Nun liegt eine offizielle Erklärung für den etwas seltsamen Vorfall bei den Dortmund Classics III im Casino Hohensyburg vor (wir berichteten). Demnach wurde das Turnier nach genehmigten Regeln mit einer Standardsoftware durchgeführt. Diese stellt eine lückenlose Dokumentation sicher und erfasst die Anzahl der Spieler, Anzahl der Rebuys und Addons usw. So kam es wohl dazu, dass die Software nicht zeitnah aktualisiert wurde und man dies erst erledigte, nachdem der Turnierleiter von seiner Pause zurück kam. Zu diesem Zeitpunkt haben sich jedoch schon einge Spieler selbst um den Vorfall gekümmert.
Auch wenn dem wirklich so wäre und es sich nicht um eine Art Verschleierung handelt, darf so etwas einfach nicht passieren (immerhin geht es um eine Menge Geld). Vielleicht hätte man, ohne das Aufmucken aufmerksamer Spieler, gar nicht weiter auf die Software geachtet. Und im Falle einer Pause des Turnierleiters muss eben dessen Stellvertreter auf solche ‘Kleinigkeiten’ achten. Im Industriebereich kann doch auch das Fliessband nicht ungeachtet weiterlaufen, wenn der Vorarbeiter mal in der Pause ist.
Nun ja. Da sieht man doch mal wieder, wohin eine fehlende Absprache führen kann. Von dem unaufmerksamen bzw. unqualifizierten Personal einmal ganz abgesehen. Sparen ist halt nicht alles…
Im Moment laufen im Casino Hohensyburg ja noch immer die Freerolls für die diesjährige EPT. Das ist auch alles ganz gut und wurde prima angenommen. Man lobte den Veranstalter sowie das ganze Drumherum – bitte mehr davon. Doch nun muss das Casino wohl mit einem Dämpfer rechnen.
In der letzten Februarwoche fand in besagtem Casino ein Deep Stack Turnier der Dortmund Classics III Serie statt. Hierbei handelt es sich um drei aufeinanderfolgende Durchgänge mit jeweils 150 € Buy-In sowie einem Rebuy und einem Addon. An einem dieser Spieltage meldeten sich 87 Spieler an und es ging auch ganz gut los. Nach dem Ende der Rebuy bzw. Addon Phase wurden dann auf dem Monitor insgesamt lediglich 20 Nachkäufe angezeigt. Diese ‘Nachkäufe’ gehen natürlich in den Preispool und je mehr Spieler sich nachkaufen, desto mehr gibt es zu gewinnen.
Diese niedrige Zahl kam einigen Spielern suspekt vor und sie machten sich nach einigen Nachfragen daran, die einzelnen Stacks durchzuzählen. Dabei kam heraus, dass die Anzahl der angeblichen Nachkäufe tatsächlich zu gering war. So ging man also zu den Verantwortlichen, die ohne zu murren den Preispool um 3.000 Euro erhöhten.
Nun kann man sich nicht sicher sein, ob es sich dabei um ein Versehen oder doch um betrügerische Absicht gehandelt hat. Allein schon dass von der offiziellen Seite aus keine Stellungnahme erfolgte, macht uns schon ein wenig stutzig. Wenn man sich nun schon nicht mehr auf die staatlichen Spielbanken verlassen kann, na dann Prost Mahlzeit. Wir hoffen jedenfalls, dass sich das Ganze als ‘menschliches Versagen’ herausstellt.
Deutsche Affiliates können sich nun über einen weiteren noch stärkeren Partner freuen: Betfair bietet seit Anfang des Jahres ihre Software unter anderem auch in deutscher Sprache an. Das bedeutet, es können nun auch die User umworben werden, die um rein englischsprachige Seiten einen Bogen machen. Man sollte es nicht für möglich halten, doch davon gibt es noch immer eine ganze Menge.
Und um das Ganze gebührend zu feiern, veranstaltet Betfair am 18.2.2009 ein Freeroll-Turnier mit einem Preispool in Höhe von 5.000$ ausschließlich für deutschsprachige User. Dies schafft einen zusätzlichen Anreiz, um Spieler auf die entsprechende Seite zu locken.
Betfair wird in naher Zukunft die Software auf weitere Sprachen ausbauen. Als Dienstleister, was die Pokerräume ja irgendwo sind, ist es bestimmt nicht verkehrt, es dem Kunden so bequem wie möglich zu machen. Und besonders bei der Konkurrenz und dem hart umkämpften Markt. Werfen Sie doch mal einen Blick auf die Seite und halten Ausschau nach attraktiven Boni bzw. Angeboten, die Sie an Ihre Kunden weitergeben können.