Zwar ist es definitiver Fakt, dass der Pokerboom längst seinen Höhepunkt überschritten hat, aber das heißt noch lange nicht, dass man als Poker Affiliate kein Geld mehr verdienen kann. Im Gegenteil! Die derzeitige Situation ist sowohl für Spieler als auch Pokeraffiliates lukrativ. Die Pokerräume haben jedoch seit einiger Zeit große Probleme, denn der Markt wächst nicht mehr so rasant wie früher und die Konkurrenz wird größer bzw. wird nicht kleiner. Bei einem schnell wachsenden Markt ist die Konkurrenzsituation entschärft, denn jeder kann etwas vom großen Kuchen abgreifen. Je langsamer die Branche wächst, desto mehr verstärkt sich die Konkurrenzsituation und genau das erleben wir derzeit.

Das heißt vor allem eines: Die Pokerräume müssen immer mehr von ihrer Marge abgeben um an Spieler bzw. Affiliates zu kommen. Davon profitieren vor allem die Spieler, aber auch die Affiliates. Während es vor wenigen Jahren üblich war als Poker Affiliate mit sehr bescheidenen Prozenten wie 10 % Revenue Share abgespeist zu werden, sind mittlerweile ganz andere Deals möglich und das sogar für kleine Poker Affiliates.

Als Poker Affiliate sollte man die derzeitige Situation richtig ausnutzen und sich ins Getümmel stürzen. Denn sogar wenn man noch klein ist bekommt man gute Deals, vor allem natürlich als Poker Affiliate Biz Leser.

Derzeit gehen Gerüchte in der Pokerindustrie um, die mehr als Gerüchte zu sein scheinen. Es ist auch irgendwo nachvollziehbar: Seit 2008 konsolidiert sich der Pokermarkt. Hier gibt es sowohl Gewinner als auch Verlierer, die Schere zwischen Gewinner und Verlierer wird jedoch immer größer. Das heißt, dass der Unterschied an Marktanteilen zwischen Marktführer und denjenigen mit den geringsten Marktanteilen, größer wird. Everest und Party als (bisher) eigenständige Netzwerke könnten daher mit einer Fusion extrem an Traffic zulegen und in den Bereich von Full Tilt gelangen.

Bisher scheinen es nur Überlegungen zu sein. Party Poker hat allerdings schon vor einigen Monaten angekündigt das Netzwerk zu öffnen und da bietet sich Everest als großer Lizenzpartner an. Party Poker kann damit sogar ohne den US Markt wieder auf Platz 2 rücken, kaum auszudenken wo sie stehen wenn der US Markt wieder öffnet.

Die beiden Ongame Plattformen PokerRoom und Europoker werden im ersten Quartal 2009 eingestampft. Bisher gehörten sie dem Bwin Netzwerk Ongame an. Europoker sponsoerte sogar mal die TV Total Pokernacht und Pokerrom galt ohnehin als Größe in der Pokerindustrie.

Grund für die Einstellung soll fehlende Effizienz sein. Denn der Bwin Pokerraum, der sich natürlich ebenfalls im Ongame Netzwerk befindet, scheint deutlich bessere Wachstumsmarken zu haben. Die Marke “Bwin” scheint demnach deutlich besser aufgenommen zu werden als “PokerRoom” und “Europoker”.

Die Spieler werden selbstverständlich direkt von Bwin übernommen. Interessanter ist jedoch die Frage ob man damit auf eine Konsolidierung im Online-Poker Markt schließen kann. Ziemlich sicher kann man dies nicht verlässlich verantworten. Einerseits ist es ein deutliches Zeichen wenn solch großen Räume mit bisher hohen Marketinganstrengungen eingestellt werden. Aber andererseits muss es nicht zwangsläufig heißen, dass die beiden Räume nicht höchst profitabel waren. Vielleicht möchte die Bwin AG einfach auf etwas weniger Marken setzen. “Bwin” scheint eine deutlich bessere Marke zu sein als Pokerroom und Europoker. Warum also nicht alle Marketinganstrenungen auf ebendiese Marke konzentrieren?

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