Man sieht immer wieder wie wenig Poker Affiliates eigentlich auf externe Links eines Linktauschpartners achten. Ja, sogar Linkkäufer, die man vermehrt antrifft in letzter Zeit scheinen kaum auch nur einen Blick auf die externen Links zu werfen. Meist gilt das Motto: Link = Link und je höher der Page Rank der Seite auf der der Link ist, desto besser. Und das ist genau der große Irrtum. Du könntest 100 Links von PR 5 Seiten haben und sie können sogut wie nichts wert sein. Klar, der Wert addiert sich, aber Fakt ist, dass ein PR 5 Link weniger Wert sein kann als ein PR 1 Link.

Der Grund ist ganz einfach der: PR ist im Grunde nichts anderes als Linkpower. Diese Linkpower kann weitergegeben werden. Allerdings ist auch Linkpower irgendwann aufgebraucht und kann nicht vervielfacht werden. Eine Seite mit PR 5 hat in der Tat viel Linkpower. Wenn sich nur ein externer Link auf dieser Seite befindet, wird so ziemlich die ganze Linkpower weitergegeben und die Seite auf die verlinkt wird, profitiert davon und erntet einen starken Backlink.

Was passiert aber, wenn diese PR 5 Seite auf 10 andere Seiten verlinkt. Es kann gar nicht mehr die Linkpower weitergegeben werden, die im Falle von einem einzigen Link weitergegeben werden kann. Wenn dem so wäre würde das gesamte Google System nicht funktionieren, denn eine Seite mit hohem PR könnte einfach alles an x-beliebig viele Seiten weitergeben.

Als kleine Faustregel kann man sich merken, dass man darauf achten sollte, dass eine Seite nicht mehr als 20 externe Links hat. Wenn eine Seite sehr viele externe Links hat, solltest du von einem Linktausch/Kauf absehen selbst wenn der Page Rank hoch ist. Es gibt tatsächlich Links von Seiten mit hohem PR, die nichts wert sind, einfach weil es zuviele davon gibt. Mittlerweile züchten gewiefte Affiliates bereits Seiten mit hohem PR und nutzen diese für sie hochwertige Linktauschs – für dich als Linkempfänger sind sie natürlich alles andere als hochwertig.

Zwar ist es nicht möglich den Google Algorithmus zu durchschauen, aber es sind mittlerweile viele wichtige Details bekannt und wenn man versteht worauf Google aus ist, wird manches auch logisch und nachvollziehbar.

Ein Beispiel hierfür ist die Linkpower. Stellen Sie sich eine Seite mit Page Rank 5 vor. Wenn diese Seite einen externen Link hat, wird die verlinkte Seite aller Wahrscheinlichkeit einen Page Rank von mindestens 4 haben. Das ist soweit noch recht simpel. Was passiert aber, wenn die Page Rank 5 Seite auf 100 andere Seiten verlinkt? Es wäre unmöglich, dass diese 100 Links die nötige Power haben um Page Rank 4 Seiten zu erzeugen. Das würde eine derbe Inflation der Page Ranks zur Folge haben.

Die Konsequenz ist, dass die Linkpower mit ansteigenden Links abnimmt. Zum Beispiel wurde Poker Affiliate Biz beim letzten Google Page Rank Update von 3 auf 2 herunter gestuft. Grund hierfür ist, dass ein Hauptlink von einem Page Rank 3 Pokerblog vorher noch deutlich stärker gewichtet wurde als jetzt. Denn der Blog hat stark an externen Links zugenommen, so dass die Linkpower abgenommen hat.

Dieses Prinzip gilt aber nicht nur für externe, sondern auch interne Links. Wenn die o.g. Page Rank 5 Seite auf der Hauptseite 100 interne Links auf diverse Unterseiten hat, so wird nur ein kleiner Bruchteil des Page Rank 5 auf diese Unterseiten übertragen. Aber wenn die Seite nur 5 Links von der Page Rank 5 Seite hat (zum Beispiel mit einem einfachen Menü), dann wird noch ein Großteil auf diese 5 Unterseiten übertragen und sie haben wahrscheinlich wenigstens einen Page Rank von 4 vorzuweisen.

Bei allen Links, egal ob intern oder extern gilt also, dass die Anzahl der weiterführenden Links bei der Linkpower eine große Rolle spielt. Je weniger externe Links Sie auf der Seite haben, desto stärker geben diese den Page Rank weiter – und umgekehrt.

Das heißt also im Endeffekt: Je weniger Links, desto größer ist die Power der einzelnen Links. Aus diesem Grunde findet auch das “no-follow” Attribut immer mehr Gefallen bei den gewieften Webmastern. Angenommen man hat eine Seite mit insgesamt 10 internen Links. Davon führen 2 zu starken Contentseiten und der Rest ist Impressum, Kontakt, usw. – alles für Google eher belanglos. Man kann nun entweder die Anzahl der Links reduzieren z.B. indem man Kontakt streicht und den zum Impressum baut. Oder aber man setzt einfach das no-follow Attribut vor die 8 belanglosen Links. Dadurch werden die 2 Links zu den Contentseiten stärker gewichtet und es geht weniger Linkpower verloren. Google sieht es zwar überhaupt nicht gerne wenn interne Links als no-follow eingestellt sind, aber eventuell macht das einen entscheidenden Vorteil aus.

Wer aber nicht damit hantieren will, entweder weil es ihm zu kompliziert oder nicht legal genug ist, sollte sich einfach nur merken Links, egal ob intern oder extern wohl überlegt zu platzieren um ein Maximum an Linkpower weitergeben zu können. Eine PR 5 Startseite bringt im Prinzip nichts wenn man dort 100 Links findet. Umgekehrt bringt eine PR 2 Startseite viel wenn davon nur wenige Links ausgehen.

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