Egal auf welche Finanz- oder Nachrichtenseite man derzeit schaut – man liest und hört nur von Rekordverlusten großer Unternehmen. Während UBS über 4 Mrd. Euro Verlust erwirtschaftete, kann Bwin im letzten Quartal 2008 einen Rekordumsatz vermelden. Der Quartalsumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 19 % auf ca. 117 Millionen Euro. Davon können Autofirmen, Banken und Versicherungen derzeit nur träumen.

Man kann es auch drehen und wenden wie man will: die Aussichten der Gambling Branche sind meistens rosig. Denn wenn die Wirtschaft boomt steigt im Normalfall das pro Kopf Einkommen und die Haushalte haben mehr zu konsumieren und tun das unter anderem am Poker- oder Black Jack Tisch. Aber bei schlechter Wirtschaftslage der Bevölkerung, ist diese auch bereit woanders ihr Glück zu versuchen – auch meist am Poker- oder Black Jack Tisch.

Ob die Finanzkrise wirklich große Auswirkungen auf den Poker Markt hat, ist noch nicht abzusehen. Derzeit, sieht es jedenfalls so aus, dass die Poker Branche relativ resistent gegen Wirtschafs- und Finanzkrisen ist.

Jetzt bekommt auch das Spielerparadies Atlantic City die Konsequenzen der Wirtschaftskrise voll zu spüren. Nachdem die Kasinos bereits letztes Jahr einen Rückgang zu verzeichnen hatten, ist dieser Trend im aktuellen Jahr weiterhin zu verzeichnen – die Umsätze sind weiter zurückgegangen. Bevor gezockt wird, gibt man das Geld doch lieber für das tägliche Brot aus.
Das Glücksspiel im Staat New Jersey ist seit 1976 erlaubt. Und seit diesem Zeitpunkt gingen die Gewinne stetig nach oben. Erstmals 2007 sanken die Einnahmen der Kasinos um 5,7 %. Ende 2008 fielen diese dann um weitere knappe 7 % auf 4,2 Milliarden Dollar Minus. Dementsprechend kamen natürlich auch deutlich weniger Besucher in die Kasinos.
Innerhalb der vergangenen zwei Jahre hat sich die Anzahl der Spieltische halbiert und laut eines Insiders kamen etwa 25 % weniger Spieler nach Atlantic City.
Auch in Las Vegas ist ein stetiger Rückgang zu verzeichnen. Im Oktober 2008 etwa lagen die Umsätze 26 % unter denen des Vorjahrs. Nun bemühen sich große Kasinos bereits um günstige Kredite bzw. Unterstützung vom Staat, um nicht eventuell schließen zu müssen. Und das in der bekanntesten Spielerstadt der Welt…
Analysten erwarten eine Besserung frühestens für 2010. Sollten die Kapitalmärkte weiterhin schwächeln und die Arbeitslosigkeit ansteigen, werden wohl noch weniger Menschen den Kasinos einen Besuch abstatten. Man muss bedenken, dass sowohl in Atlantic City wie auch in Las Vegas die gesamte Konjunktur auf diesen Sektor ausgerichtet ist. Beschäftigte im Gastronomie-, Hotel- und Dealerbereich machen einen Großteil der Arbeitsplätze aus. Bereits jetzt mussten mehrere hundert Leute entlassen werden. Ebenso muss der Staat mit erheblichen Steuerverlusten rechnen. Man ist bereits damit beschäftigt, erste Schritte einzuleiten. Wo und wie diese jedoch aussehen werden, darüber ist man sich noch nicht einig. Wie auch viele andere Spielbegeisterte hoffen wir auf eine baldige Besserung!

Natürlich lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Das Jahr 2009 wird allerdings vom Wandel und der Konsolidierung geprägt sein. Die Tendenz, dass sich diverse Pokerräume aus der Industrie verabschieden oder zumindest das Netzwerk wechseln, wird sich ohne Zweifel noch fortsetzen. Aus dieser Hinsicht ist das Jahr 2009 nicht gerade das sicherste für Poker Affiliates.

Doch die Affiliate Industrie ist so schön breit gefächert, dass man mit dem einmal erworbenen Know How auf vielen weiteren Gebieten versuchen kann. So stellt Forex oder Bingo einen neuen potentiellen Mega-Markt dar. Wenn man als Poker Affiliate kein Versager ist, wird man auch nach entsprechender Einarbeitungszeit auf neuen Sektoren Fuß fassen können. Der Trend von Forex und Bingo zum Beispiel ist stark ansteigend und in 2009 ergibt sich die Möglichkeit für Poker Affiliates auf diesem Zug aufzuspringen.

Ansonsten wird die noch anhaltende Finanzkrise die Poker-Industrie verstärkt prägen. Die Auswirkungen sind noch nicht zu spüren, aber es könnte durchaus sein, dass sie 2009 noch spürbar werden. Wie stark diese Auswirkungen sein können, lässt sich nicht abschätzen.

Als Poker Affiliate sollte man grundsätzlich zuversichtlich aufs neue Jahr schauen. Zwar gibt es ohne Zweifel Risiken im neuen Jahr, aber dafür auch viele Chancen das ganz große Geld zu machen!

Obwohl die Finanzkrise in Sachen Poker noch keine spürbaren Auswirkungen hat, macht man sich natürlich als Poker Affiliate Sorgen und Gedanken, ob sich das nicht auch schlagartig ändern könnte. Denn schließlich wandern täglich Millionen durch die Online Spielbanken und Pokerräume.

Die Pokerindustrie im Gesamten ist aber mit den Einschätzungen für 2009 optimistisch und geht von einem Wachstum von 10 % aus. Bisher lagen die Prognosen meist weit unter (!) den tatsächlichen Ergebnissen. Das stimmt natürlich positiv und es ist zu erwarten, dass der Markt zumindest noch wachsen wird. Denn wenn man sich überlegt, wieviel des Globus erst für den Glücksspielmarkt erschlossen ist, kann man eigentlich nur optimistisch sein!

Wer hätte mit so etwas gerechnet. Nicht genug damit, dass in den letzten Jahren alles teurer wurde, von der Einführung des Euros einmal ganz abgesehen, hat uns nun die größte Weltfinanzkrise seit 1929 fest im Griff. Natürlich versuchen die Politiker, und auch der eine oder andere Experte, das Ausmaß dieser Krise abzuschwächen. Doch was steht uns wirklich noch ins Haus? Erste Auswirkungen merkt man z. B. schon in der Automobilbranche, wo verschiedene Hersteller aufgrund schwindender Aufträge die Produktion mehrere Wochen lang auf Eis legen. Die Bürger sind noch vorsichtiger geworden und halten sich mit größeren Anschaffungen bedeckt. ‚Das Geld zusammenhalten’ ist angesagt.

Dennoch gibt es durchaus Branchen, die die Krise nicht mit voller Wucht trifft. Dazu gehört unter anderem der Entertainmentbereich. Man geht zwar nicht mehr so oft ins Kino, Essen oder ins Theater. Dafür nutzt man verstärkt die Möglichkeiten, die einem die häusliche Umgebung bietet. Dort werden keine Extraausgaben benötigt wie etwa eine Cola für drei Euro oder ein Schokoriegel für zwei Euro. Die meisten Haushalte verfügen inzwischen über einen PC, einen DVD-Player, eine Spielkonsole und natürlich einen Breitbanschluss. Wozu dann noch rausgehen und viel Geld für Eintritt und das Drumherum verschleudern, wenn doch alles in den eigenen vier Wänden vorhanden ist?

Gerade im Onlinebusiness scheint sich niemand wirklich für die Finanzkrise zu interessieren. Auch wenn man z. T. von ‚korrigierten Prognosen’ spricht, sind damit lediglich geringe Schwankungen gemeint. An dieser Stelle sei erwähnt, dass Affiliate-Marketing zu den Bereichen gehört, die wohl am besten davonkommen werden. Läuft es für ein Unternehmen schlecht, wird unter anderem im Marketingbereich eingespart. Wo normalerweise für eine gute Werbung investiert werden muss, ohne dabei zu wissen, ob etwas dabei herausspringt, ist dies beim Affiliate-Programm eben nicht der Fall. Hierbei wird nur bezahlt, wenn für den Merchant etwas dabei herausspringt – wie etwa die Neugewinnung eines Kunden.

Ebenso verhält es sich mit dem Onlinepokern. Wieso sollte man jetzt nicht verstärkt in einem Pokerraum zocken und dadurch sein Erspartes vermehren? Welche Alternativen bleiben einem denn. Aktien? Banken? Anlagen? Da ist dem geneigten Pokerspieler sein Wissen um besagtes Spiel doch eine bessere Wertanlage oder etwa nicht? Onlinepokerspieler wird es immer geben und die Zahlen der großen Pokerräume beweisen dies stets aufs Neue. Wenn auch mal der eine oder andere kleinere Raum aufgibt und dies auf die derzeitige Finanzkrise schiebt (was nicht zwingend stimmen muss), so hat das noch lange nichts zu sagen. Gezockt wird immer. Es kommt halt immer auf die richtigen ‚Zutaten’ an.

Zum Abschluss noch ein Zitat von Warren Buffett: ‚Ich werde ihnen erzählen, wie man reich wird: Sei angstvoll, wenn andere gierig sind, und sei gierig, wenn andere angstvoll sind’.

In diesem Sinne schaue ich vertrauensvoll in die Zukunft.

Zurzeit ist es einfach nur noch ein Grauen auf die weltweiten Börsenmärkte zu schauen. Es folgt ein Schwarzer Montag dem Schwarzen Freitag (wie heute schon wieder…) und es ist kein Ende in Sicht. Im Moment sind die Folgen der Finanzkrise noch gar nicht vollständig abzusehen. Bisher sind zwar nur die Finanzmärkte betroffen, aber das wird zwangsläufig auch einen Einfluss auf ALLES andere haben. Die einen Wirtschaftsbereiche trifft es härter, die anderen weniger hart. Zwar wird auf dem Pokermarkt auch viel Geld hin und her geschoben, aber es besteht kein Grund zur Panik. Der gesamte Sektor ist gesund und mit richtig viel Cash angereichert. Dass PokerStars morgen plötzlich eine Auszahlung verweigert weil sie aufgrund der Finanzkrise nicht mehr flüssig sind, ist ausgeschlossen. Und auch in naher Zukunft sieht es halb so wild aus wie manche Pessimisten es heute ausmalen. Wenn Größen wie Neteller in kurzer Zeit nicht mehr liquide sein sollten, wäre das zwar ein derber Schlag für alle Pokerspieler, aber als Poker Affiliate ist man darauf nicht unbedingt angewiesen.

Sicher ist in diesen Zeiten natürlich gar nichts, aber es hilft nichts alles schwarz zu sehen. Das macht alles nur noch schlimmer und man verbaut sich alle Optionen der Zukunft. Für Pokeraffiliates heißt es also einfach weiterzuarbeiten.

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