Content für Backlinks verfassen: Option für Pokeraffiliates?

In unserem Poker Affiliate Forum ergab sich letztens eine interessante Diskussion zum Thema Content verkaufen bzw. Content für Links vergeben. Dies ist ein sehr interessantes Thema, das es wert ist näher zu beleuchten.

Denn die Vergabe von Content, zum Beispiel in Form von Strategie Artikel ist durchaus keine schlechte Option für Poker Affiliates, deren Stärke die Produtkion von Content ist. Andere Poker Affiliates, die zum Beispiel keine Ahnung von Poker Strategie haben und bei der Erstellung von Content eher versagen, können davon genauso profitieren. Eben weil es viele Affiliates gibt, die schlechte Content Produzenten sind, trifft man vermehrt auf Anfragen zum Kauf von Content.

Als guter Content Produzent kann man im Gegenzug gut profitieren, was meist entweder durch eine einfache Geldtransaktion oder einen Backlink im Austausch abgewickelt wird. Wenn ein anderer Poker Affiliate einen Betrag von xy bietet, kann man schnell beurteilen ob der Artikel das wert ist oder nicht. Wenn die Gegenleistung allerdings ein Backlink sein soll stellt sich die Frage ob es sich lohnt für diesen Link einen Artikel zu vergeben.

Dies hängt vor allem von zwei Faktoren ab: Der Wert des Links (was offensichtlich ist) und der Nutzen des Artikels auf eigenen Seiten. Denn angenommen du hast 100 Artikel für die du momentan keine Verwendung hast, ist es immernoch besser einen schlechten Link als Gegenleistung zu nehmen anstatt die Artikel verwesen zu lassen.

Das Thema „wieviel ist ein link wert?“ wurde schon an einer anderen Stelle diskutiert. Ein ganz entscheidender Faktor ist nicht der Page Rank wie viele glauben, sondern die Anzahl der externen Links, die neben dem eigenen Link auf dieser Seite platziert werden.

Pauschal kann man natürlich nicht sagen ob die Vergabe von Content im Gegenzug für einen Link eine gute oder schlechte Sache ist. Dies hängt alles von der alternativen Verwendung des Contents und der Qualität des Backlinks ab.

Was ist ein Link wert?

Nein, hier soll es nicht darum gehen wieviel man für Links ausgeben sollte, im Sinne von Link Käufen. Die Bewertung von Links ist immer entscheidend, vor allem bei einem Linktausch. Die meisten achten einfach nur auf den Page Rank. Doch das ist ein großer Fehler, denn dieser ist nicht immer das Hauptargument für einen guten Link.

Etwas das mit dem Wert fürs SEO einhergeht ist, dass ein Link meist auch Traffic bringt. Für Seiten, deren Besucher viel Wert sind, wie zum Beispiel online Pokerräume kann ein Link, der viel Traffic bringt Gold wert sein und dementsprechend kann man hierfür gut löhnen.

Auch die externe Verlinkung der Seite ist ausschlaggebend. Wenn eine Seite 100 externe Links hat, wird ein Backlink so ziemlich keine Wirkung zeigen. Auch wichtig ist die Konzentration dieser Links. Wenn eine Seite zwar 100 externe Links hat, diese aber über große Content Passagen verteilt, ist das weniger schlecht als 100 Links, die alle im Footer platziert sind (das hat man in der Tat schon gesehen!!!).

Die Umgebung der Seite ist auch nicht unwichtig. Also welche Seiten verlinken auf diese Seite wo der Link platziert werden soll und auf welche Seiten verlinkt diese. Als Poker Affiliate möchte ich nicht unbedingt einen Link neben anderen Links, die z.B. auf Pornoseiten deuten. Genauso wenig möchte ich Links von einer Seite haben, die die meisten Links von solchen dubiosen Seiten bezieht.

Zu guter letzt spielt der Page Rank natürlich auch eine Rolle. Dieser gibt den „Link Juice“ an, der möglich ist. Also wieviel Power ein Link mit bekommt. Hat eine Seite PR 5 und 10 Links auf der Startseite, ist der elfte Link ziemlich kraftvoll, da er immerhin knapp 10 % des PR 5 „erbt“. Hat eine andere PR 5 Seite aber 20 Links auf der Startseite, ist der 21. Link natürlich weniger stark. Dies ist jedoch nicht pauschal zu sagen bzw. ein Google Geheimnis. Man kann also nicht sagen, dass der 12. Link von einer PR 3 Seite wertvoller ist als der 20. Link einer PR 4 Seite. Man kann sich allerdings die Arbeit machen die Attraktivität in etwa zu gewichten. Zum Beispiel indem man den Page Rank durch die Links teilt. Also im obigen Beispiel 3/12 = 0,25 und 4/20 = 0,2. Diese Rechnung ergäbe, dass der Link auf der PR 3 Seite wertvoller ist.

Dieses Thema ist sicherlich kein einfaches und Fakt ist, dass ein gewisser Unsicherheitsfaktor herrscht. Die obigen Richtlinien sollten Ihnen aber dabei helfen den Wert eines Links besser einschätzen zu können.

Korrekter Aufbau der Webseite

Die Basis eines jeden Unternehmens bildet die eigene Webseite. Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, diese möglichst professionell zu gestalten. Ebenfalls sollte der nutzer- und suchmaschinenfreundliche Aspekt nicht zu kurz kommen. Die möglichen Besucher sind heutzutage einiges gewohnt und eine stümperhafte bzw. unübersichtliche Seite wird schnell übergangen. Es ist möglich, sich für wenige hundert Euro eine solche Seite erstellen zu lassen, die fortan in Eigenregie gepflegt werden kann – auch ohne jegliche Programmierkenntnisse.

Sollten Ihnen die Kosten für die Erstellung zu hoch sein und haben Sie dennoch keine Lust, sich eingehender mit HTML zu beschäftigen, können Sie auf sogenannte Content Management Systeme (kurz CMS) zurückgreifen. Mithilfe solcher Anwendungen, bei denen Programmcode und Inhalt voneinander getrennt sind, können Sie die Inhalte Ihrer Webseiten ohne jedwede Vorkenntnisse verändern. Zwischenzeitlich gibt es viele dieser CMS, wobei einige gratis sind. Auch WordPress, in erster Linie eine Blog-Software, lässt sich ebenfalls sehr gut als CMS verwenden und ist zudem kostenlos.

Der Übersichtlichkeit zuliebe sollten Sie den gesamten Internetauftritt nicht überladen, gemäß dem Motto: weniger ist mehr. Versuchen Sie auf jeden Fall, die wichtigen Inhalte nicht auf Unterseiten zu bringen, die der User von der Startseite aus nicht finden kann. Zudem sollten die Titel der Hauptseiten möglichst kurz und prägnant sein, um es dem User so leicht wie möglich zu machen. Ein Begriff wie ‚Leistungen’ ist mit einem Blick auszumachen und zu definieren – ganz im Gegensatz zu ‚Was leistet unser Unternehmen’.

Auf den Inhalt der jeweiligen Seiten haben wir schon des Öfteren hingewiesen. Hierbei sollten Sie in erster Linie auf den Kunden und deren Nutzen eingehen. Lassen Sie die Produkte bzw. die Leistungen außen vor. Im Aufbau sollten die verfassten Texte nicht zu lang und übersichtlich gestaltet sein. Verjagen Sie den User nicht durch einen halben Roman, der ohne Bilder und Absätze verfasst wurde. Das Internet soll schnell, aktuell und in netter Aufmachung informieren. Andernfalls greift der Interessent lieber zu einem Buch.

Nette Bildchen lockern das Ganze auf. Hierbei sollten Sie jedoch unbedingt auf die Urheberrechte achten. Sind die Bilder nicht frei verfügbar und werden dennoch von Ihnen genutzt, kann Ihnen eine Abmahnung ins Haus flattern – und diese ist in der Regel nicht billig. Ebenso sollte auf jeder Seite ein rechtssicheres Impressum zu finden sein. Suchen Sie im Netz, um entsprechende Seiten bzw. Hilfen zu finden.

Versuchen Sie, durch eine Fülle von Informationen, Podcasts, Videos, Links und ähnlichem möglichst viele User auf Ihre Seite zu locken und führen Sie täglich Aktualisierungen durch. Nur auf diesem Weg können Sie den User davon überzeugen, Ihrer Seite einen neuerlichen Besuch abzustatten.

Auf den Content kommt es an

Bei den Content-Publishern handelt es sich um die ursprünglichsten Publisher. Diese betreiben Webseiten, deren vordergründiges Ziel es ist, den Usern entsprechende Inhalte zu liefern. Je qualitativer und quantitativer die Beiträge sind, umso mehr Interesse findet das Ganze beim Leser.

In der Regel befasst sich diese Seite mit nur einem Thema, dafür tut sie dies aber recht intensiv. Sobald sich herumgesprochen hat, dass auf dieser speziellen Seite gute sowie ständig aktualisierte Artikel zu finden sind, wird der Traffic anwachsen. Der Aufbau einer kleinen Community tut ihr übriges, um den Bekanntheitsgrad zu steigern.

Eine solche Seite sollte nicht mit Bannerwerbung, sondern mit gezielten Produktempfehlungen arbeiten. Im Pokerbereich würde dies etwa bedeuten, dass bei Buchrezensionen auf das entsprechende Produkt verwiesen wird. Beim Vergleich verschiedener Pokerräume folgen demzufolge Links zu eben diesen Seiten, insbesondere spezieller Boni.

Sie sollten sich dennoch niemals darauf verlassen, mit schlecht recherchierten bzw. dahingeschluderten Beiträgen auf Kundenfang gehen zu wollen. Bei der heutigen Auswahl und dem Wissensstand der User wird dies sehr schnell zu sinkenden Besucherzahlen führen bzw. wird sich erst gar kein Traffic einstellen, da die schlechte Mundpropaganda ihr übrigens tut. Wie auch in allen anderen Bereichen sollten Sie sich als Affiliate darüber im Klaren sein, dass nur die Besten bzw. die mit einer zündenden Idee wirklich erfolgreich sein werden. Nehmen Sie sich also die Zeit, Ihr Produkt entsprechend aufzubauen, bevor Sie an den Start gehen.

Betrug im Affiliatebereich

Beim Affiliatebetrug handelt es sich um die neueste Spielart des Klickbetrugs. Hierzu suchen sich die Betrüger einen Händler aus, der seine Produkte über verschiedene Affiliate-Netzwerke vertreibt. Daraufhin meldet sich der Bösewicht bei allen Partnerprogrammen an und baut deren Links auf seiner Seite ein. Diese Seite passt natürlich zu dem jeweiligen Thema und wird in Suchmaschinen entsprechend angemeldet. Nach einer kurzen Zeit folgen die ersten Klicks über den Affiliate-Banner und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Um dies ein wenig genauer verstehen zu können, verfolgen wir den Werdegang des Klicks ein wenig genauer:

– Der jeweilige Betreiber des Affiliateprogramms registriert den Klick.

– Der Klick setzt einen Cookie auf der Betreiberseite.

– Der Klick schreibt dem Betreiberkonto einen bestimmten Betrag gut und leitet die Bestellung an den jeweiligen Händler weiter.

Am Ende eines Monats stellt dann das Affiliate-Netzwerk dem Händler eine Rechnung über die ausgeführten Klicks aus. In eben dieser Rechnung tauchen jedoch die einzelnen Seiten nicht mehr auf. Es wird lediglich überprüft, ob die Klickzahlen plausibel erscheinen und dann die Ausschöpfungsquote ausbezahlt. Diese Quote gibt darüber Aufschluss, wie viele Bestellungen nicht storniert wurden. Und da es viel zu aufwendig wäre, eben diese Quote jeder einzelnen Seite zuzuordnen, wird sie lediglich pauschalisiert.

Zum anderen zahlt das Affiliate-Netzwerk seinem Partner den vereinbarten Betrag. Dies geschieht für jeden generierten Klick. In einem anderen Beispiel erfolgt die Bezahlung ohne Wissen darüber, ob einer Bestellung auch wirklich ein Kauf folgt.

Im Klartext bedeutet dies, dass eine Rücksprache zwischen Merchant und Affiliate-Netzwerk in den meisten Fällen nicht stattfindet. Somit weiß die Marketingabteilung oft nicht, von welcher Seite die Bestellung kam und ob diese eventuell storniert wurde.

Nun kann der Betrüger folgendermaßen vorgehen: Angenommen, der Händler bietet fünf verschiedene Partnerprogramme an. Der Betrüger meldet sich also bei all diesen Programmen an und bestellt darüber jeweils denselben Artikel (also über alle fünf Programme). Somit kann er fünfmal die Provision kassieren, da die fünf verschiedenen Programme nichts voneinander wissen. Diese geben lediglich den ‚korrekten’ Klick an den Händler weiter. Nachdem die Provisionen bezahlt wurden, macht der Betrüger von seinem Rückgaberecht Gebrauch und dies am besten noch, bevor die Ware überhaupt ausgeliefert wird. Leider bleiben diese illegalen Klicks, sollte man nicht zu gierig werden, bei der Vielzahl der korrekten Bestellungen unentdeckt.

Um sich nun als Händler vor solchen Betrügereien zu schützen, sollte dieser möglichst nur an einem Partnerprogramm teilnehmen. Auf diese Art und Weise sinkt jedoch leider auch das Umsatzpotenzial des Händlers.

Der Händler kann ein übergreifendes Controlling einschalten. So gibt es Anbieter auf dem Markt, die unter dem Motto ‚last cookie wins’ Mehrfachbestellungen ausfiltern und somit den Betrügern das Handwerk legen. Ebenfalls bieten diese Anbieter den Händlern weitere Möglichkeiten, um gegen Missbrauch vorzugehen.

Es bleibt die teuerste aber wirkungsvollste Methode, bei der die händlereigene IT-Infrastruktur in das des Affiliate-Netzwerks integriert wird. Somit kann eine Bestellung vom Klick bis zum Kauf lückenlos verfolgt und eventuelle Betrügereien aufgedeckt werden.

Wie man also sieht, ist eben auch das Affiliategeschäft nicht ohne Tücken. Und wie in fast allen anderen Bereichen, gibt es eben auch hier schwarze Schafe…

Suchmaschinen-Trefferlisten und mögliche Auswertungen für Affiliates

Eine sehr wichtige Frage für die Suchmaschinenbetreiber ebenso wie für die Werbekunden besteht darin, herauszufinden, wohin die Menschen beim Betrachten einer Trefferliste am ehesten schauen. Der Erfolg eines guten Affiliates findet sich nicht nur darin, eine informative Seite zu schaffen, gute Partnerprogramme herauszufiltern und diese zu benutzen. Er muss unter anderem auch dafür sorgen, dass der Traffic auf dieser Seite entsprechend erhöht wird. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig zu wissen, worauf bei den Trefferlisten zu achten ist.

Eines ist doch klar: Je nachdem, wo ein Link auf der jeweiligen Trefferseite platziert wird, springen diese den Interessenten mehr oder weniger ins Auge. Eine Studie von Google hat ergeben, dass die ersten Treffer einer Liste am häufigsten wahrgenommen werden. Ebenso verhält es sich mit den ersten Werbeanzeigen, die auf der rechten Seite zu finden sind. Verharrt ein Interessent jedoch längere Zeit auf der Trefferliste, widmet er sich auch den weiter unten befindlichen Links. Verlässt der User die Trefferliste und kehrt anschließend dorthin wieder zurück, weil er sich vielleicht eine weitere Seite zum jeweiligen Thema anschauen möchte, blickt er häufiger auf die mittleren und die unteren Einträge.

Um eine solche Studie anzugehen, bedient man sich einer Methode, die sich ‚Eyetracking’ schimpft. Dieser englische Begriff bedeutet soviel wie ‚Blickbewegungsregistrierung’. Hierbei wird mithilfe technischer Mittel erfasst, wohin der Proband zu welchem Zeitpunkt seinen Blick schweifen lässt. Zu diesem Zweck wird dem Versuchskaninchen eine Kamera am Kopf befestigt, mit der jede Bewegung aufgezeichnet wird. Natürlich wird die Kamera so ausgerichtet, dass diese möglichst den Bewegungen der Augen folgt.

Es ist also durchaus nicht immer notwendig, ganz oben in einer Trefferliste zu stehen. Die meisten User machen sich in der Regel die Vielfältigkeit des WWW zunutze und schauen sich somit nicht nur eine Seite an. Sie kehren häufiger auf die Liste zurück, um von dort aus dann auf den nächsten Link zu klicken, um mögliche Informationen bzw. Angebote zu vergleichen.