Eigentlich eine ziemlich interessante Geschichte. Denn wenn man sich mit Web2.0 Seiten beschäftigt um diese für Marketing Zwecke zu verwenden, gibt es immer die interessantesten Entwicklungen. Im Vorfeld muss man natürlich sagen, dass ausnahmslos alle Web2.0 Medien nicht existent wären wenn nicht der Otto Normal Marketer diese für seine Zwecke verwenden kann. Alleine auf Youtube findet man kaum noch Uploader, die nicht irgendwie ihre Seite damit vermarkten, auch wenn es nur die Domain als Username ist. Insofern ist es also ein Widerspruch von Web2.0 Seiten zu sprechen, wenn diese so streng moderiert werden.

Eine dieser Seiten ist Tumblr – ein Dienst um seinen Blog zu erstellen, der unter einer Subdomain läuft. Schön und gut. Theoretisch auch eine gute Sache, aber wehe man könnte im Entferntesten diesen Blog dazu verwenden Traffic für seine Seite zu erzielen. Kurzer Erfahrungsbericht: Ich startete einen Blog über die Poker Industrie wo ich ein paar News online gestellt habe. Erstmal noch ohne irgendwelche Hintergedanken, das ganze soll erstmal paar Wochen online stehen. Aber Pustekuchen, so weit kam es gar nicht. Offensichtlich reicht die Verwendung des Wortes Poker um für eine Sperre zu sorgen. Das schöne ist: man wird darüber gar nicht informiert, sondern merkt es nur wenn man seine Seite besuchen will, dass in der Domain “Seite”/suspended steht.

War zum Glück “nur” eine Stunde Arbeit, aber wie ich nach etwas Googelei schon heraus gefunden habe, haben viele andere genau die gleiche Erfahrung gemacht. Nichtmal mit Poker, sondern mit Links auf unkommerzielle Seiten.

Es lebe das Web2.0…

Poker Affiliate Biz ist gerade einmal ein halbes Jahr alt, doch in dieser kurzen Zeit konnten wir doch schon nähere Erfahrungen sammeln wie eine solche Seite angenommen wird. Was uns natürlich sehr freut sind die Stammuserschaft, die regelmäßig unsere News verfolgt und sich in der Wissenssektion weiterbildet. Manche davon treiben auch schon im Poker Affiliate Forum ihr Unwesen.

Was wir allerdings hinsichtlich der News-Sektion festgestellt haben ist, dass wir nicht das ganze Pokerspektrum abdenken können – das machen andere News Seiten bereits mehr als gut. Auch nicht jede News ist relevant für Poker Affiliates, daher werden wir ab sofort nur noch News veröffentlichen, die Poker Affiliates direkt betreffen oder News aus denen man eine Lehre ziehen oder den Markt analysieren kann. So ist z.B. die News über den griechischen Glücksspielmarkt für viele Poker Affiliates nicht interessant, da kaum jemand auf diesem Markt aktiv ist, aber es ist doch eine Lehre für andere Märkte, wie z.B. Deutschland und Österreich – und das tangiert nun jeden Poker Affiliate hier…

In diesem Sinne werden wir in Zukunft zwar weniger News veröffentlichen, davor aber auch nur die, die für euch wirklich wichtig sind.

Die beiden Branchen sind sehr ähnlich und gehen Hand in Hand. Das liegt vor allem daran, dass eine gewisse Fluktuation besteht: Pokerspieler versinken mal gerne am Black Jack Tisch und eingefleischte Casinospieler, die sonst immer dem einarmigen Banditen die Hand drücken, versuchen sich mal an einem Pokertisch. Doch konsequenterweise trennen sich Poker Affiliates von den Casino Affiliates und gehen eigene Wege. Pokeraffiliates trumpfen mit strategischem Content, News und Reviews auf und vermarkten Poker als Geschicklichkeitsspiel mit dem sich ganz einfach, ganz viel Geld machen lässt. Casinoaffiliates hingegen müssen sich meist auf Reviews und Spielregeln beschränken und können das Spiel in einem Casino nicht als Geschlicklichkeitsspiel vermarkten.

Dies führt schon einmal zu einer Einschränkung und einer Begrenzung im Wettbewerb. Denn während ich bei Poker eine Seite für Seven Card Stud, oder nur für Pokernews aufbauen kann, habe ich im Casinobereich weit weniger Nischen.

Der allgemeine Wettbewerb ist beim Pokern allerdings höher, denn es gibt wesentlich mehr Poker begeisterte, die sich als Pokeraffiliates versuchen, als Casinospieler, die Casino Affiliate werden.

Von der Sicht des Profits kann man keinen direkten Vergleich ziehen. Zwar bringt ein durchschnittlicher Casinospieler mehr als ein Pokerspieler, aber das heißt noch nicht, dass dies im Segment des Affiliates auch so sein wird. Angenommen ein Pokeraffiliate führt eine Seite über Freerolls. Dann zieht er hiermit im Grunde nur schwache Spieler an und ein Real Money Player wird ihm extrem wenig einbringen. Führt er aber eine HORSE Seite, so ist die Zielgruppe deutlich gehobener (wer, außer erfahrene Spieler interessiert sich für diese Variante?) und ein Real Money Player kann einen Casino Spieler weit übertrumpfen.

Am besten ist es ohnehin sich ein Portfolio an Seiten aufzubauen und nicht nur auf ein Pferd zu setzen. Wenn man also die Möglichkeit hat auch eine Casino Seite ins Leben zu rufen, sollte man diese nutzen.

Ein großer Vorteil, den Poker Affiliates haben ist allerdings, dass Poker mit positivem Erwartungswert gespielt werden kann und ein Spieler sogar ohne eigene Einzahlung extrem viel Rake produzieren kann, wenn er sich nach oben spielt. Bei Casinospielern ist das nicht der Fall, hier muss immer Gled nachgepumpt werden.

© 2012 Poker Affiliate Biz Suffusion theme by Sayontan Sinha