In Deutschland herrscht eine sehr schlechte Unternehmereinstellung. Hierzulande wird man sogar sozial geächtet wenn man im Geschäft irgendwie gescheitert ist. Ein Geschäftsführer, der sein Unternehmen an den Nagel hängen muss, vielleicht sogar zu einem Insolvenzverwalter marschieren muss, hat es in Deutschland nicht mehr leicht. Manche Freunde wenden sich ab, hinter dem Rücken wird gelästert und als Vorbild gilt man dann schon gar nicht mehr. Das Problem in Deutschland ist, dass Erfolg mehr oder weniger selbstverständlich, versagen aber ein No-Go ist. Dabei interessiert auch nicht wie das Versagen verschuldet wurde. Einzig und allein zählt das Ergebnis.

In Amerika hingegen herrscht eine komplett andere Mentalität. Dort interessiert es fast keinen wenn eine Unternehmung schief geht. Hier zeichnet das einen Unternehmer sogar aus auf die Nase gefallen und wieder aufgestanden zu sein. Diese Mentalität sollte auch in Deutschland verbreitet sein, aber das dürfte in den nächsten Jahrzehnten kaum von statten gehen können…

Als Poker Affiliate zählt natürlich auch irgendwo das Versagen. Aber noch viel mehr sollte der Erfolg zählen. Ja, es ist schade 2000 Euro in eine Seite zu investieren um nach wochenlanger Arbeit gerade mal zwei Besucher täglich darauf zu sehen. Aber daraus kann man nur lernen. Wenn man es richtig angeht, ist der große Erfolg nur eine Frage der Zeit. Am Ende fragt man nach den Erfolgen, nicht aber nach den Flops. Die haben zwar Geld gekostet, aber das hat der große Erfolg wieder wett gemacht. Wirklichen Erfolg hat man nicht wenn man eine Seite aufbaut und auf einen guten Verlauf hofft, sondern indem man alles mögliche versucht und aus allen Projekten das Maximum herausholt. Manchmal ist das Maximum einfach die Aufgabe und das ist absolut legitim und gehört zum Geschäft. Die meisten großen Pokeraffiliates haben viele Seiten aufgebaut, aber nur eine davon ist etwas geworden, während die anderen nur so vor sich hin dümpeln.
Im Klartext heißt das: Alles versuchen und nicht aufhören nach den Sternen zu greifen!

Wie es häufig im Business so ist: man späht unzählige Projekte aus, greift manche davon an und merkt bei anderen wiederum, dass man damit überfordert ist. So ist es derzeit bei uns der Fall – nicht speziell auf Poker Affiliate Biz, sondern beim Team hinter Poker Affiliate Biz. Denn dahinter stecken im Prinzip nur Pokeraffiliates, die -wie sollte es anders sein- viele Projekte am Laufen haben.

Daher suchen wir Verstärkung. Die Voraussetzungen sind nicht allzu hoch. Sie müssen nur motiviert und teamfähig sein. Ahnung von Poker und dem Affiliate Geschäft von Vorteil. Wichtig ist auch die Eigenschaft ein Projekt in Angriff zu nehmen, bei dem nicht sofort Profit herausspringt.

Wenn Sie also eine neue Herausforderung in einem starken Team suchen und sich nebenbei etwas aufbauen möchten, sind Sie genau richtig.

Es kann sich jeder bei info [at] pokeraffiliatebiz.com melden und mit uns Kontakt aufnehmen.

Wir würden uns über zahlreiche Kontakte freuen!

Als Poker Affiliate Einsteiger kann man bei der Keyword Wahl eine Menge Fehler machen. Der am häufigsten begangene Fehler ist, dass man sich zu harte Keywords aussucht und irgendwo auf Platz 837 landet. Doch es gibt noch einiges mehr zu beachten.

Es ist nicht so einfach einen guten Kompromiss zwischen hart umkämpften Keywords und Keywords, nach denen niemand sucht, einzu gehen. Der größte Fehler ist es sich viel zu toughe Keywords auszusuchen. Als kleiner Pokeraffiliate kann man gar nicht bei Begriffen wie “Poker”, “Online Poker” oder “Poker Bonus” unter Plätzen ranken, die auch wahrgenommen werden. Die Seiten, die bei solchen Keywords oben ranken sind meist Großunternehmen, die nicht nur eine hochklassige Redaktion haben, die ständig für frischen und relevanten Content sorgt, sondern auch groß auf Linkjagd gehen und meist sogar für gutes Geld einkaufen. Hier hat man keine Chance mitzuhalten und muss sich auf andere Keywords fokussieren.

Doch es ist nicht so einfach Keywords zu finden, nach denen viele suchen, aber die nicht zu den toughen Keywords zählen. Das wohl beste Tool liefert Google selbst: Keyword-Tool. Hier kann man sehr gut abschätzen wie hoch das Suchvolumen ist. Um nun auch noch herauszufinden wie tough das Keyword ist, muss man nur nach einem bestimmten Keyword googeln und die Seiten, die ganz oben ranken analysieren: Welchen Pagerank hat sie? Wie ist die Seite aufgebaut, mit viel gutem Content oder weniger? Wieviele Backlinks hat die Seite? Wie stark sind diese Backlinks? Usw. Nach einer guten Analyse kann man leicht abschätzen ob man konkurrieren kann, oder nicht.

Was es auch zu vermeiden gilt ist den Kunden selbst zu vergessen. Wenn man sich als Poker Affiliate fragt nach welchen Keywords man als Poker-Spieler suchen würde, heißt das nicht, dass der Poker-Spieler das auch tatsächlich so tut. Während man vielleicht der Meinung ist, dass der Besucher nach “Pot Odds” googeln könnte, gibt der Großteil der Besucher vielleicht einfach nur “Poker lernen” ein. Es ist wichtig seine Zielgruppe zu befragen wie und wonach sie suchen würde.

Was nicht außer Acht gelassen werden darf ist die Schwankung in der Keywordnachfrage. Manche werden zu einer Jahreszeit viel häufiger gesucht als sonst. Gutes Beispiel: WSOP! Mit solchen schwankenden Keywords bieten sich dem Pokeraffiliate eine gute Option die Konkurrenz auszustechen.

Vielleicht das wichtigste überhaupt ist die Keywords nicht als gegeben zu nehmen. Entscheiden Sie sich nicht für zwei Keywords und bleiben dabei! Wenn Sie sehen, dass Sie unerwarteterweise bei anderen Keywords viel weiter oben ranken, versteifen Sie sich lieber auf diese und greifen Platz 1 an! Umgekehrt gilt auch, dass man Keywords aussortieren muss weil der Erfolg einfach ausbleibt. Google ist ein nicht komplett erforschtes Phänomen. Manchmal kann man sich gar nicht erklären warum man plötzlich mit einem Keyword viel höher oder tiefer rankt als erwartet.

In einem größeren Poker Affiliate Forum tauchte die Frage auf ob man lieber 10 Links haben will oder 10 Seiten mit hochwertigem unique Content. Wie es im Poker immer so schön heißt, muss man die Frage mit “It depends” beantworten.

10 Backlinks können extrem wirksam, oder einfach nur Schrott sein. Bei 10 Seiten mit unique Content weiß man wenigstens was man hat. Pauschal kann man sich dennoch nicht für den Content entscheiden, obwohl dieser ohne Zweifel einen guten Wert hat.

Wenn man allerdings 10 Links von PR 0 – 2 Seiten auf einer Linkliste wie einer Partnerseite erhält, oder z.B. Links bei Blogposts, die meist mit Nofollow gekennzeichnet sind, dann ist es klar, dass man den Content bevorzugen muss. Könnte man allerdings 10 Links von PR 3 oder höher erhalten, die sich auch noch in relevantem Content befinden, dann sollte man sich definitiv für die Links entscheiden.

Im besten Fall sollte man ohnehin versuchen auf beide Steine zu setzen. Die beste Taktik ist die Seite zunächst mit ordentlichem Content zu befüllen und dies dann regelmäßig weiter zu verfolgen um die Seite aktuell zu halten. Und sich nach der groben Content Arbeit an den Linkaufbau und -Tausch zu machen.

Die Wahl der Domain ist ein heikles Thema und muss gut bedacht werden. So wurde schon im Artikel: Finger weg von .de Domains von .de Domains abgeraten, aber das ist nur ein kleiner Teil des Ganzen. Was auf der Prioritätenliste eines Poker Affiliates ganz oben auf der Liste steht ist Anonymität. Ein absolutes No-Go ist es einfach eine Domain zu registrieren und dies über seinen richtigen Namen, womöglich noch mit kompletten Kontaktdaten laufen zu lassen. In diesem Fall muss ein Anonymisierungsdienst her, den man zum Glück meist schon bei seinen Hosting-Packages dazukaufen und manchmal sogar kostenlos dazu bekommen kann.

Fürs Hosting bieten sich vor allem zwei Anbieter an: GoDaddy und Bluehost. Viele Pokeraffiliates arbeiten schon lange mit diesen beiden Diensten und sind größtenteils wunschlos glücklich. Bluehost ist GoDaddy preislich noch überlegen und auch das “Privacy Modul”, sprich für eine anonyme Darstellung der Domain ist schon im Domainpreis mit inbegriffen.

Im Endeffekt ist es egal wofür man sich entscheidet und was man sich leistet. Wichtig ist neben der Verfügbarkeit und Serverperformance vor allem der Preis und die Möglichkeit die Domain anonymisieren zu lassen. Denn das ist schonmal eine rechtliche Voraussetzung, die gegeben sein muss.

Bluehost bietet neben anonymen Domains auch noch viele andere Vorteile, die gerade für Affiliates von Bedeutung sind. So kann man mit einem einmaligen Webspace Package soviele Domains wie man will dazuschalten. Die weiteren Kosten pro neuer Webseite belaufen sich also nur auf die Domain! Aus diesem Grund lieben Affiliates Bluehost und wir können jedem nur empfehlen dorthin zu wechseln oder damit zu starten.

Weitere Informationen findest du direkt auf den Seiten von Bluehost!

Unter CPA versteht man eine einmalige Auszahlung der Provision. Angeblich ein durchschnittlicher Kunde ist dem Unternehmen 500 Euro Wert, so erhält man als Affiliate einen gewissen Prozentsatz dessen, z.B. 20 %, also 100 Euro. So ähnlich sieht es bei Pokerräumen und Pokeraffiliates aus. Auf Lebenszeit bringt ein Pokerspieler dem Pokerraum ca. 500 Dollar (wobei hier die Schätzungen von Raum zu Raum unterschiedlich sind), daher beträgt die Auszahlung bei CPA Deals ca. 100 Dollar.

Viele Pokeraffiliates lieben CPA, denn sie müssen sich nach Zahlungserhalt nicht darum kümmern den Spieler an einen Raum zu binden und sie können zu Beginn schon ordentlich Cash anhäufen. Hat man 10 Spieler an der Hand, kann man direkt 1000 Dollar kassieren. Bei einem Revenue Share Deal würde man viele Monate brauchen um auf diesen Betrag zu kommen, dafür hat man aber irgendwann langfristige Einnahmen.

Zum Vergleich von CPA und Revenue Share können Sie diesen Artikel studieren: CPA vs. Revenue Share.

Nach dem von der UIGEA verursachten Schock in der Pokerindustrie, keimt schön langsam wieder Hoffnung auf. Die einen vertrauen auf den Regierungswechsel. Sowohl Obama, als auch McCain sind in den Augen der Poker Players Association nicht die schlechtesten Hoffnungsträger. Nun legt aber Menendez einen Gesetzesentwurf zur Regulierung von Online Geschicklichkeitsspielen vor. Er scheint im allgemeinen der Auffassung zu sein, dass Poker und auch diverse andere Spieler durch Geschick und nicht durch Glück gewonnen werden können.

Doch ideal wäre eine Definition als Geschicklichkeitsspiel ebenfalls nicht. Die ganze Glücksspielindustrie lebt vom Selbstbetrug. Weiß der Großteil der Freizeit-Pokerspieler, dass sie ausgenommen werden können, wird es für sie weniger attraktiv. Oder wo liegt der Reiz als Zocker mit einem Profi eine Partie Schach um Geld zu spielen?

Fakt ist aber, dass die jetzige Situation mehr oder weniger der Worst Case für Pokeraffiliates ist. Wichtig ist, dass der größte Pokermarkt wieder geöffnet wird. Alles andere ist erst einmal Nebensache.

Es steht außer Frage: Die goldenen Zeiten des Poker Affiliate Business sind vorbei! Vor ein paar Jahren konnte man eine billige HTML Seite basteln, Pokerräume rezensieren und gleich die Bonus Codes mit den ganz “speziellen” Boni vermarkten. Bei Google war noch nicht soviel Wind, die Konkurrenz schwach und die Nachfrage enorm. Viele Pokerspieler haben sich bestimmt damals über irgendwelche Pokeraffiliates registriert ohne das überhaupt zu wissen (die meisten um überall möglichst viele Freerolls zu spielen).

Jetzt, im Herbst 2008 kann man ohne Zweifel festhalten, dass der Pokerboom seit diesem Jahr stark abflacht, viele durch den Boom gewonnene Spieler das Interesse verlieren, die Konkurrenz bei Google immer stärker und mehr wird und Poker Affiliate Seiten genauso wie Pokerseiten wie Pilze aus dem Boden sprießen. Wozu das insgesamt führt ist eigentlich klar. Kein Pokeraffiliate kann heute eine einfache Seite aufsetzen und etwas SEO für “Online Poker” betreiben und das große Geld sehen. Sogar ganz große Fische wie Pokerprofis mit einem bekannten Poker Blog oder bereits etablierte Seiten können nicht einfach ein paar Pokeraffiliate Banner platzieren und warten bis das Geld reinströmt.

Es gibt diverse Gründe warum die Zeiten härter geworden sind:

  • Die gesamte Nachfrage nach Pokerprodukten ist rückläufig
  • Das gesamte Angebot an Pokerprodukten ist stark zunehmend
  • Der Großteil der existierenden Spieler ist bereits an Seiten gebunden (Netzeffekte)
  • Die meisten Pokerspieler haben schon etliche Spieleraccounts bei den gängigen Anbietern.
  • Die rechtliche Situation in Deutschland

Im großen und ganzen also einige Gründe, aber man muss sich eines vor Augen führen:

  • Die Pokerindustrie ist unglaublich ertragreich (ca. 100 Euro CPA sind nur in wenigen Branchen denkbar).
  • Die Nachfrage nach Pokerprodukten wird nach wie vor bestehen bleiben und das langfristig
  • Wenn der Stein einmal ins Rollen gekommen ist, lässt sich sehr leicht viel Geld verdienen

Alleine wegen diesen drei Gründen lohnt sich das Engagement eines Pokeraffiliates. Es ist nach wie vor viel Geld zu verdienen. Allerdings muss man wissen was man tut, sich reinknien und sich neuen Gegebenheiten anpassen.

Die CAP wird schon seit längerem in Barcelona ausgetragen. Auch dieses Jahr fanden sich wieder hunderte von Poker Affiliates, Affiliate Managern und andere, die im Poker Business involviert sind, ein. Mit der OPAS, sollte ein Turnier unter Pokeraffiliates ausgetragen werden. Hierfür musste man sich zuvor exklusiv online qualifizieren. Die spanische Polizei ließ allerdings das Turnier platzen, beschlagnahmte sämtliche Tische und Chips und das obwohl es sich um ein Freerollturnier handelte und es nach der Gesetzeslage keinen Grund gab. Nun fragt sich die CAP natürlich ob man nächstes Jahr überhaupt wieder nach Barcelona kommen soll. Vielleicht sucht man sich ein Örtchen wo Pokeraffilites auch ohne Polizei ihrem Geschäft nachgehen können…
Auf einer Messe in den Bahamas meinten die Gesetzeshüter ebenfalls die Spieler vor der dem Pokerspiel schützen zu müssen. Man kann nur hoffen, dass dies Ausnahmefälle bleiben.

Vor gut einem Jahr entstand in Österreich ein Boss Media Skin namens Pokerlion. Einige Monate wurde von der Geschäftsführung Mist gebaut und offensichtliche Fehlinvestitionen getätigt. Als dann ein geschätzter Kollege als Marketing- und Affiliate Manager eingesetzt wurde und das gesmate operative Geschäft übernahm, hatte man ein gutes Gefühl. Wir haben für PokerFieber und die Pokerschule ein größeres Paket geschnürt: 25 Euro No Deposit Bonus nach Bestehen eines Pokerquiz, 1500 Euro als Preise in der PokerFieber MiniChallenge und Freerolls. Es lief für beide Seiten gut und die Ausgaben rechneten sich auch für Pokerlion recht schnell.

Doch paar Monate später fingen schon die Probleme an und es folgte eine Schlammschlacht hinter den Kulissen. Letzendlich gab es Probleme mit der Lizenz, die “neuerdings” von der maltesischen Regierung gefordert wird. Das heißt, dass alle Boss Media Skins eine solche Malta-Lizenz haben müssen. Am 1.9.08 war der Stichtag und Pokerlion hatte keine… Daher wird Pokerlion den Betrieb bis Mitte Oktober einstellen. Allen Spielern wird empfohlen bis zum 30.9. auszucashen, obwohl das Geld dann natürlich immernoch greifbar ist.

Es ist wirklich traurig, dass es soweit kommen konnte. Am schlimmsten ist es jedoch für PokerFieber. Denn PokerFieber stand als großer Pokerlion Affiliate hinter dieser Marke und wenn plötzlich der Betrieb eingestellt wird und auch so manche Boni nicht mehr ausbezahlt werden konnten, hat dies einen klaren Imageschaden zur Folge. Aber die Tugend eines Pokeraffiliates ist es schließlich wieder aufzustehen und sich von so etwas nicht unterkriegen lassen.

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