig Sinn an dieser Stelle ins Detail zu gehen. Fakt ist, dass es keine Fälle gibt in denen deutsche Online Poker Spieler Probleme bekamen.

Das ist im Affiliate Bereich auch nicht anders. Das heißt aber nicht, dass man als deutscher Staatsbürger einfach anfangen soll im großen Stil für online Pokerräume zu werben! Es gibt ein paar Dinge, die man beachten muss. Diese sind aber extrem einfach umzusetzen und wenn an etwas Acht gibt, läuft man keine Gefahr rechtliche Konsequenzen zu befürchten.

Zunächst einmal sollte man nirgends mit seinem richtigen Namen auftauchen. Am besten legt man sich ein Pseudonym zu, welches beim Emailabsender oder der Skypeadresse auftaucht. Der richtige Name sollte nur da erscheinen wo er unbedingt erforderlich ist, z.B. bei Bezahlprogrammen oder Affiliate Programmen.

Der zweite wichtige Punkt ist seine Webseiten anonymisieren zu lassen. Das ist mittlerweile sehr einfach. Hier findest du einen Artikel zu diesem Thema: Anonyme Domains

Das ist eigentlich schon alles. Wenn du niemals mit deinem richtigen Namen auftauchst (z.B. im Impressum) und dafür sorgst, dass die Domain offiziell nicht dir gehört, kann niemand dahinter kommen wem die Seite gehört und wer für den Inhalt verantwortlich ist. Und zu allem Überfluss muss erst einmal jemand auf diese Seite aufmerksam werden und auf die Idee kommen den Betreiber anzuzeigen. Wenn sich jemand die Arbeit antun will, wird er keinen Erfolg haben…

In Deutschland herrscht eine sehr schlechte Unternehmereinstellung. Hierzulande wird man sogar sozial geächtet wenn man im Geschäft irgendwie gescheitert ist. Ein Geschäftsführer, der sein Unternehmen an den Nagel hängen muss, vielleicht sogar zu einem Insolvenzverwalter marschieren muss, hat es in Deutschland nicht mehr leicht. Manche Freunde wenden sich ab, hinter dem Rücken wird gelästert und als Vorbild gilt man dann schon gar nicht mehr. Das Problem in Deutschland ist, dass Erfolg mehr oder weniger selbstverständlich, versagen aber ein No-Go ist. Dabei interessiert auch nicht wie das Versagen verschuldet wurde. Einzig und allein zählt das Ergebnis.

In Amerika hingegen herrscht eine komplett andere Mentalität. Dort interessiert es fast keinen wenn eine Unternehmung schief geht. Hier zeichnet das einen Unternehmer sogar aus auf die Nase gefallen und wieder aufgestanden zu sein. Diese Mentalität sollte auch in Deutschland verbreitet sein, aber das dürfte in den nächsten Jahrzehnten kaum von statten gehen können…

Als Poker Affiliate zählt natürlich auch irgendwo das Versagen. Aber noch viel mehr sollte der Erfolg zählen. Ja, es ist schade 2000 Euro in eine Seite zu investieren um nach wochenlanger Arbeit gerade mal zwei Besucher täglich darauf zu sehen. Aber daraus kann man nur lernen. Wenn man es richtig angeht, ist der große Erfolg nur eine Frage der Zeit. Am Ende fragt man nach den Erfolgen, nicht aber nach den Flops. Die haben zwar Geld gekostet, aber das hat der große Erfolg wieder wett gemacht. Wirklichen Erfolg hat man nicht wenn man eine Seite aufbaut und auf einen guten Verlauf hofft, sondern indem man alles mögliche versucht und aus allen Projekten das Maximum herausholt. Manchmal ist das Maximum einfach die Aufgabe und das ist absolut legitim und gehört zum Geschäft. Die meisten großen Pokeraffiliates haben viele Seiten aufgebaut, aber nur eine davon ist etwas geworden, während die anderen nur so vor sich hin dümpeln.
Im Klartext heißt das: Alles versuchen und nicht aufhören nach den Sternen zu greifen!

Derzeit gibt es einfach nichts positives über die deutschen Poker Magazine zu berichten. Nach den Negativschlagzeilen über den Betrug des GX Magazins soll es nun auch um das Bluff Magazin nicht gut stehen. Der deutsche Ableger des englischsprachigen Magazins wird verlässlichen Quellen zu Folge eingestellt. Genaue Gründe sind uns zu dieser Stunde leider nicht bekannt. Ohne Zweifel wieder ein Zeichen für eine Konsolidierung und unsere Einschätzung vor einem guten halben Jahr bewahrheitet sich immer mehr, nämlich dass gerade der Printmarkt davon betroffen sein wird.

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