Eine weitere erschreckende Nachricht ereilte uns aus den vereinigten Staaten. Dort steht ein Pokerprofi unter dem dringenden Verdacht, seine Eltern ermordet zu haben.
Ende Februar wurde in Las Vegas der Pokerpro Ernie Scherer III. verhaftet. Er wird beschuldigt, seine Eltern ermordet zu haben. Das Ehepaar wurde tot in ihrem kalifornischen Haus aufgefunden. Ein mögliches Motiv für die Tat könnte Geldnot gewesen sein.
Ernie Scherer hatte sich zuvor 600.000 Dollar von seinem Vater geliehen, die der Mann nun wieder haben wollte. Leider hatte der Pokerpro die Summe nicht wieder eingespielt und hoffte wohl auf das elterliche Erbe. Vielleicht wollte er seinem Glück auf diese Weise ein wenig auf die Sprünge helfen.
Nun ja. Wir berichteten ja schon öfter über eine mögliche Spielsucht und deren Folgen. Wohin dies führen kann, sehen wir an diesem sehr erschreckenden Beispiel, bei dem gar die eigenen Eltern dran glauben mussten. Aus diesem Grund mein Rat an euch: Lasst es nicht so weit kommen. Wenn ihr merkt, dass es nicht läuft oder ihr gerade eine Pechsträhne habt, belasst es dabei und wartet auf bessere Zeiten statt auf Teufel komm raus versuchen zu wollen, das verlorene Geld wieder reinzuholen. In solch einem Fall landet ihr garantiert in Teufelsküche. Setzt euch ein Limit. Wenn dieses erreicht ist, HÖRT EINFACH AUF und gebt euch ein wenig Zeit, bevor ihr es erneut versucht.

Wie die meisten Lesen wissen werden, beträgt das Alterslimit in den Kasinos von Nevada 21 Jahre. Im Gegensatz zu unserem Land, in dem bereits ab 18 gezockt werden darf, gilt in den meisten Staaten der USA ein Mindestalter von 21. Wer jünger ist, dem wird der Zugang in die Kasinos verwehrt. Nun denkt der Staat Nevada über eine Senkung des Alterslimits nach, um Millionen neue Spieler in die Kasinos zu locken.

Aufgrund der Wirtschaftskrise und den daraus resultierenden Verlusten tendiert der Bundesstaat auf eine Senkung des Mindestalters auf 18 Jahre. Somit würden nicht nur die Kasinos einen größeren Gewinn einfahren, sondern auch der Staat würde von den höheren Steuerabgaben profitieren. Ein Anwalt der Glücksspielindustrie brachte diese Idee während einer Konferenz auf den Tisch und die Angehörigen staunten nicht schlecht. Ein Vertreter der nationalen Glücksspielbehörde zeigte sich interessiert. Da sieht man mal wieder, wie das Geld die Welt regiert. Man muss halt sehen, wo man bleibt und da ist einem jedes Mittel recht. Auch wenn zuvor viele Jahre dagegen gewettert wurde, plötzlich scheint es doch zu passen.

Vermutlich werden jedoch die Glücksspielgegner auf die Barrikaden gehen und sich auf das größere Spielsuchtrisiko berufen. Dass in den Kasinos eine bessere Kontrolle herrscht, als etwa im Internet, wo jeder Minderjährige zocken kann, bleibt dabei wahrscheinlich außen vor.

Sollte das Gesetz durchgehen, würde Nevada mit Kalifornien und Arizona gleichziehen, wo man bereits ab 18 Jahren öffentlich spielen darf. Auch andere Staaten haben die Altersgrenze bereits gesenkt. Sollte dies jedoch auch in Nevada und dem darin befindlichen Spielerparadies Las Vegas möglich sein, würde dies enorme Mehreinnahmen versprechen.

Ein Thema, das auf PokerAffiliateBiz in den letzten Wochen häufiger angesprochen wurde ist ohne Zweifel die Krise auf den Finanzmärkten. Das ist auch kein Wunder, denn wenn der ganze Online Zahlungstransfer vor die Hunde geht, sieht es ganz schlecht aus für Poker Affiliates.

Bisher konnten wir immer Entwarnung geben und daran wird sich auch erstmal nichts ändern. Doch immerhin das glamoröse Las Vegas scheint jetzt die ersten Konsequenzen zu spüren! Extreme Umsatzeinbußen sind zu verzeichnen und das durch die Bank. Aber heißt das zwangsläufig, dass sich die Finanzmarktkrise und die vermutete Rezession negativ auf die Glücksspielindustrie auswirkt?

Sicherlich nicht, denn Las Vegas ist mehr als eine Mischung aus Tourismus und Gambling zu sehen. Je weniger Touristen, desto weniger werden sich an die Roulette- und Blackjack Tische setzen. Und dass die Tourismusbranche unter einer Rezession leidet, sollte auf der Hand liegen.

Der Rückgang in Las Vegas muss also genau betrachtet werden, bevor man Vermutung anstellt, dass dieser auf die gesamte Industrie Rückschlüsse zulässt.

Vom 11. – 13. Januar 2009 findet im Rio All-Suite Hotel sowie im Casino Las Vegas das größte Treffen der Affiliateszene, das Affiliate-Summit West, statt. Bei diesem in Las Vegas ausgetragenen Event treffen sich Interessierte aus der ganzen Welt. Es wird über weltweite Neuigkeiten und Trends rund um das Thema Affiliate-Marketing informiert und man rechnet mit mehreren tausend Besuchern.

Viele Experten werden geladen sein, die über die verschiedensten Themen referieren. Zudem werden Seminare und Lehrgänge angeboten (wie etwa Videoinnovationen im Affiliate-Marketing oder Suchmaschinenmarketing). Unterschiedliche Merchants stellen ihre Partnermodelle vor und Super-Affiliates plaudern aus dem Nähkästchen.

Das Event fand 2003 zum ersten Mal statt. Damals konnte man sich über etwa 300 registrierte Besucher freuen. Im letzten Jahr reisten bereits fast 3.000 Interessierte nach Las Vegas, um sich über alle möglichen Neuerungen auf dem Gebiet zu informieren. Wenn man bedenkt, dass Affiliate-Management noch immer in den Kinderschuhen steckt, lässt dies auf Großes hoffen. Auch hierzu sei erwähnt: Wer rechtzeitig auf den Zug aufspringt und sich ein wenig mit der Materie auseinandersetzt, hat gute Chancen, auf diesem Gebiet viel Geld zu verdienen.

In Berücksichtigung darauf, dass einige Super-Affiliates bereits bis zu 50.000 Dollar im Monat verdienen, wäre es durchaus anzudenken, solch eine Veranstaltung auch mal im deutschsprachigen Raum aufzuziehen. Interessenten gäbe es bestimmt genügend und im Zuge der momentanen Rezession würde sich wohl jeder über ein kleines Zubrot freuen. Zumal man diese Tätigkeit auch in aller Ruhe vom heimischen Schreibtisch aus in Angriff nehmen kann.

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