In der SEO Szene geht schon länger die Befürchtung um, dass Google das Surfverhalten seiner Benutzer mitverfolgt und darauf Rückschlüsse auf die Webseiten Eigentümer schließen kann. Ein klassisches Beispiel:
Du managest zwei Webseiten während Webseite A deine Money Site ist und Seite B dazu dient die Moneysite zu unterstützen. Du verlinkst also von B auf A, aber nicht umgekehrt. Google denkt also eigentlich, dass B eine ganz einfache Webseite ist, die nichts mit A zu tun hat, B aber denkt, dass A attraktiv genug ist um einen Link zu bekommen – das klassische Google Konzept.
Was passiert aber wenn du dich mit dem Google Konto von A bei Google einloggst und zum Beispiel bei Google Analytics schaust? Du vergisst dich auszuloggen und surfst. Google trackt dein Surfverhalten nach wie vor mit. Wenn du jetzt zum Beispiel ins Backend von Seite B gehst (vielleicht um einen neuen Link auf A zu setzen) weiß Google theoretisch sofort, dass du Inhaber der Seite B bist. Und das bedeutet auch, dass dein Link komplett an Wert verlinken müsste. Denn warum sollte Google einen Link anerkennen, den du auf deine eigenen Webseite setzt? Das ginge komplett am Google Konzept vorbei.
Manche Webmaster sind vielleicht etwas paranoid was die Datenkrake Google betrifft. Aber das heißt noch lange nicht, dass die Furcht unberechtigt ist. Theoretisch hat Google diese Möglichkeit, die Frage ist nur ob es auch genutzt wird. Ich kann mir vorstellen, dass damit ein enormer Aufwand verbunden ist Google Accounts nach SEO verdächtigem Verhalten zu scannen.
Aber gut möglich, dass Google diese Möglichkeit bald nutzt und dann ist definitiv Vorsicht geboten!