Als Affiliate hat man häufig mit Link Exchanges zu tun und damit gezwungenermaßen auch mit anderen Webmastern, die Links entsprechend bewerten. “Wenn ich dir einen Link von dieser Seite gebe, will ich aber zwei von dieser Seite” usw. Natürlich hat jeder Link einen unterschiedlichen Wert, Ziel ist es Links zu tauschen die ungefähr gleichwertig sind. Doch das stellt sich bei manchen Webmastern als Problem heraus. Die Ursache: Fixiertheit auf Page Rank!

Wie wir im Artikel “Wieviel ist ein Link wert?” bereits dargelegt haben, gibt es viele Faktoren, die den Wert eines Links beeinflussen. Und der Page Rank ist nur eines davon.

Das Problem, das sich ergibt ist folgendes: Es gibt einen internen und einen externen Page Rank – einen, den man unmittelbar mit jeder Toolbar sehen kann (extern) und einen, der nicht so leicht sichtbar ist (intern). Der externe wird gerade mal alle paar Monate aktualisiert mit dem Toolbar Page Rank Update. Aber das heißt noch lange nicht, dass der Page Rank tatsächlich nicht öfter aktualisiert wird von Google. Beim internen Page Rank ist das der Fall, er wird sogar recht häufig aktualisiert, aber eben nicht die Toolbar, die den Page Rank anzeigt. So kann es passieren, dass Google eine Seite bereits mit PR4 bewertet, aber noch gar kein PR angezeigt wird. Der Webmaster will dann keinen Link von dieser “wertlosen” PR n/a Seite obwohl der Link dann tatsächlich sofort von einer PR4 Seite kommt.

Dagegen tun kann man wenig außer die Seiten mit denen man tauscht besser zu analysieren. Ein Blick auf die Toolbar reicht nunmal nicht. Das Backlink Profil gibt schon wesentlich mehr Informationen. Wer also immer nur stur auf den Page Rank schaut wird unterm Strich keine erfolgreichen Linktauschs machen können. Es ist wichtig sich immer vor Augen zu halten, dass es einen internen und externen PR gibt.

Zurzeit tut sich einiges bei Google. Caffeine steht vor der Tür und das heißt dass ein neuer Algorithmus integriert wird. Und der scheint so einige Änderungen hervor zu rufen.

Zum einen sollen Links an Bedeutung einbüßen. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: es ist zu leicht zu faken und mit einem guten Budget kann man die schlechteste Seite auf Platz 1 bringen. Aus diesem Grund bewegt sich Google auch vom Page Rank weg.

Zum anderen soll die Ladegeschwindigkeit ein neuer Faktor werden. Denn immerhin gibt diese auch Ausschlag über die Qualität der Seite. Dies kann zwar kein bedeutender Faktor sein aber er scheint nun mehr bzw. überhaupt ins Gewicht zu fallen. Für jeden Webmaster heißt das also zu versuchen möglichst schlanke Webseiten zu bauen. Damit benachteiligt Google vor allem mit Werbung überfüllte Seiten wie zum Beispiel Foren, die überall Werbeflächen eingebaut haben um mit den Forenlesern Geld zu machen. So manche Seite kommt hier schon auf 1 Mb, das dauert und könnte gute Google Platzierungen kosten. Auch dieser Schritt erscheint sinnvoll.

Was nun ein weiterer neuer Rankingfaktor sein soll ist der “Brand” also die Marke einer Seite. Eigentlich logisch, dass die Seite von Coca Cola bei bestimmten “Getränke Keywords” weiter oben ranken müsste. Denn immerhin ist das ein unglaublich starker Brand. Andererseits sind Seiten wie texas-hold-winning-poker.com keine guten Brands und sollten zum Beispiel hinter den Branchenstarken Brands wie PokerStars oder Pokernews ranken. Zumindest in der Theorie. Auch das erscheint sinnvoll, bedeutet für den Poker Affiliate allerdings eine Menge Arbeit! Denn nichts ist so schwierig als eine gute und solide Marke zu etablieren. Das erfordert viel Zeit und Anstrengung und in den meisten Fällen auch Geld. Der Schritt in die Nischen könnte noch viel mehr an Bedeutung gewinnen!

Soweit ein kurzer Überblick zum neuen Google Algorithmus. Welchen Einfluss er wirklich hat wird sich noch zeigen. Zurzeit wird er in wenigen Datencentern getestet und Google scheint es sehr ernst zu nehmen und testet vorher ausgiebig.

Webmaster sind unsicher was mit dem längst überfälligen Page Rank Update ist. Eigentlich hat Google damit begonnen die Updates regelmäßiger und in kürzeren Intervallen vorzunehmen. Das ist auch sehr sinnvoll weil der Page Rank -leider ohne triftige Gründe- für viele Webmaster das Non Plus Ultra ist. Und 3 Monats Intervalle geben hier viel Spielraum zur Manipulation.

Allerdings scheint Google nun den Page Rank komplett verschwinden lassen zu wollen. Laut Google Webmasters wird der Page Rank unter Webmastern völlig überbewertet und spiegelt daher ein falsches Bild der Qualität einer Seite wider.

Es ist also gut möglich, dass das nächste Toolbar Update (also die tatsächliche Sichtbarkeit eines aktuellen PR) noch länger auf sich warten lässt…

Ich staunte nicht schlecht als plötzlich vor ein paar Wochen ein Page Rank Update stattfand, obwohl dies nicht dem bisher üblichen Intervall von 3 Monaten entsprach. Zunächst einmal dachten viele, dass es sich um eine Ausnahme handelt, sozusagen ein Zwischenupdate. Allerdings erfolgte gestern ein erneutes Update! Die Veränderungen sehen harmlos aus, wie auch innerhalb von einem Monat kann eigentlich wenig passieren.

Nun liegt die Vermutung nahe, dass Google die Frequenz von Page Rank Updates erhöht und den Toolbar Page Rank ab sofort monatlich updated. Aber Achtung: Google nimmt Veränderungen des Page Ranks sofort wahr, macht dies aber nur in regelmäßigen Intervallen in Form von Updates sichtbar. Wenn du also innerhalb von einer Woche tausend Backlinks bekommst, wirst du sofort wenn diese Links für Google sichtbar sind, einen Anstieg erkennen, nicht erst beim nächsten Update!

Man sieht immer wieder wie wenig Poker Affiliates eigentlich auf externe Links eines Linktauschpartners achten. Ja, sogar Linkkäufer, die man vermehrt antrifft in letzter Zeit scheinen kaum auch nur einen Blick auf die externen Links zu werfen. Meist gilt das Motto: Link = Link und je höher der Page Rank der Seite auf der der Link ist, desto besser. Und das ist genau der große Irrtum. Du könntest 100 Links von PR 5 Seiten haben und sie können sogut wie nichts wert sein. Klar, der Wert addiert sich, aber Fakt ist, dass ein PR 5 Link weniger Wert sein kann als ein PR 1 Link.

Der Grund ist ganz einfach der: PR ist im Grunde nichts anderes als Linkpower. Diese Linkpower kann weitergegeben werden. Allerdings ist auch Linkpower irgendwann aufgebraucht und kann nicht vervielfacht werden. Eine Seite mit PR 5 hat in der Tat viel Linkpower. Wenn sich nur ein externer Link auf dieser Seite befindet, wird so ziemlich die ganze Linkpower weitergegeben und die Seite auf die verlinkt wird, profitiert davon und erntet einen starken Backlink.

Was passiert aber, wenn diese PR 5 Seite auf 10 andere Seiten verlinkt. Es kann gar nicht mehr die Linkpower weitergegeben werden, die im Falle von einem einzigen Link weitergegeben werden kann. Wenn dem so wäre würde das gesamte Google System nicht funktionieren, denn eine Seite mit hohem PR könnte einfach alles an x-beliebig viele Seiten weitergeben.

Als kleine Faustregel kann man sich merken, dass man darauf achten sollte, dass eine Seite nicht mehr als 20 externe Links hat. Wenn eine Seite sehr viele externe Links hat, solltest du von einem Linktausch/Kauf absehen selbst wenn der Page Rank hoch ist. Es gibt tatsächlich Links von Seiten mit hohem PR, die nichts wert sind, einfach weil es zuviele davon gibt. Mittlerweile züchten gewiefte Affiliates bereits Seiten mit hohem PR und nutzen diese für sie hochwertige Linktauschs – für dich als Linkempfänger sind sie natürlich alles andere als hochwertig.

Die Überschrift klingt vielleicht etwas seltsam, aber es hilft sich kurz Gedanken darüber zu machen: Keyword Domains sind nichts anderes als Domains, die sehr Keyword lastig sind. Keine DumbloR.com, Tizzififfy.com Domains sondern online-poker-omaha-spielen.com, oder 2-7tripledraw.com. Die Frage ist nur was man mit diesen Domains macht.

Was man als Poker Affiliate nie aus den Augen lassen darf sind die Hauptseiten. Also welche Seiten sollen die eigentlichen Cash Cows sein und Geld bringen? Welche Seiten sollen von anderen Seiten profitieren? Das Ziel ist es diese Hauptseiten im Google Ranking nach oben zu katapultieren. Natürlich kann man Links tauschen, kaufen, Content erstellen bis man blau wird oder sonst etwas tun. Doch da sind die Wirkungen meist begrenzt. Besser ist es sich sein eigenes Linknetzwerk aufzubauen.

Hier soll es aber nicht um ganze Netzwerke gehen, sondern nur um kleine Mini Seiten. Seiten, die bereits die relevanten Keywords in der Domain, im Titel und natürlich im Content haben. Also angenommen deine Hauptseite möchte beim Keyword “2-7 triple draw” weiter oben ranken. Du hast schon guten Content, paar Links gesetzt, aber rankst noch nicht wirklich gut.

Nun erstellst du eine Miniseite mit einer Keyword lastigen Domain wie 2-7tripledraw.com oder 2-7-triple-draw.net und fertigst guten und relevanten 2-7 triple draw Content an. Dann kannst du an den geeigneten Stellen Links mit 2-7 triple draw als Anchor Text setzen und damit deine Hauptseite pushen.

Das einzige Problem: Deine Miniseite ist meist so relevant für das Keyword, dass es häufig vor deiner Hauptseite rankt. Damit schaffst du dir im Prinzip einen eigenen Konkurrenten. Aber das ist halb so wild, denn der Besucher gelangt von der Miniseite wieder auf deine Hauptseite wenn er den gut platzierten Links folgt.

Das ganze hat natürlich auch seine Grenzen. Bisher haben wir mit einigen Tests gute Ergebnisse erzielt, allerdings ist das Problem, dass es nur einen Boost geben wird wenn man nicht mehr in die Miniseite investiert. Denn die Miniseite bleibt mini mit sehr kleiner Autorität, wenn man sie nicht entsprechend bearbeitet, Links tauscht, Content erstellt usw.

Nein, hier soll es nicht darum gehen wieviel man für Links ausgeben sollte, im Sinne von Link Käufen. Die Bewertung von Links ist immer entscheidend, vor allem bei einem Linktausch. Die meisten achten einfach nur auf den Page Rank. Doch das ist ein großer Fehler, denn dieser ist nicht immer das Hauptargument für einen guten Link.

Etwas das mit dem Wert fürs SEO einhergeht ist, dass ein Link meist auch Traffic bringt. Für Seiten, deren Besucher viel Wert sind, wie zum Beispiel online Pokerräume kann ein Link, der viel Traffic bringt Gold wert sein und dementsprechend kann man hierfür gut löhnen.

Auch die externe Verlinkung der Seite ist ausschlaggebend. Wenn eine Seite 100 externe Links hat, wird ein Backlink so ziemlich keine Wirkung zeigen. Auch wichtig ist die Konzentration dieser Links. Wenn eine Seite zwar 100 externe Links hat, diese aber über große Content Passagen verteilt, ist das weniger schlecht als 100 Links, die alle im Footer platziert sind (das hat man in der Tat schon gesehen!!!).

Die Umgebung der Seite ist auch nicht unwichtig. Also welche Seiten verlinken auf diese Seite wo der Link platziert werden soll und auf welche Seiten verlinkt diese. Als Poker Affiliate möchte ich nicht unbedingt einen Link neben anderen Links, die z.B. auf Pornoseiten deuten. Genauso wenig möchte ich Links von einer Seite haben, die die meisten Links von solchen dubiosen Seiten bezieht.

Zu guter letzt spielt der Page Rank natürlich auch eine Rolle. Dieser gibt den “Link Juice” an, der möglich ist. Also wieviel Power ein Link mit bekommt. Hat eine Seite PR 5 und 10 Links auf der Startseite, ist der elfte Link ziemlich kraftvoll, da er immerhin knapp 10 % des PR 5 “erbt”. Hat eine andere PR 5 Seite aber 20 Links auf der Startseite, ist der 21. Link natürlich weniger stark. Dies ist jedoch nicht pauschal zu sagen bzw. ein Google Geheimnis. Man kann also nicht sagen, dass der 12. Link von einer PR 3 Seite wertvoller ist als der 20. Link einer PR 4 Seite. Man kann sich allerdings die Arbeit machen die Attraktivität in etwa zu gewichten. Zum Beispiel indem man den Page Rank durch die Links teilt. Also im obigen Beispiel 3/12 = 0,25 und 4/20 = 0,2. Diese Rechnung ergäbe, dass der Link auf der PR 3 Seite wertvoller ist.

Dieses Thema ist sicherlich kein einfaches und Fakt ist, dass ein gewisser Unsicherheitsfaktor herrscht. Die obigen Richtlinien sollten Ihnen aber dabei helfen den Wert eines Links besser einschätzen zu können.

Zwar ist es nicht möglich den Google Algorithmus zu durchschauen, aber es sind mittlerweile viele wichtige Details bekannt und wenn man versteht worauf Google aus ist, wird manches auch logisch und nachvollziehbar.

Ein Beispiel hierfür ist die Linkpower. Stellen Sie sich eine Seite mit Page Rank 5 vor. Wenn diese Seite einen externen Link hat, wird die verlinkte Seite aller Wahrscheinlichkeit einen Page Rank von mindestens 4 haben. Das ist soweit noch recht simpel. Was passiert aber, wenn die Page Rank 5 Seite auf 100 andere Seiten verlinkt? Es wäre unmöglich, dass diese 100 Links die nötige Power haben um Page Rank 4 Seiten zu erzeugen. Das würde eine derbe Inflation der Page Ranks zur Folge haben.

Die Konsequenz ist, dass die Linkpower mit ansteigenden Links abnimmt. Zum Beispiel wurde Poker Affiliate Biz beim letzten Google Page Rank Update von 3 auf 2 herunter gestuft. Grund hierfür ist, dass ein Hauptlink von einem Page Rank 3 Pokerblog vorher noch deutlich stärker gewichtet wurde als jetzt. Denn der Blog hat stark an externen Links zugenommen, so dass die Linkpower abgenommen hat.

Dieses Prinzip gilt aber nicht nur für externe, sondern auch interne Links. Wenn die o.g. Page Rank 5 Seite auf der Hauptseite 100 interne Links auf diverse Unterseiten hat, so wird nur ein kleiner Bruchteil des Page Rank 5 auf diese Unterseiten übertragen. Aber wenn die Seite nur 5 Links von der Page Rank 5 Seite hat (zum Beispiel mit einem einfachen Menü), dann wird noch ein Großteil auf diese 5 Unterseiten übertragen und sie haben wahrscheinlich wenigstens einen Page Rank von 4 vorzuweisen.

Bei allen Links, egal ob intern oder extern gilt also, dass die Anzahl der weiterführenden Links bei der Linkpower eine große Rolle spielt. Je weniger externe Links Sie auf der Seite haben, desto stärker geben diese den Page Rank weiter – und umgekehrt.

Das heißt also im Endeffekt: Je weniger Links, desto größer ist die Power der einzelnen Links. Aus diesem Grunde findet auch das “no-follow” Attribut immer mehr Gefallen bei den gewieften Webmastern. Angenommen man hat eine Seite mit insgesamt 10 internen Links. Davon führen 2 zu starken Contentseiten und der Rest ist Impressum, Kontakt, usw. – alles für Google eher belanglos. Man kann nun entweder die Anzahl der Links reduzieren z.B. indem man Kontakt streicht und den zum Impressum baut. Oder aber man setzt einfach das no-follow Attribut vor die 8 belanglosen Links. Dadurch werden die 2 Links zu den Contentseiten stärker gewichtet und es geht weniger Linkpower verloren. Google sieht es zwar überhaupt nicht gerne wenn interne Links als no-follow eingestellt sind, aber eventuell macht das einen entscheidenden Vorteil aus.

Wer aber nicht damit hantieren will, entweder weil es ihm zu kompliziert oder nicht legal genug ist, sollte sich einfach nur merken Links, egal ob intern oder extern wohl überlegt zu platzieren um ein Maximum an Linkpower weitergeben zu können. Eine PR 5 Startseite bringt im Prinzip nichts wenn man dort 100 Links findet. Umgekehrt bringt eine PR 2 Startseite viel wenn davon nur wenige Links ausgehen.

Pünktlich zu Silvester fand das lang ersehnte Page Rank Update statt. Es gab eigentlich keine großen Überraschungen und alles lief wie gehabt. Viele Seiten wurden kräftig aufgewertet. Die Pokerschule PokerFieber.com zum Beispiel zählt nun zu den Page Rank 5 Seiten, von denen es im Pokerbereich nicht allzu viele gibt.

Poker Affiliate Biz wurde von Page Rank 3 auf 2 herab gestuft. Der Grund ist einfach: der ausschlaggebende Link für Page Rank 3 zuvor ging vom Poker Blog NextLevelBlog aus. Dieser hatte damals ebenfalls Page Rank 3 und nur sehr wenige ausgehende Links. Dies hat sich bis zu diesem Update geändert, denn es kamen im Zuge von Linktauschs eine Menge externe Links hinzu. Darum war die Power des Links auf Poker Affiliate Biz lange nicht so stark und darum schrumpft der Page Rank von 3 auf 2.

Nun bleiben wieder etwa 3 Monate Zeit um Links zu sammeln und den Page Rank sichtlich zu verbessern!

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