Es war eigentlich recht wenig los die letzten Tage und Wochen. Außer den Gerüchten über ein Lizenzmodell in Frankreich, das natürlich positiv aufgenommen wird hat sich nicht viel getan.

Heute jedoch beschloss die Australische Regierung Online Poker und auch alle Poker bezogenen Seiten zu verbieten und illegalisieren! Das ist ein rabenschwarzer Tag für alle in Australien tätigen Operatoren und Poker-Räume und vorallem australischen Poker Affiliates.

Es soll eine IP Sperrung der bekanntesten Pokerseiten durchgeführt werden – willkommen im kommunistischen Australien!

Ausgerechnet der österreichische Governeur Arnold Schwarzenegger wagt erste Schritte in Richtung Legalisierung von Online Poker! Die Hoffnungen der Poker Industrie sind groß seit Obamas Amtsantritt, aber nun scheint ihm jemand zuvor zu kommen. In Zeiten der Rezession suchen Governeure nach entsprechenden Mitteln das Haushaltsdefizit zu mindern. Online Poker scheint hierfür geeignet (ein Wunder, dass Politiker dies begreifen!).

Kalifornien scheint ein Modell ähnlich wie in Italien anzustreben und ist derzeit mit führenden Unternehmen in Gespräch. Party Poker scheidet wohl wegen der kriminellen Verwicklungen von Co-Founder Dikshit aus – das sei kein gutes Vorbild. 888.com scheint hierfür schon besser geeignet und man prüft derzeit entsprechende Optionen.

Ein klarer Punkt für den Terminator, der im Gegensatz zu den Politikern seines Heimatlandes die Zeichen der Zeit erkannt hat. Poker Affiliates können wieder hoffen und sich über eine weitere gute Nachricht freuen.

Die Schreckensmeldungen reißen nicht ab. Nach dem österreichischem Glücksspielvertrag soll nun auch ab Ende 2009 den Poker begeisterten Norwegern das Spiel im Internet untersagt werden! Ähnlich dem Unlawful Gaming Act (UIGEA) möchte die Regierung den Banken den Transfer zu den Poker-Anbietern untersagen. Dabei ist sich Norwegen sogar bewußt, dass das nur schwer durchzusetzen ist. Mit dem Kopf durch die Wand und ohne Rücksicht auf Verluste scheint derzeit das Motto der geliebten Politiker zu sein. Dass dies in keinem Verhältnis zum möglichen Ertrag steht, sollte man den Regierungen einmal erklären. Oder vielleicht präsentiert man ihnen eine Pokerschule. Denn da lernt man solche Prinzipien.

Mit der Kurzsichtigkeit der Politiker muss man leben. Die EU ist hier jedoch wie immer die große Hoffnung. Zwar gehört Norwegen nicht zur EU, aber dem Europäischen Wirtschaftsraum. Und als dessen Mitglied ist es nicht gestattet anderen EU-Anbietern das Produktangebot zu untersagen. Doch die EU zeigt sich bisher überall noch wirkungslos. Man kann nur noch auf eine Regelung seitens der EU hoffen. Und ob diese irgendwann greift, steht noch in den Sternen. Trotzdem wieder kein gutes Zeichen für Poker Affiliates…

Die Schweizer Regierung hat schon vor einigen Monaten die Veranstaltung von No-Limit Hold’em Sachpreisturnieren außerhalb der staatlichen Casinos legalisiert. Nun ist auch geplant selbiges mit Online-Poker zu machen, ganz nach dem italienischen Modell, welches Lizenzen für Online-Poker Räume verteilt. Damit stünde einer Legalisierung für Online-Poker nichts mehr im Wege und es können sich gewiss einige große Poker-Räume und Netzwerke ihre Lizenz sichern.

Neben den Schreckensmeldungen aus Österreich und anderen europäischen Staaten, ist das endlich mal wieder ein Hoffnungsschimmer für Poker Affiliates.

Nach dem von der UIGEA verursachten Schock in der Pokerindustrie, keimt schön langsam wieder Hoffnung auf. Die einen vertrauen auf den Regierungswechsel. Sowohl Obama, als auch McCain sind in den Augen der Poker Players Association nicht die schlechtesten Hoffnungsträger. Nun legt aber Menendez einen Gesetzesentwurf zur Regulierung von Online Geschicklichkeitsspielen vor. Er scheint im allgemeinen der Auffassung zu sein, dass Poker und auch diverse andere Spieler durch Geschick und nicht durch Glück gewonnen werden können.

Doch ideal wäre eine Definition als Geschicklichkeitsspiel ebenfalls nicht. Die ganze Glücksspielindustrie lebt vom Selbstbetrug. Weiß der Großteil der Freizeit-Pokerspieler, dass sie ausgenommen werden können, wird es für sie weniger attraktiv. Oder wo liegt der Reiz als Zocker mit einem Profi eine Partie Schach um Geld zu spielen?

Fakt ist aber, dass die jetzige Situation mehr oder weniger der Worst Case für Pokeraffiliates ist. Wichtig ist, dass der größte Pokermarkt wieder geöffnet wird. Alles andere ist erst einmal Nebensache.

Als Poker Affiliate wird man an den Einnahmen der selbst erzeugten Kunden beteiligt. Beim Pokern sind die Einnahmen des Pokerraums der sogenannte Rake. Bei jedem Pot an den Cash Game Tischen wird ein fixer Prozentsatz (meist 5 %) herausgegriffen und wandert in die Taschen des Anbieters. Liegen zum Beispiel 20 Euro im Pot, so kommt dem Raum 1 Euro zu. Bei größeren Pots wird ein Limit gesetzt, ansonsten wären die Einnahmen des Anbieteres unverschämt hoch. Bei einem Pot von 1000 Euro, werden natürlich nicht 50 Euro als Rake genommen, sondern nur das Limit von zum Beispiel 2 Euro. Bei Turnieren gibt es eine Fee zum Buy-In. Möchte ein Spieler für 10 Euro ein Turnier spielen, so muss er meist einen Euro (10 %) dazu bezahlen. Für 11 Euro kann er sich also für das Turnier einkaufen, ein Euro geht als Rake an den Pokerraum.

Sowohl der Pokerraum, als auch der -Affiliate leben von diesem Rake. Hat ein Poker Affiliate 10 Spieler, die relativ häufig online pokern und einen Commission Deal von 40 %, dann erhält der Affiliate 40 % des erspielten Rakes von diesen 10 Spielern. Angenommen jeder dieser Spieler spielt täglich eine halbe Stunde an kleinen Cash Games und erzeugt jeweils 2 Euro Rake. So macht das 20 Euro Rake am Tag und damit 600 Euro Rake im Monat. 600 x 0,4 = 240 Euro, die dem Affiliate zukommen. Das ist doch eine nette Summe für nur 10 Spieler, oder? Viele Poker Affiliates haben tausende aktiver Spieler und machen damit noch deutlich mehr Gewinn!

Der große Unterschied zwischen Poker und Casino ist, dass man Poker gewinnbringend spielen kann, weil man gegen andere Spieler antritt und nicht gegen die Spielbank. Ein Casinospieler bringt dem Affiliate nur solange Geld bis er pleite ist. Ein Pokerspieler aber bringt dem Affiliate solange Geld bis er spielt. Und da er profitabel Pokern kann, muss dieser nicht pleite gehen und kann sein Leben lang spielen, vielleicht sogar um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Wenn Sie einen direkten Einfluss auf Ihre Pokerspieler haben (sei es durch direkten Kontakt, oder auf Ihrer Webseite), dann sollten Sie sich darum bemühen, dass Ihre Spieler gut und häufig spielen. Dann erhöhen Sie Ihren Profit, was bei Casinospielern etc. nicht möglich ist.

Poker boomt und ist das Zugpferd im Onlineglücksspiel! Pokerräume verdienen sehr gutes Geld und Sie können als Affiliate davon profitieren. Poker ist wegen der o.g. Umstände ideal zu vermarkten und kann eine Win-Win Situation zwischen Affiliates, Spielern und dem Pokerraum selbst schaffen.

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