Verhältnis der Links ausschlaggebend für Linkpower

Zwar ist es nicht möglich den Google Algorithmus zu durchschauen, aber es sind mittlerweile viele wichtige Details bekannt und wenn man versteht worauf Google aus ist, wird manches auch logisch und nachvollziehbar.

Ein Beispiel hierfür ist die Linkpower. Stellen Sie sich eine Seite mit Page Rank 5 vor. Wenn diese Seite einen externen Link hat, wird die verlinkte Seite aller Wahrscheinlichkeit einen Page Rank von mindestens 4 haben. Das ist soweit noch recht simpel. Was passiert aber, wenn die Page Rank 5 Seite auf 100 andere Seiten verlinkt? Es wäre unmöglich, dass diese 100 Links die nötige Power haben um Page Rank 4 Seiten zu erzeugen. Das würde eine derbe Inflation der Page Ranks zur Folge haben.

Die Konsequenz ist, dass die Linkpower mit ansteigenden Links abnimmt. Zum Beispiel wurde Poker Affiliate Biz beim letzten Google Page Rank Update von 3 auf 2 herunter gestuft. Grund hierfür ist, dass ein Hauptlink von einem Page Rank 3 Pokerblog vorher noch deutlich stärker gewichtet wurde als jetzt. Denn der Blog hat stark an externen Links zugenommen, so dass die Linkpower abgenommen hat.

Dieses Prinzip gilt aber nicht nur für externe, sondern auch interne Links. Wenn die o.g. Page Rank 5 Seite auf der Hauptseite 100 interne Links auf diverse Unterseiten hat, so wird nur ein kleiner Bruchteil des Page Rank 5 auf diese Unterseiten übertragen. Aber wenn die Seite nur 5 Links von der Page Rank 5 Seite hat (zum Beispiel mit einem einfachen Menü), dann wird noch ein Großteil auf diese 5 Unterseiten übertragen und sie haben wahrscheinlich wenigstens einen Page Rank von 4 vorzuweisen.

Bei allen Links, egal ob intern oder extern gilt also, dass die Anzahl der weiterführenden Links bei der Linkpower eine große Rolle spielt. Je weniger externe Links Sie auf der Seite haben, desto stärker geben diese den Page Rank weiter – und umgekehrt.

Das heißt also im Endeffekt: Je weniger Links, desto größer ist die Power der einzelnen Links. Aus diesem Grunde findet auch das „no-follow“ Attribut immer mehr Gefallen bei den gewieften Webmastern. Angenommen man hat eine Seite mit insgesamt 10 internen Links. Davon führen 2 zu starken Contentseiten und der Rest ist Impressum, Kontakt, usw. – alles für Google eher belanglos. Man kann nun entweder die Anzahl der Links reduzieren z.B. indem man Kontakt streicht und den zum Impressum baut. Oder aber man setzt einfach das no-follow Attribut vor die 8 belanglosen Links. Dadurch werden die 2 Links zu den Contentseiten stärker gewichtet und es geht weniger Linkpower verloren. Google sieht es zwar überhaupt nicht gerne wenn interne Links als no-follow eingestellt sind, aber eventuell macht das einen entscheidenden Vorteil aus.

Wer aber nicht damit hantieren will, entweder weil es ihm zu kompliziert oder nicht legal genug ist, sollte sich einfach nur merken Links, egal ob intern oder extern wohl überlegt zu platzieren um ein Maximum an Linkpower weitergeben zu können. Eine PR 5 Startseite bringt im Prinzip nichts wenn man dort 100 Links findet. Umgekehrt bringt eine PR 2 Startseite viel wenn davon nur wenige Links ausgehen.

2 Gedanken zu „Verhältnis der Links ausschlaggebend für Linkpower

  1. Huhu,

    mir fehlt bei dem Artikel noch die richtige Schlussfolgerung.
    Man könnte ja glatt meinen, dass weniger Links besser sind, da ich dann nen höheren Pagerank bekomme. Ich habe aber lieber einen Seite mit 30 PR1 Links auf meine Seite, als 2 Links mit PR 3. Zumindest meiner Meinung nach bringt das deutlich mehr…

  2. Hi Rene,
    Kritik angenommen und überarbeitet.
    Hier geht es eher weniger um Backlinks, also Links die auf die eigene Seite verweisen, sondern vielmehr darum wie und in welcher Form man Links auf seiner eigenen Seite setzen soll.

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