Ok, der Titel ist eher polemisch, aber in Zeiten des Wahlkampfes ist das auch mal angebracht. Und derzeit zeigt sich, dass die FDP die Interessen der Pokerspieler und -Affiliates am ehesten vertreten wird. Denn das kürzliche Urteil des EuGH, das eine Klage von Bwin gegen das Portugiesische Glücksspielmonopol abwies ist laut der Meinung der FDP-Bundestagsfraktion nicht mit dem EU Recht vereinbar. Es müsse dringend für eine einheitliche Regelung und eine Neuregulierung des Online Glücksspielmarktes gesorgt werden.

“Das Urteil des EuGH ist ein Schritt in die falsche Richtung. Der EuGH stärkt den nationalen Monopolen den Rücken. Die Begründung des Gerichts, dass „die Beschränkungen der Dienstleistungsfreiheit aus zwingenden Gründen des Allgemeininteresses gerechtfertigt werden können“, ist pure Augenwischerei. Niemand kann bisher glasklar definieren, welche Voraussetzungen konkret erfüllt sein müssen, damit sich Beschränkungen für Wettanbieter durch die Politik rechtfertigen lassen.” So der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Detleff Parr.

Ich für meinen Teil habe das Kreuz bereits bei der FDP gemacht. Ob ihr das auch tun werdet bleibt euch überlassen. Fest steht, dass eigentlich nur die FDP in dieser Richtung etwas leisten kann. Die CDU ist zu konservativ, genauso wie die SPD und Gründe beschäftigen sich eher mit Kernkraft und die Linke mit nicht realisierbaren Mindestlöhnen…

Eigentlich eine ziemlich interessante Geschichte. Denn wenn man sich mit Web2.0 Seiten beschäftigt um diese für Marketing Zwecke zu verwenden, gibt es immer die interessantesten Entwicklungen. Im Vorfeld muss man natürlich sagen, dass ausnahmslos alle Web2.0 Medien nicht existent wären wenn nicht der Otto Normal Marketer diese für seine Zwecke verwenden kann. Alleine auf Youtube findet man kaum noch Uploader, die nicht irgendwie ihre Seite damit vermarkten, auch wenn es nur die Domain als Username ist. Insofern ist es also ein Widerspruch von Web2.0 Seiten zu sprechen, wenn diese so streng moderiert werden.

Eine dieser Seiten ist Tumblr – ein Dienst um seinen Blog zu erstellen, der unter einer Subdomain läuft. Schön und gut. Theoretisch auch eine gute Sache, aber wehe man könnte im Entferntesten diesen Blog dazu verwenden Traffic für seine Seite zu erzielen. Kurzer Erfahrungsbericht: Ich startete einen Blog über die Poker Industrie wo ich ein paar News online gestellt habe. Erstmal noch ohne irgendwelche Hintergedanken, das ganze soll erstmal paar Wochen online stehen. Aber Pustekuchen, so weit kam es gar nicht. Offensichtlich reicht die Verwendung des Wortes Poker um für eine Sperre zu sorgen. Das schöne ist: man wird darüber gar nicht informiert, sondern merkt es nur wenn man seine Seite besuchen will, dass in der Domain “Seite”/suspended steht.

War zum Glück “nur” eine Stunde Arbeit, aber wie ich nach etwas Googelei schon heraus gefunden habe, haben viele andere genau die gleiche Erfahrung gemacht. Nichtmal mit Poker, sondern mit Links auf unkommerzielle Seiten.

Es lebe das Web2.0…

Da haben wirs mal wieder. Bei Glücksspielen, zu dem auch Poker zählt, möchte der Staat einen Riegel davor schieben, weil er meint, die Menschen können durch diese Form der Unterhaltung süchtig werden. Klar ist das bei der einen oder anderen Person der Fall. Doch kann man auch von vielen anderen Dingen süchtig werden wie etwa: Rauchen, Trinken, Essen, Lesen oder Bowlingspielen. Wir Menschen sind nun einmal so gestrickt. Und wenn wir etwas unbedingt wollen, dann nehmen wir es uns auch – komme, was da wolle.

Nun setzt die staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg dem Ganzen die Krone auf, indem Sie behauptete, der große Jackpot vom Januar in Höhe von 28 Millionen Euro stelle keinerlei Suchtgefahr dar. Ist dem wirklich so? Wie viele Leute hörte ich sagen: Dieses Mal MUSS ich einfach Lotto spielen – bei dem Gewinn? Dass jedoch die Wahrscheinlichkeit auf den Hauptgewinn nicht wirklich größer ist, obwohl es um eine höhere Summe im Jackpot geht, scheint vielen nicht wirklich klar zu sein. Um sich nun drei oder drei Millionen Spieler an der Ziehung beteiligen – die Wahrscheinlichkeit auf einen Sechser beläuft sich immer auf ca. 1 zu 14 Millionen. Im Klartext: Wenn Sie 14 Millionen mal Lotto spielen, gewinnen Sie einmal.

Die Toto-Lotto GmbH meinte zu diesem Thema, dass etwa in den USA ganz andere Summen ausgespielt würden. Zudem muss Lotto attraktiv bleiben und es gäbe ja nicht jeden Tag derartige Summen zu gewinnen. Man habe zudem bereits einige Schritte in Richtung Spielsucht eingeleitet. So wurde etwa die Zahl der Ziehungen von 15 auf maximal 13 reduziert. Zudem ist diese Art des Glücksspiels im Internet verboten und man habe die Zahl der Annahmestellen reduziert. Na, das hört sich ja wirklich vielversprechend an.

In diesem Zusammenhang verstehe noch immer nicht, wieso Poker als Glücksspiel abgetan wird. Bei diesem Spiel gibt es keine 1:14 Millionen Wahrscheinlichkeit auf den Gewinn. Zudem kann man mit Taktik und Können durchaus die eine oder andere Partie für sich entscheiden. Wieder einmal bin ich der Überzeugung, dass der Staat sich alles so hinbiegt, wie er es möchte. Ob die Gründe dafür nun der Wahrheit entsprechen oder nicht. Letztendlich geht es immer nur ums Geld. Wie uns die derzeitige Finanzkrise in aller Deutlichkeit bewiesen hat.

Vielen Affiliates ist die Bedeutung von Textlinks nicht wirklich bewusst. Sie sehen nach nichts aus, machen nichts her und sind deshalb auch für den potenziellen Kunden nicht von Bedeutung. Doch diese Annahme ist falsch. Der Textlink wird von den Usern noch immer am liebsten und am häufigsten genutzt.

Nicht überladen und aufdringlich werden diese Links in den Text eingebaut und verweisen an den richtigen Stellen auf die externen Seiten. Der User klickt diese kleinen Links gerne mal an, um zu sehen, welche weiteren Informationen er der nachfolgenden Seite entnehmen kann. Denn gerade das macht das Internet ja aus: die Fülle an Informationen. Und diese findet man auf den vielen Seiten, die sich mit einem und demselben Thema beschäftigen, jedoch immer wieder neue Informationen darüber liefern.

Und genau aus diesem Grund sollten Sie gezielt mit solchen Textlinks arbeiten. An den richtigen Stellen Ihres Artikels platziert erzielen diese Verlinkungen auf jeden Fall den gewünschten Effekt.

Das Internet hält immer mehr Einzug in den mobilen Bereich. Wo dieses noch bis vor gar nicht langer Zeit nur über den PC oder den Laptop zu erreichen war, wird jetzt immer mehr daran gearbeitet, das World Wide Web auf dem IPhone und anderen mobilen und vor allem kleineren Geräten zu pushen. Zu Beginn wurde diese Alternative noch belächelt. Die Verbindung war unendlich langsam, der Seitenaufbau dauerte Minuten und die Kosten schossen in die Höhe. Zudem war das Ganze noch nicht auf die kleinen Apparate abgestimmt und somit nicht wirklich anwenderfreundlich.

So langsam nimmt das Ganze jedoch Gestalt an und auch die Geschwindigkeit kommt bereits an ISDN Niveau heran. Die Browser passen sich dem neuen Medium an und der Aufbau ist übersichtlicher geworden. Auch die Angebote passen sich der neuen Userschicht an und es gibt inzwischen Internetflatrates zu recht günstigen Preisen. Nicht mehr lange und es wird für 20 Euro monatlich möglich sein, mit DSL Geschwindigkeit vom Handy aus zu surfen.

Genau auf diesen Zug sollte auch der Affiliatemanager rechtzeitig aufspringen. Die ersten Pokerräume bieten bereits eine Softwareversion für Handys an, mit denen auf das gesamte Netzwerk zugegriffen werden kann. Das bedeutet, dem User ist es möglich, von überall aus eine Partie Poker zu spielen – gegen tausende Gegner.

Dieser Markt wird wachsen und es wird entsprechende Partnerprogramme geben, die der Affiliate nutzen sollte. User, die zuvor noch nie gepokert haben, weil Sie vielleicht immer unterwegs sind oder keinen PC haben, werden mal reinschnuppern wollen. Und genau diese neue Gruppe sollte entsprechend angegangen werden. Halten Sie sich also stets auf dem Laufenden und verschlafen Sie auf keinen Fall die neuen Technologien – ganz besonders auf diesem stark boomenden Markt.

Nachdem die Diskussionen um eine Sperrung der Kinderpornos im Internet erneut aufgeflammt sind, möchte Hessen nun womöglich auch Glücksspielseiten sperren lassen. Die Provider fürchten um ihre Zukunft.

Zwar handelt es sich hierbei zunächst lediglich um Lottorieanbieter, dennoch könnte das Ganze auch für Online-Pokerräume durchaus interessant werden. Fünf der größten Zugangs-Provider Deutschland trafen sich im hessischen Innenministerium mit Verantwortlichen der Politik, um über dieses heikle Thema zu diskutieren. Es geht darum, vorerst auf freiwilliger Basis, zukünftig die Webseiten ausländischer Glücksspielanbieter zu sperren.

Nachdem die Bundesfamilienministerin unlängst eine Gesetzgebungsinitiative angekündigt hat, die Provider verpflichtet, Webseiten mit kinderpornografischen Inhalten für deutsche Kunden zu sperren, befürchtet sie nun, dass durch eventuelle Trittbrettfahrer die Glaubwürdigkeit ihrer Initiative ins Wanken gerät. Aus diesem Grund dementierte die Ministerin auch die eventuelle Sperrung weiterer Webseiten.

Noch sind aus dem Innenministerium keine Einzelheiten über die Gespräche bekannt geworden. Es wurde lediglich ein ‚Treffen auf Fachebene’ bestätigt. Im Gegensatz dazu hielten sich die Provider weniger zurück und teilten mit, dass die Pläne schon weit vorangeschritten sind. So sei etwa geplant, etwa 25 Webseiten auf DNS (Domain Name Server)-Ebene zu sperren. Wann immer ein User eine dieser Seiten aufruft, soll er in Zukunft eine Fehlermeldung erhalten.

Grundlage für die Pläne ist der neue Glücksspielvertrag, der Anfang 2008 in Kraft trat. Zum Glück übt inzwischen jedoch die EU enormen Druck auf die deutsche Regierung aus und verlangt von dieser, auch europäischen Internet-Anbietern eine entsprechende Lizenz zu erteilen. Viele Provider haben seit Längerem ihren Sitz ins Ausland verlegt, etwa nach Gibraltar, von wo aus sie ungestraft agieren können. Und eben diesen Unternehmen soll nun der Saft abgedreht werden. Ein Mitarbeiter eines großen deutschen Providers meinte hierzu, dass er ein solches Vorgehen für rechtlich fragwürdig und technisch nicht wirksam halte. Wenn ein Kunde des Providers auf dessen Server illegale Inhalte verbreite, würden diese sofort gelöscht. Ausländische Seiten für deutsche Kunden zur sperren, wäre jedoch viel zu umständlich. Zudem gibt es einfache Mittel, eine solche Sperrung zu umgehen. Die großen Provider sehen sich außerdem nicht in der Rolle eines Zensors.

Eine weitere Befürchtung eventueller Sperren besteht natürlich darin, dass immer mehr Branchen nachziehen könnten. Denken wir nur mal an die vielen Tauschbörsen, die aus dem Ausland betrieben werden. Auch hier verlangt die Musik- und Filmindustrie schon seit Langem entsprechende Schritte. Dennoch sei an dieser Stelle erwähnt, dass ein dänisches Gericht in ihrem Land die Sperre für ein schwedisches Filesharing-Portal angeordnet habe. Leider zeigte dies jedoch nicht die gewünschte Wirkung und über das Portal wird nach wie vor heruntergesaugt, was das Zeug hält.

Im Falle einer eventuellen Sperrung der Glücksspielseiten befürchten die Provider, dass sie in Zukunft tausende und abertausende Seiten sperren müssten. Nicht nur, dass die Provider damit an die Grenzen ihrer technischen Möglichkeiten stoßen würden. Es könnte durchaus passieren, dass viele legale Seiten unter diesen Maßnahmen leiden und Widerspruch einlegen müssten. Es könnte zu einer Flut von Klagen und Beschwerden kommen.

Wo sollen hier die Grenzen gezogen werden. Das BKA etwa verlangt dringend die Sperrung antisemitischer Seiten. Was ist mit den Seiten, auf denen Baupläne für Atombomben veröffentlicht werden? Was sollte mit den Seiten geschehen, die nationalsozialistische Inhalte propagieren? Sollte die Politik tatsächlich beabsichtigen, all diese Seiten zu sperren, was bliebe dann noch übrig. Ein zerstückeltes vom Staat kontrolliertes Internet – wie etwa in China. Natürlich ist es schrecklich, wenn Kinderpornografie über das Internet verbreitet wird und man sollte die Personen, die dahinter stecken, allesamt nach Sibirien schicken. Dennoch halte ich nicht viel von einer Zensur des WWW. Wer wie ich, solche Dinge verabscheut, der meidet entsprechende Seiten. Wer auf der Suche nach Kontakten ist, findet diese so oder so – ob nun über das Internet oder auf andere Art und Weise.

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