Korrekter Aufbau der Webseite

Die Basis eines jeden Unternehmens bildet die eigene Webseite. Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, diese möglichst professionell zu gestalten. Ebenfalls sollte der nutzer- und suchmaschinenfreundliche Aspekt nicht zu kurz kommen. Die möglichen Besucher sind heutzutage einiges gewohnt und eine stümperhafte bzw. unübersichtliche Seite wird schnell übergangen. Es ist möglich, sich für wenige hundert Euro eine solche Seite erstellen zu lassen, die fortan in Eigenregie gepflegt werden kann – auch ohne jegliche Programmierkenntnisse.

Sollten Ihnen die Kosten für die Erstellung zu hoch sein und haben Sie dennoch keine Lust, sich eingehender mit HTML zu beschäftigen, können Sie auf sogenannte Content Management Systeme (kurz CMS) zurückgreifen. Mithilfe solcher Anwendungen, bei denen Programmcode und Inhalt voneinander getrennt sind, können Sie die Inhalte Ihrer Webseiten ohne jedwede Vorkenntnisse verändern. Zwischenzeitlich gibt es viele dieser CMS, wobei einige gratis sind. Auch WordPress, in erster Linie eine Blog-Software, lässt sich ebenfalls sehr gut als CMS verwenden und ist zudem kostenlos.

Der Übersichtlichkeit zuliebe sollten Sie den gesamten Internetauftritt nicht überladen, gemäß dem Motto: weniger ist mehr. Versuchen Sie auf jeden Fall, die wichtigen Inhalte nicht auf Unterseiten zu bringen, die der User von der Startseite aus nicht finden kann. Zudem sollten die Titel der Hauptseiten möglichst kurz und prägnant sein, um es dem User so leicht wie möglich zu machen. Ein Begriff wie ‚Leistungen’ ist mit einem Blick auszumachen und zu definieren – ganz im Gegensatz zu ‚Was leistet unser Unternehmen’.

Auf den Inhalt der jeweiligen Seiten haben wir schon des Öfteren hingewiesen. Hierbei sollten Sie in erster Linie auf den Kunden und deren Nutzen eingehen. Lassen Sie die Produkte bzw. die Leistungen außen vor. Im Aufbau sollten die verfassten Texte nicht zu lang und übersichtlich gestaltet sein. Verjagen Sie den User nicht durch einen halben Roman, der ohne Bilder und Absätze verfasst wurde. Das Internet soll schnell, aktuell und in netter Aufmachung informieren. Andernfalls greift der Interessent lieber zu einem Buch.

Nette Bildchen lockern das Ganze auf. Hierbei sollten Sie jedoch unbedingt auf die Urheberrechte achten. Sind die Bilder nicht frei verfügbar und werden dennoch von Ihnen genutzt, kann Ihnen eine Abmahnung ins Haus flattern – und diese ist in der Regel nicht billig. Ebenso sollte auf jeder Seite ein rechtssicheres Impressum zu finden sein. Suchen Sie im Netz, um entsprechende Seiten bzw. Hilfen zu finden.

Versuchen Sie, durch eine Fülle von Informationen, Podcasts, Videos, Links und ähnlichem möglichst viele User auf Ihre Seite zu locken und führen Sie täglich Aktualisierungen durch. Nur auf diesem Weg können Sie den User davon überzeugen, Ihrer Seite einen neuerlichen Besuch abzustatten.

Betrug im Affiliatebereich

Beim Affiliatebetrug handelt es sich um die neueste Spielart des Klickbetrugs. Hierzu suchen sich die Betrüger einen Händler aus, der seine Produkte über verschiedene Affiliate-Netzwerke vertreibt. Daraufhin meldet sich der Bösewicht bei allen Partnerprogrammen an und baut deren Links auf seiner Seite ein. Diese Seite passt natürlich zu dem jeweiligen Thema und wird in Suchmaschinen entsprechend angemeldet. Nach einer kurzen Zeit folgen die ersten Klicks über den Affiliate-Banner und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Um dies ein wenig genauer verstehen zu können, verfolgen wir den Werdegang des Klicks ein wenig genauer:

– Der jeweilige Betreiber des Affiliateprogramms registriert den Klick.

– Der Klick setzt einen Cookie auf der Betreiberseite.

– Der Klick schreibt dem Betreiberkonto einen bestimmten Betrag gut und leitet die Bestellung an den jeweiligen Händler weiter.

Am Ende eines Monats stellt dann das Affiliate-Netzwerk dem Händler eine Rechnung über die ausgeführten Klicks aus. In eben dieser Rechnung tauchen jedoch die einzelnen Seiten nicht mehr auf. Es wird lediglich überprüft, ob die Klickzahlen plausibel erscheinen und dann die Ausschöpfungsquote ausbezahlt. Diese Quote gibt darüber Aufschluss, wie viele Bestellungen nicht storniert wurden. Und da es viel zu aufwendig wäre, eben diese Quote jeder einzelnen Seite zuzuordnen, wird sie lediglich pauschalisiert.

Zum anderen zahlt das Affiliate-Netzwerk seinem Partner den vereinbarten Betrag. Dies geschieht für jeden generierten Klick. In einem anderen Beispiel erfolgt die Bezahlung ohne Wissen darüber, ob einer Bestellung auch wirklich ein Kauf folgt.

Im Klartext bedeutet dies, dass eine Rücksprache zwischen Merchant und Affiliate-Netzwerk in den meisten Fällen nicht stattfindet. Somit weiß die Marketingabteilung oft nicht, von welcher Seite die Bestellung kam und ob diese eventuell storniert wurde.

Nun kann der Betrüger folgendermaßen vorgehen: Angenommen, der Händler bietet fünf verschiedene Partnerprogramme an. Der Betrüger meldet sich also bei all diesen Programmen an und bestellt darüber jeweils denselben Artikel (also über alle fünf Programme). Somit kann er fünfmal die Provision kassieren, da die fünf verschiedenen Programme nichts voneinander wissen. Diese geben lediglich den ‚korrekten’ Klick an den Händler weiter. Nachdem die Provisionen bezahlt wurden, macht der Betrüger von seinem Rückgaberecht Gebrauch und dies am besten noch, bevor die Ware überhaupt ausgeliefert wird. Leider bleiben diese illegalen Klicks, sollte man nicht zu gierig werden, bei der Vielzahl der korrekten Bestellungen unentdeckt.

Um sich nun als Händler vor solchen Betrügereien zu schützen, sollte dieser möglichst nur an einem Partnerprogramm teilnehmen. Auf diese Art und Weise sinkt jedoch leider auch das Umsatzpotenzial des Händlers.

Der Händler kann ein übergreifendes Controlling einschalten. So gibt es Anbieter auf dem Markt, die unter dem Motto ‚last cookie wins’ Mehrfachbestellungen ausfiltern und somit den Betrügern das Handwerk legen. Ebenfalls bieten diese Anbieter den Händlern weitere Möglichkeiten, um gegen Missbrauch vorzugehen.

Es bleibt die teuerste aber wirkungsvollste Methode, bei der die händlereigene IT-Infrastruktur in das des Affiliate-Netzwerks integriert wird. Somit kann eine Bestellung vom Klick bis zum Kauf lückenlos verfolgt und eventuelle Betrügereien aufgedeckt werden.

Wie man also sieht, ist eben auch das Affiliategeschäft nicht ohne Tücken. Und wie in fast allen anderen Bereichen, gibt es eben auch hier schwarze Schafe…

Google geht gegen Backlinks vor

Nun hat Google also seine Drohung war gemacht, vehementer gegen gekaufte Backlinks vorzugehen. Bei Backlinks handelt es sich übrigens um ‚Rückverweise’, also Links, die von einer anderen Stelle aus auf eine bestimmte Webseite führen. In einem ersten Step wurde der Pagerank von mehreren großen Seiten deutlich reduziert. Bei eben diesen Seiten konnten Backlinks gekauft werden, was jedoch häufig nicht explizit in den Preislisten aufgelistet war.

Zum Leidwesen einiger ‚anständiger’ Seiten kamen diese gleich mit auf den Index, obwohl es nicht eindeutig erwiesen war, dass diese auch am Bannertausch beteiligt waren. Auch wenn die Beteiligten nicht böswillig handelten, schützt Unwissenheit eben doch nicht vor Strafe.

Wenn man bedenkt, wie man durch Zuhilfenahme von Backlinks seine Seite in den entsprechenden Suchmaschinen nach oben pushen kann, ist der Handel damit durchaus verständlich. Nicht wenige Betreiber geben hohe Summen für eben diese Hilfsmittel aus. Man darf gespannt sein, ob die Drohung von Google auch konsequent umgesetzt und auf diesem Weg den ‚wohlhabenderen’ Internetbetreibern das Leben ein wenig schwerer gemacht wird. Es ist doch wirklich nicht fair, wenn sich Otto Normalverbraucher durch viel Mühe und Arbeit langsam nach oben vorantastet, der User mit viel Geld dieses nur springen lassen muss, um genau denselben, wenn nicht gar einen besseren Effekt zu erzielen.

Wichtige Tipps für Pokeraffiliates

Sollten Sie sich dafür entschieden haben, sich als Pokeraffiliate zu versuchen, gibt es zumindest ein paar Dinge, auf die Sie achten sollten. Natürlich könnten Sie einfach ein entsprechendes Partnerprogramm nutzen und etwa ein Banner auf Ihrer Webseite platzieren. Doch ob das wirklich ausreicht? Worauf sollten Sie achten, um das Ganze ein wenig lohnender zu gestalten?

1. Zunächst sollte es natürlich vorrangiges Ziel sein, sich für einen kompetenten und zuverlässigen Partner zu entscheiden. Umso bekannter und besser der gewählte Pokerraum ist, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Interessent sich dort registrieren lässt. Ebenso können Sie als Partner sicher sein, dass dort alles mit rechten Dingen zugeht und Sie nicht auf leeren Versprechen sitzen bleiben.

2. Ein weiterer Grund für den User, sich bei einem Pokerraum anzumelden, ist der mögliche Bonus, der dort ausgezahlt wird. So gibt es die unterschiedlichsten Modelle, die natürlich für verschiedene Personengruppen geeignet sind. Spielt eine Person z. B. recht häufig, wäre es von Vorteil, sich einen größeren Bonus freizuspielen. Handelt es sich eher um Gelegenheitsspieler, wäre eine einmalig ausbezahlte Summe wohl angebrachter. Vergleichen Sie also die Angebote und stimmen Sie diese auf die mögliche Kundschaft ab.

3. Zudem sind natürlich die Provisionen, die der ausgewählte Partner anbietet, nicht zu unterschätzen. Nehmen Sie die Angebote genau unter die Lupe und vergleichen Sie diese. Manche Anbieter zahlen eine lebenslange Provision auf vermittelte User und bieten zudem die Möglichkeit eines 2-Tier-Programms. Sie können in diesem Fall durch Anwerben verschiedener Sub-Affiliates zusätzliches Geld verdienen.

4. Achten Sie darauf, ob der mögliche Partner seine Seite in mehreren Sprachen anbietet, was natürlich eine größere Kundschaft nach sich zieht. So kann bei den größeren Pokerräumen aus vielen Sprachen ausgewählt werden, was die Bedienung enorm erleichtert – insbesondere wenn die User der englischen Sprache nicht mächtig sind. Bestimmte Seiten bieten lediglich eine englische Oberfläche.

5. Werben Sie in Suchmaschinen und mit Pay per Click Applikationen. Interessierte User, die sich noch nicht wirklich mit der Materie auskennen, kommen in der Regel über Suchmaschinen und halten nach ‚Schnäppchen’ Ausschau.

6. Ganz wichtig ist natürlich auch die Suchmaschinenoptimierung. Wie bereits oben erwähnt, greifen die meisten User zunächst auf die Hilfe der Suchmaschinen zurück. Sie geben also einen beliebigen Begriff ein und klicken dann auf die Seiten, die als erstes erscheinen. Je weiter oben Sie also mit Ihrer Seite zu finden sind, je mehr Personen werden auf Ihre Seite zugreifen.

7. Beschränken Sie sich auf möglichst wenige Anbieter, deren Partnerprogramme Sie nutzen. Vermitteln Sie nämlich an viele verschiedene Partner jeweils nur einen oder zwei Neukunden, erhalten Sie weniger Provision, als wenn Sie zehn potenzielle Kunden an einen Merchant weitergeben. In der Regel hängt die Vergütung mit der Menge der vermittelten Kunden zusammen und steigt prozentual entsprechend an.

8. Versuchen Sie möglichst, zielgenauen Traffic durch gut platzierte Werbung zu generieren. Dies kann sowohl on- als auch offline stattfinden. Achten Sie darauf, mit dieser Werbung auch immer die richtige Zielgruppe zu erreichen und anzusprechen.

9. Bevor Sie sich dazu entschließen, mit einem Affiliate Programm Geld zu verdienen, sollten Sie sich zunächst um Ihre Webseite kümmern. Versuchen Sie, diese durch entsprechende Inhalte für mögliche User attraktiv zu machen. Schließlich bleiben Sie beim Zappen auch bei dem Programm hängen, das Ihnen am interessantesten erscheint. Aus diesem Grund sollten Sie zunächst Ihre Seite ausbauen und durch fundierte Artikel bzw. viel Information diese für den User schmackhaft machen. Es reicht also nicht aus, die Seite mit Bannern vollzuknallen und auf den Erfolg zu hoffen. Ohne entsprechende Vorbereitung läuft gar nichts. Können Sie dann entsprechenden Traffic und Resonanz aus der Szene vorweisen, lassen sich durchaus auch die großen Pokerräume von einer Zusammenarbeit mit Ihnen überzeugen.

Content ist alles!

Als Affiliate möchte man nur eines: Besucher, die man als Kunden akquirieren kann. Ein Besucher, der eine Sekunde auf der Seite bleibt und mit dem Kreuz rechts oben wieder flüchtet bringt einem Affiliate genau gar nichts. Auch ein Besucher, der sich etwas umsieht, aber nicht auf eine der Links oder Banner klickt bringt einem nicht sonderlich viel. Und wenn dieser Besucher nicht wieder kommt und zum letzten mal die Seite besucht, war’s das ebenso.

Im Onlinegeschäft geht es nur darum dem Besucher einen Mehrwert zu bieten. Sie müssen ihm einen Grund liefern warum er seine wertvolle Zeit ausgerechnet auf Ihrer Seite verbringen soll und nicht auf den millionen anderen. Und genau das erreichen Sie mit Content, dem Seiteninhalt. Der User muss etwas davon haben auf Ihrer Seite zu sein. Gelingt Ihnen das, kommt er öfter vorbei, schließt den ein oder anderen Verkauf ab und empfiehlt die Seite vielleicht sogar weiter.

Wenn Sie sich im Moment bei Ihren Bookmarks umschauen oder die Seiten betrachten, die Sie tagtäglich besuchen, dann überlegen Sie mal genauer warum Sie das überhaupt tun. Was bietet Ihnen diese Seite, dass Sie Ihre Zeit auf ihr verbringen? Sie werden sehen, dass Sie irgendwo einen Mehrwert haben und darum auf dieser Seite verweilen.

Als Pokeraffiliate betreiben Sie nichts anderes als Marketing. Sie müssen Ihr Produkt, Ihre Seite verkaufen. Um das zu erreichen müssen Sie sich in die Lage des Kunden versetzen. Fragen Sie sich wer Ihre Seite besuchen soll, wonach dieser suchen wird, was ihn interessiert und warum er sich über Ihre Links anmelden soll. Wenn Sie das nicht ordentlich durchdenken sind Sie zum Scheitern verurteilt.

Also ist es Ihre Hauptaufgabe mit Ihrer Seite etwas zu bieten, was Ihnen mit Content gelingt. Genau darauf sollte Ihr Fokus gerichtet sein. Eine bloße Landing Page mit tausend Bannern und einem Artikel über Online Poker wird kein Schwein interessieren. Eine gute Sammlung an Pokerstrategie, gekoppelt mit Empfehlungen für Pokerräume, versetzt mit dezenten Tracking Links und dem ein oder anderen Banner haben schon viel mehr Aussichten auf Erfolg.

Bieten Sie dem Besucher etwas besonderes und vor allem: bieten Sie viel davon! Nur durch Content gelingt es Ihnen den Besucher zu binden und sich wohlzufühlen. Also arbeiten Sie hart an Ihrem Content. Suchen Sie nach interessanten Themen und Strategien über die die Welt bescheid wissen will. Versuchen Sie alle Nischen irgendwie anzusprechen, denn Pokerregeln versteht inzwischen jeder. Eine gute Pot Limit Omaha Preflopstrategie eher nicht…

Was es aber beim Content zu beachten gilt ist die Keyword Kompatibilität. Sie brauchen Ihre zwei, drei Keywords auf die Sie sich fokussieren. Diese müssen Sie unbedingt hin und wieder in Ihren Content einbauen um in den Suchmaschinen besser dazustehen.