In unserem Poker Affiliate Forum ergab sich letztens eine interessante Diskussion zum Thema Content verkaufen bzw. Content für Links vergeben. Dies ist ein sehr interessantes Thema, das es wert ist näher zu beleuchten.

Denn die Vergabe von Content, zum Beispiel in Form von Strategie Artikel ist durchaus keine schlechte Option für Poker Affiliates, deren Stärke die Produtkion von Content ist. Andere Poker Affiliates, die zum Beispiel keine Ahnung von Poker Strategie haben und bei der Erstellung von Content eher versagen, können davon genauso profitieren. Eben weil es viele Affiliates gibt, die schlechte Content Produzenten sind, trifft man vermehrt auf Anfragen zum Kauf von Content.

Als guter Content Produzent kann man im Gegenzug gut profitieren, was meist entweder durch eine einfache Geldtransaktion oder einen Backlink im Austausch abgewickelt wird. Wenn ein anderer Poker Affiliate einen Betrag von xy bietet, kann man schnell beurteilen ob der Artikel das wert ist oder nicht. Wenn die Gegenleistung allerdings ein Backlink sein soll stellt sich die Frage ob es sich lohnt für diesen Link einen Artikel zu vergeben.

Dies hängt vor allem von zwei Faktoren ab: Der Wert des Links (was offensichtlich ist) und der Nutzen des Artikels auf eigenen Seiten. Denn angenommen du hast 100 Artikel für die du momentan keine Verwendung hast, ist es immernoch besser einen schlechten Link als Gegenleistung zu nehmen anstatt die Artikel verwesen zu lassen.

Das Thema “wieviel ist ein link wert?” wurde schon an einer anderen Stelle diskutiert. Ein ganz entscheidender Faktor ist nicht der Page Rank wie viele glauben, sondern die Anzahl der externen Links, die neben dem eigenen Link auf dieser Seite platziert werden.

Pauschal kann man natürlich nicht sagen ob die Vergabe von Content im Gegenzug für einen Link eine gute oder schlechte Sache ist. Dies hängt alles von der alternativen Verwendung des Contents und der Qualität des Backlinks ab.

Dass der UIGEA ein großer Schock für die Pokerindustrie war, steht außer Frage. Allerdings ist es ein ganz anderes Thema was passiert wenn der UIGEA wieder rückgängig gemacht wird. Alle Poker Affiliates und Spieler scheinen derzeit im Kreis zu springen wenn sie hören, dass die USA Online Poker legalisieren wird. Hier gibt es allerdings ein großes ABER!

Es scheint sich nur niemand Gedanken darüber zu machen wie eine Lösung zum UIGEA aussehen könnte. Es ist nämlich sehr unwahrscheinlich, dass sich der Staat nicht seine Anteile am Business abgreifen will. Da kommt wieder ein Lizenzierungsmodell ins Spiel. Der US Staat könnte zum Beispiel extrem teure Lizenzen verkaufen und sich ein Unternehmen wie Harrah’s suchen um dies zu testen. Diese vom Staat “unterstütze” Unternehmen hätten dann einen immensen Wettbewerbsvorteil, ähnlich wie Win2Day derzeit in Österreich. Denn sie dürften als einzige legal Werbung schalten. Hinzu kommt das Vertrauen, das US Bürger in eine Marke wie Harrah’s legen.

Ein solcher Pokerraum wäre überhaupt nicht auf Affiliates angewiesen. Es ist nahezu ausgeschlossen, dass auf einer Revenue Share Basis gearbeitet werden kann. Viel wahrscheinlich ist ein CPA System, das allerdings deutlich geringer ausfällt als man es derzeit gewohnt ist. Affiliates könnten sich mit 20 Dollar CPA abfinden. Natürlich wären die Conversions extrem gut, aber so einen schwachen CPA muss man erstmal kompensieren können.

Derzeit ist es völlig offen, aber man kann Poker Affiliates und -Räumen nur empfehlen auch einmal über den Tellerrand hinaus zu sehen. Denn wenn der UIGEA gekippt wird, heißt das noch lange nicht, dass dies auch vorteilhaft für die Industrie wird. Fest steht zumindest, dass eine eigentlich gute Konstellation wie vor 2006 kaum noch möglich sein wird.

Es ist eigentlich eine natürliche Entwicklung eines Marktes und nichts besonderes: Die Konkurrenz wird härter, die Preisschlacht beginnt und am Ende profitiert der Endverbraucher und die Distributionskanäle. Die Endverbraucher im Poker Geschäft sind natürlich die Spieler. Diese bekommen derzeit Rakeback Deals um die Ohren gehauen. Der Hauptdistributionskanal sind Poker Affiliates. Und auch die profitieren von dieser Situation und können mit ihren “Preisen”, sprich Provisionen nach oben gehen.

Das ist für Spieler und Affiliate schön und gut, aber was ist mit denen, die ganz oben in der Nahrungskette stehen, nämlich die Poker Anbieter und Netzwerke? Die haben massive Probleme und werden hier einfach nicht Schritt halten können. Kein Pokerraum kann einem Spieler 70 % und einem Affiliate 10 % anbieten. Er würde damit nichts anderes tun als sein Produkt anderswo zu verkaufen und hier zu verschenken.

Was eigentlich folgen muss ist ein Equilibrium, also ein Zustand wo die Grenze einfach erreicht ist. Am besten wäre es wenn sich alle Pokerräume dieser Welt gegen Rakeback verbünden oder ein Industrieweites Maximum ansetzen. Klar, für Spieler und Affiliates ist die derzeitige Situation ideal, aber man darf nicht vergessen, dass die Pokerräume am längeren Hebel sitzen und unser aller Partner sind. Ohne Pokerräume wäre kein Poker Affiliate existent und daher können wir nur langfristig und im Sinne der Pokeranbieter denken.

Es war eigentlich recht wenig los die letzten Tage und Wochen. Außer den Gerüchten über ein Lizenzmodell in Frankreich, das natürlich positiv aufgenommen wird hat sich nicht viel getan.

Heute jedoch beschloss die Australische Regierung Online Poker und auch alle Poker bezogenen Seiten zu verbieten und illegalisieren! Das ist ein rabenschwarzer Tag für alle in Australien tätigen Operatoren und Poker-Räume und vorallem australischen Poker Affiliates.

Es soll eine IP Sperrung der bekanntesten Pokerseiten durchgeführt werden – willkommen im kommunistischen Australien!

Als Poker Affiliate weiß man, dass eine Abhängigkeit zwischen Umsätze und Traffic besteht. Je mehr Traffic, desto mehr Umsätze kann man machen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Es gibt sehr viel zu beachten und so einige sind schon bei ihren Versuchen Traffic zu generieren auf die Schnauze gefallen.

Traffic ist nicht gleich Traffic

Diese Unterscheidung ist vielen nicht bewußt. Was würde Poker Affiliate Biz 1 Mio Bibel treue Besucher bringen, die zum Beispiel über einen Link eines Bibelforums zu uns gekommen sind? Vermutlich gar nichts! Sogar 10 Poker Affiliates, die zum Beispiel über das Keyword “Poker Affiliate” von Google gekommen sind, bringen mehr. Also hier gilt es zu gewichten und natürlich Traffic direkt aus der Zielgruppe heraus stärker zu bewerten. Im Marketing macht man das mit einer Gewichtung der Kontaktqualität, die zum Beispiel so aussehen könnte:

Bibeltreue Christen – Bewertung 0,001
Aktive Poker Affiliates – Bewertung 1,00
Traffic bibeltreuer Christen – Anzahl 100 000
Traffic Poker Affiliates – Anzahl 100
Trafficbewertung Christen: 0,001 x 100 000 = 100
Trafficbewertung Poker Affiliates: 1 x 100 = 100
Ergebnis: Wenn ich die Wahl habe zwischen 100 000 christlichen Besuchern und 100 Poker Affiliate Besuchern zu wählen, bin ich indifferent weil beide gleich effektiv sind.
Wenn man nun noch den Preis (in welcher Form auch immer) vergleicht, wird das Ergebnis ganz klar zu gunsten der Poker Affiliates gehen.

Man darf sich also nicht nur mit der Frage beschäftigen: wie mache ich Traffic? Sondern wie steigere ich den Traffic in meiner Zielgruppe oder ähnlichen Zielgruppen.
Bei Poker Affiliate Biz ist die primäre Zielgruppe natürlich der Poker Affiliate. Doch auch die Zielgruppe der Pokerspieler ist interessant und hochwertig. Oder auch allgemein “Affiliates”.
Zu sehr auf seine Zielgruppe sollte man sich also auch nicht konzentrieren.

Nach diesem kurzen Ausflug in die Gewichtung von Traffic, werden wir uns demnächst in den folgenden Teilen auf das Erreichen hochwertigen Traffics konzentrieren – der Hauptaufgabe von Poker Affiliates.

Poker Affiliate Biz ist gerade einmal ein halbes Jahr alt, doch in dieser kurzen Zeit konnten wir doch schon nähere Erfahrungen sammeln wie eine solche Seite angenommen wird. Was uns natürlich sehr freut sind die Stammuserschaft, die regelmäßig unsere News verfolgt und sich in der Wissenssektion weiterbildet. Manche davon treiben auch schon im Poker Affiliate Forum ihr Unwesen.

Was wir allerdings hinsichtlich der News-Sektion festgestellt haben ist, dass wir nicht das ganze Pokerspektrum abdenken können – das machen andere News Seiten bereits mehr als gut. Auch nicht jede News ist relevant für Poker Affiliates, daher werden wir ab sofort nur noch News veröffentlichen, die Poker Affiliates direkt betreffen oder News aus denen man eine Lehre ziehen oder den Markt analysieren kann. So ist z.B. die News über den griechischen Glücksspielmarkt für viele Poker Affiliates nicht interessant, da kaum jemand auf diesem Markt aktiv ist, aber es ist doch eine Lehre für andere Märkte, wie z.B. Deutschland und Österreich – und das tangiert nun jeden Poker Affiliate hier…

In diesem Sinne werden wir in Zukunft zwar weniger News veröffentlichen, davor aber auch nur die, die für euch wirklich wichtig sind.

Wie die letzten Tage schon berichtet arbeiten wir derzeit an einer einmaligen Sache für die deutsche Poker Affiliate Szene: Unser Poker Affiliate Forum. Dieses ging kürzlich online und sieht jetzt auch akzeptabel aus. So sollte sich jeder Poker Affiliate wohl fühlen.

Wir hoffen auf rege Beteiligung ein einmaliges Forum für die deutsche Affiliate Szene zu schaffen. Viel Spaß und vor allem Erfolg für euer Business,

euer PAB-Team

Natürlich möchte man als Poker Affiliate hauptsächlich Pokerspieler generieren. Das sollte auch das primäre Ziel sein. Aber welche Pokerspieler möchte man generieren und auf welche Art und Weise soll das geschehen?

Diese Überlegungen gehen klar in Richtung Marketing. Kein Wunder, denn Affiliate Marketing heißt nicht umsonst Affiliate Marketing…. Im Marketing gewohnt man meist so vor, dass man einen gegebenen Markt, in diesem Fall den Markt der Pokerspieler in verschiedene Segmente unterteilt. Die extremste Segmentierung wäre offensichtlich jeden Pokerspieler individuell zu betrachten. Da dies nicht möglich ist, muss man verschiedene Segmente finden, die sich gegenseitig unterscheiden ohne dass sich die Mitglieder eines Segments zu stark unterscheiden. Eine Segmentierung unter Pokerspielern könnte so aussehen:
Onlinespieler und Livespieler als zwei große Segmente. Darunter lassen sich beliebig viele Untersegmente bilden. Segmente im Segment Onlinespieler könnten z.B. “Fische”, “Winning Player” sein. Unter das Segment Winning Player könnte man wiederum ein Segment “24/7 Spieler”, “Teilzeitspieler” und “Gelegenheitsspieler”. Und so weiter.

Nach einer plausablen Segmentierung muss man sich nun als Poker Affiliate die richtigen Segmente, die man bearbeiten möchte zurecht suchen. Wenn man eine Seite mit einer Auflistung aller Freerolls bietet, spricht man sicherlich keinen Vollzeit Winning Player oder gar das Segment der Livespieler an. Bietet man Pokerregeln und einfache Strategien so ist dies wiederum nicht für den Winning Player interessant.

Im Grunde hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man sucht sich ein Segment aus und richtet sein Produkt (Webseite) darauf aus. Oder aber man nimmt ein gegebenes Produkt und vermarktet es für das passende Segment.
In Fall 1 wäre das zum Beispiel die Selektion des Segments: “Vollzeit Winning Player”. Man richtet dann seine Webseite auf dieses Segment aus indem man zum Beispiel exklusive Rakebackdeals anbietet und nebenbei geeigneten Content für dieses Segment bietet (z.B. ein exklusives Forum nur für Eingeladene die sich auf hohem Niveau über Strategien austauschen).
In Fall 2 würde man ein gegebenes Produkt für das darauf passende Segment vermarkten. Angenommen Sie haben eine Seite mit einem Offline Eventkalender und etlichem Content für Pokereinsteiger. Es wäre Blödsinn hier auf online Winning Player zu setzen. Vielmehr sollten Sie sich auf Livespieler und Pokereinsteiger fokussieren.

Auch wenn das für manche vielleicht nach zuviel Marketing Plapperei klingt, ist die Segmentierung und Produktausrichtung ganz wesentlich für Poker Affiliates. Man sieht immer wieder Seiten, die ein Segment bearbeiten, das nicht zu ihrem Produkt passt, oder ein Produkt anbieten, das nicht zu ihrem bestehenden Segment gehört. Ein klassisches Beispiel hierfür ist eine Seite mit Freeroll Kalender, die als Rakeback Affiliate tätig ist. Viel sinnvoller wäre es hier Free Money Angebote von Pokerschulen anzubieten.

In unserer Kategorie: Poker Affiliates vorgestellt präsentieren wir euch die verschiedensten deutschen Poker Affiliate Seiten. Dieses Mal unter der Lupe: PokerBugs.org

Die PokerBugs-Pokercommunity ging pünkltich zum neuen Jahr online und bietet ein besonderes Punktesystem das, die Spieler nicht nur mit den normalen Rakeback/Boni Angeboten belohnt, sondern ihnen auch die Möglichkeit gibt ihre Punkte (Pokerbugs) in einem Shop gegen Sach-, Wertgutscheine oder in Zukunft auch Pokerzubehör zu tauschen. Um noch mehr Punkte zu bekommen wird auch ein Punkte Race (Bugsrace) angeboten. Selbstverständlich werden -sobald die nötigen Spieler verfügbar sind- auch direkte Races auf den Plattformen angeboten. Diese werden mit einem direkten Kontakt zu den jeweiligen Partnerseiten ausgehandelt.

PokerBugs versucht im Gegensatz zu anderen Plattformen möglichst viel an deren Spieler weiterzugeben, somit verzichten sie auf Coachings und dergleichen. Vielmehr setzen sie auf einfache Artikel und eine funktionierende Community, in welcher der  Erfahrungsaustausch an erster Stelle steht. Das Konzept ist diesen Spielern möglichst viel von ihrem Rake wieder zurückzugeben.

Zwar ist PokerBugs erst seit ein paar Tagen online, aber sie denken mit ihrer Community schon in größeren Maßstäben, die vor allem international gesetzt werden sollen. Für diese Expansion wird der Poker Affiliate Content nicht durch einen Google Translator gezogen, sondern native Speaker sollen sich an die Arbeit machen ihn professionell zu übersetzen.

Wie wir letztens schon in “T6 Poker vor dem Aus?” berichtet haben, ist das von Anfang an dubiose Projekt wohl nicht mehr zu retten. Wenn man nun versucht auf die Webseite zu gehen (ich werde solche korrupten Machenschaften nicht mit einem Link unterstützen), gelangt man auf ein Bingo-Angebot, ScanBingo.com. An dieser Stelle darf man sich ernsthaft fragen was hier alles schief gelaufen ist?

Leid tut es mir für alle Poker Spieler und Poker Affiliates, die mit T6 Poker ins Fettnäpchen getreten sind. Doch aus Fehlern muss man lernen und die Lehre, die man aus T6 Poker ziehen kann ist relativ einfach: Halten Sie sich von PokerRäumen fern, die scheinbar auf einem unsicheren Fundament stehen. Wenn die Gründer oder Geschäftsführer schon einmal negativ aufgefallen sind (was bei T6 Poker der Fall war), dann ist das definitiv kein sicheres Fundament. Arbeiten Sie als Poker Affiliate nur mit den großen Poker-Seiten, oder mit den großen Poker-Netzwerken zusammen. Grundsätzlich einfach unbekannte Skins zu ignorieren, wäre sicherlich der falsche weg, denn das würde dem Poker-Markt nicht gut tun. Achten Sie aber auf das Poker-Netzwerk in dem sich der Skin befindet und wenn es irgendwelche Gerüchte im Vorfeld gibt (wie schon bei T6 Poker), sollten Sie sich lieber zweimal überlegen ob Sie mit diesem Raum zusammen arbeiten sollen. Es ist ja nicht so als gäbe es keine Alternativen…

© 2012 Poker Affiliate Biz Suffusion theme by Sayontan Sinha