Die negativen Anzeichen beim CakePoker Netzwerk häufen sich. Nicht nur, dass zwei führende Mitarbeiter kürzlich gekündigt haben, sondern auch die Tatsache, dass es immer wieder gravierende Probleme bei Skins gibt, spricht Bände. Über den Traffic müssen wir erst gar nicht reden, der hat selbst nachdem Sportingbet Cake bereits verlassen hat immernoch gut abgebaut während die meisten anderen Netzwerke zur kalten Jahreszeit zulegen konnten. Bei Doyles Room gibt es schon länger Probleme. Seit zwei Wochen kann die Software nicht mehr herunter geladen werden. Und Affiliates berichten von erneuten Tracking Problemen. Das ist aber eigentlich nichts neues bei Cake. Denn diese Probleme gibt es fast bei jedem Skin – was natürlich ein Nogo ist. Welcher Affiliate möchte schon Spieler verlieren, die er einem Pokerraum sendet?

Es gibt also nichts Positives zu berichten und wenn Cake nicht schnell das Ruder herum reißen kann, ist es fraglich ob das Netzwerk 2011 noch überlebt.

Es gingen schon länger Gerüchte um, aber nichts, was man auf Poker Affiliate Biz hätte veröffentlichen können. Jetzt sind unsere Quellen allerdings glaubhaft genug, dass wir es veröffentlichen können: Gamblingriese Betfair wird zu Ongame wechseln und die unabhängige Seite Betfair Poker aufgeben.

Für viele ist dies keine positive Entwicklung, denn es zeigt wieder einmal dass der Markt am konsolidieren ist und Pleiten und Verschmelzungen praktisch monatlich passieren. Und so auch hier. Sowohl Ongame als auch Betfair sind in Sachen Traffic und Wachstum auf der Strecke geblieben. Ongame verlor nennenswerte Anteile gegenüber Party und iPoker. Und auch Betfair ist mit dem Versuch gescheitert ein zweites Full Tilt ins Leben zu rufen. Pros wie Anette15 sollten hier helfen, blieben aber im Vergleich zu Ivey und Co. blaß.

Insofern dann doch ein nachvollziehbarer Zug. Über den Umzug werden Betfair Spieler und Affiliates sicher rechtzeitig informiert.

Wir haben bereits von der Situation bei Aced berichtet. Ein junger Raum aus dem Merge Netzwerk, der sogar mal Jamie Gold als Spielerpro gewinnen wollte. Alleine das zeigt eigentlich schon, dass es mit wohlüberlegtem Marketing nicht weit sein kann, denn Jamie hat sicherlich gute 6 stellige Beträge einstecken wollen. Was damals schon befürchtet wurde, ist jetzt Realität: Aced ist pleite. Zunächst wird nur bekannt gegeben, dass das Affiliate Programm einfach dicht macht. Das wäre unfassbar gewesen wenn die Spieler dann noch weiter gespielt hätten. So ist es aber nicht gekommen und Carbon Poker, die Mutter des Merge Netzwerk (so etwas wie Titanpoker für iPoker oder Cake fürs Cake Netzwerk) übernahm sowohl Spieler als auch Affiliates.

Damit erholte man sich erstmal von der Schreckensmeldung, dass die Affiliates leer ausgingen. Denn sie wurden dann sogar von Carbon bezahlt. Naja, die meisten zumindest. 2 Affiliates aus der Affiliate Szene gingen leer aus. Beiden wird ein Betrag von jeweils 50.000 Dollar geschuldet. Diese Schulden konnte Aced nicht begleichen und Merge scheinbar auch nicht. Zumindest fühlen sie sich nicht dazu verpflichtet das zu tun. Sie stellen sich aber gleichzeitig als Retter der Affiliates dar, denn diese hätten ja überhaupt kein Geld mehr gesehen. Das ist eine Doppelmoral, die man nicht gut heißen kann.

Wenn ein Unternehmen wie Merge einen Pokerraum übernimmt, dann auch die Schulden und nicht nur die Spieler und die Marke. Die Schulden wurden teilweise übernommen, nur bei 2 Affiliates machte man eine Ausnahme weil ihnen zuviel geschuldet wurde. Das Fazit ist damit klar: Merge ist ein sehr zwielichtiges Unternehmen und macht als Netzwerk nicht den liquidesten Eindruck. Das ist auch kein Wunder, denn als Netzwerk selbst kommt es nicht in Fahrt. Der Spielerwert ist sehr gering weil kaum jemand in diesem Netzwerk bleibt. Aced hat das eindrucksvoll gezeigt und konnte trotz starker Unterstützung von Affiliates keine schwarzen Zahlen schreiben.

Zurzeit tut sich wieder viel am Pokermarkt und man kann nicht unbedingt behaupten, dass alles positiv ist. In Kürze steht noch ein weiterer großer Transfer bevor, der einer der größten Wettanbieter betrifft, aber das ist noch ein wohl gehütetes Geheimnis. Was kleinere Seiten betrifft so ist es zwar nicht unbedingt negativ, dass Betfriends von Betsson aufgekauft wurde, aber wohl schon sehr bedenklich wenn Affiliates einen Tag (!) vor dem Transfer davon in Kenntnis gesetzt werden. Für uns ein klares Minus für Betfriends.

Ein klareres Minus geht an Aced. Einst der hoffnungsvolle Raum aus dem Merge Netzwerk, der einmal versuchte Jamie Gold für sich zu gewinnen. Aus welchen Gründen auch immer ging dies nach hinten los und gut ein Jahr später scheint der Ofen aus zu sein. Sehr bedenklich ist, dass es zunächst hieß, dass nur “Aced Affiliates” schließen wird in den nächsten Tagen. Aber scheinbar betrifft es Aced als Pokerraum. Was mit den Spielern passiert und den Affiliates, die an ihnen verdienen weiß man bisher nicht. Aber Merge sieht hier alles andere als gut aus und hätte schon vorher einschreiten und nach einer Lösung suchen müssen. Deswegen auch ein klares Minus an Merge.

Französische Spieler sind eigentlich sehr beliebt. Früher haben sie den Großteil von Everest ausgemacht und für viel “Fischgeld” gesorgt. Jetzt aber wurde ein Gesetz verabschiedet, das Online Poker in Frankreich legalisieren soll. Und zwar können nun Lizenzen beantragt werden, das Monopol ist damit gefallen und man kann nur hoffen dass Deutschland,w dem auch bald nachkommt. Deutschland war ja -wie auch Frankreich- strikt für das Aufrechterhalten des Monopols, aber Zeiten ändern sich zum Glück und hoffentlich auch bald bei uns.

Da das Cake Netzwerk aber noch keine LIzenz hat werden erstmal keine französischen Spieler mehr akzeptiert. Folgendes ließ Cake Poker verlauten:

“Due to the recent passage of a new French law all persons resident in France will no longer be allowed to access poker services and play for real money on any turnkey partner site which is part of the Cake Network. As of 4pm GMT, Friday April 9th, no French resident will be able to open a new real money account and any French resident who holds an existing account will not be allowed to play on the Cake Network”

In den letzten Tagen wurde das Ergebnis von 2009 des israelischen Gamblingunternehmens Playtech veröffentlicht. Playtech betreibt neben einer recht bekannten Casino und Automatensoftware das Netzwerk iPoker. Die Zahlen sind durchaus beeindruckend mit einem 25 %-igen Wachstum des EBITDA, sprich die Einnahmen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen.

Was den Vergleich von iPoker mit der Konkurrenz angeht, sollte das Unternehmen allerdings nicht allzu zufrieden sein mit der derzeitigen Entwicklung. iPoker wurde in Sachen Traffic von Platz 3 von Party Poker verdrängt und das obwohl man Anfang/Mitte 2009 glauben konnte dass iPoker mit Full Tilt aufschließen könne. Full Tilt bleibt jedoch auf Platz 2. Auch die Probleme mit der Win/Loss Regel bei iPoker veranlasst viele Skins bereits zum Wechsel. Das sind zwei Herausforderungen die iPoker meistern muss um 2010 so erfolgreich wie 2009 zu bleiben.

Eine Nachricht, die sicher nicht ohne größere Auswirkungen bleiben wird. Der Gaming Riese Sportsbook.com, der unter anderem die Marken Sportsbook, Playersonly und Superbook führt, war bisher im Cake Netzwerk angesiedelt. Jetzt wechselt das gesamte Angebot zum Merge Netzwerk, einem wesentlich kleinerem Netzwerk als Cake. Der Transfer soll bis April abgeschlossen sein.

Als Hauptgrund wird das innovative Produkt von Merge genannt. Das ist allerdings nur teilweise zu bejahen. Zwar hat Merge wirklich ein paar nette Features wie “Run it Twice” oder “Show one Card”, aber auch nur einen Bruchteil des Traffics, den ein Cake Netzwerk z.B. hat. Insofern bleibt abzuwarten ob Sportsbook dem Netzwerk neue Liquidität verschaffen und das Netzwerk konkurrenzfähig machen kann.

Es ist ja kein Geheimnis, dass die meisten Poker Affiliate Manager unfähig sind. Das ist auch wirklich nichts neues. Aber manchmal fragt man sich ob es sein kann, dass man sich als Poker Affiliate damit herumquälen muss und das nicht zu knapp. So war ich heute in einer exemplarischen Situation.

Eine Affiliate Managerin aus Costa Rica (vielleicht ein erstes Zeichen?) schreibt eine Email wegen einer Rakebackseite. Klar: sie möchte dass ich den Raum bewerbe. Soweit so gut, man kann es sich ja einmal anhören. Es ging um einen recht neuen Raum aus dem hierzulande mehr als unbekannten Merge Netzwerk. Merge kommt aus Australien und ist vor allem wegen US-freundlicher Politik über den Staaten bekannt. Das Netzwerk ist aber sehr klein und demzufolge sind die Conversions auch ziemlich schwach. Aber wenigstens arbeite ich auf dieser Seite mit keinem Merge Skin was schonmal für einen Versuch spricht.

Dann scheiterte das ganze schon an einer einfachen Frage wie es mit den 45 % Revenue Share aussieht und ob die durch ihre eigene Politik oder Netzwerk weite Politik seitens Merge festgelegt wird. Das war der guten Dame anscheinend zu kompliziert. Ok, nächste Frage. Dazu kam es aber nicht mehr weil mir dann eine Frage gestellt wurde, die so einige Affiliate Manager scheinbar vor dem Schlafen gehen noch 100 mal aussagen: “Was denkst du denn wieviele Real Money Player du im Monat bringen kannst?”

Stop! Bei dieser Frage merkt man eigentlich schon, dass der Affiliate Manager so ziemlich nichts von diesem Geschäft besteht. Denn erstens habe ich erwähnt dass ich noch nicht mit Merge gearbeitet habe, woher soll ich also wissen wie ein 30 % Rakeback bei Merge-Angebot ankommt und wie die Conversions aussehen? Sie meinte die Conversions wären gut (das sagt jeder Raum…). Zweitens weiß ich noch viel weniger wie Marke des Skins ankommt. Vielleicht sind die Conversions bei Merge eigentlich gut, aber bei Skin XY total schlecht? Oder umgekehrt? Wer weiß? Oder vielleicht ist das Angebot so gut, dass ich es gerne pushe oder versuche Spieler von anderen Räumen abzuziehen um mehr zu verdienen? Aber woher soll ich das wissen wenn das Angebot davon abhängt “wieviele neue Deposits ich bringen kann”? Das sind jetzt schon eine ganze Menge Fragen und man sieht recht schnell wie sinnlos eine solche Frage ist.

Das habe ich auch offen und ehrlich gesagt und sie wollte dort einen Banner haben wo im Moment ein anderer ist. Ich habe gesagt dass dies ein Branding Deal ist und ich von Bannern hinsichtlich Conversions nicht viel halte. Gerade im Rakebackbereich lässt sich kein Spieler von blinkenden Bannern locken. Ein einfacher Artikel mit Beschreibung zum Angebot und einem sichtbaren Textlink hat eine wesentlich bessere Click Through Rate als ein noch so blinkender Banner. Das einzige was ich auf die Aussage, dass ich von Bannern nichts halte hören durfte war “ARE YOU SERIOUS???”. Ganz so als hätte ich behauptet die Erde sei eine Scheibe.

Naja, nun war die Sache eigentlich gegessen vor allem weil ihre nächste Frage war wie lange ich schon in diesem Geschäft sei. Meine Gegenfrage war “was erwartest du wieviele Affiliates du für dich gewinnen kannst wenn du ihre Kompetenz in Frage stellst?”. Darauf kam leider erstmal nichts und auch meine zweite Frage ob sie jemals eine Minute als Affiliate gearbeitet hätte wurde nicht beantwortet. Es folgte nur ein nettes auf Wiedersehen und die konsequente Löschung aus der Kontaktliste…

Die Moral von der Geschichte ist einfach: Es ist sehr anstrengend mit unfähigen Affiliate Managern zu arbeiten. Meist ist es sogar unmöglich! Die Gambling Branche sollte nun wirklich aus den Kinderschuhen raus sein, aber sie ist es nicht. Wenn Kundensupport und Affiliate Management immernoch nicht an erster Stelle steht, läuft etwas falsch. Wir als Affiliates sind für einen großen Teil des Umsatzes verantwortlich und helfen Pokerrooms beim Branding. Und dann wird man teilweise behandelt wie ein Staubsaugerverkäufer. Viele haben noch nicht einmal begriffen dass SIE es sind die etwas verkaufen wollen und nicht umgekehrt.

Was sind deine Erfahrungen mit Affiliate Managern? Diskutiere jetzt im Affiliate Forum!

Die Gerüchteküche brodelte schon seit einigen Tagen und heute ist es (in)offiziell: Propaganda Poker verlässt in den nächsten Tagen das iPoker Netzwerk. Wohin weiß man noch nicht, aber es ist angeblich ein Netzwerk mit hohem Traffic. So zumindest nach Aussage eines der Gründer. Doch welches Netzwerk nimmt diesen Raum? Es können nicht viele sein, denn Propaganda Poker hat im Grunde vor allem davon gelebt etwas aggressive Loyalty Zahlungen an die Spieler zu vergeben. Dies ist und war nicht ganz mit den Netzwerk Regeln konform und sicher auch der entscheidende Grund für die Trennung.

Was nun genau hinter den Kulissen abgelaufen ist, ist an dieser Stelle nicht entscheidend. Es zeigt auf alle Fälle welche massiven Probleme die großen Netzwerke heutzutage haben. Propaganda Poker war zar schon einer der größten iPoker Skins, aber dies hauptsächlich deswegen weil sie sich auf die starken Spieler konzentriert haben und genau das möchte ein Netzwerk nicht sehen.

Für alle Poker Affiliates, die mit Propaganda Poker und speziellen VIP Boni gearbeitet haben, stellt sich jetzt natürlich die Frage was mit den Spielern passieren wird. Denn die meisten Spieler sind wegen eines guten Lifetime Bonus eben bei iPoker geblieben und werden sehr wahrscheinlich nicht einen Standard 30 % Rakeback Deal in einem Netzwerk wie Boss Media akzeptieren.

Für Affiliates ist das natürlich ein Desaster! Für Spieler ist zumindest die Bankroll gesichert. Damit ist immerhin eine größere Katastrophe verhindert und das Geschäft geht weiter, mit oder ohne Propaganda Poker…

Wie sich die Sache entwickelt, wird natürlich auf PokerAffiliateBiz berichtet.

Es hat sich angekündigt: Cardspike, ein Projekt einer eher dubiosen Affiliate Mannschaft hat die Probleme mit Affiliate- und Spielerbezahlungen sowie Tracking nicht in den Griff bekommen und macht endlich die Schotten dicht. Ja, es wurde Zeit, denn die ganze Seite war offensichtlich darauf ausgerichtet Spielern und Affiliates das Geld aus der Tasche zu ziehen um es kurz zu formulieren.

Das Tracking mit den Affiliates funktionierte nicht richtig, so dass diese um ihre Spieler geprellt wurden. Doch nicht nur das: sie wurden größtenteils auch nicht bezahlt. Die Auszahlungen verschoben sich immer und immer wieder und letzendlich blieb es auch dabei. Die Nachricht, die online leider nicht mehr zugänglich ist setzt der ganzen Geschichte die Krone auf: Man könne noch bis zu einem gewissen Zeitraum auszahlen, solange der Betrag über $ 50 ist. Wenn es weniger als $ 50 ist, wird eine Administrationsgebühr von $ 40 verlangt. Mit grotesk ist das noch sehr gelinde umschrieben.

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