Wir haben bereits von der Situation bei Aced berichtet. Ein junger Raum aus dem Merge Netzwerk, der sogar mal Jamie Gold als Spielerpro gewinnen wollte. Alleine das zeigt eigentlich schon, dass es mit wohlüberlegtem Marketing nicht weit sein kann, denn Jamie hat sicherlich gute 6 stellige Beträge einstecken wollen. Was damals schon befürchtet wurde, ist jetzt Realität: Aced ist pleite. Zunächst wird nur bekannt gegeben, dass das Affiliate Programm einfach dicht macht. Das wäre unfassbar gewesen wenn die Spieler dann noch weiter gespielt hätten. So ist es aber nicht gekommen und Carbon Poker, die Mutter des Merge Netzwerk (so etwas wie Titanpoker für iPoker oder Cake fürs Cake Netzwerk) übernahm sowohl Spieler als auch Affiliates.

Damit erholte man sich erstmal von der Schreckensmeldung, dass die Affiliates leer ausgingen. Denn sie wurden dann sogar von Carbon bezahlt. Naja, die meisten zumindest. 2 Affiliates aus der Affiliate Szene gingen leer aus. Beiden wird ein Betrag von jeweils 50.000 Dollar geschuldet. Diese Schulden konnte Aced nicht begleichen und Merge scheinbar auch nicht. Zumindest fühlen sie sich nicht dazu verpflichtet das zu tun. Sie stellen sich aber gleichzeitig als Retter der Affiliates dar, denn diese hätten ja überhaupt kein Geld mehr gesehen. Das ist eine Doppelmoral, die man nicht gut heißen kann.

Wenn ein Unternehmen wie Merge einen Pokerraum übernimmt, dann auch die Schulden und nicht nur die Spieler und die Marke. Die Schulden wurden teilweise übernommen, nur bei 2 Affiliates machte man eine Ausnahme weil ihnen zuviel geschuldet wurde. Das Fazit ist damit klar: Merge ist ein sehr zwielichtiges Unternehmen und macht als Netzwerk nicht den liquidesten Eindruck. Das ist auch kein Wunder, denn als Netzwerk selbst kommt es nicht in Fahrt. Der Spielerwert ist sehr gering weil kaum jemand in diesem Netzwerk bleibt. Aced hat das eindrucksvoll gezeigt und konnte trotz starker Unterstützung von Affiliates keine schwarzen Zahlen schreiben.

Französische Spieler sind eigentlich sehr beliebt. Früher haben sie den Großteil von Everest ausgemacht und für viel “Fischgeld” gesorgt. Jetzt aber wurde ein Gesetz verabschiedet, das Online Poker in Frankreich legalisieren soll. Und zwar können nun Lizenzen beantragt werden, das Monopol ist damit gefallen und man kann nur hoffen dass Deutschland,w dem auch bald nachkommt. Deutschland war ja -wie auch Frankreich- strikt für das Aufrechterhalten des Monopols, aber Zeiten ändern sich zum Glück und hoffentlich auch bald bei uns.

Da das Cake Netzwerk aber noch keine LIzenz hat werden erstmal keine französischen Spieler mehr akzeptiert. Folgendes ließ Cake Poker verlauten:

“Due to the recent passage of a new French law all persons resident in France will no longer be allowed to access poker services and play for real money on any turnkey partner site which is part of the Cake Network. As of 4pm GMT, Friday April 9th, no French resident will be able to open a new real money account and any French resident who holds an existing account will not be allowed to play on the Cake Network”

Im neuen Spiegel befindet sich ein ausführlicher Bericht über die Steuersituation in Deutschland im Verhältnis zu diversen anderen Staaten, die gemeinhin als Steueroasen bezeichnet werden. Exemplarisch hierfür ist Malta. Unser PokerAffiliateBiz Partner, anchan arbeitet auf Malta als Steuerexperte und Firmengründer. Das ist sozusagen sein Terrain und jeder, der als Affiliate eine Firmengründung oder als Spieler eine Steuerbegünstigung umsetzen will, sollte sich einmal an ihn wenden.

Der Artikel ist hier zu finden.

Und wieder einmal gibt es eine schlechte Nachricht in der Pokerindustrie. Die Linx Media Group, die bisher mit Microgaming und unter den Marken EuroLinx, BetOnBet und LinxGaming gearbeitet haben meldet Insolvenz an. Microgaming rät allen Spielern und Affiliates ihre Forderung an den zuständigen Insolvenzverwalter weiterzugeben.

Abgesehen davon, dass dies wieder ein schwerer Schlag für die gesamte Industrie, aber Spieler und Affiliates im speziellen ist, muss man sich doch die Frage stellen ob es tatsächlich richtig ist Skins das Geld der gesamten Spielerkonten überlassen zu können. Denn im Grunde kann jeder eine Kapitalgesellschaft gründen, entsprechendes Kapital auftreiben und einen Skin betreiben. Was er dann mit dem Geld der Spieler und Affiliates macht, sei mal dahingestellt.

Es gibt nur wenige Netzwerke, die Zahlungen usw. selbst abwickeln. Hierzu zählt zum Beispiel Entraction (TrickyPlay) oder Boss Media (PokerHeaven). Damit geht das Risiko gegen Null, dass Spieler Probleme mit Auszahlungen bekommen weil dahinter eine an der Börse geführte AG steht.

Im Falle von EuroLinx und Microgaming Skins heißt das: Pech gehabt. Und das obwohl genau das gleiche vor über einem Jahr schon einmal passiert ist, nämlich mit Battlefield Poker. Auch hier verloren tausende Spieler ihre Bankrolls und hatten keine Chance.

Deswegen rät PokerAffiliateBiz allen Spielern und Affiliates sich von kleinen Microgaming Skins fern zu halten und Unibet oder Ladbrokes zu wählen, denn das sind wenigstens etablierte Marken mit soliden Großunternehmen im Rücken.

Es hat sich angekündigt: Cardspike, ein Projekt einer eher dubiosen Affiliate Mannschaft hat die Probleme mit Affiliate- und Spielerbezahlungen sowie Tracking nicht in den Griff bekommen und macht endlich die Schotten dicht. Ja, es wurde Zeit, denn die ganze Seite war offensichtlich darauf ausgerichtet Spielern und Affiliates das Geld aus der Tasche zu ziehen um es kurz zu formulieren.

Das Tracking mit den Affiliates funktionierte nicht richtig, so dass diese um ihre Spieler geprellt wurden. Doch nicht nur das: sie wurden größtenteils auch nicht bezahlt. Die Auszahlungen verschoben sich immer und immer wieder und letzendlich blieb es auch dabei. Die Nachricht, die online leider nicht mehr zugänglich ist setzt der ganzen Geschichte die Krone auf: Man könne noch bis zu einem gewissen Zeitraum auszahlen, solange der Betrag über $ 50 ist. Wenn es weniger als $ 50 ist, wird eine Administrationsgebühr von $ 40 verlangt. Mit grotesk ist das noch sehr gelinde umschrieben.

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