Zwar ist es definitiver Fakt, dass der Pokerboom längst seinen Höhepunkt überschritten hat, aber das heißt noch lange nicht, dass man als Poker Affiliate kein Geld mehr verdienen kann. Im Gegenteil! Die derzeitige Situation ist sowohl für Spieler als auch Pokeraffiliates lukrativ. Die Pokerräume haben jedoch seit einiger Zeit große Probleme, denn der Markt wächst nicht mehr so rasant wie früher und die Konkurrenz wird größer bzw. wird nicht kleiner. Bei einem schnell wachsenden Markt ist die Konkurrenzsituation entschärft, denn jeder kann etwas vom großen Kuchen abgreifen. Je langsamer die Branche wächst, desto mehr verstärkt sich die Konkurrenzsituation und genau das erleben wir derzeit.

Das heißt vor allem eines: Die Pokerräume müssen immer mehr von ihrer Marge abgeben um an Spieler bzw. Affiliates zu kommen. Davon profitieren vor allem die Spieler, aber auch die Affiliates. Während es vor wenigen Jahren üblich war als Poker Affiliate mit sehr bescheidenen Prozenten wie 10 % Revenue Share abgespeist zu werden, sind mittlerweile ganz andere Deals möglich und das sogar für kleine Poker Affiliates.

Als Poker Affiliate sollte man die derzeitige Situation richtig ausnutzen und sich ins Getümmel stürzen. Denn sogar wenn man noch klein ist bekommt man gute Deals, vor allem natürlich als Poker Affiliate Biz Leser.

Ongame gehört dem Gamingriesen Bwin und ist das zweitgrößte Pokernetzwerk überhaupt. Ongame befindet sich auf Platz 5 aller Poker Plattformen. Folgende Skins gehören zum Ongame Netzwerk:

BestPoker.com
Bet24.com
Betsson.com
bwin.com
CasinoEuro.com
CherryCasino.com
EurobetPoker.net
EuroPoker.com (wird bald zu Bwin Poker übergehen)
Fonbet.com
GalaPoker.co.uk
Heypoker.com
HollywoodPoker.com
Interwetten.com
PokerIdol.com
PokerLoco.com
PokerRoom.com (wird bald zu Bwin Poker übergehen)
PrimePoker.com
RedKings.com
ScandicBookmakers.com
Stryyke.com
TowerGaming.com
Winamax.com

An dieser Stelle mal wieder ein paar Tipps, die für einen erfolgreichen Pokeraffiliate-Einsteiger mit Sicherheit von Interesse sind.

In erster Linie geht es um den Rake, den der geworbene Spieler produziert. Hieran verdient der Poker Affiliate. Er erhält von diesem generierten Rake entweder eine einmalige Provision oder eine Lifetime Provision. Die Höhe ist dabei immer von dem jeweiligen Anbieter abhängig.

Mit Hilfe von Bonuscodes, die einem neu angemeldeten Pokerspieler einen Aufschlag garantieren, wird um die Gunst der Kunden geworben. Je verlockender diese Boni sind, desto eher springt der Geworbene darauf an. Zudem sollte natürlich immer darauf geachtet werden, dass der beworbene Pokerraum auch vertrauenswürdig ist.

Ebenso wichtig für die Wahl des entsprechenden Rooms dürfte auch die Auswahl der Einzahlungsverfahren sein. Was nützt es einem potenziellen Spieler, wenn er nur mit Kreditkarte einzahlen kann, er aber über keine Kreditkarten verfügt? Auch hier sollte der Pokeraffiliate darauf achten, dass dem Spieler ein paar Auswahlmöglichkeiten bereit stehen. Manche Räume bieten inzwischen auch Lastschriftverfahren oder die in Österreich sehr beliebte Paysafecard an.

Zu guter Letzt noch ein paar interessante Zahlen:

Der Anteil weiblicher Spieler beträgt 32%.

Der Anteil männlicher Spieler beträgt 74%.

Die meistvertretene Altersgruppe befindet sich zwischen 35 und 54 Jahren.

Diese Zahlen können dem Poker Affiliate dabei helfen, seine Werbung bzw. Seiten entsprechend aufzubauen/auszurichten.

Wie im Artikel über Poker Affiliate Offline Marketing bereits angesprochen, ist die Standardconversion von einem Offline Werbemedium auf den online Markt eher gering. Eines dieser Offline Werbemedien sind Print Magazine wie Royal Flush, Pokerblatt, Ace Magazin, uvm. Das Geschäft mit dem Anzeigenverkauf lief mehr als gut in den vergangenen zwei Jahren und darum gibt es zurzeit auch einige mehr Pokermagazine als vor über einem Jahr, als nur das eher stümperhafte “Casino und Pokermagazin” in den Regalen zu finden war.

Die Online Pokerräume haben wie wild in diese Medien investiert, dürfen aber ganz offiziell eigentlich im Zuge des Staatsvertrags überhaupt nicht mehr inserieren seit Anfang 2008. Denn dass mit den Pokerschulen wie Pokerstars.de, Full Tilt Poker.net und PartyPoker.net nur ein Umweg eingebaut wurde, ist mehr als offensichtlich. Das Ziel der Bewerbung dieser Pokerschulen ist es die “Pokerschüler” früher oder später als Real Money Player zu gewinnen und damit an illegalem Glücksspiel teilhaben zu lassen. Böse, denkt sich der deutsche Staat und ging in den ersten Schritt in Richtung eines solchen Verbots.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Pokerräume haben nach intensiver Marketinganstrengung im Print Sektor nun gesehen, dass die Conversion einfach zu gering ist und auch der Nebeneffekt eines solchen Inserats, der Aufbau einer Marke, kaum noch Nutzen hat. Jeder kennt mittlerweile die großen Fische wie PokerStars. Aus diesen Gründen wird der Anzeigenverkauf in Zukunft stark erschwert werden, zumindest mit den Global Player. Wie die Zukunft der deutschen Pokermagazine aussieht, ist daher auch eher fraglich. Vermutlich werden sich ein, zwei Magazine durchsetzen können – wahrscheinlich die, die am unabhängigsten vom Anzeigenverkauf sind und eine hohe Abonenntenkundschaft gewinnen kann.

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