Als erster Berliner Bezirk verbietet Mitte die Eröffnung neuer Spielhallen. Baustadtrat Ephraim Gothe fürchtet um die Abwertung der Kieze.
Der Baustradtrat meinte in einem Interview, dass er bis auf Weiteres keine neuen Spielhallen in seinem Bezirk mehr genehmigen werde. Auf dem Schreibtisch Gothes sollen sich entsprechende Anträge türmen. Allein in der Müllerstraße wollen 12 neue Hallen eröffnen.
Aus diesem Grund wurde nun zum ersten Mal ein solcher Antrag abgelehnt. Mit der Begründung, dass die Häufung dieser Betriebe zu stark sei und zu einer Abwertung des gesamten Viertels führen könnte. Berlinern unter euch ist sicher auch schon aufgefallen, dass es inzwischen fast an jeder Ecke eine Spielhalle oder ein Wettbüro gibt. Besonders in den einschlägigen Gebieten.
Zur Zeit gibt es in Berlin ca. 2.200 Geldspielautomaten und die Bezirke hatten bisher keine rechtliche Handhabe gegen Neueröffnungen. Das Ganze könnte sich als sehr schwierig herausstellen und ich bin gespannt, ob Gothe mit seinem Verbot gegen eine Klage Erfolg haben wird.
Ich verstehe wirklich nicht so ganz, wieso diese Art der Vergnügung so rapide zunimmt. Zumal in Zeiten, in denen doch immer über zu wenig Geld gejammert wird. So haben sich Anfragen zur Eröffnung eines solchen Gewerbes etwa in Tempelhof-Schöneberg von 12 auf 24 im letzten Jahr verdoppelt. In der City West wurden allein im letzten Quartal 2008 zwölf entsprechende Anträge eingereicht. Und da möchte man das Poker total verbieten? Ich kann den Gedankengängen der Politiker noch immer nicht so ganz folgen…

Es war eigentlich recht wenig los die letzten Tage und Wochen. Außer den Gerüchten über ein Lizenzmodell in Frankreich, das natürlich positiv aufgenommen wird hat sich nicht viel getan.

Heute jedoch beschloss die Australische Regierung Online Poker und auch alle Poker bezogenen Seiten zu verbieten und illegalisieren! Das ist ein rabenschwarzer Tag für alle in Australien tätigen Operatoren und Poker-Räume und vorallem australischen Poker Affiliates.

Es soll eine IP Sperrung der bekanntesten Pokerseiten durchgeführt werden – willkommen im kommunistischen Australien!

Die Schreckensmeldungen reißen nicht ab. Nach dem österreichischem Glücksspielvertrag soll nun auch ab Ende 2009 den Poker begeisterten Norwegern das Spiel im Internet untersagt werden! Ähnlich dem Unlawful Gaming Act (UIGEA) möchte die Regierung den Banken den Transfer zu den Poker-Anbietern untersagen. Dabei ist sich Norwegen sogar bewußt, dass das nur schwer durchzusetzen ist. Mit dem Kopf durch die Wand und ohne Rücksicht auf Verluste scheint derzeit das Motto der geliebten Politiker zu sein. Dass dies in keinem Verhältnis zum möglichen Ertrag steht, sollte man den Regierungen einmal erklären. Oder vielleicht präsentiert man ihnen eine Pokerschule. Denn da lernt man solche Prinzipien.

Mit der Kurzsichtigkeit der Politiker muss man leben. Die EU ist hier jedoch wie immer die große Hoffnung. Zwar gehört Norwegen nicht zur EU, aber dem Europäischen Wirtschaftsraum. Und als dessen Mitglied ist es nicht gestattet anderen EU-Anbietern das Produktangebot zu untersagen. Doch die EU zeigt sich bisher überall noch wirkungslos. Man kann nur noch auf eine Regelung seitens der EU hoffen. Und ob diese irgendwann greift, steht noch in den Sternen. Trotzdem wieder kein gutes Zeichen für Poker Affiliates…

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