Jim Ryan, CEO con Party Gamings hat sich in der Financial Times zum Thema Zukunft von Party Poker geäußert. Dabei sprach er vor allem die langfristige Entwicklung an, die man betrachten muss. Es sei kein Sprint, sondern ein Marathon…

Und genau in diesem Marathon will Party Poker nicht unbedingt wieder die Nummer 1 werden, aber zumindest viele Marktanteile zurück erkämpfen und zu den fünf großen Seiten gehören, die sich langfristig deutlich vom Rest absetzen werden.

Sein Fokus liegt mehr auf der Neukunden-Akquirierung als im Cross-Selling, das zum Beispiel Pokerspieler zum Bingo spielen bewegen soll. Wobei die Produktpalette mit Casino, Wetten, Bingo, etc. bleiben soll und der Spieler die Möglichkeit hat alle Angebote über einen Account zu nutzen.

Ob sich mit Barack Obama die rechtliche Situation ändert, weiß Ryan auch nicht sicher. Er glaubt aber auf diesen Tag vorbereitet zu sein.

Auch muss man festhalten, dass der bisherige Weg von Party Gamings unter jim Ryan sehr positiv war. Neben dem Relaunch hat sich viel getan – unserer Meinung nach in die richtige Richtung.

Zumindest auf Ebene der Casinos kooperiert PartyPoker seit Kurzem mit dem Netzwerkbetreiber CryptoLogic, nun soll auch eine Fusion im Pokerbereich anstehen. Hierbei sei man mit einem größeren Crypto Pokerraum im Gespräch, der dann wohl von PartyPoker übernommen wird bzw. eine Zusammenarbeit auf Basis der neuen Lizenzvergabe bei Party Gaming durchgeführt wird. So inaktiv Party die letzten Jahre nach dem UIGEA war, so aggressiv scheinen Sie seit der Amtsübernahme von CEO Jim Ryan zu versuchen den Rückstand wieder wett zu machen.

Vor ein paar Wochen haben wir es auf Poker Affiliate Biz schon angekündigt: Party Poker geht mit ihrem neuen CEO, Jim Ryan neue Wege, richtet wieder ein Netzwerk ein und macht die Software freundlicher für Europäer. Nun gibt es auch erste Screenshots:

Neues Party Poker Spieltisch Design
Neues Party Poker Spieltisch Design

Das neue Party Poker Lobby Design
Das neue Party Poker Lobby Design

Einst war es der mit Abstand größte Pokerraum und es war kein Ende des Wachstums in Sicht. Der Unlawful Internet Gambling Enforcement Act stellte jedoch den großen Wendepunkt dar. PartyPoker zog sich aus dem amerikanischen Markt zurück und der Abwärtstrend begann. Anstatt sich frühzeitig umzustellen und den europäischen Markt in Angriff zu nehmen, sah PartyPoker mehr oder weniger regungslos zu und sah PokerStars an sich vorbei ziehen und Full Tilt Poker aufschließen.

Nun scheint endlich wieder Bewegung in den Laden zu kommen und der neue CEO Jim Ryan verkündet die Software einem Relaunch zu unterziehen, für Europäer freundlicher zu gestalten und wieder Lizenzen zu verkaufen. Damit wäre der Weg für neue PartyPoker Skins (die es im Übrigen schon einmal gegeben hat) frei. Für einen Zuwachs im Netzwerk ist also sicherlich gesorgt und PartyPoker hat im Vergleich zu PokerStars und FullTilt, die keine Skins verteilen einen neuen Vorteil. Man darf auch gespannt sein was mit dem Unlawful Gambling Enforcement Act passiert wenn die jetzige Regierung abgewählt wird. Eventuell wird der amerikanische Markt wieder geöffnet und PartyPoker wird zu alter Stärke finden können.

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