Ab sofort können wir euch einen echten Experten in Sachen Steuern und Steuerrecht vorstellen. Im Poker Affiliate Forum heißt er anchan und beschäftigt sich schon seit etlichen Jahren mit Steuerlösungen und Firmengründungen auf Malta. Dort lebt er auch und kann deswegen direkt vor Ort Firmen gründen, ohne dass dies über einen dubiosen Mittelsmann abgewickelt werden müsste – denn daran scheitern günstige Ltd. Gründungen meist.

Steuern sind für Poker Affiliates natürlich ein großes Thema – je mehr man verdient, desto wichtiger ist eine gute Steuerlösung. Ihr könnt euch mit euren Fragen jederzeit an anchan im Poker Affiliate Forum wenden!

Wir hoffen damit einigen Poker Affiliates helfen zu können in Zukunft noch mehr entlohnt zu werden.

In Frankreich ist man drauf und dran, den Glücksspielmarkt zu liberalisieren. Bereits im Juni 2008 kündigte Frankreichs Regierung auf Druck der Europäischen Kommission eine Öffnung des Glücksspielmarktes an. Doch wie nicht anders zu erwarten, geschieht solch ein weitreichender Einschnitt nicht von heute auf morgen. Schon gar nicht, wenn der Staat seine Hand im Spiel hat. Dennoch können wir darauf hoffen, dass die Umsetzung Mitte 2009 in Angriff genommen wird.

Dieser ‚Glücksspielmarkt’, den die Rechtssetzung betreffen wird, beschäftigt sich in erster Linie mit dem Onlinebereich. Hierzu gehören Sport- und Pferdewetten sowie Poker und einige Spiele, die zur Zeit nur in Kasinos angeboten werden dürfen.

Mit der Vergabe der ersten Lizenzen ist frühestens 2009 zu rechnen. Dennoch ist dies ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Sollte Frankreich das Onlinepokern legalisieren, dürfte dies entscheidende Auswirkungen auf die restlichen EU-Staaten haben. Als starker Partner wird Frankreichs Entscheidung durchaus Nachahmer finden bzw. wird Frankreich die Mitgliedsstaaten dazu anhalten, ihrem Beispiel zu folgen. Pokeraffiliates können vielleicht bald wieder aufatmen und sich ganz ihrem Metier hingeben, ohne dabei rechtliche Schritte befürchten zu müssen.

Viele Größen im Onlinepokerbereich haben aufgrund der Steuervorteile ihre Zelte in der britischen Enklave Gibraltar aufgeschlagen. Dieser kleine Zipfel im südwestlichsten Teil Spaniens gehört mehr zu Großbritannien denn zu Spanien und ist dementsprechend auch eigenständig. Die niedrigen Steuersätze sowie ein liberales Glücksspielgesetz lockten viele Unternehmen dieser Branche an. Seit mehreren Jahren befindet sich Gibraltar nun schon mit England im Streit über eine eigene Steuerreform, gegen die vor allem wegen der niedrigen Steuern Einspruch erhoben wurde. Nun fiel das Urteil.
Der europäische Gerichtshof stellte fest, dass Gibraltar gegenüber der Zentralregierung in Großbritannien einen Sonderstatus hat. Sowohl im politischen wie auch im administrativen Sinn.
Dies kommt sowohl dem Staat Gibraltar wie auch den ansässigen Unternehmen zugute. Wäre das Urteil anders ausgefallen, hätten sich die Pokergrößen nach einer anderen Bleibe umsehen müssen und mehr als 3.500 Arbeitsplätze stünden auf dem Spiel. Wir sind wirklich gespannt, wie das Theater um diese Problematik enden wird – in ganz Europa.

Bwin möchte seinen Onlinepokerbereich ausbauen, obwohl dieser 2008 angeblich nicht den erwünschten Gewinn gebracht haben soll. Doch da im Bereich der Livesportwetten ein noch drastischerer Rückgang zu verzeichnen ist, setzt der Anbieter in Zukunft verstärkt auf Poker. Hierzu wurde ein neues Interface entwickelt, das in den nächsten Wochen gelauncht werden soll.

Im Pokerbereich konnte bwin durch den Lizenzerwerb in Italien als P5-Poker Fuß fassen und spricht von einem durchschnittlichen Bruttospielertrag in Höhe von 15.000 Euro – wohlbemerkt in 12 Stunden. Da in Frankreich für 2009/2010 eine Lockerung des Glücksspielgesetzes erwartet wird, ist bwin gerade dabei, auch in diesem Land seine Antennen auszurichten. Aus diesem Grund hat bwin bereits einen Joint Venture Vertrag mit der Amaury Gruppe abgeschlossen. Bei dieser Gruppe handelt es sich um einen der größten Sportveranstalter des Landes.

Zudem werden die beiden Pokermarken PokerRoom und EuroPoker ab 2009 auf der bwin Plattform zusammengefasst, was die Effizienz steigern soll.

Einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft soll das mobile Internet bescheren. Hier setzt bwin auf entsprechende Software, um über Handys etc. zocken zu können. Dies verschafft dem Unternehmen zusätzliche Kunden.

Auch mit einer Art Pre Paid Karte möchte bwin im nächsten Jahr auftrumpfen. Mit dieser soll es möglich sein, das Onlinekonto aufzufüllen sowie in ausgewählten Geschäften Einkäufe tätigen zu können. Und obwohl an allen Ecken und Enden gejammert wird, sind die Umsätze von bwin in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Von ca. 350 Millionen Dollar im Jahr 2007 bis hin zu erwarteten 450 Millionen 2009.

Dies ist doch wieder mal eine gute Nachricht für alle Affiliates. Es ist wohl doch nicht alles so schlimm, wie es immer beschrien wird. Und im Hinblick auf eine Erweiterung der Palette werden wohl auch die Affiliates zukünftig mehr Möglichkeiten haben, Geld zu verdienen.

Ein noch sehr junger Pokerroom namens RedKings bietet seinen Usern ab sofort die Möglichkeit, sich den notwendigen Client für dessen Handy über das Internet runterzuladen. Somit ist es dem Anwender möglich, sich eben über diese Software auf dem Handy in den Server einzuloggen, über den auch die gesamte Onlinegemeinschaft spielt. Es spielt dabei also keine Rolle, über welches Medium der Spieler dem Raum beitritt – der Handyuser wird genauso behandelt wie auch der Teilnehmer am PC. Somit kann der Interessent über das Mobiltelefon ebenfalls gegen mehrere tausend Gegner antreten.

Die Software funktioniert fast ebenso wie auf dem PC – einfach und übersichtlich. Es kann sowohl um Playmoney als auch um Realmoney gespielt werden. Zudem werden alle wichtigen Varianten angeboten: Texas Hold’em, Omaha, Seven Card Stud usw. Unterstützt werden fast alle Nokia und Ericsson Modelle und es sollte beachtet werden, dass ohne Onlinezugang nicht gespielt werden kann. Ein Blick auf die Seite des Anbieters offenbart die Vorteile sowie eine kurze Anleitung, wie der Client am einfachsten auf dem Handy konfiguriert wird.

Auch hier könnte sich dem geneigten Affiliate ein neues Geschäftsfeld auftun. Es werden nicht nur die PC-Anwender angesprochen, sondern eben nun auch die Handybesitzer, die entsprechend beworben werden können. Vielleicht dauert es nicht mehr lange bis auch die verschiedenen Konsolen (Xbox, Playstation etc.), die inzwischen allesamt onlinefähig sind, sich ebenfalls dem Onlinepoker zuwenden. Der Markt könnte auf diesem Weg enorm wachsen und viele tausend neue Spieler könnten den Pokerräumen beitreten.

Das Thema lässt uns einfach nicht los, zumal nun doch endlich von einer handfesten Rezession gesprochen wird. Man rechnet im nächsten Jahr mit einem Wachstumsrückgang von 0.8 Prozent (ob das auch wirklich stimmt, mag noch dahingestellt sein), wo vor wenigen Tagen noch von einer Nullrunde die Rede war. Die Hiobsbotschaften nehmen kein Ende und die Krise greift nun auch auf den Casinobereich über.

Beginnend mit der Spielbank Hamburg, deren Umsatz im Vergleich zum letzten Jahr um 20% gesunken ist, über den Branchenverband der Kasinos in Deutschland, deren Erlös vom Januar bis September diesen Jahres um 21% gefallen ist, bis hin zu den Spielbanken Niedersachsens, die 460 Arbeitsplätze streichen wollen sowie der Spielbanken in Sachsen, die bis zum Jahresende einen Verlust in Höhe von 40% erwarten. Der Grund für diese miserablen Zahlen sei wohl ein Ausbleiben der potenziellen Kundschaft.

Gehen wir nun mal davon aus, dass nicht nur die Finanzkrise für die Misere verantwortlich ist. Was könnte den Spieler noch davon abhalten, ein Casino zu besuchen? Einige Punkte würden mir auf Anhieb einfallen: Etwa der Eintritt, der zusätzlich zu der Fee zu entrichten ist, sobald man das Casino betreten möchte. Wieso muss man Eintritt bezahlen, wenn man sich bereits für ein Turnier oder ein Cashtisch angemeldet und die Gebühr entrichtet hat? Hinzu kommt das Rauchverbot. Natürlich kommt dies den Nichtrauchern sehr gelegen. Doch wie bereits Zahlen in den USA gezeigt haben, bleiben viele Raucher aus diesem Grund den Spielcasinos fern – sie halten es schlichtweg nicht ohne Glimmstengel über einen längeren Zeitraum aus. Vielleicht liegt es auch an den strengen Einlasskontrollen, die im Casino gefordert werden – immer zum Schutze des Bürgers und dessen möglichen Spielsucht…

Beschäftigen wir uns also nun im Gegensatz zu der Offlinevariante mit den Vorteilen des Onlinepokerns. Außer dem Rake, das ja im Casino ebenfalls zu entrichten ist, fallen keine weiteren Kosten an (wenn wir mal davon ausgehen, dass inzwischen fast jeder User über eine Flatrate verfügt). Es besteht weder eine Kleiderordnung, noch eine Einlasskontrolle. Der Spieler kann sich zu jeder Zeit einklinken und unter vielen verschiedenen Buy-Ins bzw. Limits wählen. Im Casino sind sowohl die Anfangszeiten wie auch die Limits sehr eingeschränkt. Zudem werden online so ziemlich alle Varianten angeboten, während sich diese im Offlinebereich in der Regel auf Texas Hold’em und Omaha beschränken. Schön ist natürlich auch, dass sich der Anfänger zunächst mit Spielgeld langsam an die Materie heranwagen kann, während dies im Casino nicht möglich ist.

Ein weiterer Pluspunkt des Onlinepokerns liegt darin, dass bei Bedarf mehrere Tische gleichzeitig gespielt werden können. Somit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, in einer bestimmten Zeit mehr Gewinn einzufahren. Ebenso hat der Spieler hier die Möglichkeit, Hilfsprogramme einzusetzen, um mit deren Hilfe mehr über die Gegner zu erfahren und diese somit besser einstufen zu können. Im Offlinebereich kann er lediglich auf seine Beobachtungsgabe bzw. sein Gedächtnis zurückgreifen.

Wenn wir nun noch die Bonusprogramme der verschiedenen Onlineanbieter berücksichtigen, mit denen sich der User zusätzliches Geld erspielen kann, und mit denen nach wie vor neue Spieler geködert werden, müssen wir uns für die Zukunft weniger Sorgen machen. Selbst wenn die Zahlen ein wenig nach unten gehen sollten, wird der Rückgang auf keinen Fall mit dem des Offlinegeschäfts gleichzusetzen sein. Dazu überwiegen die Vorteile einfach zu sehr und auch einem finanziell angeschlagenem Menschen fällt es immer leichter, den Knopf seines PCs zu betätigen, als die Pforten eines Casinos zu durchschreiten.

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